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Nehmt ihr eure Eltern als Vorbild?

11. September 2016 um 19:51

Mich würde mal interessieren was ihr definitiv genauso wie eure Eltern machen würdet und was auf keinen Fall?

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11. September 2016 um 20:02

Ja
in vielen Sachen nehme ich meine Eltern als Vorbild! Wir hatten nie wirklich Regeln und hatten viele Freiheiten. Wenn es aber hieß, ihr seid dann und dann Zuhause hielten wir uns daran. Ich möchte schon, dass meine Tochter ihre Freiheiten hat. mal schauen wie es dann in 10 Jahren aussieht Noch hört sie auf ein Nein. ist aber auch erst 1

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11. September 2016 um 20:07


Nein, definitiv nicht. Ein Vater, der sich an seinen Kindern vergeht und eine alkoholkranke Mutter, die es nicht schafft sich von ihrem gewaltätigen Freund zu trennen.

Nur in einer Hinsicht nehme ich meine Mutter als Vorbild. Sie hat immer hart gearbeitet und hat immer zu mir gestanden und mir geholfen.

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11. September 2016 um 20:17

Absolut!
Ich hatte eine wunderschöne kindheit und auch jetzt sind meine eltern immer für mich da, wenn ich sie brauche. Wir hatten zwar regeln, aber auch viele freiheiten. In erziehungsfragen und im familienzusammenhalt sind sie mir ein absolutes vorbild. Und ich hoffe dass auch ich (bzw. wir) das so gut hinbekommen.

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11. September 2016 um 20:19

Jeden, aber nicht die beiden
Sie sind weitaus bessere Grosseltern als Eltern.

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11. September 2016 um 21:33

Nein!
Es gibt viele Dinge, die ich bewusst anders mache:

z.B.
- mir ist es wichtig intensive Zeit mit meinen Kindern zu verbringen, also z.B. spiele ich mit ihnen, lese ihnen viel vor, wir machen gemeinsam Ausflüge usw.
- ich spreche viel mit ihnen, frage nach, wie es in der Kita war, was sie bewegt usw. und ich höre ihnen zu.
- wenn möglich versuche ich Lösungen mit den Kindern zusammen zu finden und ich erkläre, wenn nötig, meine Entscheidungen.
- es gibt kein Po versohlen, Öhrchen ziehen oder andere Gewalt
- Der Teller muss nicht immer leer gegessen werden
- gegessen wird gemeinsam am Tisch und nicht vor dem Fernseher!
- Der Fernsehr läuft nicht den ganzen Tag, sondern höchstens 1/2 Stunde am Tag
- ich versuche meine Kinder nach ihren Interessen zu fördern

Es gibt sicherlich auch viele Dinge, die ich von meinen Eltern übernehme, aber das geschieht meistens eher unbewusst:

z.B.
- Nein heißt Nein und das bleibt auch so! (es sei denn es tauchen wichtige Argumente auf)
- Ich versuche meinen Kindern trotz aller Vorsicht möglichst viel Freiraum zu geben.


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11. September 2016 um 22:01

Hmmm
Meine Mutter hat immer viel mit uns gebastelt, sie hat uns oft vorgelesen, uns gestillt und mich (vor 35 Jahren!) im Tragetuch getragen. Meine Eltern haben uns generell viel erklärt, uns Höflichkeit, Rücksichtnahme und Respekt gegenüber anderen Menschen und der Umwelt beigebracht. Das alles habe ich bei meiner Tochter übernommen bzw. übernehme ich. Andere Dinge waren nicht so toll, zum Beispiel fühlte ich mich oft "unsichtbar" und unverstanden, wurde oft mit vielen Dingen allein gelassen, was mir zusammen mit meiner Schüchternheit viel verbaut hat. Ohrfeigen und "übers Knie legen" werde ich meiner Tochter auch ersparen.

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12. September 2016 um 7:00

Bin
In der 6ten ssw und denke über sowas nach und NEIN!
Ich werde mir für mein Kind hoffentlich mehr Zeit nehmen beim lernen, es nicht schlagen, nicht psychisch fertig machen und beleidigen!

Definitiv nicht! Ich hoffe sehr das mein Partner mich unterstützt und ich nicht gewaltfreundlich werde, da er eine liebevolle und respektvolle erziehung genossen hat.

MrsBreakdown

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12. September 2016 um 8:09

Nein ..
..ich würde für meine Kinder nicht so eine Kindheit wollen wie ich sie teilweise hatte, meine Eltern sind da definitiv nicht Vorbild tauglich.

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12. September 2016 um 8:44

Ja und nein
Viele sachen mache ich ähnlich, Werte etc passt alles, und wir hatten auch eine schöne Kindheit.

Was ich anders machen werde (hoffentlich):
- anderes Essverhalten (bei uns ging und geht es immer darum dass man abnehmen muss, ich möchte dass meine Kinder es einfach als etwas alltägliches, normales kennenlernen)
- ich will sie schulisch mehr fördern. Bei uns hieß es immer "zwei oder drei ist doch super"... Ich hätte noch mehr aus mir rausholen können, auch ohne ständiges lernen
- meine mutter meinte es zwar gut, hat mir aber öfter angst gemacht. Beispiel: hier nimm ein Taschentuch mit zum Zahnarzt, dann hast du was in der Hand wenn es weh tut. Ich bin also schon mit dem Gefühl hin, dass es weh tun wird. Sowas in der art gab es öfter
- und ich hoffe dass meine kinder nicht so verklemmt aufwachsen

Ich glaube es ist normal, dass man nicht alles komplett gleich machen will, selbst wenn man vernünftig erzogen wurde.

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12. September 2016 um 10:51

ICH,
werde sie NICHT als Vorbild nehmen.

Ich Trinke nicht und ich schlage nicht.

Meine Kindheit war nicht sehr schön außer so mancher Moment oder so mancher Tag. Aber sonst war es ein Harter Kampf um Essen und um Liebe.
Dann Kinderheim.. und ich denke nicht das die Erziehung der Erzieher wirklich zum Kopieren geeignet ist.


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12. September 2016 um 21:45

Hmm
Obwohl ich eine doch recht schöne Kindheit hatte und gerne daran zurück denke lautet meine Antwort: definitiv nein!
Ich mache (Gott sei dank) alles anders als meine Eltern. Ich haue mein kind nicht (klapps auf den po o.ä.), ich lasse ihn nicht schreien, begleitete ihn beim einschlafen und noch einiges mehr wo meine Mutter gerne die Augen verdreht. Zu meinem Vater besteht aus diversen gründen kein Kontakt mehr.

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12. September 2016 um 21:49

Nein
Ich denke komplett anders übers stillen, tragen, medikamente, hobbies usw....
Sie redet mir da auch nicht wirklich rein, sagt ihre Meinung und gut.

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13. September 2016 um 9:10

Das tut mir sehr leid
Ich bin immer wieder erschüttert das man als Kind schon kämpfen musste

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13. September 2016 um 9:16

Nicht alles
Aber vieles. ....ich selber wurde lange gestillt und durfte im Elternbett schlafen.....aber meine Eltern waren beide sehr stur in der Ehe.....sie stritten viel und es ist oft eskaliert .....auch das Thema Essen war hier ein komisches Thema......so mache ich das nicht.....aber ich hatte eine tolle Kindheit....aber in Sachen Erziehung sind wir uns ähnlich....keine Gewalt....zuhören. ..auf Augenhöhe ....sie redet mir nicht rein....sie gibt mir wertvolle Tips.....wenn wir bei ihr sind habe ich absolutes Vertrauen. ...sie ist eine sehr liebevolle Oma....mein Vater wäre ganz sicher auch ein toller Großvater gewesen....er wäre ein absoluter Geschichten aus seiner Kindheit Erzähler. .....und würde ihnen das Handwerk beibringen....so ganz Klischeehaft. ....leider verstarb er 3 Jahre vor der Geburt meines ersten Kindes

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