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Nachts abstillen? Tags noch 1-2x stillen. Funktioniert das?

6. Januar 2016 um 23:59

Hallo,

Ich wende mich nochmal an euch.
Und zwar geht es darum, dass eine Freundin ihr Kind (paar Wochen älter) vor Kurzem abgestillt hat mit 12 Monaten. Es musste aus gesundheitlichen Gründen von jetzt auf gleich passieren. Ihr Kind ist oft nachts aufgewacht (wie meins), um gestillt zu werden.
Die erste Nacht hat sie ihn nachts viel herumgetragen. Danach die Nacht schlief er komplett durch. Und nun schläft er immer durch seit 2 Wochen. Mein sohn wacht nachts alle 1-2 Stunden auf und es ist manchmal echt anstrengend. Ich würde mich so freuen, wenn er auch ein bisschen besser schlafen würde. Es ist bei ihm ja kein Hunger, sondern Angewohnheit. Er kann doch nicht manche Nächte alle 30min essen wollen. Er ist immerhin knapp 10 monate.

Nun überlege ich, ob ich nachts das stillen abschaffen kann, aber tags trotzdem noch stillen kann. Ich stille ihn sehr gern und möchte ihm das auch noch nicht ganz verwehren.

Ich habe schon einige Male gelesen, dass manche zum einschlafen stillen und dann erst wieder ab 3 oder so.
Ich würde ja auch 2x nachts stillen wie z.b. um 23 uhr und um 3. Würde mir nichts ausmachen, wenn er wirklich hunger hat. Nähe bekommt er auch. Wir schlafen im Familienbett und ich kuschel mit ihm, wann immer er will. Auch nachts gibts hautkontakt <3 Also seine bedürfnisse möchte ich dennoch komplett erfüllen. Aber ich habe ja auch noch ein paar mini-kleine Bedürfnisse. z.b. mal länger als eine Stunde am stück zu schlafen.

Soo oft stillen ist manche Nächte wirklich hart. Ich habe mich wie Gott gefühlt, als J letztens 5 stunden am stück geschlafen hat. Aber das sind halt absolute Ausnahmen.

Meint ihr nachts stillen einschränken, aber tagsüber stillen könnte klappen?

Lg

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7. Januar 2016 um 7:23

Hier ist es ähnlich
die Nächte variieren stark. Ich werde nun noch ein paar Wochen warten und dann nachts abstillen nach Gordon. Meine Tochter nimmt keinen Schnuller, ich will ihr das nuckeln keinesfalls komplett nehmen. Ich stelle mich auf ein paar sehr harte Nächte ein, ohne Schreien wirds kaum gehen (Pantley ist nicht optimal für uns).

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7. Januar 2016 um 8:10

Google mal
Abstillen nach Gordon...

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7. Januar 2016 um 8:36

10 Monate...
...ist wahrscheinlich noch etwas früh. Ich erinner mich aber, dass auch ich, als die Kleine 10 Monate alt war, das erste Mal vom Abstillen nach Gordon gehört habe und es versucht. Im Endeffekt war es aber so, dass sie ohne Stillen ein Riesen Theater veranstaltete und einfach nicht weiter schlief, also war es mir das nicht wert.
Bessere Nächte hatten wir nie! Man kann sagen, sie kam von Geburt bis sie 24 Monate alt war alle 1-2 Std, in manchen Nächten hing sie permanent dran.
Mir hingegen machte es mal mehr und mal weniger aus. Kam immer auf mein Schlafverhalten an.
Jetzt hatten wir grad wieder eine ganz schwierige Phase in der ich wegen den unruhigen Dauernuckelei Wochen- oder sogar monatelang extrem schlecht schlief.
Ich habe dann eines Abends gesagt, dass ich sie in den Schlaf stille und dann nicht mehr, bis der Wecker klingelt (das ist bei mir morgens 6 Uhr). Weil ich schmerzen habe und auch mal schlafen muss. Natürlich wurde sie auch wach, jammerte nach der Brust. Hab dann nochmal daran erinnert, sie gekuschelt und gestreichelt und sie weinte kurz, dann schlief sie weiter. Es war vollkommen undramatisch und wir sind jetzt quasi seit einer Woche nachts abgestillt. Es war bereits eine Nacht dabei in der sie nachts nur einmal wach wurde (mit Hustenanfall), aber auch wieder Schlechte Nächte wie die letzte in der sie oft wach war und jedes Mal geweint hat.

Also das Schlafverhalten hat nicht ausschließen mit dem Stillen zu tun. Ich kenne auch eine Mama, die wegen dem Schlafverhalten mit 12 Monaten abgestillt hat, die hat es im Nachhinein verflucht, weil sie ab da, in den Schlaf tragen musste und das Stillen war da so viel einfacher.

Jedes Kind ist einfach anders. Bin auch überzeugt, dass meine Tochter vorher einfach noch nicht dazu bereit war. Wenn ich es mal versucht habe, sie in den Schlaf zu kuscheln oder stillen hat sie sich vollkommen in Rage geschriehen.
Und jetzt, mit gerade 2 Jahren, klappte es plötzlich total undramatisch.
Tags stillen wir übrigens immer noch oft. Da stört es mich aber nicht

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7. Januar 2016 um 9:34

Danke für eure Antworten!
Also leider schläft er meistens nicht besser bzw länger, wenn wir daneben liegen. Er wacht dennoch oft auf und will kurz gestillt werden.

Ich bin am Hin- und Herüberlegen, wann ein guter Zeitpunkt fürs nächtliche abstillen ist.
Jetzt bin ich eigentlich noch nicht 100% bereit. Ich denke ich wäre so mit 12 Monaten bereit, aber da beginnt seine Eingewöhnung bei der Tagesmama und zwei Neuerungen auf einmal finde ich auch etwas ungünstig.

Was mich neben dem mangelnden Schlaf noch etwas traurig macht, dass abends nie jemand anderes auf ihn aufpassen kann. Nicht mal Papa. Wir haben versucht, ob er bei ihm die Flasche nimmt, aber nach 100ml hat er solange geweint trotz jeglichen Beruhigungsversuchen, bis ich ihn gestillt habe. deshalb musste ich den geplanten Konzertbesuch dann absagen.

Abstillen nach Gordon wäre eine gute Idee und wenn das nicht klappt, nochmal versuchen, ob der Papa ihn nachts beruhigen kann.

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7. Januar 2016 um 10:08
In Antwort auf blaaablaaaaa2

Danke für eure Antworten!
Also leider schläft er meistens nicht besser bzw länger, wenn wir daneben liegen. Er wacht dennoch oft auf und will kurz gestillt werden.

Ich bin am Hin- und Herüberlegen, wann ein guter Zeitpunkt fürs nächtliche abstillen ist.
Jetzt bin ich eigentlich noch nicht 100% bereit. Ich denke ich wäre so mit 12 Monaten bereit, aber da beginnt seine Eingewöhnung bei der Tagesmama und zwei Neuerungen auf einmal finde ich auch etwas ungünstig.

Was mich neben dem mangelnden Schlaf noch etwas traurig macht, dass abends nie jemand anderes auf ihn aufpassen kann. Nicht mal Papa. Wir haben versucht, ob er bei ihm die Flasche nimmt, aber nach 100ml hat er solange geweint trotz jeglichen Beruhigungsversuchen, bis ich ihn gestillt habe. deshalb musste ich den geplanten Konzertbesuch dann absagen.

Abstillen nach Gordon wäre eine gute Idee und wenn das nicht klappt, nochmal versuchen, ob der Papa ihn nachts beruhigen kann.

Hallo
Ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir geht. Meine Kleine ( 21Monate) ist monatelang auch alle 1-2 h wach geworden und ich schätze mich jetzt glücklich mit 2-3 h Schlafphasen. Seit sie 1 1/2 ist wird es langsam besser.
Mir hat in schlimmen Phasen verschiedenes geholfen - 1. ich bin oft zusammen mit der Kleinen schon schlafen gegangen. 2. mein Mann hat sie mir , wenn er nicht arbeiten musste , früh abgenommen, so dass ich noch 2 h in Ruhe schlafen konnte 3. ich hab sie Mittags ohne stillen hingelegt, stattdessen eine Geschichte erzählt- so hat sie tiefer geschlafen und ich konnte rausgehen und diese Stunde für mich nutzen ( zur Erholung!) 4. abends hat sie nach dem Stillen ( auf der Couch) der Papa ins Bett gebracht und die ersten Male , wenn sie wach geworden ist, ist er rein, so lange bis wir schlafen gegangen sind. Es war erleichternd, die Verantwortung mal los zu sein.

Achte auf dich! Tue dir Gutes! Wenn er mal bei Papa im Arm weint, ist das okay, er hat Trost. Probiere mal, dass du abends wirklich außer Haus ( aber nicht ewig weit weg) bist, so klappt es meist besser. Probiere, dass der Papa so oft es geht das Einschlafen übernimmt ( auch Mittags)
Bei uns hat alles das schon Erleichterung gebracht.
Es wird besser! Versprochen! Ich hab das Drama mit beiden Mädels durch.
Es geht vorbei.
Und- bei mir hat sich seeehr geholfen, es hinzunehmen, nicht auf die Uhr zu schauen und zu akzeptieren, dass es eben jetzt so ist.

Ich wünsche dir viel Kraft.

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7. Januar 2016 um 10:09
In Antwort auf elisabennet

Hallo
Ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir geht. Meine Kleine ( 21Monate) ist monatelang auch alle 1-2 h wach geworden und ich schätze mich jetzt glücklich mit 2-3 h Schlafphasen. Seit sie 1 1/2 ist wird es langsam besser.
Mir hat in schlimmen Phasen verschiedenes geholfen - 1. ich bin oft zusammen mit der Kleinen schon schlafen gegangen. 2. mein Mann hat sie mir , wenn er nicht arbeiten musste , früh abgenommen, so dass ich noch 2 h in Ruhe schlafen konnte 3. ich hab sie Mittags ohne stillen hingelegt, stattdessen eine Geschichte erzählt- so hat sie tiefer geschlafen und ich konnte rausgehen und diese Stunde für mich nutzen ( zur Erholung!) 4. abends hat sie nach dem Stillen ( auf der Couch) der Papa ins Bett gebracht und die ersten Male , wenn sie wach geworden ist, ist er rein, so lange bis wir schlafen gegangen sind. Es war erleichternd, die Verantwortung mal los zu sein.

Achte auf dich! Tue dir Gutes! Wenn er mal bei Papa im Arm weint, ist das okay, er hat Trost. Probiere mal, dass du abends wirklich außer Haus ( aber nicht ewig weit weg) bist, so klappt es meist besser. Probiere, dass der Papa so oft es geht das Einschlafen übernimmt ( auch Mittags)
Bei uns hat alles das schon Erleichterung gebracht.
Es wird besser! Versprochen! Ich hab das Drama mit beiden Mädels durch.
Es geht vorbei.
Und- bei mir hat sich seeehr geholfen, es hinzunehmen, nicht auf die Uhr zu schauen und zu akzeptieren, dass es eben jetzt so ist.

Ich wünsche dir viel Kraft.

P.s.
Flasche haben meine Mädels nie akzeptiert, Papa hat sie immer ohne ins Bett gebracht und anders beruhigt.

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