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Muss mir mal Luft machen...

28. Januar 2016 um 11:22

Wir sind nun schon über ein Jahr auf der Bewerberliste und nichts tut sich. Uns wurde gesagt wir hätten aufgrund unseres Alters (beide jetzt 32) sehr gute Chancen schnell ein Baby zu bekommen, nur ist es so das zwei andere Paare aus unserem Kurs (ende 30 und anfang 40) nur Wochen nach bestandenem Kurs ein Baby bekommen haben und bei uns tut sich rein gar nichts.
Ich bin mittlerweile an einem Punkt wo ich niemandem mehr irgentetwas gönne! Seit über 10Jahren versuchen und tun wir alles für ein Kind und IMMER sind es die anderen
Ich kann diese ganzen "wir dachten ja auch nicht das es so schnell klappt" und "es war gar nicht geplant" Sprüche nicht mehr hören. In der engeren Familie ist jetzt wieder jemand schwanger und ich habe mich eben dabei erwischt wie ich dachte "vielleicht verliert sie es ja (2te Woche)".
Ich will so eine missgünstige und schreckliche Person nicht sein... Aber ich kann diese Gedanken auch einfach nicht abstellen.
Reden kann man ja mit niemandem darüber weil keiner in dieser Situation steckt und niemand aus dem Familien-und Freundeskreis das nachempfinden kann
Ich bin einfach nicht mehr in der Lage mich für jemanden zu freuen.

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28. Januar 2016 um 21:21

Nicht aufgeben...
Ich möchte dir gerne Mut machen.Ich kann deine Gefühle nur zu gut nachempfinden.Es war oft sehr hart für uns.Wir standen insgesamt 2,5 Jahre auf Warteliste und waren damit auch die letzten aus unserem Bewerberkurs.Auch uns hatte man auf Grund unseres Alters ( beide bei Bewerbung unter 30) viele Hoffnungen auf eine zeitnahe Vermittlung gemacht.Das machte das warten nicht einfacher.

Aber ich kann dir auch sagen,nachdem unsere Maus bei uns eingezogen ist,hätten wir uns nicht vorstellen können ein anderes Kind vermittelt bekommen zu haben.Sie ist einfach nur unsere Tochter und passt perfekt zu uns.Das Warten hat sich mehr als gelohnt.Letzlich werden Eltern für Kinder gesucht und nicht umgekehrt.Eure Msus muss eben auch zu euch und zu dem was ihr euch zutraut passen.Ich weiß es ist schwer,auch wir haben oft gedacht warum nicht wir,aber mit unserem Happy End,war es das mehr als Wert.

Glaubt an euer Wunder, irgendwann seit auch ihr dran.Auch wenn der Weg vielleicht lang und sehr steinig ist.Der Hauptpreis am Ziel ist es Wert.

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28. Januar 2016 um 21:33
In Antwort auf moriah_12452771

Nicht aufgeben...
Ich möchte dir gerne Mut machen.Ich kann deine Gefühle nur zu gut nachempfinden.Es war oft sehr hart für uns.Wir standen insgesamt 2,5 Jahre auf Warteliste und waren damit auch die letzten aus unserem Bewerberkurs.Auch uns hatte man auf Grund unseres Alters ( beide bei Bewerbung unter 30) viele Hoffnungen auf eine zeitnahe Vermittlung gemacht.Das machte das warten nicht einfacher.

Aber ich kann dir auch sagen,nachdem unsere Maus bei uns eingezogen ist,hätten wir uns nicht vorstellen können ein anderes Kind vermittelt bekommen zu haben.Sie ist einfach nur unsere Tochter und passt perfekt zu uns.Das Warten hat sich mehr als gelohnt.Letzlich werden Eltern für Kinder gesucht und nicht umgekehrt.Eure Msus muss eben auch zu euch und zu dem was ihr euch zutraut passen.Ich weiß es ist schwer,auch wir haben oft gedacht warum nicht wir,aber mit unserem Happy End,war es das mehr als Wert.

Glaubt an euer Wunder, irgendwann seit auch ihr dran.Auch wenn der Weg vielleicht lang und sehr steinig ist.Der Hauptpreis am Ziel ist es Wert.

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Ich sehe im Augenblick nur noch Schwangere und Muttis mit Kind, es ist zum verzweifeln...

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28. Januar 2016 um 21:53
In Antwort auf zona_12473397

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Ich sehe im Augenblick nur noch Schwangere und Muttis mit Kind, es ist zum verzweifeln...

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Ich kann mich noch gut an diese Zeit erinnern.Mir ging es genauso und wirklich einen Rat kann ich dir nicht geben. Ich wurde auch immer hoffnungsloser. Was mir gut getan hatte war ein Urlaub in einem kinderfreien Hotel,da konnte ich so richtig Kraft tanken und uns immer wieder mal einen Wellness Kurztrip gegönnt.Wichtig fand ich es immer als Paar zusammen zu halten. Ich kann dir nur raten halte durch,auch wenn es schwer ist.

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28. Januar 2016 um 22:09
In Antwort auf moriah_12452771

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Ich kann mich noch gut an diese Zeit erinnern.Mir ging es genauso und wirklich einen Rat kann ich dir nicht geben. Ich wurde auch immer hoffnungsloser. Was mir gut getan hatte war ein Urlaub in einem kinderfreien Hotel,da konnte ich so richtig Kraft tanken und uns immer wieder mal einen Wellness Kurztrip gegönnt.Wichtig fand ich es immer als Paar zusammen zu halten. Ich kann dir nur raten halte durch,auch wenn es schwer ist.

Schwierig
Ich komme mir so schlecht vor weil ich meinen Verwandten das Baby einfach nicht gönnen kann
Dann bekomme ich ein schlechtes Gewissen und es geht mir noch schlechter.

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29. Januar 2016 um 13:32
In Antwort auf zona_12473397

Schwierig
Ich komme mir so schlecht vor weil ich meinen Verwandten das Baby einfach nicht gönnen kann
Dann bekomme ich ein schlechtes Gewissen und es geht mir noch schlechter.

Sichtwechsel
Versuch es einfach anders zu sehen.Sicherlich ist es nicht einfach wenn alle um einen schwanger sind und das ist ok,aber nicht gönnen ein Schritt zu weit.Auch wenn du dir sehr ein Kind wünscht durch den Nachwuchs in der Familie hast du auch die Möglichkeit zu üben wie es einmal mit Kind sein wird.Ich habe mich immer sehr auf meine Nichten und Neffen gefreut und die Zeit mit Ihnen sehe genoßen, auch wenn mir jedes neues Familienmitglied unseren nicht erfüllten Wunsch vor Augen geführt hat,dafür können aber weder die Eltern noch die kleinen Würmer etwas.

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3. Februar 2016 um 11:26
In Antwort auf moriah_12452771

Sichtwechsel
Versuch es einfach anders zu sehen.Sicherlich ist es nicht einfach wenn alle um einen schwanger sind und das ist ok,aber nicht gönnen ein Schritt zu weit.Auch wenn du dir sehr ein Kind wünscht durch den Nachwuchs in der Familie hast du auch die Möglichkeit zu üben wie es einmal mit Kind sein wird.Ich habe mich immer sehr auf meine Nichten und Neffen gefreut und die Zeit mit Ihnen sehe genoßen, auch wenn mir jedes neues Familienmitglied unseren nicht erfüllten Wunsch vor Augen geführt hat,dafür können aber weder die Eltern noch die kleinen Würmer etwas.

Das ist mir alles durchaus bewusst...
Und ich weiß auch das ja niemand schwanger wird um mich zu verletzen aber ich kann nach so vielen Jahren dieses "man muss auch gönnen können" einfach nicht mehr hören. Es wird ja von mir immer erwartet das ich mich freue, immer Rücksicht auf die werdenden Mamas nehme ect. Aber auf mich nimmt niemand Rücksicht, jedes Gespräch dreht sich nur noch um die Schwangerschaft. Ich sage ja nicht das Sie sich nicht freuen und darüber sprechen sollen, dass sollen Sie natürlich, nur ist es zuviel verlangt wenn man mich besucht nicht ununterbrochen nur davon zu reden?
Zumal sie unseren "Leidensweg" kennen und wissen wie sehr uns das mitnimmt. Wo bleibt das Verständnis und die Rücksichtnahme für die, die nicht so viel Glück haben?

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5. Februar 2016 um 21:30

Hallo Frauchen
Ich kann deine Gemütslage so gut verstehen.
Wir versuchen auch schon seit Jahren endlich eine Familie zu gründen und es klappt einfach nicht. Beim Jugendamt waren wir auch schon wegen Adoption, aber so weit bin ich noch nicht. Ich kann den Traum jemanden das Leben zu schenken, eine Schwangerschaft zu erleben und mein eigen Fleisch und Blut in den Händen zu halten noch nicht aufgeben.

Aber mir geht es so wie dir. Ich kann mich für keinen mehr freuen und ich kann es nicht mehr ertragen ständig zu hören "wir dachten nicht das es so schnell klappt" "gerade mal ein Monat die Pille abgesetzt" oder sogar "es war ein Unfall". Ich könnte kotzen. Immer nur die anderen, die alles gleich bekommen und ich denk mir mir immer "hallo, jetzt bin doch erst mal ich an der reihe, ich warte seit Jahren"

Man kann auch eigentlich nicht mehr aus dem Haus gehen ohne mit Schwangeren oder glücklichen Familien konfrontiert zu werden. Es ist ein alptraum.
Und auch das, "leb dein leben" "unternimm viel was du mit Kind nicht kannst" kann ich nicht mehr hören. Weil ich das auch gar nicht will. Ich will Mutter sein,schlaflose Nächte haben weil das Kind schreit, voll geschissene Windeln weg machen und mich mit Brei anspucken lassen. Das ist das einige was ich will und keine Mountainbiketour oder einen Karibikurlaub

Liebe grüße
Eine Leidensgenossin

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6. Februar 2016 um 0:32
In Antwort auf fienlo

Hallo Frauchen
Ich kann deine Gemütslage so gut verstehen.
Wir versuchen auch schon seit Jahren endlich eine Familie zu gründen und es klappt einfach nicht. Beim Jugendamt waren wir auch schon wegen Adoption, aber so weit bin ich noch nicht. Ich kann den Traum jemanden das Leben zu schenken, eine Schwangerschaft zu erleben und mein eigen Fleisch und Blut in den Händen zu halten noch nicht aufgeben.

Aber mir geht es so wie dir. Ich kann mich für keinen mehr freuen und ich kann es nicht mehr ertragen ständig zu hören "wir dachten nicht das es so schnell klappt" "gerade mal ein Monat die Pille abgesetzt" oder sogar "es war ein Unfall". Ich könnte kotzen. Immer nur die anderen, die alles gleich bekommen und ich denk mir mir immer "hallo, jetzt bin doch erst mal ich an der reihe, ich warte seit Jahren"

Man kann auch eigentlich nicht mehr aus dem Haus gehen ohne mit Schwangeren oder glücklichen Familien konfrontiert zu werden. Es ist ein alptraum.
Und auch das, "leb dein leben" "unternimm viel was du mit Kind nicht kannst" kann ich nicht mehr hören. Weil ich das auch gar nicht will. Ich will Mutter sein,schlaflose Nächte haben weil das Kind schreit, voll geschissene Windeln weg machen und mich mit Brei anspucken lassen. Das ist das einige was ich will und keine Mountainbiketour oder einen Karibikurlaub

Liebe grüße
Eine Leidensgenossin

Fienlo
Du sprichst mir aus der Seele. Man ist so auf diesen einen Wunsch fixiert, das man die gutgemeinten Ratschläge nur noch als nervig empfindet. Es sind ja meist auch nur die Paare MIT Kind die einen damit belästigen. Die können gar nicht nachvollziehen wie man sich fühlt.

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6. Februar 2016 um 0:42

Nordmeer
Man muss wissen was man sich zutrauen kann und darum denke ich das ein Pflegekind für uns nicht infrage kommt und das aus verschiedenen Gründen.
Zum ersten wäre da die permanente und enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und unserer Bearbeiterin. Sie mag uns nicht, was sie uns bei mehreren Gelegenheiten zu verstehen gegeben hat.
Ich will mich nicht auf Jahre an diese Institution binden und ständig Rechenschaft ablegen müssen.
Zum zweiten das aktive unterstützen des Kontakts zur leiblichen Mutter, denn ich will nicht dauernd damit konfrontiert werden das dass Kind ihr und nicht uns gehört.
Zum dritten und letzten, wir wollen eine Familie gründen und somit ein Kind für uns und nicht nur irgendwem Hilfe zur Erziehung leisten und das Kind vielleicht wieder zurückgeben müssen.

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12. Februar 2016 um 12:28

Du missverstehst mich
Es geht mir nicht darum dem Kind seine Herkunft zu verschweigen oder vor zu enthalten. Es geht mir darum das ich mich bei einem Pflegekind nicht nur vor dem Jugendamt, sondern auch vor der leiblichen Mutter (die sich nicht kümmern kann oder will) rechtfertigen muss.
Jedes Kind hat ein Recht darauf zu erfahren wo seine Wurzeln sind.

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15. Februar 2016 um 23:57

Diva
Klinik macht bei uns aus medizinischer Sicht nicht viel Sinn, darum blieb uns nur der Weg der Adoption.
Man sagt ja im Schnitt wartet man ein bis sieben Jahre wenn es überhaupt klappt. Uns wurde gesagt es kommen auf ein Baby bis zu sieben Paare, nur waren es bei uns nur vier Paare im Kurs. Aus den vorangegangenen Jahren sind auch keine Paare mehr übrig die noch warten, aus unserem Kurs haben zwei Paare innerhalb von vier Monaten ein Baby bekommen und das letzte (außer uns) kommt aus Altersgründen für ein Neugeborenes nicht in Frage
Falls jetzt ein Baby zur Adoption freigegeben wird kann es trotzdem noch sein das die abgebende Mutter uns ablehnt oder das Kind lieber in große Entfernung abgeben will. Letzteres war bei uns schon der Fall.

Da spielen einfach so viele Faktoren eine Rolle, dass man nur noch frustriert ist

Da hilft mir auch mein Kater nicht wirklich weiter

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10. März 2016 um 4:02

Auslandsadoption
Habt Ihr schonmal ueber eine Auslandsadoption nachgedacht? Die dauert zwar etwas laenger und kostet mehr, allerdings ist hier eine fast 100%ige Garantie gegeben, ein Kind zu bekommen. Du kommst auf eine Warteliste und irgendwann bist du dann dran. Natuerlich ist die Wahrscheinlichkeit ein Baby zu bekommen eher gering (wegen der lange Wartezeit!). Meistens sind die Kinder zwischen 2 und 4 Jahre alt. Fuer mich immer noch Babies Bei uns hat es knapp 2 1/2 Jahre gedauert und endlich koennen wir unsere kleine Tochter Ende diesen Monats aus Haiti abholen

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11. März 2016 um 13:21
In Antwort auf akosua_12636325

Auslandsadoption
Habt Ihr schonmal ueber eine Auslandsadoption nachgedacht? Die dauert zwar etwas laenger und kostet mehr, allerdings ist hier eine fast 100%ige Garantie gegeben, ein Kind zu bekommen. Du kommst auf eine Warteliste und irgendwann bist du dann dran. Natuerlich ist die Wahrscheinlichkeit ein Baby zu bekommen eher gering (wegen der lange Wartezeit!). Meistens sind die Kinder zwischen 2 und 4 Jahre alt. Fuer mich immer noch Babies Bei uns hat es knapp 2 1/2 Jahre gedauert und endlich koennen wir unsere kleine Tochter Ende diesen Monats aus Haiti abholen

Wäre eine Option aber...
das können wir uns finanziell absolut nicht erlauben
Wir haben leider nicht die Möglichkeit zwischen 6000 und 12000 aufzubringen.

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12. März 2016 um 23:54

Nordmeer7
Hatte mal irgendwo von 6000-12000 gelesen
Aber egal wie man es dreht, es ist einfach für uns finanziell nicht realisierbar

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NUR Pumpen möglich auf lange sicht oder geht es zurück
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12. März 2016 um 20:37
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2. März 2015 um 7:55
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