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Nachts abstillen - wer hat's schon hinter sich?

6. März 2008 um 16:49

Mein Freund u ich sind fest entschlossen, dass unser Sohn (9,5 Monate) jetzt auch nachts abgestillt wird. Die Nächte sind schon seit ner ganzen Weile eher bescheiden. Richtig trinken tut er selten, meist nuckelt er nur an der Brust u das am liebste die ganze Nacht. Jedenfalls wollen wir die Methode "Mama quartiert sich aus u Papa muss alleine durch" machen. Hat jemand Erfahrung damit? Irgendwelche Tipps?

Danke!

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6. März 2008 um 17:04

Warum denn gleich die...
..."Hau drauf"-Methode?
Also SO würd ichs auf keinen Fall machen.
Lieber mit Nähe, Kuscheln, beruhigend auf ihn einsprechen... Aber auf keinen Fall mit "Bestrafung". So: Mama ist weg, Brust gibts auch nicht mehr und JETZT SCHLAF DURCH!!!
Würd ich nicht machen.
Ich würd versuchen es ihm zu erklären und ihm sagen, dass das mit dem Nachts stillen zu anstrengend für Mama ist... dabei würd ich ihn dann nachts ein letztes Mal stillen.
Und dann würd ich versuchen ihm das gemütliche Kuscheln an Mamis Brust mit ganz viel Liebe und Nähe zu ersetzen... klar muss man da konsequent bleiben... aber wer weiß, vielleicht versteht er es ja auch... Habe ich selbst erlebt

Viel Glück!!!
LG Ria mit Ben, 12 Monate

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6. März 2008 um 17:11

Wir haben das
bei unseren beiden auch so gemacht. Bin ins Wohnzimmer gegangen zum Schlafen und Papa musste kämpfen.
Tip?

-mach möglichst alle Türen zu, damit du das Baby nicht hörst und wenn du es hörst, dann sei stark und geh nicht hin, wenn er meckert.
Wenn ihr euch entschließt es zu machen, dann müßt ihr das auch durchziehen, wenn du mitten in der Nacht einen Rückzieher machst, dann merkt er es sich und dann wird es schwer.
Und der Papa muss auch im Schlafzimmer bleiben, auch wenn es ihm schwer fällt....

-Der Papa sollte was zum Trinken dabei haben.
Wir haben einfach Wasser gegeben. Wenn man denen Saft gibt, dann kommen sie aufm Geschmack und werden dann wach um Saft zu trinken.

Seid stark und viel ERfolg!

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6. März 2008 um 17:14

Ich...
habe zwar nicht gestillt, aber bin im prinzipt der Meinung wie ria...
Dein kleiner Mann ist deine Nähe, Geborgenheit und Wäre gewohnt und nun wird er plötzlich Nachts wach und Mama ist nicht da, die Geborgenheit fehlt, die Wärme, die Liebe...
Klar, von Papa kann er das genauso kriegen, aber es ist was anderes...

Ich kann dir jetzt leider auch kein Tipp geben, da ich wie gesagt nicht gestillt habe und somit keine Ahnung habe, aber so wie du das vor hast, würde ich das nicht tun...


Lg Susi
mit Amy Sophie *3.10.2007
und Tjark *10.05.2003
www.unsernachwuchs.de/amysophie

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6. März 2008 um 17:17
In Antwort auf iloise_12040486

Warum denn gleich die...
..."Hau drauf"-Methode?
Also SO würd ichs auf keinen Fall machen.
Lieber mit Nähe, Kuscheln, beruhigend auf ihn einsprechen... Aber auf keinen Fall mit "Bestrafung". So: Mama ist weg, Brust gibts auch nicht mehr und JETZT SCHLAF DURCH!!!
Würd ich nicht machen.
Ich würd versuchen es ihm zu erklären und ihm sagen, dass das mit dem Nachts stillen zu anstrengend für Mama ist... dabei würd ich ihn dann nachts ein letztes Mal stillen.
Und dann würd ich versuchen ihm das gemütliche Kuscheln an Mamis Brust mit ganz viel Liebe und Nähe zu ersetzen... klar muss man da konsequent bleiben... aber wer weiß, vielleicht versteht er es ja auch... Habe ich selbst erlebt

Viel Glück!!!
LG Ria mit Ben, 12 Monate

Mit 9 Monaten
versteht das Kind nicht: Für Mama ist das zu anstrengend... Nachts im Halbschlaf will das Baby einfach die Brust, egal ob Mama müde ist oder nicht.
Meine Jungs waren über ein Jahr als ich sie abgestillt habe und selbst da verstanden die es nicht. Ich finde, es ist für das Kind noch schwiriger die Mama zu sehen, aber die Brust nicht zu kriegen.
Wenn sie merken, es ist nur Papa da und der hat bekanntlich keine Milch, dann machen die auch keinen grossen Theater (so war es bei uns).

Und gekuschelt haben wir schon immer viel und tun es bis heute noch, auch wenn mein Großer schon 6 Jahre ist....

Es muss jeder für sich selber wissen wie man es macht. Bei uns hat es nun mal nur so geklappt. Wollte auch es langsam angehen, aber unsere Jungs machten da nicht mit. Also musste ich es so machen....

LG

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6. März 2008 um 17:25

Also
Wir werden es auch so machen, wenns so weit ist. Ich finde dass jetzt nicht wirklich brutal. Klar ist es etwas hart, aber so ist das Leben nun mal. Und Papa kann auch gut knuddeln. Um es etwas leichter zu machen könnte ja erst ein paar Nächte lang der Papa immer zuerst aufstehen und das Kind etwas Knuddeln und dann Mama zum Trinken bringen, so dass das Kind es schon gewöhnt ist von Papa getröstet zu werden. Dann ist es keine so große Umstellung, wenn plötzlich nachts nur noch Papa da ist.
Auch wie Du schreibst trinkt Dein Kleiner gar nicht mehr richtig sondern will nur Nuckeln. Er hat also keinen Hunger sondern nur eine liebe Gewohnheit, die man auch wieder abgewöhnen kann. Irgendwann muss er ja auch mal alleine Durchschlafen können und am besten nicht erst zum Abitur. Und ich weiß wovon ich rede, wie wichtig gut schlafen können ist, ich kann es nämlich nicht und ich hoffe meine Tochter lernt es mal besser als ich.
Nimmt Dein Sohn einen Schnuller? Denn so könnte er auch sein Saugbedürfnis stillen. Wenn meine Tochter nachts schreit, stecke ich ihr auch erst mal den Schnuller rein, meistens hilft das schon und sie schläft weiter. Wenn nicht wird sie gestillt. Sie ist jetzt 5,5 Monate.

Liebe Grüße
Morgaine

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6. März 2008 um 17:29
In Antwort auf iloise_12040486

Warum denn gleich die...
..."Hau drauf"-Methode?
Also SO würd ichs auf keinen Fall machen.
Lieber mit Nähe, Kuscheln, beruhigend auf ihn einsprechen... Aber auf keinen Fall mit "Bestrafung". So: Mama ist weg, Brust gibts auch nicht mehr und JETZT SCHLAF DURCH!!!
Würd ich nicht machen.
Ich würd versuchen es ihm zu erklären und ihm sagen, dass das mit dem Nachts stillen zu anstrengend für Mama ist... dabei würd ich ihn dann nachts ein letztes Mal stillen.
Und dann würd ich versuchen ihm das gemütliche Kuscheln an Mamis Brust mit ganz viel Liebe und Nähe zu ersetzen... klar muss man da konsequent bleiben... aber wer weiß, vielleicht versteht er es ja auch... Habe ich selbst erlebt

Viel Glück!!!
LG Ria mit Ben, 12 Monate

Hab auch
hin und her überlegt, ob ich dabei bleib oder nicht u mit vielen gesprochen, auch mit unserer KÄ. Jedenfalls sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Papamethode für ihn leichter nachvollziehbar ist, weil Mama ja untrennbar mit Brust verbunden ist. Unser Sohn kuschelt nachts eh auch mit Papa, von daher glaub ich nicht, dass das so dramatisch ist. Fragt sich nur ob Papa das schafft. Aber Danke für die Antworten!

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