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Nervige papaphase!

13. Dezember 2011 um 8:51

Huhu Mamis,
meine Tochter steckt seit drei Tagen in ihrer ersten Papaphase und was soll ich sagen, ich bin genervt, aber was noch schlimmer ist und manche vielleicht nicht nachvollziehen können, ich bin echt traurig und mir tut es echt weh!
Sie ist 28 Monate und war IMMER ein absolutes Mamakind, alles sollte ich machen. Man kann es ihr nicht verübeln, weil unser Papa nur am WE zu Hause ist.
Jetzt hat mein lieber Herr Gemahl einen Monat Zwangsurlaub, weil er wegen schnellen Fahrens den Führerschein abgeben musste und nun bin ich abgeschrieben.
Er war ja natürlich schon oft länger zu Hause, aber das hat es noch nicht gegeben, dass sie sich so auf ihren Papa versteift.
Ich habe mir erlaubt, die beiden Samstag Abend mal alleine zu lassen und bin ins Kino. Sie hatte geweint, ich habe sie beruhigt, der Papa hat sie abgelenkt und ich bin los. Seit dieser Aktion ist nun diese Situation.
Hat sie mir das übel genommen? Ist es eine Phase die schnell vorbeigeht oder ich mich wieder einkriege?
Dem Papa gönn ich es ja auch von Herzen, aber ich kriege diese Eifersucht nicht in den Griff!!
Hat jemand nen Tipp, wie ich lerne besser damit umzugehen?! Denn das wird mir ja nun bestimmt öfter mal passieren!
Eifersucht und Neid ist echt ein doofes Gefühl und am schlimmsten, wenn es auch noch meine zwei liebsten Menschen betrifft!!
Hilfe!!
LG

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13. Dezember 2011 um 9:08


hallo,

ich denke, es ist der natürliche verlauf der loslösung.
wenn ein kind sich so auf papa fixiert, und das beginnt eigentlich schon mit ca 12 monaten, dann löst es sich aus der mutter-kind-verbindung mit hilfe des loslösungsvorbildes, dem papa. dieser reifeschritt ist sehr wichtig für das kind, um der selbständigkeit näher zu kommen.

sie nimmt dir gar nichts übel. im gegenteil. du kannst stolz auf dich sein, dass dein kind dir so sehr vertraut und deiner liebe sicher ist, dass sie sich getraut, selbständig zu werden.
du solltest diesen prozess auf jeden fall unterstützen und den beiden zeit geben. dieses verhalten sind die früchte deiner harten und guten arbeit.
wenn du sie allerdings rückbindest, ist mit einer gewaltsamen loslösung zu rechnen.

hier mal ne ganz tolle seite, wo du das alles nochmal nachlesen kannst

sicherebindung.at

gruß

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13. Dezember 2011 um 9:42
In Antwort auf mali_11969606


hallo,

ich denke, es ist der natürliche verlauf der loslösung.
wenn ein kind sich so auf papa fixiert, und das beginnt eigentlich schon mit ca 12 monaten, dann löst es sich aus der mutter-kind-verbindung mit hilfe des loslösungsvorbildes, dem papa. dieser reifeschritt ist sehr wichtig für das kind, um der selbständigkeit näher zu kommen.

sie nimmt dir gar nichts übel. im gegenteil. du kannst stolz auf dich sein, dass dein kind dir so sehr vertraut und deiner liebe sicher ist, dass sie sich getraut, selbständig zu werden.
du solltest diesen prozess auf jeden fall unterstützen und den beiden zeit geben. dieses verhalten sind die früchte deiner harten und guten arbeit.
wenn du sie allerdings rückbindest, ist mit einer gewaltsamen loslösung zu rechnen.

hier mal ne ganz tolle seite, wo du das alles nochmal nachlesen kannst

sicherebindung.at

gruß

Vielen dank
dass ist eine tolle Seite, hab gleich etwas nachgelesen.
Ich weiss ja, dass es für meine Tochter wichtig ist, sich nicht nur auf mich zu fixieren und sie sich entwickeln muss. Der Papa ist genauso wichtig wie die Mama.
Das Problem bin ich, mit meiner dummen Eifersucht. Ich bin stolz auf mein Kind und die sehr gute Beziehung zwischen uns Eltern und ihr.
Aber dieses "nein, Papa soll das machen" und "wo ist mein Papi", obwohl es sonst immer nur hieß "Mama, Mama, Mama", das ist ein Stich ins Herz, den ich im Moment nicht kontrollieren kann!

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