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Nächtliches Dauerstillen, ich weiß nicht mehr weiter

7. September 2017 um 14:35

Ich weiß, das Thema ist so alt wie die Menscheitsgeschichte, aber trotzdem: Mein 8 Monate altes Baby treibt mich nachts in den Wahnsinn
Vielleicht hat hier ja jemand nen Tipp oder aufbauende Worte für mich .
Der Kleine klebt gefühlt die ganze Nacht an meiner Brust, ich zähl ja schon längst nicht mehr mit, aber 10-20x stillen jede Nacht ist hier der "Normalzustand". Er lässt sich anders auch gar nicht zum Weiterschlafen motivieren, alles schon versucht. Der Schnuller wird wütend weggeschmissen, über den Kopf streicheln und leise anreden, herumtragen - alles wurscht, er brüllt wie am Spieß bis er seine geliebte Brust kriegt.
Das Problem ist, ich kann einfach nicht mehr, ich hab selber schon die totalen Schlafprobleme und geh nur mehr am Stock . Noch dazu fordert mich tagsüber mein 2,5jähriger sehr, sodass ich mich gar nicht mehr erholen kann. Ich merke selber, wie übellaunig ich schon bin und wie schnell ich aus der Haut fahre, weil ich durch den Schlafmangel einfach keine Geduld mehr aufbringen kann. 
Ich weiß einfach nicht mehr wie ich unsre Schlafsituation verbessern kann. Das Baby schläft neben mir im Beistellbett und wenn es wach wird docke ich es an, aber ich kann dabei nicht einfach weiterschlafen so wie anscheinend viele andere. Die Brustwarzen tun mir durch das ständige Genuckel schon echt weh. 
Ich überlege, nachts abzustillen, aber andererseit tut er mir dann so leid und ich weiß nicht, ob es dazu nicht noch zu früh ist. Ich will nämlich auf keinen Fall auf nächtliche Milchflaschen umsteigen, sondern wenn, dann nur Wasser anbieten.
Er isst tagsüber schon sehr gut, auch abends vor dem Schlafengehen isst er eine große Portion Milch-Getreide-Brei, so dass er eigentlich (nach meinem Ermessen) zumindest einige Stunden satt sein müsste, aber denkste - zwischen 22 und 23 Uhr wird er das erste Mal wach und trinkt richtig ordentlich, danach geht es etwa alle 30 Minuten so weiter. Ich werd noch wahninnig *heul*.
Also, danke fürs ausheulen lassen und her mit euren Tipps (falls es welche gibt )

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7. September 2017 um 15:15

Liebe abzweigung,
vom Gefühl her - und wenn es irgendeine andere Lösung für uns gäbe - möchte ich eigentlich nicht abstillen. Ich wäre sogar schon zufrieden, wenn ich nur 3 oder 4x jede Nacht stillen müsste. Aber so hab ich das Gefühl, ich werd kaputt dabei. Und mein großer Sohn hat auch nichts mehr von seiner Mama . Wie hast du das nur ausgehalten 18 Monate, echt bewundernswert!
Ich weiß, dass ich nicht schuld daran bin. Mein Großer wurde auch gestillt und hat trotzdem ab dem 3.Lebensmonat durchgeschlafen. Früher hab ich immer ungläubig (und mitleidig) anderen Müttern gelauscht, die von ihren Nächten erzählt haben und war so froh, dass ich bei meinem anscheinend alles "richtig" gemacht habe. So, und jetzt hab ich den Salat, ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen .

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7. September 2017 um 18:26

Leider kann ich dir auch keinen wirklichen Rat geben. Ich wollte dir bloß sagen, dass man meiner Ansicht nach kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man seine eigene Grenze erreicht hat und nun beschließt, dass sich etwas ändern muss. Wenn dich der nächtliche Tanz so schlaucht, dass du tagsüber müde und weniger einfühlsam bist, dann geht das auch zu Lasten deiner Kinder. Auch die Energiereserven einer Mutter sind nun einmal nicht unendlich!
Ich an deiner Stelle würde mir überlegen ob ein Fläschchen wirklich keine Option ist. Natürlich ist Stillen besser aber auch Flaschenkinder wachsen gesund auf.

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7. September 2017 um 19:13
In Antwort auf amaraluni

Leider kann ich dir auch keinen wirklichen Rat geben. Ich wollte dir bloß sagen, dass man meiner Ansicht nach kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man seine eigene Grenze erreicht hat und nun beschließt, dass sich etwas ändern muss. Wenn dich der nächtliche Tanz so schlaucht, dass du tagsüber müde und weniger einfühlsam bist, dann geht das auch zu Lasten deiner Kinder. Auch die Energiereserven einer Mutter sind nun einmal nicht unendlich!
Ich an deiner Stelle würde mir überlegen ob ein Fläschchen wirklich keine Option ist. Natürlich ist Stillen besser aber auch Flaschenkinder wachsen gesund auf.

Hallo,
Also, Milchfläschchen in der Nacht sehe ich wie gesagt nicht als Option. Sehe da ehrlich gesagt keinen Benefit für mich, zumal das nächtliche Fläschchenrichten zumindest unter der Woche an mir hängen bleiben würde.
Hätte eher daran gedacht in der Nacht keine Milch mehr zu geben, sondern nur Wasser bei Bedarf, zumindest über einige Stunden (z.B. 0 bis 6 Uhr) und sonst weiter zu stillen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Baby mit 8 Monaten dafür nicht noch zu jung ist.

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7. September 2017 um 19:56

Er isst schon sehr gut für sein Alter find ich. Brotwürfeln mit Butter und kleingeschnittenes Obst zum Frühstück, mittags, nachmittags und abends ordentliche Portionen Brei plus von unsren Tellern mit. Dazwischen biete ich immer wieder die Brust an, aber tagsüber trinkt er da immer nur einige Minuten und ist schnell abgelenkt. 
Ich hab das Gefühl, kalorienmäßig müsste das Essen von tagsüber reichen, aber er sieht das wohl anders 

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7. September 2017 um 19:57

Ich fühle mit dir... wie lange geht es denn schon so? Ich kann mich erinnern dass meine Kinder beide in dem Alter nachts halbstündlich wach wurden, und der große war Flaschenkind. Es gibt so um den neunten Monat einen fiesen Schub der arge Probleme beim Ein- und Durchschlafen bringt. Bei meinen beiden war jeweils nach drei Wochen ca der Spuk vorbei und der Schlafrhytmus wieder besser. 

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7. September 2017 um 20:26
In Antwort auf apfelbirnenkompott

Hallo,
Also, Milchfläschchen in der Nacht sehe ich wie gesagt nicht als Option. Sehe da ehrlich gesagt keinen Benefit für mich, zumal das nächtliche Fläschchenrichten zumindest unter der Woche an mir hängen bleiben würde.
Hätte eher daran gedacht in der Nacht keine Milch mehr zu geben, sondern nur Wasser bei Bedarf, zumindest über einige Stunden (z.B. 0 bis 6 Uhr) und sonst weiter zu stillen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Baby mit 8 Monaten dafür nicht noch zu jung ist.

Ich glaub die Methode wird erst ab etwa 12 Monaten empfohlen. Aber vielleicht versuchst Du, mal auf 1 - 2 Nachtmahlzeiten zu reduzieren und dazwischen Wasser anzubieten?

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7. September 2017 um 20:45
In Antwort auf waldmeisterin1

Ich glaub die Methode wird erst ab etwa 12 Monaten empfohlen. Aber vielleicht versuchst Du, mal auf 1 - 2 Nachtmahlzeiten zu reduzieren und dazwischen Wasser anzubieten?

der Mensch ist ein gewohnheitstier selbst der kleinste... alles eine Frage der Übung würd ich sagen... mir wurde damals gesagt bei meinem großen von meiner Mutter gesagt wenn die kleinen tagsüber genug gegessen haben dann haben die nachts auch keinen Hunger..  also am essen kann es nicht liegen und ich würde mir ehrlich gesagt das nicht antun das meine Maus alle r0 Minuten an mir rumnuckeln darf... sind die Nippel ja bald wund gelutscht😂😁 wenn er merkt das es nachts nichts mehr gibt, gibt er bestimmt auch bald Ruhe... durchhalten und maulen lassen wenn ich mir sicher bin das es nur Gemecker ist weil es etwas ist was er Grad nicht bekommt... liebevolle strenge ist nicht einfach aber lohnt sich... viel Glück wünsch ich dir...

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7. September 2017 um 22:17
In Antwort auf apfelbirnenkompott

Ich weiß, das Thema ist so alt wie die Menscheitsgeschichte, aber trotzdem: Mein 8 Monate altes Baby treibt mich nachts in den Wahnsinn
Vielleicht hat hier ja jemand nen Tipp oder aufbauende Worte für mich .
Der Kleine klebt gefühlt die ganze Nacht an meiner Brust, ich zähl ja schon längst nicht mehr mit, aber 10-20x stillen jede Nacht ist hier der "Normalzustand". Er lässt sich anders auch gar nicht zum Weiterschlafen motivieren, alles schon versucht. Der Schnuller wird wütend weggeschmissen, über den Kopf streicheln und leise anreden, herumtragen - alles wurscht, er brüllt wie am Spieß bis er seine geliebte Brust kriegt.
Das Problem ist, ich kann einfach nicht mehr, ich hab selber schon die totalen Schlafprobleme und geh nur mehr am Stock . Noch dazu fordert mich tagsüber mein 2,5jähriger sehr, sodass ich mich gar nicht mehr erholen kann. Ich merke selber, wie übellaunig ich schon bin und wie schnell ich aus der Haut fahre, weil ich durch den Schlafmangel einfach keine Geduld mehr aufbringen kann. 
Ich weiß einfach nicht mehr wie ich unsre Schlafsituation verbessern kann. Das Baby schläft neben mir im Beistellbett und wenn es wach wird docke ich es an, aber ich kann dabei nicht einfach weiterschlafen so wie anscheinend viele andere. Die Brustwarzen tun mir durch das ständige Genuckel schon echt weh. 
Ich überlege, nachts abzustillen, aber andererseit tut er mir dann so leid und ich weiß nicht, ob es dazu nicht noch zu früh ist. Ich will nämlich auf keinen Fall auf nächtliche Milchflaschen umsteigen, sondern wenn, dann nur Wasser anbieten.
Er isst tagsüber schon sehr gut, auch abends vor dem Schlafengehen isst er eine große Portion Milch-Getreide-Brei, so dass er eigentlich (nach meinem Ermessen) zumindest einige Stunden satt sein müsste, aber denkste - zwischen 22 und 23 Uhr wird er das erste Mal wach und trinkt richtig ordentlich, danach geht es etwa alle 30 Minuten so weiter. Ich werd noch wahninnig *heul*.
Also, danke fürs ausheulen lassen und her mit euren Tipps (falls es welche gibt )

Danke euch für die Antworten.
Ich denke, in gewisser Weise ist es tatsächlich "besser", wenn das erste Kind ein schlechter Schläfer ist als das zweite. Beim ersten hat man halt doch noch deutlich mehr Zeit, Geduld und Entspannungsinseln.
Bei uns ist es so, dass der Kleine morgens eine etwas bessere Schlafphase hat, da könnt ich gut noch ein bisschen mit dem Baby weiterpennen, aber das geht leider nicht, weil der größere um 7 aufwacht und versorgt werden will 
Auf die Uhr schau ich längst nicht mehr, regt mich eh nur auf. Untertags noch mehr essen anbieten geht eigentlich nicht mehr, die Kleinen haben ja doch so ein natürliches Sättigungsgefühl und wenn sie satt sind, dann wird nur mehr ausgespuckt. 
Mein Mann hat mir jetzt mal vorgeschlagen, den Kleinen am Wochenende die halbe Nacht zu übernehmen und bei bedarf fläschchen zu geben, damit ich mal ein paar Stunden ungestört schlafen kann. Mal schaun ob das klappt, wär für meine nerven sicher nicht schlecht 

 

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7. September 2017 um 23:43
In Antwort auf apfelbirnenkompott

Ich weiß, das Thema ist so alt wie die Menscheitsgeschichte, aber trotzdem: Mein 8 Monate altes Baby treibt mich nachts in den Wahnsinn
Vielleicht hat hier ja jemand nen Tipp oder aufbauende Worte für mich .
Der Kleine klebt gefühlt die ganze Nacht an meiner Brust, ich zähl ja schon längst nicht mehr mit, aber 10-20x stillen jede Nacht ist hier der "Normalzustand". Er lässt sich anders auch gar nicht zum Weiterschlafen motivieren, alles schon versucht. Der Schnuller wird wütend weggeschmissen, über den Kopf streicheln und leise anreden, herumtragen - alles wurscht, er brüllt wie am Spieß bis er seine geliebte Brust kriegt.
Das Problem ist, ich kann einfach nicht mehr, ich hab selber schon die totalen Schlafprobleme und geh nur mehr am Stock . Noch dazu fordert mich tagsüber mein 2,5jähriger sehr, sodass ich mich gar nicht mehr erholen kann. Ich merke selber, wie übellaunig ich schon bin und wie schnell ich aus der Haut fahre, weil ich durch den Schlafmangel einfach keine Geduld mehr aufbringen kann. 
Ich weiß einfach nicht mehr wie ich unsre Schlafsituation verbessern kann. Das Baby schläft neben mir im Beistellbett und wenn es wach wird docke ich es an, aber ich kann dabei nicht einfach weiterschlafen so wie anscheinend viele andere. Die Brustwarzen tun mir durch das ständige Genuckel schon echt weh. 
Ich überlege, nachts abzustillen, aber andererseit tut er mir dann so leid und ich weiß nicht, ob es dazu nicht noch zu früh ist. Ich will nämlich auf keinen Fall auf nächtliche Milchflaschen umsteigen, sondern wenn, dann nur Wasser anbieten.
Er isst tagsüber schon sehr gut, auch abends vor dem Schlafengehen isst er eine große Portion Milch-Getreide-Brei, so dass er eigentlich (nach meinem Ermessen) zumindest einige Stunden satt sein müsste, aber denkste - zwischen 22 und 23 Uhr wird er das erste Mal wach und trinkt richtig ordentlich, danach geht es etwa alle 30 Minuten so weiter. Ich werd noch wahninnig *heul*.
Also, danke fürs ausheulen lassen und her mit euren Tipps (falls es welche gibt )

Magnesium könnte dir auch helfen.weiss aber nicht wegen dem stillen....

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7. September 2017 um 23:51

Dieser Gedanke, dass es wohl irgendwann besser wird, hat mir auch geholfen durchzuhalten. Ich war gedanklich so oft davor, einfach abzustillen. Meine Tochter war auch so eine nächtliche Dauerstillerin, ich war kaputt und ausgelaugt und habe mich gefühlt als ob man mich foltern würde. Wenn ich mal 2,5 Stunden am Stück schlafen konnte (was selten vorkam), fühlte es sich nach Wellnessurlaub an.  Ich hatte dazu aber kein weiteres Kind. Tagsüber hat sie zudem ausschließlich nur im Tragetuch geschlafen, so dass ich mich quasi nie ausruhen konnte. Nach 17 Monaten war dann Schluss, da habe ich endgültig gespürt, dass ich nicht mehr will. Nach dem Abstillen wurde der Schlaf schlagartig besser, obwohl ich schon gar nicht mehr daran glaubte. Ich habe Bücher gelesen, gegoogelt - ich wollte eine Lösung. Aber es scheint keine zu geben. Wenn es nicht mehr geht, still ab. Du schreibst du willst eigentlich noch nicht abstillen, so war es bei mir auch. Es kommt der Tag an dem man merkt dass man einfach nicht mehr will/kann. Ein wenig hat mir das Buch "Schlafen statt Schreien" geholfen. 

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7. September 2017 um 23:53
In Antwort auf pinguin122

Dieser Gedanke, dass es wohl irgendwann besser wird, hat mir auch geholfen durchzuhalten. Ich war gedanklich so oft davor, einfach abzustillen. Meine Tochter war auch so eine nächtliche Dauerstillerin, ich war kaputt und ausgelaugt und habe mich gefühlt als ob man mich foltern würde. Wenn ich mal 2,5 Stunden am Stück schlafen konnte (was selten vorkam), fühlte es sich nach Wellnessurlaub an.  Ich hatte dazu aber kein weiteres Kind. Tagsüber hat sie zudem ausschließlich nur im Tragetuch geschlafen, so dass ich mich quasi nie ausruhen konnte. Nach 17 Monaten war dann Schluss, da habe ich endgültig gespürt, dass ich nicht mehr will. Nach dem Abstillen wurde der Schlaf schlagartig besser, obwohl ich schon gar nicht mehr daran glaubte. Ich habe Bücher gelesen, gegoogelt - ich wollte eine Lösung. Aber es scheint keine zu geben. Wenn es nicht mehr geht, still ab. Du schreibst du willst eigentlich noch nicht abstillen, so war es bei mir auch. Es kommt der Tag an dem man merkt dass man einfach nicht mehr will/kann. Ein wenig hat mir das Buch "Schlafen statt Schreien" geholfen. 

Achso, abgestillt habe ich dann sehr sanft nach Gordon. Wird aber erst ab dem 13. Monat empfohlen und wird vermutlich früher auch gar nicht klappen. 

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8. September 2017 um 1:37
In Antwort auf apfelbirnenkompott

Ich weiß, das Thema ist so alt wie die Menscheitsgeschichte, aber trotzdem: Mein 8 Monate altes Baby treibt mich nachts in den Wahnsinn
Vielleicht hat hier ja jemand nen Tipp oder aufbauende Worte für mich .
Der Kleine klebt gefühlt die ganze Nacht an meiner Brust, ich zähl ja schon längst nicht mehr mit, aber 10-20x stillen jede Nacht ist hier der "Normalzustand". Er lässt sich anders auch gar nicht zum Weiterschlafen motivieren, alles schon versucht. Der Schnuller wird wütend weggeschmissen, über den Kopf streicheln und leise anreden, herumtragen - alles wurscht, er brüllt wie am Spieß bis er seine geliebte Brust kriegt.
Das Problem ist, ich kann einfach nicht mehr, ich hab selber schon die totalen Schlafprobleme und geh nur mehr am Stock . Noch dazu fordert mich tagsüber mein 2,5jähriger sehr, sodass ich mich gar nicht mehr erholen kann. Ich merke selber, wie übellaunig ich schon bin und wie schnell ich aus der Haut fahre, weil ich durch den Schlafmangel einfach keine Geduld mehr aufbringen kann. 
Ich weiß einfach nicht mehr wie ich unsre Schlafsituation verbessern kann. Das Baby schläft neben mir im Beistellbett und wenn es wach wird docke ich es an, aber ich kann dabei nicht einfach weiterschlafen so wie anscheinend viele andere. Die Brustwarzen tun mir durch das ständige Genuckel schon echt weh. 
Ich überlege, nachts abzustillen, aber andererseit tut er mir dann so leid und ich weiß nicht, ob es dazu nicht noch zu früh ist. Ich will nämlich auf keinen Fall auf nächtliche Milchflaschen umsteigen, sondern wenn, dann nur Wasser anbieten.
Er isst tagsüber schon sehr gut, auch abends vor dem Schlafengehen isst er eine große Portion Milch-Getreide-Brei, so dass er eigentlich (nach meinem Ermessen) zumindest einige Stunden satt sein müsste, aber denkste - zwischen 22 und 23 Uhr wird er das erste Mal wach und trinkt richtig ordentlich, danach geht es etwa alle 30 Minuten so weiter. Ich werd noch wahninnig *heul*.
Also, danke fürs ausheulen lassen und her mit euren Tipps (falls es welche gibt )

So oft wie dein Baby trinkt, ist das nicht aus Hunger. Er benutzt deine Brust einfach zur Beruhigung.

Meine Erfahrung ist, dass man sich, wenn man da abstillen will, einfach auf ein -zwei Wochen Geschrei einstellen muss, bis das Baby gelernt hat, dass es nachts keine Brust mehr gibt.


 

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9. September 2017 um 14:21

Ist doch nicht "Liebesentzug", wenn ich meinem Baby die Brust nicht mehr gebe....das heisst ja nicht, dass ich es alleine in der Wiege schreien lasse ... also wirklich. Was ist mit all den Müttern, die nicht oder nicht mehr stillen können - ist das alles "Liebesentzug"? 
Verzeih, aber das ist Unsinn. Liebe gibt man nicht über die Brust.

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9. September 2017 um 14:55

Glaub mir, dass ich alles gelesen habe.

Man kann einfach auch anderer Meinung sein - nicht wahr?

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