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Ne Oma bräuchte mal einen guten Rat

20. Juli 2017 um 12:06

Hallo guten Tag zusammen, ich bin neu hier, weiß nicht ob ich im richtigen Themenbereich bin.
Ich fange einfach mal an...
Möchte eure Meinung hören... denke das hier viele junge Mütter mitlesen.

Ich bin seit 3 Jahren Oma komme aber so rein gar nicht mit den "Erziehungsmethoden" (ich weiss das ist ein ganz doofes Wort aber bleibe jetzt mal dabei .... ) meiner Tochter klar.
Es handelt sich nicht um irgendwelche Kleinigkeiten die mich stören, sondern eher meines Empfindens wichtige Dinge.

Meine Tochter und ich hatten nicht immer das beste Verhältnis miteinander, aber seitdem sie selber Mama ist....und wir auch nicht nah aufeinander wohnen, ist es eigentlich ganz gut geworden.

Meine Frage an euch: findet ihr es steht mir zu Kritik zu äußern? Ich habe Angst, das sich danach unser Verhältnis wieder verschlechtert. Wie seht ihr das?

Es geht um so Themen wie...... Ständig läuft der Fernseher......(ganzer Tag)
Kinder sind meines Erachtens nicht gefördert und haben Defizite. (Mit 3 1/2 Jahren noch nicht sprechen können, bis auf einzelne Worte) Sind noch nicht im Kindergarten. Einseitige Ernährung, was sich in ganz schlimmen Zähnen wiederspiegelt)...... usw

Sagt mir doch bitte offen eure Meinung

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20. Juli 2017 um 12:43

Wenn ihre Erziehung solche Konsequenzen nach sich zieht, würde ich das definitiv ansprechen. Man muss es ja nicht in Vorwürfe verpacken, sondern vorsichtig Bedenken äußern. 

Geht sie denn mit dem Kind bzw den Kindern nicht zum Zahnarzt? Was sagt der Arzt zum Entwicklungsstand des/der Kindes/r? 

Ich finde in manchen Dingen ist man auch betriebsblind, manchmal ist eine Sicht von außen sicherlich nicht schlecht. 

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20. Juli 2017 um 12:57

Solche Dinge einfach zu ignorieren, ist da sicher nicht sinnvoll.
Gingen die Kinder in einen Kindergarten, würde man solche Dinge auch ansprechen. Das findet natürlich nicht statt, wenn die Kinder keine Einrichtungen besuchen.

Nur ist grad das Thema Kindererziehung/Förderung, etc ein extrem heißes Eisen.
Als Oma wirst du vermutlich wenig Gehör finden und in Zukunft eher auf Abstand gehalten werden.

Du kannst einfach mal fragen.
Hast du schon eine Kita gefunden?
Was sagt denn der Zahnarzt, was ihr wegen der Zähne machen könnt?
Mensch, kann der Kinderarzt keine Sprachförderung verschreiben? Das würde XY doch bestimmt helfen.

Also nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern eher aus Interesse, mit der Annahme, die Mutter wisse um die Probleme und arbeite bereits daran (auch, wenn es nicht stimmt).
So hat sie bei Bedarf halt auch die Möglichkeit zu erläutern, ob sie nicht vllt doch schon daran arbeitet und es Gründe gibt, ohne sich gleich angegriffen zu fühlen.

Was sagt denn der Kinnderarzt? Bei den U fallen gravierende Probleme, wie Zähne und Sprache schon auf, wenn sie denn so ausgeprägt sind.

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20. Juli 2017 um 13:29
In Antwort auf adenin

Solche Dinge einfach zu ignorieren, ist da sicher nicht sinnvoll.
Gingen die Kinder in einen Kindergarten, würde man solche Dinge auch ansprechen. Das findet natürlich nicht statt, wenn die Kinder keine Einrichtungen besuchen.

Nur ist grad das Thema Kindererziehung/Förderung, etc ein extrem heißes Eisen.
Als Oma wirst du vermutlich wenig Gehör finden und in Zukunft eher auf Abstand gehalten werden.

Du kannst einfach mal fragen.
Hast du schon eine Kita gefunden?
Was sagt denn der Zahnarzt, was ihr wegen der Zähne machen könnt?
Mensch, kann der Kinderarzt keine Sprachförderung verschreiben? Das würde XY doch bestimmt helfen.

Also nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern eher aus Interesse, mit der Annahme, die Mutter wisse um die Probleme und arbeite bereits daran (auch, wenn es nicht stimmt).
So hat sie bei Bedarf halt auch die Möglichkeit zu erläutern, ob sie nicht vllt doch schon daran arbeitet und es Gründe gibt, ohne sich gleich angegriffen zu fühlen.

Was sagt denn der Kinnderarzt? Bei den U fallen gravierende Probleme, wie Zähne und Sprache schon auf, wenn sie denn so ausgeprägt sind.

das finde ich auch einen sehr guten ansatz um das gespräch zu suchen!

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20. Juli 2017 um 14:20

Wow ich bin ja echt überrascht, so viele Antworten, mit so ganz viel guten Tipps.

ja ihr habt wohl recht, vorsichtig ansprechen....schnuckweide dir ein großer Dank. ja ich habe auch schon gedacht, dass meine Tochter vielleicht mehr Probleme hat als ich es sehe.
Leider hatte ich mit ihr immer viele Probleme, denke da hab auch ich einen großen Teil dazugetan.....  Früher hatten wir im Rahmen von "Erziehungsberatung...Psychotantenbesuchen"  mal ein Gespräch mit Therapeut der mir ganz klar sagte, das ich wohl meine Tochter mit meinen Erwartungen erdrücke.... Das hat mir damals sehr zu schaffen gemacht.... es ist viel Zeit vergangen und ich habe versucht mich zurückzunehmen....Leider gelingt das nicht immer

Ich habe das Gefühl, das wenn ich versuche etwas anzusprechen....es kommen immer nur Ausflüchte.... Thema Kindergarten....ja sie wären mal da gewesen... Angemeldet seien sie..... die werden sich schon melden......

Thema Kinderarzt ...... alles ok.... sollen sich beim HNO Arzt mal vorstellen. Vielleicht hören Sie ja schlecht......Aber Termin wird nicht gemacht.

Zähne......Kinder trinken ausschließlich Apfelsaft aus Nuckelflasche.....beide vorne Zähne kaputt, das sieht schlimm aus.Da hab ich jetzt schon einige Diskussionen gehabt..... aber Kinder würden nichts anderes trinken..... sonst nur schreien.... auf meine Bemerkung.... da müssen sie dann halt durch (Ok nicht so ganz gefühlvoll )
wurde sich zurückgezogen....so nach dem Motto... typisch mutti meckert nur.

Es ist nicht einfach, es ist ja nicht so als hätte ich noch nie etwas gesagt, aber fühle mich so als würde ich nur beschwichtigt. Mir fehlt das Gefühl das ich denke das sie sich selbst mal Sorgen um Kinder macht.

aber danke für eure Antworten, es tut schon gut mal andere Ansichten zu dem Thema zu hören. danke
 

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20. Juli 2017 um 14:23
In Antwort auf adenin

Solche Dinge einfach zu ignorieren, ist da sicher nicht sinnvoll.
Gingen die Kinder in einen Kindergarten, würde man solche Dinge auch ansprechen. Das findet natürlich nicht statt, wenn die Kinder keine Einrichtungen besuchen.

Nur ist grad das Thema Kindererziehung/Förderung, etc ein extrem heißes Eisen.
Als Oma wirst du vermutlich wenig Gehör finden und in Zukunft eher auf Abstand gehalten werden.

Du kannst einfach mal fragen.
Hast du schon eine Kita gefunden?
Was sagt denn der Zahnarzt, was ihr wegen der Zähne machen könnt?
Mensch, kann der Kinderarzt keine Sprachförderung verschreiben? Das würde XY doch bestimmt helfen.

Also nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern eher aus Interesse, mit der Annahme, die Mutter wisse um die Probleme und arbeite bereits daran (auch, wenn es nicht stimmt).
So hat sie bei Bedarf halt auch die Möglichkeit zu erläutern, ob sie nicht vllt doch schon daran arbeitet und es Gründe gibt, ohne sich gleich angegriffen zu fühlen.

Was sagt denn der Kinnderarzt? Bei den U fallen gravierende Probleme, wie Zähne und Sprache schon auf, wenn sie denn so ausgeprägt sind.

Hallo Adenin, ja das hab ich so auch schon gemacht.... Kinderarzt hat wohl Vorschlag mit HNO Arzt gemacht, dies ist aber noch nicht erfolgt.
Kindergarten wären sie ja angemeldet....
Manchmal glaub ich sie möchte nicht das die Kinder in Kindergarten kommen, weil sie fürchtet das ihr da gesagt wird das was nicht stimmen könnte....
 

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20. Juli 2017 um 17:14
In Antwort auf rotezora04

Hallo Adenin, ja das hab ich so auch schon gemacht.... Kinderarzt hat wohl Vorschlag mit HNO Arzt gemacht, dies ist aber noch nicht erfolgt.
Kindergarten wären sie ja angemeldet....
Manchmal glaub ich sie möchte nicht das die Kinder in Kindergarten kommen, weil sie fürchtet das ihr da gesagt wird das was nicht stimmen könnte....
 

Und wenn du ihr mal ganz klar Unterstützung anbietest?
ZB bei Terminen, oder einfach ab und an Entlastung im Alltag, wenn sie da vllt überfordert ist.
Dazu sagen, dass du halt wirklich nur unterstützen und nicht gängeln möchtest.
Da muss man dann natürlich auch hinterher entsprechend agieren und sich im Zweifelsfall auch mal zurücknehmen.
Grade, wenn es da früher schon Probleme zwischen euch gab.

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20. Juli 2017 um 18:14

Wenn ich ehrlich bin, du klingst in Ansätzen so wie meine eigene Mutter. Ich bin zwar anders als deine Tochter, aber in vielen Dingen liegen zwischen dem was ich mache und dem was meine Mutter tun würde, absolute Welten.

Oben schreibt jemand, dass man die Ursache herausfinden muss und nicht die Symptome bekämpfen. Dem stimme ich zu, bin allerdings der Meinung, dass dir das nicht unbedingt gefallen wird, was dabei rauskommen könnte. Sprich deine Tochter in einer ruhigen Minute an, ohne ihr Vorwürfe zu machen und vorallem: Hör dir ihre Meinung an und akzeptiere sie. Auch wenn es für dich nicht nachvollziehbar ist. Du kannst Vorschläge einbringen aber du musst es akzeptieren, wenn deine Tochter diese nicht annehmen kann/will. Gib deiner Tochter das Gefühl, dass du sie ernst nimmst und für sie da bist, wenn sie es gerne möchte. Dränge ihr auf keinen Fall deine Ansichten auf. Das ist sehr sehr wichtig, sowohl für das Selbstwertgefühl deiner Tochter, als auch für euer beider Verhältnis zu einander. Eventuell kommt sie ja durch ein sachliches Gespräch von ganz allein darauf, ein paar Dinge zu ändern. Vertraue ihr aber, dass sie sich aus einem  Gespräch das für sie relevante herausziehen kann.
 

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21. Juli 2017 um 13:26

Ich finde es gut das hingeguckt wird ! 

Allerdings sind mir persönlich in dem Bericht viel zu viele Klischees ......


sonst sind die Ansätze gut viel Erfolg 

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21. Juli 2017 um 14:12

Mh schwierige situation.
Ich,auch omi würds ansprechen.denn wenn du nichts sagst,heisst es vielleicht später.wiso hast du nie was gesagt.
TV ganzer Tag laufen lassen find ich so übel.
Laugt einem aus

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21. Juli 2017 um 14:51
In Antwort auf prismalicht

Mh schwierige situation.
Ich,auch omi würds ansprechen.denn wenn du nichts sagst,heisst es vielleicht später.wiso hast du nie was gesagt.
TV ganzer Tag laufen lassen find ich so übel.
Laugt einem aus

Hallo nochmal vielen Dank für eure zahlreichen Meinungen,
es wurden viele Fragen gestellt.
Ich schildere hier die Situation :
Meine Tochter hat 2 Kinder 1 Mädchen 3 1/2 und einen Jungen 2 1/2 Jahre alt-
Es gibt einen Schwiegersohn, zwar nicht verheiratet aber das ist ja egal.
Sehr weit wohnen wir nicht voneinander entfernt (50 Km) aber da ich berufstätig bin kann ich auch nicht immer mal eben hin. Wir sehen uns ca. alle 14 Tage.
Meine Tochter und mein Schwiegersohn(bis auf ein paar Stunden an denen er Aushilfsjobs macht)  sind beide Zuhause... ja ich weiß.....(für mich auch so ein Thema)  Beide kümmern sich sehr liebevoll um die Kleinen.
Ich habe noch nie erlebt das die Kinder angemotzt werden, mit ihnen geschimpft wird....Grenzen gezogen werden..... Ok vielleicht seh ich das aber auch was enger.
Beispielsweise brauchen die Kinder beim Essen nicht am Tisch sitzen.. egal wo sie sind dürfen sie essen, überall düren Reste des Essens fallen gelassen werden. Ich sag dann halt das ich das nicht machen würde, müsste man dann überall hinterher putzen...etc. Mag sein das ich das zu eng sehe.
 

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21. Juli 2017 um 14:52

Ja aber auch nicht jeden Tag.
Sie erzählen schon mal das sie unterwegs waren, aber glaub das ist nicht oft

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21. Juli 2017 um 14:58

ja danke für deine Antwort, das mit dem Essen.... da bin ich genau deiner Meinung. Es gibt keine festen Essenszeiten. wenn die Kinder quengeln bekommen sie Essen angeboten....
Ich bin nicht der Meinung das man es mit der gesunden Ernährung übertreiben muss... das haut doch eh nicht hin..... aber nur das zu geben was sie mögen.... ich weiss nicht. z.b. brot mag der Junge nicht, also bekommt er immer nur ne Scheibe Käse gerollt und in die Hand. ( Beide Kinder können nicht mit Besteck essen... auch nicht mit Löffel)

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21. Juli 2017 um 15:03
In Antwort auf triceratops177

Wenn ich ehrlich bin, du klingst in Ansätzen so wie meine eigene Mutter. Ich bin zwar anders als deine Tochter, aber in vielen Dingen liegen zwischen dem was ich mache und dem was meine Mutter tun würde, absolute Welten.

Oben schreibt jemand, dass man die Ursache herausfinden muss und nicht die Symptome bekämpfen. Dem stimme ich zu, bin allerdings der Meinung, dass dir das nicht unbedingt gefallen wird, was dabei rauskommen könnte. Sprich deine Tochter in einer ruhigen Minute an, ohne ihr Vorwürfe zu machen und vorallem: Hör dir ihre Meinung an und akzeptiere sie. Auch wenn es für dich nicht nachvollziehbar ist. Du kannst Vorschläge einbringen aber du musst es akzeptieren, wenn deine Tochter diese nicht annehmen kann/will. Gib deiner Tochter das Gefühl, dass du sie ernst nimmst und für sie da bist, wenn sie es gerne möchte. Dränge ihr auf keinen Fall deine Ansichten auf. Das ist sehr sehr wichtig, sowohl für das Selbstwertgefühl deiner Tochter, als auch für euer beider Verhältnis zu einander. Eventuell kommt sie ja durch ein sachliches Gespräch von ganz allein darauf, ein paar Dinge zu ändern. Vertraue ihr aber, dass sie sich aus einem  Gespräch das für sie relevante herausziehen kann.
 

Danke für deine Meinung,
das  mit der Ursache rausfinden statt an den Symptomen zu arbeiten ist denke ich richtig.
Es ist ja nicht so das ich noch nie irgendetwas gesagt habe, habe aber das Gefühl das ich immer nur Ausflüchte zu hören bekomme. 
Vielleicht ist es aber auch ein Problem von mir das ich nicht akzeptieren möchte das meine Tochter andere Ansichten hat.
Ich bin hin und hergerissen mit dem Gedanken es zu akzeptieren wie es läuft oder dem Versuch etwas zu bewirken, aber da keinen Weg finde.

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22. Juli 2017 um 17:58

Also zum Überleben braucht der Mensch weder Brot noch Nudeln oder andere Getreideprodukte  und Kohlenhydrate sind auch im Gemüse enthalten . Eiweiß und Fett dagegen MUSS man essen, um zu Überleben. Ich glaube ja , dass Kinder noch in derLage sind ganz intuitiv die richtigen Nahrungsmittel auszuwählen (bei gesunder Auswahl - nicht überwürzt, stark salzig oder gesüßt)

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