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Neues Schlafproblem mit 20 Monaten

10. Januar 2017 um 22:50

Hallo nochmal zusammen,

eine Sache macht mir seit einer Woche zu schaffen:
Seit er ein knappes Jahr ist, schläft er alleine ein, ganz seltene Ausnahmen, dass er nach einem anstrengenden Tag mal Händchen halten wollte. Davor hab ich immer Schlafbegleitung gemacht durch alle seltsamen Schübe hindurch, aber eines Tages hab ich gemerkt, dass ich ihn länger wach halte, wenn ich da bleib, bin raus und seit dem Tag hats halt super funktioniert.

Nun auf einmal gibts mind. eine Stunde Gezeter und ich komm einfach nicht drauf, was los ist. Ich würd ja gern seine Bedürfnisse erfüllen, aber

- er hat keinen Hunger mehr (nach etwas Gebrüll trinkt er aber immer noch paar Schluck Wasser, biete ich an, da ich selbst ja auch nicht heiser einschlafen möchte)
- es liegt nicht am Schlafsäckchen, das zieht er sich immer wieder aus, aber wenn ich ihn mit Decke hinlege, weint er verzweifelt nach dem Schlafsäckchen. Er zieht es sich wohl als "Verzögerungstaktik" aus, damit ich nochmal reinkomme????)
- er will nicht aufn Arm, dreht sich immer von mir weg und will zurück ins Bett, will nicht in ein anderes Zimmer/mit mir auf der Couch einschlafen, er ist dann irritiert und schreit umso mehr
- er will nicht Händchen halten, schiebt meine Hand immer weg
- heller/dunkler im Zimmer haben wir auch schon probiert
- später hinlegen ebenso
- Mama/Papa bringt ins Bett - gleicher Effekt
- eben noch gesund und fit, plötzlich ganz dolle Schmerzen (Zähne: grad keine Anzeichen, 2 Backenzähne fehlen noch)? Kann ich mir so nicht vorstellen ...
- er ist echt müde, brüllt nach kurzer Zeit schon im Halbschlaf, das seh ich auch an seinen Augen, wenn ich ihn nochmal kurz hochnehme für ne frische Windel bzw. einmal hab ich Fieber gemessen, war alles i. O. und Monsieur hat eigentlich schon geschlafen, aber weiter gezetert ...
Kann man denn schon in der Einschlafphase so fiese Albträume haben?

Setze ich mich einfach ruhig daneben, dauert es genauso lange. Es tut mir in der Seele weh, aber was kann ich noch ausprobieren?

Trennungsangst in dem Alter soll ja nicht ungewöhnlich sein, und wenn das halt abends rauskommt und nicht bspw. in der Krippe (da ist alles schön und er schläft da mittags auch normal), dann ist es halt so. Aber was kann ich tun, um uns das Drama zu sparen oder zu verkürzen? Ich bin nachmittags für ihn da, muss abends nochmal an den Schreibtisch (Vorbereitung nä. Arbeitstag) und meistens früh raus, fahre so gegen halb sieben los und Papa bringt ihn halb acht in die Krippe. Ich bin im 6ten Monat schwanger und noch nicht im Mutterschutz/BV, würde gern noch ein paar Wochen durchhalten, aber durch den Schlafentzug und die Krippenkeime, die ich alle von Sohni erbe, ist es grad mega anstrengend für mich, wenn ich so spät ins Bett komme.

Ja, vielleicht merkt er, dass Veränderungen anstehen, sein Gehirn wächst usw., wie auch immer, aber was kann ich noch ausprobieren? Es tut mir so weh und ich will es nicht einfach unter "Trotzphase" abbuchen und aussitzen ... Obwohl die durchaus aktuell ist. Tagsüber kann ich das aber besser einordnen und verpacken ...

Jemand noch ne Idee? Ausprobieren geht ja bekanntlich über orakeln ... Danke vielmals!

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