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Nachsorgehebamme: War die nötig?

16. Oktober 2009 um 14:51

Hallo Mamas,

ich hätte gern mal ein paar Erfahrungsberichte, was Nachsorgehebammen betrifft.

Braucht man die? Was machen sie?

Ich muss sagen, nach meiner Erfahrung mit dem Geburtsvorbereitungskurs... Da haben auch alle mir geraten UNBEDINGT einen zu machen, und dann waren es nur 8 Abende blabla, über Sachen, die ich zum Größtenteil schon wusste. Die Entspannungsübungen waren zwar nett, aber da mache ich doch lieber Yoga...
Ich fühle mich irgendwie überbetreut...

Und jetzt frage ich mich halt, ob die Nachsorgehebamme nötig ist. Denn man geht mit dem Kind ja sowieso zu den ganzen Untersuchungen beim Arzt. Ich habe irgendwie keine Lust darauf, dass täglich jemand zu mir nach Hause kommt.... Da würde ich mich auch irgendwie kontrolliert fühlen.
Kann mir vorstellen, dass ich dann lieber meine Ruhe hätte.

Wie ist es euch den gegangen?

Danke und lg,
Soori

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16. Oktober 2009 um 14:57

Mhh
also ich würde es nicht von vornherein ausschließen! mach das von deiner gemüts und gefühlslage abhängig ob du dir eine nachsorge hebi nimmst oder nicht. ich hatte in der schwangerschaft mit meinen zwillingen auch eine hebamme aber für die nachsorge wollte ich keine haben. ich bin so klar gekommen und es hätte mich einfach nur genervt jemanden da zu haben der mir sachen erklärt die ich eh schon wusste
bei der schwangerschaft mit meinem sohn hatte ich gar keine dann mehr!

also wenn du nach der geburt das gefühl hast du brauchst keine und auch so alles gut läuft dann hör auf dein gefühl. es bringt ja nichts wenn du dich in eine situation zwingst!
lg petra

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16. Oktober 2009 um 15:06

Hey,
genauso geht es mir auch. Klar, man ist dankbar, wenn man Hilfe hat, wenn irgendetwas nicht klappt, aber von vornherein davon auszugehen, dass man das allein nicht schafft, deprimiert mich irgendwie.
Aber alle machen einem Angst, nach dem Motto "wenn etwas ist..."




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16. Oktober 2009 um 15:09


Ich würde Dir raten, Dir auf jeden Fall eine zu suchen. Wenn ein Problem ist wegen Nabel z.B. oder mit dem Stillen oder sonst was, dann kommt sie und guckt sich das an und Du musst eben nicht zum Arzt tingeln, im bakterienverseuchten Wartezimmer mit nem Neugeborenen warten etc. Solltest Du einen Dammschnitt oder gar eine KS bekommen schaut sie nach der Narbe, wäre ja auch blöd dafür alle 2 Tage zum Arzt zu dackeln. Und wenn allles in Ordnung ist kommt sie halt nur 1 oder 2 mal. Dass einem die erste Zeit täglich und insgesamt ich glaube 16 Besuche zustehen, heißt ja nicht, dass man die auch nehmen muss. Aber wenn doch mal was ist, hat man halt jemanden der kommt und wo man nicht hin muss. Und glaub mir, entspannt zu Hause ne Hebamme im Nachthemd zu empfangen ist wesentlich entspannter als sich und Kind anziehen, zum Arzt gondeln, da warten, zurückgondeln, alles wieder ausziehen. Gerade wenn man nach der Geburt noch erschöpft ist.

LG
Morgaine

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16. Oktober 2009 um 15:12
In Antwort auf soorisoori

Hey,
genauso geht es mir auch. Klar, man ist dankbar, wenn man Hilfe hat, wenn irgendetwas nicht klappt, aber von vornherein davon auszugehen, dass man das allein nicht schafft, deprimiert mich irgendwie.
Aber alle machen einem Angst, nach dem Motto "wenn etwas ist..."




Ich habe dei Erfahrung
gemacht, dass wenn man vorsorgt und halt für den Fall der Fälle gewappnet ist (z.B. mit einer Hebamme falls es Probleme gibt) man die Hilfe meist nicht braucht. Geht man davon aus, es klappt eh alles, taucht ein Problem auf und dann stehst Du da und musst erst eine suchen oder gar ständig zum Arzt tingeln.

LG
Morgaine

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16. Oktober 2009 um 15:27

Kann helfen
im nachhinein fand ich es ganz gut eine zu haben. man kann halt doch mal fragen wenn was ist oder man bei einer sache unsicher ist.
bin ja auch frische mama und fand es gut da sie die nabelpflege gemacht hat und mir hier und da ein paar tips gegeben hat. beim baden im eimer hat sie mir auch das erste mal geholfen.. hätt mich alleine warscheinlich etwas doof angestellt. sie kam auch nur eine woche jeden tag und dann noch 2 mal in 2 wochen weil sie dann sehr zufrieden war und merkte das wir auch allein gut zurecht kommen.
da ich schon 1 tag nach der geburt nach hause bin musste ich im krankenhaus auch sagen das ich ne hebi , hab sonst hätten sie mich warscheinlich auch nicht gehen lassen.

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16. Oktober 2009 um 17:00

Ja, die war nötig
denn was du bei Stillproblemen / Wochenflussproblemen / Nabelproblemen machst, lernstdu aus keinem Buch.

Ich hatte beim 2.Kind wieder meineSuper-Hebamme

sorry, Kindaufm Arm, daher schlechtes Getippsel...
LG

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16. Oktober 2009 um 17:05

Das merkt man....
...

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16. Oktober 2009 um 17:06

Kann ich nur empfehlen
Wenn ich meine Hebamme nicht gehabt hätte...
Meine KS Narbe war entzündet...hatte auch fieber und meine Hebamme ist jedentag gekommen und hat die Wunde versorgt und mich mit Medikamenten behandelt.
Bin froh das ich damals sie hatte

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16. Oktober 2009 um 17:18

Ich hatte
eine Beleghebamme, die mich vor und nach der Geburt betreut hat, sowie bei der Geburt dabei war.
Mir war sehr wichtig, nur eine einzige Hebamme, nämlich meine, an mich heranlassen zu müssen und während der ganzen Zeit dabei zu haben. Allerdings hat die Chemie auch sehr gestimmt. Das ist wichtig. Ich war heilfroh, dass nachdem der Geburtsstillstand eintrat und sich mein Sohn, trotz stundenlanger gymnastischer Versuche, partout nicht ins Becken drehen wollte, meine Hebamme mich in den OP begleitet hat und meinen Sohn sofort in Empfang nahm. Mein Mann durfte nicht mit rein, da ich wegen der PDA die sich nicht mehr aufspritzen lies in Vollnarkose gelegt werden musste.
Im Nachgang haben mir die Gespräche mit meiner Hebamme sehr geholfen die Geburt aufzuarbeiten, die leider ganz anders lief als geplant. Wir hatten zwar keine nennenswerten Probleme im Wochenbett, aber ich war sehr froh während der ersten Wochen eine vertraute Person zu haben, die vorbei kam, nach dem Kleinen sah, meine Rückbildung prüfte, ein paar Fragen beantwortete und mit mir Kaffee getrunken hat.
Aber wenn Du lieber Deine Ruhe haben magst, ist das doch auch ok.
LG

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16. Oktober 2009 um 19:38

Ich
antworte mal eindeutig:
ich hatte KEINEN GVK, KEIN Yoga, KEINE Akkupunktur, KEINE Vorsorge Hebamme, aber ich bin heilfroh, eine Nachsorge Hebi gehabt zu haben. Sie kam auch nicht jeden Tag, sondern zwei Wochen lang zwei mal die Woche. Sie hat mir viele Tips für die Kleine gezeigt wie Nägel schneiden, baden usw. Du kannst ja vorher abklären wie oft sie kommen soll. Frage evtl. mal in deiner Nachbarschaft, meistens können die Nachbarn jemanden empfehlen.

LG Julia

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16. Oktober 2009 um 19:46


also, ich darf sagen, ich hatte auch keinen vorbereitungskurs, keine vorsorgehebi, und so, aber nachdem ich meine kleine geboren habe, war ich noch ein wenig unsicher und rief eine hebi an, und sie kam sofort, das war eine freude! und sie nahm mir ängste, und half mir das kleine zu verstehen.

und sie war so lieb , das sie sich nach meinem bedarf gerichtet hat, die ersten drei tage kam sie jeden tag, danach so wie ich es wünschte, halt einmal die woche oder alle 2 wochen,später einmal im monat, habe mir immer wieder mal rezepte vom fa geholt damit sie länger kommen kann, es hat sich eine wunderbare freundschaftliche beziehung aufgebaut, und vor ca. 4 monaten hatten wir unser letztes abschiedstreffen, und was soll ich sagen, in 2 wochen kann ich sie wieder anrufen weil ich dann in der 16 woche schwanger bin und ich möchte sie einfach als vorsorgehebamme bei mir haben, weil ich mit ihr über wirklich alles reden kann, auch was beziehungssachen anbelangt einfach alles, und mit ihrer lebendserfahrung einfach klasse, sie ist schon um die 50/60 jahre alt.

also, such dir eine einfühlsame hebamme, die dir spielraum lässt, allerdings wirst du dich bei ersten treffen mit derjenigen einspielen!

lg
bk mit joana 23.10.08 und krümelchen morgen 15ssw

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16. Oktober 2009 um 19:48

Hey hatte auch keine
hatte bei beiden schwangerschaften auch kein vorbereitungskurs oder sonstiges.

bei mein sohn vor 8 jahren hatte ich zwar eine aber sie hat mir halt auch nur das erzählt was ich schon wußte.

bei meiner tochter geboren letztes jahr hatte ich keine fühlte mich auch so ganz gut und es lief alles prima.

hatte auch die gleichen gedanken wie du wegen kontrolle usw.

aber was ich dir raten kann oder vorschlage das du es vll einmal ausprobierst wie du es letztendlich findest,das sie vll einmal zu besuch kommt und du dann mit ihr absprichst wenn es probleme gibt das du dich dann jederzeit bei ihr meldest/melden kannst.


lg

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16. Oktober 2009 um 20:59

Ich war sehr froh
eine Hebamme zu haben in der SS sowie danach.Habe zwar kein GVK gemacht aber Sie hat mir so gezeigt wie alles funktioniert.
Gerade im Wochenbett fand ich es sehr gut.Gerade beim ersten Kind.Man hat auf einmal so viele fragen und das ein oder andere Problem.Sie schaut sich die Naht an,hilft bei der Babypflege und man hat jemanden zum reden.

lg Nicole

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16. Oktober 2009 um 21:45

Hallo
Ich hatte eine bei der ersten Schwangerschaft (war mehr oder weniger froh darüber). Aber um ehrlich zu sein weiß ich nicht ob ich bei einer 2. Schwangerschaft mir wieder eine nehmen würde. Eher nein.... Meine Schwester hatte auch bei ihrem 2 Kind keins und hat auch keine vermisst.

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17. Oktober 2009 um 0:29

Bin da skeptisch,
weil meine aus dem GVK einem immer so penetrant aufschwatzen wollte, wie wichtig die ganzen Hebammenleistungen sind. Zum Beispiel Akkupunktur und so. Meine Freundin hatte Wasser und die Akkupunktur hat aber überhaupt nichts gebracht. Und die rechnen halt direkt mit den KK ab, also ich kann das dann auch verstehen, wenn sie möglichst oft kommen wollen.

Ich hätte aber lieber eine, die ich nur bei Problemen anrufen kann, versteht ihr?

Nur zur Beruhigung, dass alles ok ist oder zum Quatschen brauch ich das nicht...

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17. Oktober 2009 um 8:36

Habe
im KH meine Nachsorgehebi bekommen, die war super lieb und hatte isch bevor ich entlassen wurde auch noch mit mir in Verbindung gesetzt.

Im Endeffekt kam meine Hebi zweimal zu mir nach Hause und meinte dann,d ass es nicht notwendig sei, weil alles super läuft und Jans Bauchnabel gut aussah. Meine KS Narbe sah auch super aus. Sie hatte mir ihre Telefonnummer hinterlassen und sagte, wenn ich Probs habe, soll ich anrufen. Gebraucht habe ich sie bisher in den 5,5Monaten nicht. War aber gut, dass man hätte anrufen können, wenn was gewesen wäre.

LG

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17. Oktober 2009 um 9:49


Also meine hat mich damals vergessen. ständig termine ausgemacht aber ist nie aufgetaucht.aber habe meinen kleinen auch so gut hn bekommen. ist kern gesund und nun schon 21 monate ganz ohne hebbi.

lg

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17. Oktober 2009 um 9:53

Hallo
Also bei mir war es so, dass ich ganz froh über Gesellschaft war. Denn aus dem Haus war ja eher schwierig, da ich meine Kleine beinahe stündlich stillte am Anfang.
Sie hatte für mich auch sehr gute Tipps wegen den wunden Brustwarzen. Werde auf jeden Fall auch beim zweiten die Nachsorgehebamme in Anspruch nehmen!

PS: Da du ja vermutlich auch nicht weisst, ob du evtl. Kaiserschnitt hast......ist eine Nachsorge immer gut. Meine Hebamme hat mir sogar die Klammern von der Narbe gezogen. Wirklich praktisch, so musste ich nicht aus dem Haus zum Arzt. Kanns dir nur empfehlen!

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17. Oktober 2009 um 20:18


Also ich hatte damals auch eine. Hatte echt nicht gedacht ds ich sie brauchen werde, aber ich war am Ende so froh!!!!! Mein kleiner war so schwach und hat garnicht getrunken ich war froh das sie die 1. 2 Wochen jeden Tag vorbei gekommen ist.

Ich würde mir auf jeden Fall eine besorgen. Wenn du dann zuhause bist und merkst das du super klar kommst - grade was das stillen betrifft - kannst du ihr ja dann sagen das sich nicht mehr kommen brauch oder nur inmel die Woche - so haben wir das gemacht. Und die Hebamme ist nicht dafür da um dich zu kontollieren eher zum Tipps geben und zur Unterstützung.

P.S. Ich fand auch der Geburtsvorbereitungkurs war nur blablabla.

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17. Oktober 2009 um 21:57

Meine war klasse
gerade der Tag nach dem wir ausm Krankenhaus wieder da waren, war schlimm. Ich konnte nicht sitzen, war immernoch so schwach aufm Beinen. Meine Hebamme war da, hat mir einiges gegeben, meinen Freund eine Liste was er besorgen soll und am nächsten Tag gings mir um Welten besser.
Mit der Kleinen war alles ok. Vor allem das Wiegen fand ich gut - als Kontrolle, dass sie auch zunimmt.
So oft war sie dann garnicht mehr da - vielleicht 7 oder 8 mal insgesamt. Wenn du die Hebamme nicht mehr brauchst, kannst du es ihr ja auch sagen.
Ich habe mich bei meiner Hebamme schon wieder in der 12 SSW gemeldet und sie wird im Januar bei meiner nächsten Kleinen wieder die Nachsorge machen.

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