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Nach Kaiserschnitt beim 1. Kind Spontangeburt beim 2.Kind?

17. April 2012 um 12:36

Hallo,

mich würde interessieren ob es hier Mütter gibt die nach einem Kaiserschnitt eine Spontangeburt beim zweiten Kind hatten.
Ich habe meinen Sohn nach 12 h Wehen per Kaiserschnitt entbunden, die Diagnose lautete: Geburtsstillstand nach hohem Geradstand d.h. der Kleine hat seinen Kopf nicht ins Becken gedreht und der Mumu hat sich nicht weiter geöffnet.
Ich bin jetzt wieder schwanger und würde gerne spontan entbinden.
Wer hat Erfahrungen damit?
Was war bei Euch der Grund für den KS?
Hat man Euch für die zweite Geburt einen geplanten KS empfolen?
Bin neugierig auf Eure Antworten!

LG Ziva

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17. April 2012 um 14:20


Hallo Ziva,

ich kann dir noch keine eigenen Erfahrungen berichten (habe erst ein Kind), aber ich hatte auch einen KS (Beckenendlage) und meine Hebamme hat mir mehrfach versichert, dass im Regelfall eine spontane Geburt beim nächsten Kind möglich ist (sie fand es sogar total abwägig, wieder einen KS zu machen, wenn es nicht sein muss). Nur in Ausnahmefällen sollte man wieder per KS entbinden. Das lässt sich aber vor der Geburt mittels genauerer Untersuchungen feststellen. Von daher würde ich erstmal auf eine spontane Geburt setzen und einem guten Arzt vertrauen.

LG
Nero mit Aljoscha 7 Monate

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17. April 2012 um 15:05

Ja
Ich habe 2007 einen US wg BEL gehabt und im Jahr 2011 unseren 2. Sohn spontan entbunden.
War eine unkomplizierte und schnelle Geburt. Also, wenn du keine Probleme hast, probier es!
LG und viel Glück.
Tina

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18. April 2012 um 14:47

Das hört sich ja schonmal positib an!
Vielleicht gibts noch mehr Mütter mit Erfahrung?

Lg Ziva

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18. April 2012 um 14:50

Ich!
Ich hatte einen KS wegen HELLP und habe 2,5 Jahre danach spontan entbunden.

Ich such mal nach frühere Antworten, die ich hier geschrieben habe... moment...

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18. April 2012 um 14:54
In Antwort auf xurmel

Ich!
Ich hatte einen KS wegen HELLP und habe 2,5 Jahre danach spontan entbunden.

Ich such mal nach frühere Antworten, die ich hier geschrieben habe... moment...

Spontane Geburt nach KS wegen HELLP
Hallo ihr Lieben!
Ich habe in einem anderen Forum den Tipp bekommen, mal bei privatgeburt.de vorbeizuschauen.
Ich habe auch bereits ein wenig quer gelesen und viele hilfreiche Beiträge gefunden, aber vielleicht bekomme ich noch ein wenig Zuspruch oder gute Tipps für meine eigene Situation...

Meine erste Entbindung war ein Kaiserschnitt und belastet mich heute (2,5 Jahre später) immer noch.

Die Schwangerschaft verlief absolut problemlos. Keine größeren Beschwerden (abgesehen vom Sodbrennen), keinerlei Auffälligkeiten. Ich habe bis zum Mutterschutz voll gearbeitet, war sehr aktiv und habe mich gut gefühlt.
Einziges "Problem" (lt. Gynäkologe) war eventuell die Gewichstzunahme, die zum Schluß 30 kg betrug (von 68 kg bei 175 cm auf 97 kg)...

Bei 40+5 bekam ich jedoch krampfartige Bauchschmerzen im rechten Oberbauch. Ich fühlte mich den ganzen Tag schon "nicht gut" und als die Schmerzen gegen Abend immer stärker wurden fuhren mein Mann und ich in den Kreissaal. Blutdruck war jenseits von gut und böse (irgendwo über 210/130), Blutwerte schlecht... Diagnose HELLP-Syndrom.

Also wurde mit uns gemeinsam beschlossen, die Geburt einzuleiten: Das Kind müsse in den nächsten Stunden kommen, "egal wie".
Mein Befund war noch unreif und so wurde ich mit Prostaglandinen eingeleitet.
Nach ein paar Stunden bekam ich Wehen, die allerdings nicht Muttermundwirksam waren. Muttermund war nur finderdurchlässig, meine Blutwerte zwischenzeitlich aber noch schlechter als bei Aufnahme.
Auch nach wiederholter Einlage des Gels vor den Muttermund öffnete sich dieser bis zum nächsten Morgen nicht (obwohl ich schon ziemlich starke Wehen hatte).
Chefarzt und Hebammen waren sich inzwischen einig, dass das Kind nicht in den nächsten Stunden geboren werden würde und mir wurde zum Kaiserschnitt geraten.
Also wurde ich zur OP vorbereitet und etwa 2 Stunden später "wurde ich entbunden".

Den Kaiserschnitt selbst empfand ich nicht als "traumatisierend" und ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Ärzte vorschnell gehandelt haben. Trotzdem vermisse ich schmerzlich die Erfahrung einer spontanen Geburt...

Nun bin ich wieder schwanger, mittlerweile schon 34. SSW und die Geburt rückt immer näher...
Meine Gynäkologin sagt, einer Spontangeburt stehe nichts im Wege, trotzdem habe ich angst, dass es wieder in einem Kaiserschnitt endet.

Von meiner Hebamme, wie auch von meiner Ärztin habe ich die Empfehlung erhalten, nicht mehr über den Termin zu gehen, sondern schon vorher "anzuschubbsen"...
Meine Hebamme sprach von einer Eipollösung, die Ärztin von einer geplanten Einleitung???

Es wäre schön, wenn mir jemand mit Erfahungen, Tipps oder auch nur etwas Zuspruch weiterhelfen könnte!

Lieben Dank, die Xurmel

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18. April 2012 um 14:55
In Antwort auf xurmel

Spontane Geburt nach KS wegen HELLP
Hallo ihr Lieben!
Ich habe in einem anderen Forum den Tipp bekommen, mal bei privatgeburt.de vorbeizuschauen.
Ich habe auch bereits ein wenig quer gelesen und viele hilfreiche Beiträge gefunden, aber vielleicht bekomme ich noch ein wenig Zuspruch oder gute Tipps für meine eigene Situation...

Meine erste Entbindung war ein Kaiserschnitt und belastet mich heute (2,5 Jahre später) immer noch.

Die Schwangerschaft verlief absolut problemlos. Keine größeren Beschwerden (abgesehen vom Sodbrennen), keinerlei Auffälligkeiten. Ich habe bis zum Mutterschutz voll gearbeitet, war sehr aktiv und habe mich gut gefühlt.
Einziges "Problem" (lt. Gynäkologe) war eventuell die Gewichstzunahme, die zum Schluß 30 kg betrug (von 68 kg bei 175 cm auf 97 kg)...

Bei 40+5 bekam ich jedoch krampfartige Bauchschmerzen im rechten Oberbauch. Ich fühlte mich den ganzen Tag schon "nicht gut" und als die Schmerzen gegen Abend immer stärker wurden fuhren mein Mann und ich in den Kreissaal. Blutdruck war jenseits von gut und böse (irgendwo über 210/130), Blutwerte schlecht... Diagnose HELLP-Syndrom.

Also wurde mit uns gemeinsam beschlossen, die Geburt einzuleiten: Das Kind müsse in den nächsten Stunden kommen, "egal wie".
Mein Befund war noch unreif und so wurde ich mit Prostaglandinen eingeleitet.
Nach ein paar Stunden bekam ich Wehen, die allerdings nicht Muttermundwirksam waren. Muttermund war nur finderdurchlässig, meine Blutwerte zwischenzeitlich aber noch schlechter als bei Aufnahme.
Auch nach wiederholter Einlage des Gels vor den Muttermund öffnete sich dieser bis zum nächsten Morgen nicht (obwohl ich schon ziemlich starke Wehen hatte).
Chefarzt und Hebammen waren sich inzwischen einig, dass das Kind nicht in den nächsten Stunden geboren werden würde und mir wurde zum Kaiserschnitt geraten.
Also wurde ich zur OP vorbereitet und etwa 2 Stunden später "wurde ich entbunden".

Den Kaiserschnitt selbst empfand ich nicht als "traumatisierend" und ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Ärzte vorschnell gehandelt haben. Trotzdem vermisse ich schmerzlich die Erfahrung einer spontanen Geburt...

Nun bin ich wieder schwanger, mittlerweile schon 34. SSW und die Geburt rückt immer näher...
Meine Gynäkologin sagt, einer Spontangeburt stehe nichts im Wege, trotzdem habe ich angst, dass es wieder in einem Kaiserschnitt endet.

Von meiner Hebamme, wie auch von meiner Ärztin habe ich die Empfehlung erhalten, nicht mehr über den Termin zu gehen, sondern schon vorher "anzuschubbsen"...
Meine Hebamme sprach von einer Eipollösung, die Ärztin von einer geplanten Einleitung???

Es wäre schön, wenn mir jemand mit Erfahungen, Tipps oder auch nur etwas Zuspruch weiterhelfen könnte!

Lieben Dank, die Xurmel

Re: Spontane Geburt nach KS wegen HELLP
Hallo ihr Lieben!
Ich möchte euch kurz erzählen, wie es mir ergangen ist.

Gleich vorneweg, um es nicht zu spannend zu machen:
Meine zweite Tochter kam vor gut vier Wochen spontan zur Welt!

Nachdem ich hier um Rat gefragt und eure Antworten gelesen hatte, kam ich ins grübeln. Mir wurde bewußt, dass ich selbst "die Sache" in der Hand habe und dass ich selbst aktiver sein muss, damit diesmal der Traum von einer Spontangeburt in Erfüllung geht.

Ich habe auch kurz mit dem Gedanken an eine Hausgeburt gespielt, aber relativ schnell beschlossen, dass das nichts für mich ist. Dafür steckte mir meine erste Entbindung mit HELLP zu sehr in den Knochen und dafür empfand ich auch die Zeit als zu kurz... also die Zeit, die mir zur Vorbereitung noch geblieben wäre.

Ich besprach die ganze Geschichte noch einmal mit meiner Frauenärztin und habe einen Termin mit der Oberärztin meiner Entbindungsklinik gemacht. Die Oberärztin unterstütze mich in meinem Vorhaben und riet mir (wie ihr auch) von einer Einleitung ab.

Die Angst, wieder über den Termin zu gehen, war zum Glück unbegründet, denn einen Tag vor ET hatte ich in der Nacht einen Blasensprung.
Weil das Köpfchen noch nicht im Becken war und sehr viel Fruchtwasser im Schwall abging, wollte ich noch in der Nacht in den Kreißsaal.

Leider waren bis zum Mittag (Blasensprung war Nachts um 2) noch keine wirklichen Wehen in Sicht. Muttermund nur fingerdurchlässig, Köpfchen immer noch nicht tiefer im Becken...
Die diensthabende Ärztin wollte nun Einleiten, da sie meinte, es würde sich in den nächsten Stunden nichts am Befund ändern. Außerdem waren meine Thrombos erniedrigt - schon wieder!

Ich besprach mich mit meiner Hebamme und wir waren uns einig, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht einleiten lassen!
Ich wußte: Wenn ich jetzt einleiten lasse, dann war's das. Dann endet es wieder im Kaiserschnitt.

Ich hatte bis dahin viel Zeit im Bett verbracht, weil ich ein "eingeengtes CTG" hatte... nun wollte ich mich aber bewegen und hatte auch den Drang aufzustehen. Mein Mann und ich gingen Spazieren und eine Runde ins Treppenhaus - und siehe da: Die Wehen wurden richtig schön stark und regelmäßig. Nach 1 oder 2 Stunden zurück im Kreißsaal war der Muttermund schon bei 3 - 4 cm!

Die Ärztin war ganz erstaunt... und die Sache mit der Einleitung vom Tisch!

Der Rest lief ab wie im Bilderbuch.
Muttermund war schon bald ganz geöffnet, die ersten Presswehen kündigten sich an und es dauerte nicht lange, bis ich meine Süße in den Armen hielt.

Ich bin so froh, dass ich dieses Wunder erleben durfte und diese Geburt hat mich nun irgendwie auch ein wenig mit meinem Kaiserschnitt versöhnt.

Liebe Grüße, die Xurmel

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19. April 2012 um 6:56

Hy
war 10 mon. nach ks wieder ss, somit war die entbindung dann 18 mon. nach ks. die ärzte und auch die hebi haben sich nicht an dem "kurzen" abstand gestört und mir mut zur spontanen geburt gemacht. vorrausgesetzt ss und alle vorsorgen sind immer in ordnung. ja es war also immer als super somit war spontane geburt geplant. ich hatte sogar ne pda, arzt meinte, unter guter überwachung kann man die natürlich auch kriegen. naja und nach 4 std. nach blasensprung war mein sohn dann da würds immer wieder so machen !

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