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Nachtschreck

11. November 2016 um 22:38

Mädels,
wer hat Erfahrungen? Habt ihr Tipps?
Men Zwillingsjunge hatte mit 9 Monaten den ersten, danach immer mal wieder mit abnehmender Frequenz nächtliche Schreiattacken. Er ist dann bis zu 20 Minuten völlig neben sich, nicht ansprechbar und schreit und kreischt wie von Sinnen.
Wir haben das Gefühl, dass dies immer von größeren Veränderungen im Alltag ausgelöst wird (Wechsel vom Elternschlafzimmer ins Kinderzimmer, Abendeitual ohne Mama/Papa, etc).
Leider weiß man nie vorher, was so etwas auslöst und manches kann man auch einfach nicht verhindern.
Heutewar es wieder soweit: Die Schwester das erste Mal seit Montag wieder mit in der Kita, der Mittagsschlaf wohl eher kurz, der Papa abends nicht da ... und um Viertel vor 10 schrwit mein Zwerg los, kreischt, brüllt... immer wieder 'Nein, nein, neineineineineinen" (hat er neu gelernt) und schlägt mit dem Kopf an das Bett.
Ich hab ihn dann auf den Arm genommen, obwohl er noch wilder wurde und sich gewehrt hat, aus Angst, dass er sich verletzt. Und gleichzeitig dachte ich, dass jeden Moment die Polizei in der Tür steht und much mit dem wild um sich schlagenden und kreischendem Kind sieht. Wir sind gerade erst umgezogen, ich weiß gar nicht, ob die Nachbarn überhaupt etwas hören konnten ... aber es klang so furchtbar.
Jetzt schläft der Kleine erschöpft und friedlich. Und ich bin fix und fertig.
Wie kann ich ihm und uns helfen? Wie übersteht man solche Anfälle am Besten?

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12. November 2016 um 7:59

Meine Tochter hat auch öfters mal einen. Allerdings nicht so doll und sie ist schon 4 Jahre alt. Rede am besten Mal mit dem Kinderarzt. Er kann dir am besten Tips geben. Man soll die Kinder aber nicht wecken etc, da es für sie schwerer zu verarbeiten ist, wenn sie quasi aus dem Traum gerissen werden.

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12. November 2016 um 13:28

Hallo Mistbesen,

Mein kleiner Sohn (19 Monate alt) hatte auch oft den Nachtschreck. 

Auslöser gab es bei uns auch mehrere: Zu wenig Mittagsschlaf bzw zu spät Abends ins Bett, Umgebungswechsel (z.Bsp Urlaub) und FENCHELTEE!!! Bekommt dein Kleiner Fencheltee? Dann lass den schnell weg. Ich bin auch erst durch intensivere Recherche darauf gekommen. Und als wir ihn wegließen (wir haben sein Fläschchen damit zubereitet wegen Bauchproblemen), war es mit Nachtschreck für eine ganze Weile vorbei. Meine Mama hatte dann einmal einen Apfelsaft mit Fencheltee gekauft, den wir ihm stark verdünnt gegeben hatten. Hatte in dem Moment einfach nicht dran gedacht. Und es fing wieder von vorne an. 

Wenn der Nachtschreck bei uns akut war, hielf meinem Sohn nur ein Raumwechsel. Wir haben ihn ausm Bett genommen und sind durch die Wohnung gelaufen, auch mal kurz aufn Balkon. Hat immer 10-15 Minuten gedauert, bis er wieder bei Sinnen war. Wir mussten ihn wecken, er ließ sich sonst nicht beruhigen. Ist danach aber immer fix und fertig schnell eingeschlafen. 

Und das Komische beim Nachtschreck war, dass er, trotz des ganzen Schreiens und Weinens, nie eine Träne vergossen hat. Das war für uns immer ein sicheres Anzeichen für den Nachtschreck. Und er war immer klatschnass geschwitzt, sodass wir das Laken wechseln mussten. 

Zum Glück ist der letzte Nachtschreck schon eine Weile her. 

Ich wünsche euch starke Nerven. 

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12. November 2016 um 15:05
In Antwort auf mistbesen

Mädels,
wer hat Erfahrungen? Habt ihr Tipps?
Men Zwillingsjunge hatte mit 9 Monaten den ersten, danach immer mal wieder mit abnehmender Frequenz nächtliche Schreiattacken. Er ist dann bis zu 20 Minuten völlig neben sich, nicht ansprechbar und schreit und kreischt wie von Sinnen.
Wir haben das Gefühl, dass dies immer von größeren Veränderungen im Alltag ausgelöst wird (Wechsel vom Elternschlafzimmer ins Kinderzimmer, Abendeitual ohne Mama/Papa, etc). 
Leider weiß man nie vorher, was so etwas auslöst und manches kann man auch einfach nicht verhindern.
Heutewar es wieder soweit: Die Schwester das erste Mal seit Montag wieder mit in der Kita, der Mittagsschlaf wohl eher kurz, der Papa abends nicht da ... und um Viertel vor 10 schrwit mein Zwerg los, kreischt, brüllt... immer wieder 'Nein, nein, neineineineineinen" (hat er neu gelernt) und schlägt mit dem Kopf an das Bett. 
Ich hab ihn dann auf den Arm genommen, obwohl er noch wilder wurde und sich gewehrt hat, aus Angst, dass er sich verletzt. Und gleichzeitig dachte ich, dass jeden Moment die Polizei in der Tür steht und much mit dem wild um sich schlagenden und kreischendem Kind sieht. Wir  sind gerade erst umgezogen, ich weiß gar nicht, ob die Nachbarn überhaupt etwas hören konnten ... aber es klang so furchtbar.
Jetzt schläft der Kleine erschöpft und friedlich. Und ich bin fix und fertig.
Wie kann ich ihm und uns helfen? Wie übersteht man solche Anfälle am Besten?

Meine Tochter hatte es eine zeitlang sehr extrem. Mehrere Monate und das mehrmals in der Woche.
Es war sehr schlimm für uns, auch weil wir extremen Ärger mit einer Nachbarin deswegen hatten. Inklusive Gespräch beim Vermieter usw.
Ich hab mit unserer Kinderärztin gesprochen und sie hat uns gesagt man kann nix machen außer da sein. Nicht wecken, nicht reden usw.....
meine Tochter war da Ca. 3-4 Jahre alt.
Es war dann genau so schnell wieder weg wie es gekommen ist. Aber es war schon sehr hart.

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12. November 2016 um 20:54

Also beim KiA haben wir das gleich nach den ersten beiden Malen angesprochen. Da fühlten wir uns aber recht sicher im Umgang - wir haben ihn auf den Arm genommen und in einem anderen Raum zur Ruhe kommen lassen. Er schläft ja mit seiner Schwester in einem Zimmer und die wird sonst wach ... außerdem hat er mit dem Kopf immer gegen das Kopfteil vom Bett gehauen, da konnte ich nicht abwarten.
Nun ist er aber kräftiger geworden und hat sich mit aller Macht gegen mich gewehrt und vor allem versteht man ja inzwischen, wenn er "NEIN" schreit. Tee gab es gestern übrigens keinen, wäre ich aber auch alleine nie auf die Idee gekommen  ...

Puh, ich denke wir werden den KiA noch einmal ansprechen, aber wirklich Hoffnung, dass es eine Lösung gibt, habe ich nicht. Der Kleine ist eben doch ein Sensibelchen, auch wenn er eher wie ein Bulldozer wirkt und auftritt
 

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12. November 2016 um 22:22
In Antwort auf mistbesen

Mädels,
wer hat Erfahrungen? Habt ihr Tipps?
Men Zwillingsjunge hatte mit 9 Monaten den ersten, danach immer mal wieder mit abnehmender Frequenz nächtliche Schreiattacken. Er ist dann bis zu 20 Minuten völlig neben sich, nicht ansprechbar und schreit und kreischt wie von Sinnen.
Wir haben das Gefühl, dass dies immer von größeren Veränderungen im Alltag ausgelöst wird (Wechsel vom Elternschlafzimmer ins Kinderzimmer, Abendeitual ohne Mama/Papa, etc). 
Leider weiß man nie vorher, was so etwas auslöst und manches kann man auch einfach nicht verhindern.
Heutewar es wieder soweit: Die Schwester das erste Mal seit Montag wieder mit in der Kita, der Mittagsschlaf wohl eher kurz, der Papa abends nicht da ... und um Viertel vor 10 schrwit mein Zwerg los, kreischt, brüllt... immer wieder 'Nein, nein, neineineineineinen" (hat er neu gelernt) und schlägt mit dem Kopf an das Bett. 
Ich hab ihn dann auf den Arm genommen, obwohl er noch wilder wurde und sich gewehrt hat, aus Angst, dass er sich verletzt. Und gleichzeitig dachte ich, dass jeden Moment die Polizei in der Tür steht und much mit dem wild um sich schlagenden und kreischendem Kind sieht. Wir  sind gerade erst umgezogen, ich weiß gar nicht, ob die Nachbarn überhaupt etwas hören konnten ... aber es klang so furchtbar.
Jetzt schläft der Kleine erschöpft und friedlich. Und ich bin fix und fertig.
Wie kann ich ihm und uns helfen? Wie übersteht man solche Anfälle am Besten?

Meine Tochter hatte auch sehr lange Nachtschreck, mittlerweile hat sich es gottsei dank gelegt. 

Unser Arzt gab mir den Tipp mit Frischer Luft. Selbst jetzt im Winter. 
Schnapp dir dein Kind, Wickel es in eine Decke und gehe für wenige MInuten Nach Draußen.
Unserer Kleinen hat es damals Geholfen. 
Sie Beruhigte sich schneller und schlief dann normal in meinem Arm weiter. 

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