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Narbenkorrektur im Bereich der Scheide, Damm

23. Februar 2006 um 12:13

Wer kennt sich damit aus?
Wer hat eine Plastik in diesem Bereich machen lassen?
Wie ist es mit der Emfindung danach? Sex?

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23. Februar 2006 um 18:24

Ja, ich bin gerissen,
und komme mit den Narben nicht zu recht. Die Geburt ist schon ein jahr her. Natürlich hoffe ich, dass sich vielleicht was ändert, aber möchte gerne wissen, wenn gar nichts mehr geht, dass da noch Hoffnung gibt...
Ich hatte Dammriss 2.Grades, die Narbe geht durch den After durch., dann habe ich Schamlippenriss, sehr hässlich, merke ich beim Gehen, Sitzen... und ein hoher Scheidenriss....
Bin sehr verzweifelt

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28. Februar 2006 um 16:14
In Antwort auf riikka_12461489

Ja, ich bin gerissen,
und komme mit den Narben nicht zu recht. Die Geburt ist schon ein jahr her. Natürlich hoffe ich, dass sich vielleicht was ändert, aber möchte gerne wissen, wenn gar nichts mehr geht, dass da noch Hoffnung gibt...
Ich hatte Dammriss 2.Grades, die Narbe geht durch den After durch., dann habe ich Schamlippenriss, sehr hässlich, merke ich beim Gehen, Sitzen... und ein hoher Scheidenriss....
Bin sehr verzweifelt

Ein Jahr ist noch recht früh...
Hallo lis,

Ich bin bei der Geburt meines Jüngsten, Dritten auch gerissen.
Zwar war es nicht so schlimm wie bei dir (du Ärmste), aber ich habe mich unglaublich geärgert über die Ärztin, weil ich nach zwei Dammschnitten unbedingt wieder einen wollte, das Narbengewebe ist halt einfach nicht so dehnbar, und während ich mit ihr zwischen den Presswehen diskutiere (!!), hält sie mir gerade vor, nicht genügend Vertrauen in die Hebamme zu haben, die würde den Dammschutzgriff nämlich perfekt beherrschen, und in dem Moment wars auch schon passiert...

Im Gegensatz zu den sauberen, glatten Schnitten war der Riss dementsprechend - zickzack, kreuzundquer, verwinkelt - und die Ärztin hat mich wirklich mehr zusammengeschustert als regelrecht genäht.

Ich hatte gut eineinhalb Jahre Probleme beim Sitzen, enge Hosen waren auch immer problematisch.

Das schlimmste war aber, dass ich mich so hässlich und verstümmelt fühlte. Zum Glück hat irgendwann mein Mann mich ganz behutsam darauf angesprochen. Es hat richtig gut getan, ihm alles zu erzählen. Komischerweise fand er es gar nicht so schlimm, naja, wir Frauen sind wohl immer überkritisch...

Ich habe dann gelesen, dass man mit Ölmassagen Narben gut behandeln kann. Das habe ich dann auch gemacht, anfangs ganz vorsichtig, weil die bloße Berührung schon schmerzte wie tausend Messerspitzen.

Als der Kleine in den Kindergarten kam (nach fast drei Jahren also) hatte ich gelernt, mich so anzunehmen, wie ich halt nun mal bin. Ein Teil dazu hat sicher beigetragen, dass die Narben nun endlich so weit unempfindlich geworden waren, dass der GV nicht mehr so heikel war.

Im letzten Sommer bin ich nach Jahrzehnten der Pille (mit den Babypausen dazwischen) auf den Nuvaring umgestiegen, und ich habe keine Ahnung, ob es wirklich am Nuvaring liegt, oder ob einfach die Zeit die Wunden heilt - jedenfalls habe ich an Silvester mit meiner Cousine geredet, über unsere Schwangerschaften und Geburten und daraufhin bin ich auf die Idee gekommen, mich mal genauer zu untersuchen, und siehe da, man kann die Narben kaum mehr erfühlen!
Auch gibt es keine "Hautfetzen", "Gewebelappen" mehr, die irgenwo sind, wo sie nicht sein sollten - nein, das Gewebe ist, abgesehen von ein paar Dellen, Knubbeln und feinen Narbensträngen richtig glatt und elastisch geworden!

Hast du eigentlich schon bei anderen Narben Probleme gehabt? Mir ging das so bei der Blinddarmnarbe (meinen Bauch, 6 cm rund um die Narbe durfte 15 Jahre lang niemand anfassen - mich hat es regelrecht geschüttelt!)
Das hat mich auch davon abgehalten, da was nachzukorrigieren zu lassen - denn ich dachte, hinterher habe ich am Ende zwei Narben, wo vorher nur eine war.

Ich hoffe, ich konnte dir jetzt ein kleines bisschen weiterhelfen.

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1. März 2006 um 11:45
In Antwort auf fuehlbar

Ein Jahr ist noch recht früh...
Hallo lis,

Ich bin bei der Geburt meines Jüngsten, Dritten auch gerissen.
Zwar war es nicht so schlimm wie bei dir (du Ärmste), aber ich habe mich unglaublich geärgert über die Ärztin, weil ich nach zwei Dammschnitten unbedingt wieder einen wollte, das Narbengewebe ist halt einfach nicht so dehnbar, und während ich mit ihr zwischen den Presswehen diskutiere (!!), hält sie mir gerade vor, nicht genügend Vertrauen in die Hebamme zu haben, die würde den Dammschutzgriff nämlich perfekt beherrschen, und in dem Moment wars auch schon passiert...

Im Gegensatz zu den sauberen, glatten Schnitten war der Riss dementsprechend - zickzack, kreuzundquer, verwinkelt - und die Ärztin hat mich wirklich mehr zusammengeschustert als regelrecht genäht.

Ich hatte gut eineinhalb Jahre Probleme beim Sitzen, enge Hosen waren auch immer problematisch.

Das schlimmste war aber, dass ich mich so hässlich und verstümmelt fühlte. Zum Glück hat irgendwann mein Mann mich ganz behutsam darauf angesprochen. Es hat richtig gut getan, ihm alles zu erzählen. Komischerweise fand er es gar nicht so schlimm, naja, wir Frauen sind wohl immer überkritisch...

Ich habe dann gelesen, dass man mit Ölmassagen Narben gut behandeln kann. Das habe ich dann auch gemacht, anfangs ganz vorsichtig, weil die bloße Berührung schon schmerzte wie tausend Messerspitzen.

Als der Kleine in den Kindergarten kam (nach fast drei Jahren also) hatte ich gelernt, mich so anzunehmen, wie ich halt nun mal bin. Ein Teil dazu hat sicher beigetragen, dass die Narben nun endlich so weit unempfindlich geworden waren, dass der GV nicht mehr so heikel war.

Im letzten Sommer bin ich nach Jahrzehnten der Pille (mit den Babypausen dazwischen) auf den Nuvaring umgestiegen, und ich habe keine Ahnung, ob es wirklich am Nuvaring liegt, oder ob einfach die Zeit die Wunden heilt - jedenfalls habe ich an Silvester mit meiner Cousine geredet, über unsere Schwangerschaften und Geburten und daraufhin bin ich auf die Idee gekommen, mich mal genauer zu untersuchen, und siehe da, man kann die Narben kaum mehr erfühlen!
Auch gibt es keine "Hautfetzen", "Gewebelappen" mehr, die irgenwo sind, wo sie nicht sein sollten - nein, das Gewebe ist, abgesehen von ein paar Dellen, Knubbeln und feinen Narbensträngen richtig glatt und elastisch geworden!

Hast du eigentlich schon bei anderen Narben Probleme gehabt? Mir ging das so bei der Blinddarmnarbe (meinen Bauch, 6 cm rund um die Narbe durfte 15 Jahre lang niemand anfassen - mich hat es regelrecht geschüttelt!)
Das hat mich auch davon abgehalten, da was nachzukorrigieren zu lassen - denn ich dachte, hinterher habe ich am Ende zwei Narben, wo vorher nur eine war.

Ich hoffe, ich konnte dir jetzt ein kleines bisschen weiterhelfen.

Danke
für Deine Worte.
Beim 1.Kind hatte ich ein Kaiserschnitt. Ich versuche mich zu erinnern, wie es mit der Narbe war, wann habe ich keine Probleme gehabt, wann war mein Bauch wieder "mein". Ich weiss es nicht mehr...
Aber ich weiss, dass es nicht so lange gedauert hat. Die Narbe ist heute in meinen Augen "perfekt".

Anders mein Damm, Scheide....
Es gibt eine Stelle, die nicht nur berührungsempfindlich. An einer Stelle wird das Gewebe extrem nach innen gezogen. Das ist ein ständiger, ziehender Schmerz (Verwachsung???).

Ich warte bestimmt noch, da ich unheimliche Angst vor OP habe und nur sehr schwer den Ärzten vertrauen kann (nach meinen Erfahrungen).

Ich habe noch eine Frage zum Sex. Entschuldige meine Offenheit, aber es bescheftigt mich sehr?
Kann denn Sex noch irgendwann Spass machen? Wenn wir es versuchen miteinander zu schlafen und alle schmerzenden Narben überwinden, empfinde ich gar nichts, das macht mich unheimlich traurig. Ich hatte ein sehr schönes Sexleben, ich hatte keine Probleme mit Orgasmus. Jetzt ist die Scheide so weit, taub....

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1. März 2006 um 15:31
In Antwort auf riikka_12461489

Danke
für Deine Worte.
Beim 1.Kind hatte ich ein Kaiserschnitt. Ich versuche mich zu erinnern, wie es mit der Narbe war, wann habe ich keine Probleme gehabt, wann war mein Bauch wieder "mein". Ich weiss es nicht mehr...
Aber ich weiss, dass es nicht so lange gedauert hat. Die Narbe ist heute in meinen Augen "perfekt".

Anders mein Damm, Scheide....
Es gibt eine Stelle, die nicht nur berührungsempfindlich. An einer Stelle wird das Gewebe extrem nach innen gezogen. Das ist ein ständiger, ziehender Schmerz (Verwachsung???).

Ich warte bestimmt noch, da ich unheimliche Angst vor OP habe und nur sehr schwer den Ärzten vertrauen kann (nach meinen Erfahrungen).

Ich habe noch eine Frage zum Sex. Entschuldige meine Offenheit, aber es bescheftigt mich sehr?
Kann denn Sex noch irgendwann Spass machen? Wenn wir es versuchen miteinander zu schlafen und alle schmerzenden Narben überwinden, empfinde ich gar nichts, das macht mich unheimlich traurig. Ich hatte ein sehr schönes Sexleben, ich hatte keine Probleme mit Orgasmus. Jetzt ist die Scheide so weit, taub....

He, ich nehm dich in den Arm!
"Ein ständiger, ziehender Schmerz" - hast du schon mit deiner/deinem FA gesprochen? Das hört sich nicht gut an!

Den Ärzten nicht vertrauen können - gib die Hoffnung nicht auf, ich habe jetzt eine neue FA, und endlich komme ich mir gut aufgehoben vor. Allerdings war ich zuvor bei sieben FA...

Ich hatte auch eine Stelle, an der das Gewebe nach innen gezogen war - aber ständig tat die nicht weh, nur halt bei Berührung, und insbesondere beim Sex, wenns ein wenig wilder zur Sache ging, und mein Mann sich komplett aus mir herauszog und wieder hinein - und dann knapp daneben und direkt in diese Delle - AUTSCH!

So was verleidet einem die Lust für die nächsten Wochen...

Was vielleicht auch mit beigetragen hat, ich habe mich gezwungen Sport zu machen, "Hupfdollgymnastik" habe ich das spöttisch genannt, aber effektiv war das, das kann ich dir sagen! Erst einmal, dann zweimal in der Woche, im Fitnessstudio. Ging so ein bisschen Richtung Pilates, aber auch mit ein bisschen Pepp, Musik und Schwung.

Meine gesamte Bauchmuskulatur hat sich dadurch verbessert, und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich auch innwändig alles gefestigt hat.

Dadurch wurde die Scheide auch wieder enger, bzw. bereitet es mir keine Mühe mehr, die Muskeln so anzuspannen, dass sie sich verengt.

Es ist doppelt schade, wenn du zuvor ein so erfülltes Sexleben hattest und nun scheint nichts mehr zu gehen.

Aber in gewissem Maß ist das glaube ich ganz normal nach einer Geburt. Wir haben uns zeitweise darauf verlegt, vom GV abzukommen und haben viel, intensives Petting gemacht.

Es kann auch sehr schön sein, wenn dein Mann sich zwischen deinen Brüsten (ich hab ja nun wirklich nicht sehr viel, aber trotzdem, dafür reicht es! ;-D ) oder zwischen deinen Oberschenkeln reibt.

Versuch doch mal, dir vorzustellen, was du an deinem Mann sexy findest - sicher doch nicht nur das eine, gute Stück, oder?

Was für Körperteile fallen dir spontan ein? Ist es vielleicht die Weichheit seiner Haut? Der Schwung seiner Ohrmuschel? Die zarten Haare auf seinen Armen?

Verstehst du, was ich meine? (Ich muss gestehen, ich sehne mich jetzt SEHR nach meinem Mann... *lach*)

Aber auf genau diese Weise sieht doch auch dein Mann deinen Körper, ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Wahrnehmung von dir auf dein zartes Dreieck reduziert...

Habt ihr schon verschiedene Stellungen ausprobiert? Welche dir weniger unangenehm sind als die anderen?

Ich oute mich jetzt: Ich mag es sehr gern, auf ihm zu sein, auch wenn es anstrengend ist, denn so kann ich genau bestimmen, wohin und wie weit er eindringt. Denn es gibt immer noch Stellen, an manchen Tagen insbesondere, die sind einfach AUTSCH.

Oder ihn einfach nur in dir fühlen. Minimale Bewegungen, die du steuerst, solange es sich für dich gut anfühlt.

Was mir auch geholfen hat, waren ein paar Bücher - mein Mann nennt sie abwertend "Schmachtfetzen", kann sich nicht vorstellen, wie jemand, der sich sonst gepflegter Unterhaltungsliteratur vom Schlage Mankells zuwidmet, so ein "Geschreibsel" lesen kann...
...aber beschwert hat er sich bislang noch nie, wenn ich ihn, angeregt von dieser Lektüre, ins Schlafzimmer gelockt habe *grins*

Aber um nochmals darauf zurückzukommen - es braucht eben Zeit, viel Zeit. Wirklich guten Sex hatte ich erst nach drei Jahren wieder. Bei den anderen beiden nach einem, bzw. anderthalb Jahren. Vorher, naja, vorher habe ich es halt meinem Mann zuliebe mitgemacht, weil ich ihn liebe, und weil er mich so liebt, weil er mich so auf Händen trägt, immer zu mir steht, und ich ihm deswegen etwas gutes tun wollte.

Und weil mir unsere Beziehung so wichtig war und ist, habe ich daraus sogar so etwas wie eine Befriedigung gezogen. Und einfach Geduld gehabt.

Dann habe ich ganz neue Dinge an mir (wieder)entdeckt und irgendwann ist der Knoten geplatzt und es hat *zoouuumm" gemacht und das Feeling war wieder da - besser denn je.

Wovon ich schon gelesen habe und mir auch schon überlegt hatte anzuschaffen, als meine Beckenmuskeln noch nicht so weit wieder aufgebaut waren, das sind diese "Liebeskugeln". Die sollen ja quasi dazu führen, dass man den ganzen Tag Beckenbodengymnastik macht...
Vielleicht ein Ansatz?

------------------

Oje, hoffentlich liest das jetzt nicht Gottweißwer - naja, wir sind ja in der Anonymität des Internets...

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2. März 2006 um 10:00
In Antwort auf fuehlbar

He, ich nehm dich in den Arm!
"Ein ständiger, ziehender Schmerz" - hast du schon mit deiner/deinem FA gesprochen? Das hört sich nicht gut an!

Den Ärzten nicht vertrauen können - gib die Hoffnung nicht auf, ich habe jetzt eine neue FA, und endlich komme ich mir gut aufgehoben vor. Allerdings war ich zuvor bei sieben FA...

Ich hatte auch eine Stelle, an der das Gewebe nach innen gezogen war - aber ständig tat die nicht weh, nur halt bei Berührung, und insbesondere beim Sex, wenns ein wenig wilder zur Sache ging, und mein Mann sich komplett aus mir herauszog und wieder hinein - und dann knapp daneben und direkt in diese Delle - AUTSCH!

So was verleidet einem die Lust für die nächsten Wochen...

Was vielleicht auch mit beigetragen hat, ich habe mich gezwungen Sport zu machen, "Hupfdollgymnastik" habe ich das spöttisch genannt, aber effektiv war das, das kann ich dir sagen! Erst einmal, dann zweimal in der Woche, im Fitnessstudio. Ging so ein bisschen Richtung Pilates, aber auch mit ein bisschen Pepp, Musik und Schwung.

Meine gesamte Bauchmuskulatur hat sich dadurch verbessert, und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich auch innwändig alles gefestigt hat.

Dadurch wurde die Scheide auch wieder enger, bzw. bereitet es mir keine Mühe mehr, die Muskeln so anzuspannen, dass sie sich verengt.

Es ist doppelt schade, wenn du zuvor ein so erfülltes Sexleben hattest und nun scheint nichts mehr zu gehen.

Aber in gewissem Maß ist das glaube ich ganz normal nach einer Geburt. Wir haben uns zeitweise darauf verlegt, vom GV abzukommen und haben viel, intensives Petting gemacht.

Es kann auch sehr schön sein, wenn dein Mann sich zwischen deinen Brüsten (ich hab ja nun wirklich nicht sehr viel, aber trotzdem, dafür reicht es! ;-D ) oder zwischen deinen Oberschenkeln reibt.

Versuch doch mal, dir vorzustellen, was du an deinem Mann sexy findest - sicher doch nicht nur das eine, gute Stück, oder?

Was für Körperteile fallen dir spontan ein? Ist es vielleicht die Weichheit seiner Haut? Der Schwung seiner Ohrmuschel? Die zarten Haare auf seinen Armen?

Verstehst du, was ich meine? (Ich muss gestehen, ich sehne mich jetzt SEHR nach meinem Mann... *lach*)

Aber auf genau diese Weise sieht doch auch dein Mann deinen Körper, ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Wahrnehmung von dir auf dein zartes Dreieck reduziert...

Habt ihr schon verschiedene Stellungen ausprobiert? Welche dir weniger unangenehm sind als die anderen?

Ich oute mich jetzt: Ich mag es sehr gern, auf ihm zu sein, auch wenn es anstrengend ist, denn so kann ich genau bestimmen, wohin und wie weit er eindringt. Denn es gibt immer noch Stellen, an manchen Tagen insbesondere, die sind einfach AUTSCH.

Oder ihn einfach nur in dir fühlen. Minimale Bewegungen, die du steuerst, solange es sich für dich gut anfühlt.

Was mir auch geholfen hat, waren ein paar Bücher - mein Mann nennt sie abwertend "Schmachtfetzen", kann sich nicht vorstellen, wie jemand, der sich sonst gepflegter Unterhaltungsliteratur vom Schlage Mankells zuwidmet, so ein "Geschreibsel" lesen kann...
...aber beschwert hat er sich bislang noch nie, wenn ich ihn, angeregt von dieser Lektüre, ins Schlafzimmer gelockt habe *grins*

Aber um nochmals darauf zurückzukommen - es braucht eben Zeit, viel Zeit. Wirklich guten Sex hatte ich erst nach drei Jahren wieder. Bei den anderen beiden nach einem, bzw. anderthalb Jahren. Vorher, naja, vorher habe ich es halt meinem Mann zuliebe mitgemacht, weil ich ihn liebe, und weil er mich so liebt, weil er mich so auf Händen trägt, immer zu mir steht, und ich ihm deswegen etwas gutes tun wollte.

Und weil mir unsere Beziehung so wichtig war und ist, habe ich daraus sogar so etwas wie eine Befriedigung gezogen. Und einfach Geduld gehabt.

Dann habe ich ganz neue Dinge an mir (wieder)entdeckt und irgendwann ist der Knoten geplatzt und es hat *zoouuumm" gemacht und das Feeling war wieder da - besser denn je.

Wovon ich schon gelesen habe und mir auch schon überlegt hatte anzuschaffen, als meine Beckenmuskeln noch nicht so weit wieder aufgebaut waren, das sind diese "Liebeskugeln". Die sollen ja quasi dazu führen, dass man den ganzen Tag Beckenbodengymnastik macht...
Vielleicht ein Ansatz?

------------------

Oje, hoffentlich liest das jetzt nicht Gottweißwer - naja, wir sind ja in der Anonymität des Internets...

Danke
das habe ich gebraucht....Hoffnung! Also nur abwarten.....

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