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Mutter- Kind- Kur

18. Januar 2017 um 11:27

Hallo 

Weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich frage trotzdem mal. 

Wir haben im Dezember 2014 unsere Tochter in der 31. Woche verloren. Seit dem habe ich noch keine Therapie gemacht, da ich dachte ich schaffe es so. Wir haben im Februar 2016 unser Folgewunder bekommen. Seit der stillen Geburt leide ich unter Panikattacken. Hauptsächlich vor dem Erbrechen. Ob es davon kommt weiß ich nicht aber seit dem ist es. Ich kann nicht unter Leute gehen ohne Panik zu bekommen das ich umkippe oder Übelkeit bekomme. Dazu kommt zurzeit noch die Trauer und für mich besteht zwischen den beiden Sachen einfach eine verbindung. Mir ist damals nach dem Tot unserer Tochter alles auf den Magen geschlagen. Dabei hatten wir dann noch einmal Magen Darm und seit dem ist es ganz rum. 
Ich weiß das es mir nichts bringt einfach zu einem Psycholgen zu gehen. Ich muss hier raus. Raus von Zuhause. Aber eine Einzelkur kommt bei 2 kleinen Kinder (4J. und 1J.) nicht in frage. Mein Mann geht den ganzen Tag arbeiten da kann er keine 3 oder 4 Wochen Urlaub machen. 

So zu meiner Frage überhaupt. Weiß jemand ob mir überhaupt nach 2 Jahren noch sowas zu steht? 

Liebe Grüße 

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18. Januar 2017 um 12:05

Erstmal möchte ich dir sagen, dass mir dein Schicksal sehr leid tut.
In der Regel fordern Krankenkassen, dass man ambulante Therapien ausschöpft, bevor man eine stationäre Massnahme durchführen kann.
Bei besonderen Belastungen und Bedingungen machen Kassen aber Ausnahmen auch vor Ablauf der sonst vorgesehenen 4 Jahren. Ich könnte mir vorstellen , dass dir eine Schwerpunktkur oder Rehamassnahme vorgeschlagen werden kann.
Viel Erfolg

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18. Januar 2017 um 15:36

Hallo. Es tut mir unendlich leid, was du erleben müsstest

ich war vor 2 Jahren in Kur. Hatte damals als Grund angegeben, dass ich am Ende bin. Sei es körperlich oder psychisch. 
Damals ist mein Stiefvater gestorben und ein paar Monaten vorher hab ich mich von meinem Exmann getrennt. Es waren harte Zeiten und ich musste auch einfach raus. Bin dann zu meinem Hausarzt und hab mit ihm über alles gesprochen. Der hat mir sofort den Antrag ausgefüllt. Musste dann noch zum Kia, aber der hat den Antrag genauso schnell ausgefüllt. Bin dann mit Kids 3 Wochen an die Ostsee und es war einfach nur herrlich. 

sprich doch auch Mal deinen Hausarzt und guck was er dir rät. 

Lg

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18. Januar 2017 um 19:24
In Antwort auf kleine3211

Hallo 

Weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich frage trotzdem mal. 

Wir haben im Dezember 2014 unsere Tochter in der 31. Woche verloren. Seit dem habe ich noch keine Therapie gemacht, da ich dachte ich schaffe es so. Wir haben im Februar 2016 unser Folgewunder bekommen. Seit der stillen Geburt leide ich unter Panikattacken. Hauptsächlich vor dem Erbrechen. Ob es davon kommt weiß ich nicht aber seit dem ist es. Ich kann nicht unter Leute gehen ohne Panik zu bekommen das ich umkippe oder Übelkeit bekomme. Dazu kommt zurzeit noch die Trauer und für mich besteht zwischen den beiden Sachen einfach eine verbindung. Mir ist damals nach dem Tot unserer Tochter alles auf den Magen geschlagen. Dabei hatten wir dann noch einmal Magen Darm und seit dem ist es ganz rum. 
Ich weiß das es mir nichts bringt einfach zu einem Psycholgen zu gehen. Ich muss hier raus. Raus von Zuhause. Aber eine Einzelkur kommt bei 2 kleinen Kinder (4J. und 1J.) nicht in frage. Mein Mann geht den ganzen Tag arbeiten da kann er keine 3 oder 4 Wochen Urlaub machen. 

So zu meiner Frage überhaupt. Weiß jemand ob mir überhaupt nach 2 Jahren noch sowas zu steht? 

Liebe Grüße 

Hallo Kleine,

erstmal als möchte ich dir sagen, dass es mir sehr leid tut, dass du dein Baby still gebären musstest.
ich teile dein Schicksal, und weiß sehr gut wie schlecht es einem danach geht.
unser Sohn wurde im Juni 2013 still geboren in der 28. SSW und auch ich hatte bereits zwei Söhne, damals 1 und 8 Jahre alt, für die ich weiterhin stark sein wollte.
Auch ich war irgendwann an dem Punkt wo nichts mehr ging und habe unter Angst-und Panikattacke gelitten. Im Dezember 2013 haben wir dann eine Mutterkindkur beantragt welche innerhalb von zwei Wochen genehmigt wurde, so dass wir bereits im Februar 2014 zur Kur an die Nordsee konnten.
eine Mutterkindkur ist an sich eine feine Sache, aber du solltest dir nicht Zuviel davon versprechen. Die Betreuungszeiten für Kleinkinder, insbesondere für deinen einjährigen, sind sehr eingeschränkt, so dass du letztlich nicht so viel Zeit haben wirst um selbst zur Ruhe zu kommen. 
Es hat uns damals gut getan für drei Wochen aus unserem Alltag zu flüchten, geholfen im Sinne einer Therapie hat es allerdings nicht. 
Ich habe nach der Kur eine Therapie bei einer Psychologin gemacht und den Verlust aufgearbeitet, so dass ich heute sagen kann: es geht mir wieder gut.
den Tod deines Kindes wirst du niemals vergessen, und die Zeit wird auch nicht alle Wunden heilen, wie man so schön sagt-
aber es wird leichter mit der Zeit, damit zu leben...
ich wünsche dir alles Liebe und wenn du noch Fragen hast, kannst du mir gerne per PN schreiben.

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19. Januar 2017 um 8:17
In Antwort auf kleine3211

Hallo 

Weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich frage trotzdem mal. 

Wir haben im Dezember 2014 unsere Tochter in der 31. Woche verloren. Seit dem habe ich noch keine Therapie gemacht, da ich dachte ich schaffe es so. Wir haben im Februar 2016 unser Folgewunder bekommen. Seit der stillen Geburt leide ich unter Panikattacken. Hauptsächlich vor dem Erbrechen. Ob es davon kommt weiß ich nicht aber seit dem ist es. Ich kann nicht unter Leute gehen ohne Panik zu bekommen das ich umkippe oder Übelkeit bekomme. Dazu kommt zurzeit noch die Trauer und für mich besteht zwischen den beiden Sachen einfach eine verbindung. Mir ist damals nach dem Tot unserer Tochter alles auf den Magen geschlagen. Dabei hatten wir dann noch einmal Magen Darm und seit dem ist es ganz rum. 
Ich weiß das es mir nichts bringt einfach zu einem Psycholgen zu gehen. Ich muss hier raus. Raus von Zuhause. Aber eine Einzelkur kommt bei 2 kleinen Kinder (4J. und 1J.) nicht in frage. Mein Mann geht den ganzen Tag arbeiten da kann er keine 3 oder 4 Wochen Urlaub machen. 

So zu meiner Frage überhaupt. Weiß jemand ob mir überhaupt nach 2 Jahren noch sowas zu steht? 

Liebe Grüße 

Ja, hier bist du richtig. Ich drücke dich einmal fest. 

Eine Mutter-Kind-Kur könnte dir gut tun. Aber du solltest überlegen, ob vielleicht eine Mütter-Kur was für dich wäre. Du kannst dich bei Caritas kostenlos beraten lassen und die helfen dir auch die Anträge fertig zu machen. Solltest du die Kur genehmigt bekommen, kann dein Mann unbezahlten Urlaub nehmen. Und sich die Zeit von der Krankenkasse bezahlen lassen. 

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