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Musste aufhören zu stillen, jetzt bin ich traurig darüber

25. November 2009 um 21:40 Letzte Antwort: 12. Dezember 2009 um 20:45

Dank einer miesen Behandlung im KH stand unsere Stillbeziehung unter keinem guten Stern... meine Kleine trank nicht gern an der Brust und daher wurde meine Milchmenge immer weniger, seit Anfang dieser Woche kommt kaum mehr was, sie hat danach immer nur Hunger und leider ging es dann nur mit Flasche..

Ich hab alles probiert... ich hab täglich ein Malzbier *schüttel* getrunken, aber nichts war... ich hab sie öfters angelegt, da protestierte sie, weil nichts kam...

Ich hätte wirklich sooo gerne gestillt und könnte jedes Mal sooo heulen, wenn ich das Milchpulver anrühre... ich wollte doch nur stillen und jetzt?

Vielleicht verstehen es manche nicht, aber ich musste es mal rauslassen!

LG Alessia und Luna (fast 3 Wochen alt)

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25. November 2009 um 21:51

So und jetzt atmest Du mal gaaaanz tief durch, bist noch ein paar Minuten traurig und dann...
freunde Dich einfach mit dem Gedanken an. Du hast Dein bestes gegeben, es klappt nicht und Punkt. Ein Kind wird auch mit Fertignahrung gesund groß und dümmer sind die auch nicht. Versuche die Vorteile zu sehen, keine Wunden, blutenden Brustwarzen. Kein Milchstau. Nicht ewig oft aufstehen oder überhaupt anlegen. Kein frustrierstes Kind weil nicht genug rauskommt, keine frustrierte Mutter, die unbedingt stillen will, aber es nicht klappt. Keine Still-BHs mehr sondern modische Teile, ein wenig mehr unabhängigkeit, denn die Flasche kann zur Not auch der Papa, die Oma etc. machen und füttern. Und last but not least: Du darfst essen und trinken was Du möchtest und kannst auch die Medikamente wieder so einnehmen, wie Du es eben brauchst, also mal ne Dolormin extra anstatt nur Paracetamol, z.B. Also, ändern kannst Du es nicht, es gibt schlimmeres, Du hast Dein bestes gegeben und es hat nicht geklappt, NA UND??? Ich habe übrigens beide Male nicht gestillt, teils aus medizinischer Sicht, teils aus zugegebener Maßen fester Überzeugung. Meine Kinder sind beide normal entwickelt, waren nicht öfter krank wie andere und dümmer sind sie auch nicht.


LG Ninusch

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25. November 2009 um 21:53
In Antwort auf an0N_1288570299z

So und jetzt atmest Du mal gaaaanz tief durch, bist noch ein paar Minuten traurig und dann...
freunde Dich einfach mit dem Gedanken an. Du hast Dein bestes gegeben, es klappt nicht und Punkt. Ein Kind wird auch mit Fertignahrung gesund groß und dümmer sind die auch nicht. Versuche die Vorteile zu sehen, keine Wunden, blutenden Brustwarzen. Kein Milchstau. Nicht ewig oft aufstehen oder überhaupt anlegen. Kein frustrierstes Kind weil nicht genug rauskommt, keine frustrierte Mutter, die unbedingt stillen will, aber es nicht klappt. Keine Still-BHs mehr sondern modische Teile, ein wenig mehr unabhängigkeit, denn die Flasche kann zur Not auch der Papa, die Oma etc. machen und füttern. Und last but not least: Du darfst essen und trinken was Du möchtest und kannst auch die Medikamente wieder so einnehmen, wie Du es eben brauchst, also mal ne Dolormin extra anstatt nur Paracetamol, z.B. Also, ändern kannst Du es nicht, es gibt schlimmeres, Du hast Dein bestes gegeben und es hat nicht geklappt, NA UND??? Ich habe übrigens beide Male nicht gestillt, teils aus medizinischer Sicht, teils aus zugegebener Maßen fester Überzeugung. Meine Kinder sind beide normal entwickelt, waren nicht öfter krank wie andere und dümmer sind sie auch nicht.


LG Ninusch

Naja
so sehr tröstet mich das jetzt nicht. Mein Mann und ich führen eine Fernbeziehung und letztendlich bleibt der ganze Kram doch an mir hängen. Ich muss dafür jetzt ständig rühren, schütteln, Wasser warm machen und umfüllen und tralalalala... beim Stillen ging das ganze leichter.

Das ein Flaschenkind auch groß wird, ist mir klar! Aber ich bin emotional eben anders gepolt...

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25. November 2009 um 21:56

Gibt
es nicht einen weg zurück? sprich mal mit deiner hebamme!
es gibt glaub ich in der anfangszeit noch die möglichkeit zum wiederanregen.

habe in meinem kh auch viele unfähige still"beraterinnen" mitbekommen....finde es echt unmöglich, wie die einen verunsichern und was die teilweise für einen mist erzählen.

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25. November 2009 um 22:01
In Antwort auf wynda_11909871

Naja
so sehr tröstet mich das jetzt nicht. Mein Mann und ich führen eine Fernbeziehung und letztendlich bleibt der ganze Kram doch an mir hängen. Ich muss dafür jetzt ständig rühren, schütteln, Wasser warm machen und umfüllen und tralalalala... beim Stillen ging das ganze leichter.

Das ein Flaschenkind auch groß wird, ist mir klar! Aber ich bin emotional eben anders gepolt...

Und jetzt möchtest Du die nächsten Monate trauern???
War echt nicht böse gemeint meine Antwort, aber Du kannst es doch nicht ändern. Man sollte sich nur über lohnende Dinge aufregen...

UND der GANZE KRAM fäng erst noch an... Glaube mir die ersten Wochen und Monate sind die leichtesten. Flaschenkinder wollen nicht so oft die Flasche wie die Brust, weil es eben sättigender ist und auch nicht so gemütlich Gerade weil Du alleine bist, Dir keiner mal die Kleine abnehmen kann, so hast Du doch ein wenig mehr Zeit für Dich, den Haushalt, ein Buch etc, wenn Du stillst ist es gerade am Anfang schon sehr Zeitaufwendig. Und nicht jeder möchte gerne überall die Brust rausholen und stillen. Man ist einfach auch flexibler. Nicht das wir uns hier falsch verstehen, Stillen ist mit Sicherheit das beste für ein Kind, aber es geht auch ohne. Da die Geburt erst drei Wochen her ist, schiebe ich Deine Emotionen mal darauf, versuche das ganze mal in ein bis zwei Wochen noch einmal zu betrachten und Du wirst sehen, traurig sein lohnt nicht.

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25. November 2009 um 22:04
In Antwort auf esa_12452526

Gibt
es nicht einen weg zurück? sprich mal mit deiner hebamme!
es gibt glaub ich in der anfangszeit noch die möglichkeit zum wiederanregen.

habe in meinem kh auch viele unfähige still"beraterinnen" mitbekommen....finde es echt unmöglich, wie die einen verunsichern und was die teilweise für einen mist erzählen.

JA
genau frag mal deine Hebamme!!!!

..hab das auch gehört, dass man den Milchfluß wieder anregen kann!!!!

Meine Hebamme erzählte mal so eine Geschichte von einer Frau, die abgestillt hatte und dann wollte sie doch wieder stillen und die Hebamme hatte ihr dabei geholfen und es hat funktioniert!!!

lg

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25. November 2009 um 22:06
In Antwort auf an0N_1288570299z

Und jetzt möchtest Du die nächsten Monate trauern???
War echt nicht böse gemeint meine Antwort, aber Du kannst es doch nicht ändern. Man sollte sich nur über lohnende Dinge aufregen...

UND der GANZE KRAM fäng erst noch an... Glaube mir die ersten Wochen und Monate sind die leichtesten. Flaschenkinder wollen nicht so oft die Flasche wie die Brust, weil es eben sättigender ist und auch nicht so gemütlich Gerade weil Du alleine bist, Dir keiner mal die Kleine abnehmen kann, so hast Du doch ein wenig mehr Zeit für Dich, den Haushalt, ein Buch etc, wenn Du stillst ist es gerade am Anfang schon sehr Zeitaufwendig. Und nicht jeder möchte gerne überall die Brust rausholen und stillen. Man ist einfach auch flexibler. Nicht das wir uns hier falsch verstehen, Stillen ist mit Sicherheit das beste für ein Kind, aber es geht auch ohne. Da die Geburt erst drei Wochen her ist, schiebe ich Deine Emotionen mal darauf, versuche das ganze mal in ein bis zwei Wochen noch einmal zu betrachten und Du wirst sehen, traurig sein lohnt nicht.

Ja
aber ich finds halt doof, wenn ich das sage und jeder kommt mit der "Stillen is eh doof"-Keule. Ich mochte das stillen und find Fläschchen geben viel anstrengender, gerade da ich alleine bin. Und auch wenn ich raus will muss ich erstmal Becherchen, Fläschchen, Thermoskännchen, Behälterchen fertig machen... das ist weitaus zeitraubender...

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25. November 2009 um 22:08
In Antwort auf esa_12452526

Gibt
es nicht einen weg zurück? sprich mal mit deiner hebamme!
es gibt glaub ich in der anfangszeit noch die möglichkeit zum wiederanregen.

habe in meinem kh auch viele unfähige still"beraterinnen" mitbekommen....finde es echt unmöglich, wie die einen verunsichern und was die teilweise für einen mist erzählen.

Die meinte
wenn da nichts mehr kommt, wird da wohl auch nicht mehr viel zu machen sein.

Und auf ewiges Relaktieren hab ich keine Lust, wenns nacher doch nichts bringt

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25. November 2009 um 22:11
In Antwort auf wynda_11909871

Die meinte
wenn da nichts mehr kommt, wird da wohl auch nicht mehr viel zu machen sein.

Und auf ewiges Relaktieren hab ich keine Lust, wenns nacher doch nichts bringt

Stell
deine frage bitte morgen noch mal bei der la leche liga. so viel ich weiss, kann man selbst nach MONATEN noch wieder anfangen (ist allerdings wirklich anstrengend - und ob es sich DANN noch lohnt ist auch fraglich) - aber du bist ja erst seit drei wochen mama....und so schnell geht die milch ja auch nicht 100% zurück.
ich drück dir die daumen

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25. November 2009 um 22:14
In Antwort auf wynda_11909871

Ja
aber ich finds halt doof, wenn ich das sage und jeder kommt mit der "Stillen is eh doof"-Keule. Ich mochte das stillen und find Fläschchen geben viel anstrengender, gerade da ich alleine bin. Und auch wenn ich raus will muss ich erstmal Becherchen, Fläschchen, Thermoskännchen, Behälterchen fertig machen... das ist weitaus zeitraubender...

Ich sage nicht... stillen ist doof!!!!
Aber es geht ja nun nicht mehr und Du möchtest es ja auch nicht wieder versuchen (wobei meine Hebamme meinte (sie ist übrigens meine Schwester), es klappt eh nur selten). Stillen ist das beste für beide, WENN ES KLAPPT. Also gewöhn Dich an Fläschchen, Thermoskannen und Behälter. Nach kurzer Zeit hast Du so um die 4 Stunden Zeit zwischen den Nahrungen, dass reicht meist für das nötigste wie Einkaufen etc. aus.

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25. November 2009 um 22:15
In Antwort auf esa_12452526

Stell
deine frage bitte morgen noch mal bei der la leche liga. so viel ich weiss, kann man selbst nach MONATEN noch wieder anfangen (ist allerdings wirklich anstrengend - und ob es sich DANN noch lohnt ist auch fraglich) - aber du bist ja erst seit drei wochen mama....und so schnell geht die milch ja auch nicht 100% zurück.
ich drück dir die daumen

Echt?
Mhm... hab grad mal bei der La Leche Liga geschaut und irgendwie gibts da keine Stillberaterin in meiner Nähe, was ich gar nicht glauben kann, da ich in Frankfurt/M. wohne

Vielleicht nutze ich morgen die E-Mail-Beratung.

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25. November 2009 um 22:18
In Antwort auf an0N_1288570299z

Ich sage nicht... stillen ist doof!!!!
Aber es geht ja nun nicht mehr und Du möchtest es ja auch nicht wieder versuchen (wobei meine Hebamme meinte (sie ist übrigens meine Schwester), es klappt eh nur selten). Stillen ist das beste für beide, WENN ES KLAPPT. Also gewöhn Dich an Fläschchen, Thermoskannen und Behälter. Nach kurzer Zeit hast Du so um die 4 Stunden Zeit zwischen den Nahrungen, dass reicht meist für das nötigste wie Einkaufen etc. aus.

Aber so hört sichs an
Stillen war für mich die letzte richtig bindende Verbindung an mein Kind. Etwas, bei dem sich mich braucht. Jetzt kann sie rein theoretisch auch ohne mich aufwachsen, was ich weiß Gott nicht beschreien will. Aber Stillen ist eben doch besonderer als Flasche geben, eben weil das jeder andere außer mir auch kann.

Da nützt es mir auch nichts, dass ich jetzt mehr Zeit zum Einkaufe habe

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25. November 2009 um 22:21
In Antwort auf wynda_11909871

Echt?
Mhm... hab grad mal bei der La Leche Liga geschaut und irgendwie gibts da keine Stillberaterin in meiner Nähe, was ich gar nicht glauben kann, da ich in Frankfurt/M. wohne

Vielleicht nutze ich morgen die E-Mail-Beratung.

Hab
jetzt auch noch mal geguckt. es funktioniert dann mit so einem brusternährungset, was man sich um den hals hängt. durch schläuche (die über den busen gehen) bekommt das kind die kunstmilch (verliert aber so nicht den kontakt zur brust). deine brust wird wieder angeregt. zusätzlich muss man dann noch pumpen. es gibt noch schüssler-salze und globulis, die den milchfluss anregen. es dauert dann auch ein paar tage - aber dann sollte es eigentlich mit dem milcheinschuss klappen.
ich drück dir ganz doll die daumen, dass es klappt. stillen ist einfach toll!
gute nacht!

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25. November 2009 um 22:23
In Antwort auf wynda_11909871

Echt?
Mhm... hab grad mal bei der La Leche Liga geschaut und irgendwie gibts da keine Stillberaterin in meiner Nähe, was ich gar nicht glauben kann, da ich in Frankfurt/M. wohne

Vielleicht nutze ich morgen die E-Mail-Beratung.

Würd ich dir auch raten.
Man kann sich da auch sehr gut telefonisch beraten lassen.
Und sie können dir sicherlich auch sagen, wie unter deinen Umständen die Chancen stehen, dass es klappt. Und dann kannst du ja immernoch überlegen, ob du das probieren möchtest.

Alles Gute!

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25. November 2009 um 22:43


Kann dich verstehen, dass du traurig bist.
Aber du gewöhnst dich schon dran, auch wenn dich das jetzt nicht tröstet.
Ich stille seit 3 Monaten und es ist wirklich sehr zeitaufwändig und auch nervenaufreibend;
ich habe ein Kind, das alle 2 h gestillt werden will; manchmal öfter; anfangs viel zu viel Milch, so dass ich mehrmals am Tag meine Klamotten wechseln musste, sowie Bettwäsche.
Ich wasche mich doof und dämlich !

Nun hat sie den Tick entwickelt, sich kurz festzusaugen, bis die Milch rausschießt und sich dann schreiend wegzudrehen.
Das macht sie zigmal bei einer Mahlzeit, außer nachts.
Und es ist jedes Mal ein Kampf, sie wieder an die Brust zu kriegen, manchmal ist es völlig vergebens.

Das ist nicht einfach und vor allem muss ich, wenn ich unterwegs bin, meine Brust entblößen, wenn mein Kind Hunger hat; mitten in der Öffentlichkeit und das bei so einem Theater und den restlichen Tag mit nassen, stinkenden Klamotten rum laufen, bis ich zu Hause bin.

Zwar bin ich froh, wegen meiner Kleinen, dass ich stillen kann, keine Frage (zumal ihr Papa Allergiker ist), aber ich bin HEILFROH, wenn die Stillzeit vorbei ist und ich guten Gewissens abstillen kann.

ENDLICH wieder mal das Haus ohne Kind verlassen, ohne das Tage im Vorraus planen zu müssen, damit man auch genug abpumpen kann...
Endlich mal wieder nen Cocktail trinken oder mal eine rauchen dürfen..

Ich weiß, dass es natürlich trotzdem schade ist, aber du hast dir ja nichts zu Schulden kommen lassen und du kannst guten Gewissens diese Freiheiten genießen.
Das wäre zumindest das Beste, was du draus machen könntest.

LG

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28. November 2009 um 0:11

Genau
ich rauche nicht und trinke nicht... oh Mann, mein Leben ist so langweilig
Und wie gesagt, ich kann eh nicht ohne Kind raus (außer mein Mann ist da, und das passiert nicht oft)

Aber ich hab jetzt eine Stillberaterin gefunden (ich wollte gerade Stilberaterin schreiben, haha) und @ruby Danke für dein Angebot, sie hat mir so einen ähnlichen Griff schon gezeigt. Heute mittag kam auch ganz wenig raus und ich versuchs eben weiter *stampf*

Und dass es anstrengend wird... ach Mädels... wir sind Mütter geworden. Das so ein Baby kein Kindergeburtstag wird, ist bekannt. Und unsere Freiheit haben wir bis zur Volljährigkeit auch verwirkt. Aber ich bin gerne bereit, für unser beider Wohlbefinden auch eine etwas stressigere Zeit auf mich zu nehmen Das ist es mir wert.

Ich bekam auch viele PNs mit Tipps für Globulis und Co., die werde ich mir auch besorge.

Und wenn es nicht klappen sollte, dann hab ichs wenigstens versucht... für mich.

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28. November 2009 um 15:46

Die Hebamme
war die Wurzel allen Übels!
Ich hatte eine Beleghebamme und nahm die natürlich mit ins KH. Ich bekam leider nach einer missglückten Einleitung einen KS und ich hab ihr klare Anweisungen gegeben... vor der ganzen Geburt... dass sie bitte darauf achten soll, dass man das Kind vorher nicht füttert, sondern erst, wenn ich bereit bin, zu stillen.

Glaubt ihr, die hat sich daran gehalten? Nein, als sie zu mir kam, mit meinem Kind in der Hand, und ich sie das erste Mal sah, kam von ihr nur "Achja, die Glucoselösung bekam sie schon, und ne Flasche habe ich ihr auch schon gegeben"
AAAARGH

Ich wollte dann aber keinen Stress. Im KH war es dann so, dass ich Luna nie richtig anlegen konnte, weil sie viel zu oft mit einer Flasche unter dem Deckmantel "Sie haben zuwenig Milch" (komisch, komisch, ich frag mich, woher die zwei riesigen Hupen auf meinem Dekolleté kamen) und sie hat das auch immer noch unterstützt. Auf meine Fragen, was ich denn machen kann, um die Milchmenge zu steigern, meinte sie "Ach komm, das nützt doch eh alles nix."


Daheim wollte ich es dann mit dem Stillen wieder probieren, leider hat meine Tochter dann leider die meisten die Brüste nur angeschrien, weil das Stillen für sie schwerer war... aber wenn was kam (Ich hab dann immer "angepumpt" und sie angedockt), dann hat es gereicht. Leider hat das nicht immer was genutzt.

Meine Hebamme habe ich dann nach ein paar weiteren Vorkommnissen rausgeschmissen... argh.

Aber jetzt versuche ich es einfach... daraufhin ein Malzbier

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28. November 2009 um 15:51

Danke hannuschka
für deine lieben Worte.

Ja, Luna ist auch ein Kind, das viel Ruhe beim Essen braucht (da kommt sie ganz nach mir - wenn ich im Stress bin, kann ich nicht essen. Ich brauch Ruhe zum Genießen )
und hey - Alkohol, Kippen, Tabletten - das interessiert mich alles nicht, weil ich darauf auch vorher nie scharf war.
Unabhängigkeit? Ich bin Mutter, unabhängig bin ich jetzt nicht mehr (ja, blabla, eigenes Leben, nicht nur Mutter, auch Frau - seien wir mal realistisch, wir werde nie wieder so unabhängig sein wie vorher.)

Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie bei mir 6 Monate nach dem Abstillen wieder Milch hatte...

Und wie gesagt: Wenn es nicht klappt, dann habe ich es wenigstens versucht und nicht gleich die Flinte ins Korn geworfen.

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28. November 2009 um 15:56

Hallo Liesel
ich danke dir für deine Worte... ein kleines Erfolgserlebnis hatte ich heute morgen schon: eine ganze Mahlzeit aus der Brust

Ok, seitdem ist nicht mehr viel los, aber... das macht mir schonmal Mut.

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28. November 2009 um 22:31

Hey,
ich finde es echt klasse dass du es nochmal versuchen willst, denn einfach ist stillen wirklich nicht unbedingt!

Ich habe angefangen meinen Sohn nach 1 Woche zu stillen, er war zuerst in der Kinderklinik und dann hatte er so viel abgenommen dass ich die Mumi mit flasche füttern musste! Die ersten 8 Wochen waren wirklich extrem anstrengend und ich war fertig für 12. Habe jede Nacht vielleicht nur4-5h geschlafen da er mind. 1-1,5h gestillt hat. Aber es hat sich gelohnt durchzuhalten!

Naja, jetzt ist er 19 Monate und wir teilstillen immer noch trotz aller Widerstände!

Alles Gute und du packst das schon!!
lg

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12. Dezember 2009 um 20:26


Wir sind jetzt wieder fast beim Vollstillen

Und ich finde es gar nicht so schlimm... nur noch abends müssen wir noch zufüttern. Aber: es geht und ich bon stolz auf mich

Wir sind beide viel entspannter und die Blähungen und Bauchshcmerzen sind bei Luna schon viel weniger geworden. Ich glaube, dafür hat sich der Stress echt gelohnt

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12. Dezember 2009 um 20:45

Ja
ich hab innerhalb von 3 Tagen einen Sixpack Malzbier weggetrunken... danach nannte man mich dann nur noch "Dolly"

Trotzdem hing sie die ganze Zeit an mir, aber das war es wirklich wert

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