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Mutter überfordert, Kind weggeben

21. April 2015 um 22:49 Letzte Antwort: 14. November 2015 um 18:51

Hallo ihr Lieben!

Ich würde gerne mal eure Einschätzung zu einer sehr komplexen Situation hören.

Folgendes:

Ich habe vor 4 Monaten eine Frau kennengelernt, die eine dreijährige Tochter bei sich wohnen hat.

Diese Frau hat eigentlich drei Kinder, zwei davon wurden ihr aber vom Jugendamt weggenommen, weil sie früher drogenabhängig war (nichts Hartes, es handelte sich dabei um Cannabis, aber doch "hart genug", dass das Jugendamt entschieden hat, dass sie die Verantwortung nicht tragen kann, ein Kind zu erziehen.)

Bei dem dritten Kind wurde sie vor die Entscheidung gestellt, entweder eine stationäre Drogentherapie zu machen oder es würde ihr auch weggenommen werden. Sie entschied sich, die Therapie zu machen. Diese geht jetzt schon seit knapp 8 Monaten und sie ist schon seit über einem Jahr clean.

So viel zur ihrer Person.

Ich habe mittlerweile sie und ihre Tochter kennengelernt.
Anfangs war es noch erträglich, aber mittlerweile kann ich mit dieser Situation kaum noch umgehen.

Die Tochter von ihr ist ein unfassbar frecher, ungehorsamer und eigensinniger Quälgeist.

Ein Beispiel: Wir setzen uns morgens an den Tisch um zu frühstücken. Sie will sich auf einen Stuhl setzen, die Mutter hat aber schon an einem anderen Platz für das Kind gedeckt. Sie sagt ihr, dass sie sich bitte dort hinsetzen soll. Das Kind will es nicht, schmeißt sich auf den Boden und fängt an, so laut loszubrüllen und zu heulen, als würde man ihr furchtbare Schmerzen zufügen.

Und genau das macht sie in JEDER Situation, wenn sie nicht das kriegt, was sie will oder wenn ihr irgendwas nicht passt. Ein anderes Beispiel, sie kommt in das Zimmer der Mutter und will Fernsehen gucken. Die Mutter sagt nein, selbes Spiel. Lautes Gebrüll und viele Tränen.

Genauso hört sie auch NIE, wenn man ihr irgendwas sagt. Wir gehen zum Beispiel irgendwo die Straße lang, sie will irgendwo hinlaufen. Die Mutter sagt ihr, dass sie hierbleiben soll. aber die Tochter hört natürlich nicht. Sie macht einfach immer das, was sie will, egal was man sagt. Man kann sie anbrüllen, es ihr normal und ruhig sagen, nichts bringt irgendetwas.

Des Weiteren trägt dieses Kind noch Windeln. Es ist nicht so, dass es nicht auf die Toilette gehen kann, in dem Kinderhaus, wo es tagsüber hingeht, macht sie es auch. Sie will zu Hause anscheinend nur einfach nicht. Wir haben es einen Tag mal ohne Windeln bei der Mutter zu Hause probiert und ihr gesagt, wenn sie auf die Toilette muss, dann soll sie Bescheid sagen. Resultat: 4 vollgepisste Hosen, ein vollgepisster Teppich und ein vollgepisstes Bett inklusive Laptop.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Mutter mit der Erziehung komplett überfordert ist. Mittlerweile gibt sie in 95% der Fällen einfach nach, weil sie einfach nicht mehr die Kraft hat, dieses Geheule und Gebrüll zu ertragen. Das Problem ist auch, dass sie sehr viele familiäre Probleme hat und psychisch nicht sehr stabil ist. Dazu kommt, dass sie ein sehr geringes Selbstwertgefühl hat, weil sie "nur" einen Hauptschulabschluss und in ihrem Leben sonst nichts auf die Beine gestellt hat. (nebenbei, sie ist 26 Jahre alt)

Der Vater von ihr macht es ähnlich. Er ist auch drogenabhängig und zeigt seiner Tochter absolut keinerlei Grenzen auf. Er nimmt sie immer samstags für einen halben Tag und ein Mal im Monat nimmt er sie für ein Wochenende zu sich nach Hause. Wenn sie in der Stadt unterwegs sind, kauft er ihr alles, was sie will und stopft sie permanent mit Süßkram voll. Das aber nur am Rande.

Zurück zur Mutter. Sie lässt des Öfteren einige Sprüche raus, die mich teilweise echt schockieren. Hier mal die Top drei:

3. Boah, warum hab ich mich nur dazu entschieden, Mutter zu werden... Wenn ich es rückgängig machen könnte, würde ich es tun.

2. Sie erzählt mir von einem sehr anstrengenden Tag mit ihr und sagt am Ende: "Ich hätte der kleinen ... gerne in die Fresse gehauen, aber es waren zu viele Leute da, die das gesehen hätten."

1. Die Tochter will nicht einschlafen und ist nur am rumschreien, da sagt sie: "Warum ist es nicht erlaubt, sein Kind bewusstlos zu prügeln, damit man mal seine Ruhe hat?"

Ja, das klingt alles sehr hart, aber ich bin mir 100%tig sicher, dass sie niemals Gewalt bei ihrem Kind anwenden würde. Sie meint vieles von dem, was sie sagt, auch nicht sonderlich ernst, aber es ist schon ziemlich unangebracht, solche Sachen überhaupt zu denken.

Ich habe mir über einen gewissen Zeitraum ein Bild davon gemacht und habe die Mutter vor ein paar Wochen auf die Situation angesprochen.

Ich habe sie mit dem, was ich mitbekommen habe, konfrontiert und habe sie schließlich gefragt, wieso sie ihre Tochter überhaupt noch behält, wenn es doch offensichtlich ist, dass sie mit ihr überfordert ist und sie regelmäßig solche schlimmen Worte über sie fallen lässt.

Ihre Antwort war, dass sie zum einen extreme Angst vor Einsamkeit hat. Sie erträgt es nicht, wenn sie nur einen einzigen Abend komplett alleine ist. Das hat irgendwelche psychischen Ursachen, da steig ich selber noch nicht dahinter.
Der andere Punkt war, dass sie zwar selbst der Meinung ist, dass es das "Bessere" wäre, wenn sie ihre Tochter abgeben würde, aber dann würde ihr Selbstwertgefühl noch tiefer sinken und sie würde sich wie ein noch größerer Versager fühlen, weil sie wieder etwas im Leben nicht auf die Reihe bekommen hat.

Ich habe ihr versucht klarzumachen, dass das keine echten Gründe sind, wieso man sein Kind behalten sollte. Wenn eine echte Mutter-Kind-Liebe bestehen würde, dann wäre das natürlich was anderes, aber das ist meiner Einschätzung nach nicht wirklich der Fall.

Ich habe auch schon mit einem "Experten" über diese Situation geredet und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass, wenn sie ihre Tochter weiter behält, sie nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihrer Tochter in gewisser Weise "versaut". Die Mutter kann sich nicht auf beides konzentrieren, auf die Erziehung eines besonders schweren Falles und auf ihre eigenen psychischen Probleme, geschweige denn auf eine anständiges Vorankommen in Sachen Ausbildung oder Studium.Und selbst wenn sie sich dazu entscheiden sollte, ihre ganze Aufmerksamkeit ihrer Tochter zu widmen, würde das genauso schief gehen, denn sie ist, wie ja schon mehrmals erwähnt, komplett überfordert.

Wenn ich sage "besonders schwerer Fall", dann ist das bei Leibe keine Übertreibung. In meiner Familie und Umkreis gibt es einige drei- bis vierjährige Mädchen, die nicht mal annähernd so drauf sind.

Die Mutter war eines Tages auch fast schon so weit, dass sie die "vernünftige Entscheidung" getroffen hätte. Kurze Zeit später aber nahmen ihrer psychischen Probleme (Angst vor Einsamkeit, Selbstwertgefühl) wieder die Oberhand und sie entscheid sich doch dagegen, ihre Tochter abzugeben.

So viel erstmal dazu. Wie würdet ihr diese Situation einschätzen? Seid ihr auch der Meinung, dass das Weggeben des Kindes die richtige Entscheidung wäre? Was würdet ihr der Mutter raten, falls sie sich doch komplett dagegen sperren würde, sie wegzugeben?

Ich freue mich auf eure Antworten!

Liebe Grüße

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27. April 2015 um 13:33

...
Hallo, dass ist ein langer Text!

Dem Kind wird bereits Gewalt angetan und das nicht zu knapp. Auch psychische Gewalt ist Gewalt und nicht minder schädlich.
Die Mutter ist schon mit sich selbst überfordert, Drogentherapie, psychische Problem und nimmt das Kind als Ersatz, versucht über das Kind Problematiken zu kompensieren. Das alles äußert sich natürlich auch im Verhalten des Kindes.

Was hat sie denn während der Schwangerschaft konsumiert?

Ich denke, dass es nicht nur um Cannabis geht... was hat sie denn noch konsumiert? Gibt es, wegen ihrer psyschichen Probleme eine Diagnos? Kommt diese von Drogen, Alkohol und co?


Du kennst sie gerade mal vier monate, wie kannst du dir sicher sein, dass sie ihrem Kind keine körperlichen Gewalt antut? Die erste Hemmschwelle, diese Äußerungen, hat sie bereits überschritten.

Was ich raten würde?

In erster Linie geht es um den Schutz des Kindes!
Ich würde es dem JA melden, wenn sie selber nicht hingeht um sich Hilfe zu suchen! Dazu würde ich ihr ein paar Tage frist einräumen...

Sie ist Erwachsen und kann ihr handeln überblicken. Das Kind hat keine Möglichkeit dazu, sich hilfe zu suchen...Die es hier aber offensichtlich braucht.

Es gibt ja verschiedene Hilfestellungen. Familienhilfe, Mutter-Kind-Häuser; inpflegegabe, psyschologiche Betreuung, Erziehungshilfe etc pp
Welche Hilfestellung die richtige ist, kann ich nicht sagen.

Ich persönlich, wenn ich deine Beschreibung lese, hätte grosse Angst um das Kind! Ich persönlich würde, anhand deiner Beschreibung zu einer Pflegschaft raten. Jedes Kind hat es verdient geliebt und annerkannt zu werden, respektiert zu werden, eine gesunde Bindung zu haben etc... Bei deiner Bekannten bekommt es das nicht, deine Bekannte ist dazu gar nicht in der Lage, mit ihren Pack an Problemen mit sich selbst...

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27. April 2015 um 23:22
In Antwort auf tian_12481186

...
Hallo, dass ist ein langer Text!

Dem Kind wird bereits Gewalt angetan und das nicht zu knapp. Auch psychische Gewalt ist Gewalt und nicht minder schädlich.
Die Mutter ist schon mit sich selbst überfordert, Drogentherapie, psychische Problem und nimmt das Kind als Ersatz, versucht über das Kind Problematiken zu kompensieren. Das alles äußert sich natürlich auch im Verhalten des Kindes.

Was hat sie denn während der Schwangerschaft konsumiert?

Ich denke, dass es nicht nur um Cannabis geht... was hat sie denn noch konsumiert? Gibt es, wegen ihrer psyschichen Probleme eine Diagnos? Kommt diese von Drogen, Alkohol und co?


Du kennst sie gerade mal vier monate, wie kannst du dir sicher sein, dass sie ihrem Kind keine körperlichen Gewalt antut? Die erste Hemmschwelle, diese Äußerungen, hat sie bereits überschritten.

Was ich raten würde?

In erster Linie geht es um den Schutz des Kindes!
Ich würde es dem JA melden, wenn sie selber nicht hingeht um sich Hilfe zu suchen! Dazu würde ich ihr ein paar Tage frist einräumen...

Sie ist Erwachsen und kann ihr handeln überblicken. Das Kind hat keine Möglichkeit dazu, sich hilfe zu suchen...Die es hier aber offensichtlich braucht.

Es gibt ja verschiedene Hilfestellungen. Familienhilfe, Mutter-Kind-Häuser; inpflegegabe, psyschologiche Betreuung, Erziehungshilfe etc pp
Welche Hilfestellung die richtige ist, kann ich nicht sagen.

Ich persönlich, wenn ich deine Beschreibung lese, hätte grosse Angst um das Kind! Ich persönlich würde, anhand deiner Beschreibung zu einer Pflegschaft raten. Jedes Kind hat es verdient geliebt und annerkannt zu werden, respektiert zu werden, eine gesunde Bindung zu haben etc... Bei deiner Bekannten bekommt es das nicht, deine Bekannte ist dazu gar nicht in der Lage, mit ihren Pack an Problemen mit sich selbst...

...
Guten Abend!

Vielen Dank für deine Antwort.

Während der Schwangerschaft hat sie, wie gesagt, Cannabis und Alkohol konsumiert. Zu härteren Drogen hat sie meines Wissens nach nicht gegriffen, wobei ich mir natürlich nicht 100%tig sicher sein kann, wie du schon angedeutet hast.

Ich sehe beide relativ häufig und mir sind (bisher) keine Äußerlichkeiten aufgefallen, die auf eine körperliche Misshandlung schließen könnten. Ich schätze sie auch nicht so ein, dass sie jemandem Gewalt antun könnte, schon gar nicht ihrem Kind. Aber auch hier geb ich dir völlig Recht, eine absolute Sicherheit hab ich nach der kurzen Zeit natürlich nicht.

Den Vorschlag, einen Kinderpsychologen zu kontaktieren, habe ich auch schon gemacht, aber auch das hat sich im Sand verlaufen.

Vor ein paar Tagen hatte ich ihr zudem geraten, dass sie ihr Kind vorübergehend in eine Pflegefamilie gibt, damit sie sich erst einmal zu 100% auf sich und ihr Leben konzentrieren kann. Leider hat sie auch diesen Vorschlag abgelehnt.

Die Idee, die Situation dem Jugendamt zu melden, werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Einerseits wäre das schon ein ziemlich "hinterhältiger" Schritt, andererseits wäre es wohl tatsächlich das beste für beide Parteien. Immerhin hat der Prozess, ihr eigenes Leben und das ihres Kindes nachhaltig und irreversibel zu schädigen, schon längst begonnen.


Vielen Dank nochmal für die Antwort!

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28. April 2015 um 9:22

Ich nochmal
Die situation ist ziemlich verfahren, wenn sie keine Hilfe annimmt. Ihren Kind tut sie damit nichts gutes. Ich weiss, dass es da ein Hemmschwelle gibt... demnoch sollte sie sich wenigstens Hilfe für ihr Kind suchen. Eine Abgabe, ist wie ich bereits gescrieben habe, ja nicht die einzigste Möglichkeit.

Raten würde ich, das Kind auf FAS untersuchen zu lassen. Gerade weil sie in der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat. Wenn sich das bestätigen sollte, hätte si erzieherisch andeere ansatzpunkte, könnte sich beraten lassen...

Ich sehe es trotzdem sehr zwiegespalten. So wie es jetzt läuft, wird es irgendwann zum knall kommen. Wenn das Kind jetzt schon so auffällig ist, wie soll das werden, wenn es älter wird?

ich weiss nicht woher die probleme deiner bekannten rühren,aber dort würde ich den ansatzpunkt suchen. wenn man weiss, was alles dahinter steckt, könnte man die hilfe darauf abstimmen. Hatte sie selber zb traumatische erlebnisse etc pp?

In erster linie, geht es aber um schutz des kindes...

ich weiss auch, der schritt das dem ja zu melden, ein sehr grosser ist. ich kann mir vorstellen, wie schwer das dir fällt. aber so wie es jetzt ist, kann es ja schließlich auch nicht weitergehen.

vieleicht kannst du dich ja trotzdem beim ja beraten lassen, vorerst, ohne namen preis zu geben, einfach zu wissen, wie die die situation einschätzen, welche hilfe zu erwarten wäre...

Denke dran, auch emotionale vernachlässigung ist eine form von gewalt...

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29. April 2015 um 7:04

Ganz ehrlich
Ich finde dich anmaßend und fies. Wie du über das Kind redest klingt gemein: vollgepisst ist sehr abwertend. Wenn ein Kind in die Hose macht, dann steckt oft Stress dahinter. Wieso schläft sie mit Laptop im Bett? Dreijährige haben an einem Laptop nichts zu suchen. Zum Schreien: man muss das Weltbild eines Kindes verstehen. Das heißt nicht, ihm alles erlauben und geben. Die Mutter könnte mit dem Kind einen Sitzplatz vereinbaren und ev schön gestalten. Fernseher würde ich ganz abschaffen da unnötig, aber das ist nur meine Meinung. Sie ist drei und in der Trotzphase. Sie entdeckt ihr Ich, ihr Leben und die Eindrücke ändern sich, das muss man verstehen und sie mit viel Liebe begleiten. Liebt sie ihr Kind? Wenn ja, sollte sie mit ihrer Tochter daran arbeiten, dass sie ein liebevolles Miteinander haben. Wenn Nein, sollte sie dem Kind die Chance geben, bei Menschen aufzuwachsen, die sie lieben Können. Und du? Du solltest dir überlegen, war Du das machst. Scheinst weder Mutter noch Kind zu mögen, wenn du so abfällig redest. Also hilf ihnen, weil es dir wichtig ist und nicht, weil Du einen Machtkampf austragen willst.

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29. April 2015 um 7:20

Traurig wie du über das kind sprichst
das arme Mädchen. Es ist 3! Da ist keiner absichtlich böse oder ein schlimmer Mensch. Sie scheint etwas zu belasten und braucht viel Liebe. Stattdessen gehst du der Familie auf die Nerven und belastest die Kleine zusätzlich schwer mit deiner Ablehnung. Was glaubst Du, wie sich ein kleines Mädchen fühlen muss, wenn es überall abgelehnt wird und eh alles falsch macht. Es wird irgendwann machen, was es will. Wieso auch auf Leute hören, die einen nicht mögen. Das mache ich auch nicht. Sie ist verunsichert, einsam, traurig. Sie ist ein kleines Mädchen und du redest von ihr wie von einem Sxhwerverbrecher. Das arme Kind. Am liebsten würde ich sie abholen und eine Weile zu mir nehmen und der Mutter zeigen, wie sie einen tollen, liebevollen Umgang mit ihrer Tochter haben kann. "Die Frau hat eine Tochter bei sich wohnen" wie kommst Du auf so einen Unsinn. Es ist ihr Kind, was sie im Bauch getragen und geboren hat. Die Mutter muss sich bei dir ja grauenhaft fühlen. Sie fühlt sich von dir beobachtet, bewertet und gemaßregelt. Und dann kommst du mit dem Hammerschlag und sagst, ihr Kind soll weg. Überleg doch bitte mal, warum die beiden so "schlimm" sind. Und mach dir im Klarem, was dein Spiel dabei soll, was deine Absichten sind. Für mich sind es keine guten.

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31. Oktober 2015 um 14:43
In Antwort auf ayala_12270471

...
Guten Abend!

Vielen Dank für deine Antwort.

Während der Schwangerschaft hat sie, wie gesagt, Cannabis und Alkohol konsumiert. Zu härteren Drogen hat sie meines Wissens nach nicht gegriffen, wobei ich mir natürlich nicht 100%tig sicher sein kann, wie du schon angedeutet hast.

Ich sehe beide relativ häufig und mir sind (bisher) keine Äußerlichkeiten aufgefallen, die auf eine körperliche Misshandlung schließen könnten. Ich schätze sie auch nicht so ein, dass sie jemandem Gewalt antun könnte, schon gar nicht ihrem Kind. Aber auch hier geb ich dir völlig Recht, eine absolute Sicherheit hab ich nach der kurzen Zeit natürlich nicht.

Den Vorschlag, einen Kinderpsychologen zu kontaktieren, habe ich auch schon gemacht, aber auch das hat sich im Sand verlaufen.

Vor ein paar Tagen hatte ich ihr zudem geraten, dass sie ihr Kind vorübergehend in eine Pflegefamilie gibt, damit sie sich erst einmal zu 100% auf sich und ihr Leben konzentrieren kann. Leider hat sie auch diesen Vorschlag abgelehnt.

Die Idee, die Situation dem Jugendamt zu melden, werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Einerseits wäre das schon ein ziemlich "hinterhältiger" Schritt, andererseits wäre es wohl tatsächlich das beste für beide Parteien. Immerhin hat der Prozess, ihr eigenes Leben und das ihres Kindes nachhaltig und irreversibel zu schädigen, schon längst begonnen.


Vielen Dank nochmal für die Antwort!

Hallo
Wie ist der derzeitige stand? Wenn man fragen darf.

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14. November 2015 um 18:51
In Antwort auf arnar_12677908

Hallo
Wie ist der derzeitige stand? Wenn man fragen darf.

Alkohol während der Schwangerschaft- schlimmer gehts nimmer
Hallo,
ich bin Pflegemutter eines 13 jähr. Mädels. Ihre Mutter war Alkoholikerin. Ich kann nur eines sagen. Sie wird dem Kind auf längere Sicht nicht gewachsen sein. Wer selbst labil ist, schafft das nicht. FAS Kids akzeptieren keine Grenzen.
Am besten wäre vielleicht eine Pflegefamilie, die die Mutter auch gut akteptieren kann.

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