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Natürliches Ende vom "in den Schlaf stillen"

16. Juli 2012 um 22:33 Letzte Antwort: 18. Juli 2012 um 14:41

Hallo liebe Mamis, die gerne ihr Baby in den Schlaf gestillt haben bzw. noch stillen!!!

Meine kleine Maus ist nun 15 Wochen alt und ich kann mich eigentlich nicht wirklich über ihre Schlafgewohnheiten beklagen. Das einzige kleine Manko ist, dass ich sie noch immer in den Schlaf stille, was meine kleine Maus und ich (noch) sehr genießen. Leider beginnt jedoch nächste Woche meine Rückbildungsgymnastik, so dass mein Mann sie am Abend ins Bett bringen muss.

Des Weiteren mache ich mir etwas Sorgen, wie das weiter gehen soll wenn sie älter wird. Daher würde ich gerne ein paar erfahrene Mamis um ihre Erfahrungen bitten.

Wie war es bei euch? Wie wird sich das ganze weiterentwickeln, wenn ich nichts dagegen unternehme? Haben eure Kinder irgendwann von sich aus alleine einschlafen wollen? Wenn ja in welchem Alter? Gibt es vielleicht ein paar Tipps, wie ich ihr auf sanfte Weise das "alleine einschlafen" schmackhaft machen könnte?
(-; Ich möchte sehr ungern mit auf die erste Klassenfahrt fahren, um unser Einschlafritual zu vollziehen

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17. Juli 2012 um 11:01

Hallo
ich hab meine tochter auch lange und gerne in den schlaf gestillt. für uns war das gut so- einschlafstillen ist ungemein praktisch. ich habe nie verstanden, warum man das einschkafstillen abschaffen sollte, um das kind dann in den schlaf zu schaukeln oder anderes zu machen- stillen ist für die mutter viel bequemer und außerdem schnell und effektiv. auch wenn meine maus krank war oder zähne bekommen hat, hatte ich immer ein mittel parat, sie zu beruhigen.
bei meiner tochter war es so, dass sie auch bei anderen einschlafen konnte, wenn ich nicht da war. in den ersten monaten ging das mit tragen im tuch/tragehilfe , später ging es mit kuscheln. wenn ich da war hat sie weiterhin zum einschlafen gestillt.
ich finde es nicht erstrebenswert, alleine einzuschlafen. meine tochter konnte mit 1 1/2 jahren in der kinderkrippe alleine einschlafen. aber zu hause habe ich das nicht von ihr erwartet. wozu? ich hab sie gerne in den schlaf begleitet und ich selbst mag es auch heute noch , wenn ich beim einschlafen meinen mann kuscheln kann.
wieso sollte ich von meiner tochter erwarten, dass sie alleine einschläft? in ein paar jahren ist sie groß und braucht mich nicht mehr. sie ist in den letzten jahren immer unabhängiger geworden und kuscheln gibts meist nur noch am morgen oder abends beim einschlafen- das genießen wir sehr.

überlege dir einmal, welche ziele du hast. was möchtest du erreichen. wie soll das einschlafen ablaufen. finde heraus, was für euch- und nur für euch- das ideale ist-
deinen sicher spaßig gemeinter spruch zur klassenfahrt enthält einen kern wahrheit- junge mütter können sich oft nicht vorstellen, dass das kind sich verändert und reift und ganz von alleine unabhängiger wird- ohne dass man sie dazu drängt. ein kind entwächst seiner abhängigkeit. wenn du die bedürfnisse jetzt umgehend und befriedigend erfüllst,verschwinden sie.
es ist nicht deine verantwortung, dein kind unabhängiger zu machen. dein kind wird es von selbst, wenn du es läßt.
"gras wächst nicht schneller , wenn man daran zieht"

liebe grüße

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17. Juli 2012 um 20:42
In Antwort auf elisabennet

Hallo
ich hab meine tochter auch lange und gerne in den schlaf gestillt. für uns war das gut so- einschlafstillen ist ungemein praktisch. ich habe nie verstanden, warum man das einschkafstillen abschaffen sollte, um das kind dann in den schlaf zu schaukeln oder anderes zu machen- stillen ist für die mutter viel bequemer und außerdem schnell und effektiv. auch wenn meine maus krank war oder zähne bekommen hat, hatte ich immer ein mittel parat, sie zu beruhigen.
bei meiner tochter war es so, dass sie auch bei anderen einschlafen konnte, wenn ich nicht da war. in den ersten monaten ging das mit tragen im tuch/tragehilfe , später ging es mit kuscheln. wenn ich da war hat sie weiterhin zum einschlafen gestillt.
ich finde es nicht erstrebenswert, alleine einzuschlafen. meine tochter konnte mit 1 1/2 jahren in der kinderkrippe alleine einschlafen. aber zu hause habe ich das nicht von ihr erwartet. wozu? ich hab sie gerne in den schlaf begleitet und ich selbst mag es auch heute noch , wenn ich beim einschlafen meinen mann kuscheln kann.
wieso sollte ich von meiner tochter erwarten, dass sie alleine einschläft? in ein paar jahren ist sie groß und braucht mich nicht mehr. sie ist in den letzten jahren immer unabhängiger geworden und kuscheln gibts meist nur noch am morgen oder abends beim einschlafen- das genießen wir sehr.

überlege dir einmal, welche ziele du hast. was möchtest du erreichen. wie soll das einschlafen ablaufen. finde heraus, was für euch- und nur für euch- das ideale ist-
deinen sicher spaßig gemeinter spruch zur klassenfahrt enthält einen kern wahrheit- junge mütter können sich oft nicht vorstellen, dass das kind sich verändert und reift und ganz von alleine unabhängiger wird- ohne dass man sie dazu drängt. ein kind entwächst seiner abhängigkeit. wenn du die bedürfnisse jetzt umgehend und befriedigend erfüllst,verschwinden sie.
es ist nicht deine verantwortung, dein kind unabhängiger zu machen. dein kind wird es von selbst, wenn du es läßt.
"gras wächst nicht schneller , wenn man daran zieht"

liebe grüße


@ elisabennet Vielen Dank für deine Antwort Der Spruch "gras wächst nicht schneller , wenn man daran zieht" ist klasse.

Ich genieße es meine Kleine in den Schlaf zu stillen. Leider lässt sie sich daher aber nur von mir in den Schlaf bringen.

Wir verbringen auch einen großen Teil des Tages mit Schlaf- und Kuschelstillen, da sie beim Trinken immer einschläft und dann vor Hunger nicht schlafen kann. Wenn sie eingeschlafen ist, kann ich sie am Tag aber auch nicht von der Brust abnehmen, da sie dann nach wenigen Minuten aufwacht und wieder an die Brust möchte.

Mein Kinderarzt sagt, dass sie mit der Zeit weniger schlafen und sich mehr für ihre Umwelt als für meine Brust interessieren wird. Aber ich kann irgendwie keinen Fortschritt erkennen.

Mein oberstes Ziel ist es meine Kleine glücklich zu machen. Aber sie soll sich auch gut entwickeln und ich möchte ihr nicht schaden, indem ich jetzt Angewohnheiten einführe, die ich nicht für immer aufrechterhalten kann und ihr dann das Herz brechen muss.

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18. Juli 2012 um 14:41
In Antwort auf temple_12933792


@ elisabennet Vielen Dank für deine Antwort Der Spruch "gras wächst nicht schneller , wenn man daran zieht" ist klasse.

Ich genieße es meine Kleine in den Schlaf zu stillen. Leider lässt sie sich daher aber nur von mir in den Schlaf bringen.

Wir verbringen auch einen großen Teil des Tages mit Schlaf- und Kuschelstillen, da sie beim Trinken immer einschläft und dann vor Hunger nicht schlafen kann. Wenn sie eingeschlafen ist, kann ich sie am Tag aber auch nicht von der Brust abnehmen, da sie dann nach wenigen Minuten aufwacht und wieder an die Brust möchte.

Mein Kinderarzt sagt, dass sie mit der Zeit weniger schlafen und sich mehr für ihre Umwelt als für meine Brust interessieren wird. Aber ich kann irgendwie keinen Fortschritt erkennen.

Mein oberstes Ziel ist es meine Kleine glücklich zu machen. Aber sie soll sich auch gut entwickeln und ich möchte ihr nicht schaden, indem ich jetzt Angewohnheiten einführe, die ich nicht für immer aufrechterhalten kann und ihr dann das Herz brechen muss.


deine kleine ist ja erst 15 wochen alt- das ist winzig und sie hat in den nächsten monaten noch viele entwicklungsschritte vor sich. sie wird mobiler werden und herumkrabbeln, neugierig die welt entdecken und sich auch immer wieder von mama entfernen und auch wieder zurückkommen, um trost und sicherheit zu suchen. in diesem alter wird naturgemäß das stillen unwichtiger.
in den ersten monaten ist es jedoch völlig normal und gut, wenn das baby viel bei den eltern im arm und an mamas brust ist- so sind babys. es liegt in ihren genen. von der mutter getrennt zu sein bedeutet für ein baby eine urangst. erst wenn es älter wird und verstehen kann, dass es eine persönlichkeit hat , dass dinge beständig sind (auch wenn sie aus dem blickfeld verschwunden sind), erst dann kann ein baby unabhängiger werden.

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