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Neugeborenes schläft beim Trinken ein

29. Mai 2006 um 13:05

Hallo allerseits,

bin seit 11 Tagen Mama. Im KH ging so ziemlich alles schief, was beim Stillen schief gehen kann. Wurde viel allein gelassen, Baby nahm mehr als 10 % ab und schließlich wurde ich total verunsichert mit einer Milchpumpe nach Hause geschickt. Mit Hilfe der Hebamme ging es dann langsam voran, doch sobald ich alleine bin, klappt es oftmals nicht gut. Mein Sohn trinkt oft nur ca. 10 min und schläft dann ein. Selbst wenn ich ihn dann wieder wach bekomme, will er meist die Brust nicht mehr. Keine Suche, kein Saugen. Guckt mich nur mit großen Augen an. Was willst du von mir?
Habe an Tricks schon vieles versucht, damit er wach bleibt: Beinchen strecken und beugen, am Hals stimulieren, Baby ausziehen, zwischendurch wickeln etc. Aber wenn ich - wie gesagt - alleine bin, klappt es nicht. Ist die Hebamme da, ist alles ganz easy.
Ich habe inzwischen viele Ängste, die sicher nicht besser werden, wenn die Hebamme sagt, dass es an mir liegt und nicht an dem Baby.
Habt ihr Tipps?
Bin wirklich kurz vorm Aufgeben und hatte mir doch so vorgenommen mindestens die 6 Monate voll zu stillen.

Gruß,
Michi mit Jonas

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29. Mai 2006 um 13:28

Babys nehmen sich, was sie brauchen
Hi Michi,

hat er nach dem KH-Aufenthalt weiter abgenommen? Oder ist er wieder am Zunehmen? Und man sagt, pro Woche mind. 120 g Gewichtzunahme seien Standard (manche sagen etwas mehr, manche noch weniger).
Denn das könnte entscheidend sein. Babys müssen nämlich nicht unbedingt studenlang saugen, um ihre benötigte Ration Milch zu kriegen. Manche trinken schnell und packen das gleiche in 5 Minuten, was andere in 2 Stunden nicht rausgesaugt kriegen. Könntest es beim erneuten Anlegen einfach mal mit der anderen Brust versuchen - meiner verweigert auch, wenn die eine Seite leer ist. Und meiner schläft beim Trinken vor allem auch gerne ein.

Und mit dem Abnehmen frage ich deshalb, weil das halt darüber entscheidet, ob er ein starker Sauger ist, der viel in wenigen Minuten packt oder tatsächlich nicht an die Hintermilch kommt und zu schwach ist, weswegen er nach 10 Minuten Kampf einschläft und danach auch weiteres Trinken verweigert (weils ihn einfach zu fertig macht). Und dann empfiehlt es sich, zum Kinderarzt zu gehen.

Man hat es halt nicht so leicht unter Kontrolle, wieviel Milch rausgeht.

Und ein weiteres wichtiges Topic ist: Das kann ganz schön lange dauern, bis sich Milchbedarf und -produktion korrekt eingestellt haben. Nach elf Tagen kann man also noch nicht so sehr von "ungwöhnlich" sprechen. Das muss sich einfach erst einpendeln. Bei mir hat es gut 6 Wochen gedauert...

Liebe Grüße
laylaolivia


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29. Mai 2006 um 21:21

Hallo!
Meine Tochter hat nie länger wie 10 min getrunken und ist immer an der Brust eingeschlafen, ist ja auch der schönste Platz. Als sie älter war ungefähr 5 Monate hat sie immer zum einschlafen an der Brust getrunken.
Dein Baby trinkt so viel bis es satt ist und wenn es einschläft und noch nicht satt war dann trinkt es spätestens wenn es von alleine aufgewacht ist noch etwas und wenn nicht dann ist es eben satt. Manche Kinder trinken eben nur ganz kurz und andere länger.
Wenn du irgendwelche bedenken hast dann wende dich doch an eine Stillgruppe, im Internet findest du bestimmt eine in deiner Nähe oder vielleicht weiß deine Hebamme wo es bei euch eine gibt. Kann ich nur empfehlen. Helfen auch bei anderen Problemen.
Mach dir aber keinen Stress mit dem Stillen, es ist alles in Ordung und solange es deinem Baby gut geht brauchst du dir nicht so einen Stress zu machen.

LG Katja

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30. Mai 2006 um 21:03
In Antwort auf orla_12248189

Babys nehmen sich, was sie brauchen
Hi Michi,

hat er nach dem KH-Aufenthalt weiter abgenommen? Oder ist er wieder am Zunehmen? Und man sagt, pro Woche mind. 120 g Gewichtzunahme seien Standard (manche sagen etwas mehr, manche noch weniger).
Denn das könnte entscheidend sein. Babys müssen nämlich nicht unbedingt studenlang saugen, um ihre benötigte Ration Milch zu kriegen. Manche trinken schnell und packen das gleiche in 5 Minuten, was andere in 2 Stunden nicht rausgesaugt kriegen. Könntest es beim erneuten Anlegen einfach mal mit der anderen Brust versuchen - meiner verweigert auch, wenn die eine Seite leer ist. Und meiner schläft beim Trinken vor allem auch gerne ein.

Und mit dem Abnehmen frage ich deshalb, weil das halt darüber entscheidet, ob er ein starker Sauger ist, der viel in wenigen Minuten packt oder tatsächlich nicht an die Hintermilch kommt und zu schwach ist, weswegen er nach 10 Minuten Kampf einschläft und danach auch weiteres Trinken verweigert (weils ihn einfach zu fertig macht). Und dann empfiehlt es sich, zum Kinderarzt zu gehen.

Man hat es halt nicht so leicht unter Kontrolle, wieviel Milch rausgeht.

Und ein weiteres wichtiges Topic ist: Das kann ganz schön lange dauern, bis sich Milchbedarf und -produktion korrekt eingestellt haben. Nach elf Tagen kann man also noch nicht so sehr von "ungwöhnlich" sprechen. Das muss sich einfach erst einpendeln. Bei mir hat es gut 6 Wochen gedauert...

Liebe Grüße
laylaolivia


Danke...
... für eure aufmunternden Worte. Das tut gut. Inzwischen trinkt der Kleine auch mal etwas mehr. Hatte vorher nur den "Druck", dass er eine bestimmte Zeit trinken muss. Hatte im KH zuviel abgenommen, da er da wegen Neugeborenengelbsucht viel zu wenig getrunken hatte. Aber jetzt beruhigt es mich, dass er stetig zunimmt und immer was in der Windel ist.
Werde mir eine Stillgruppe suchen, habe mal in der Schwangerschaft einen Artikel aus der Zeitung ausgeschnitten. Es gibt wohl eine Gruppe einen Ort weiter.

Danke nochmals,
Michi,
die langsam ruhiger wird

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1. Juli 2006 um 21:02

Beim Stillen einschlafen
Hallo Michi,

halte durch. Ich habe auch einen Sohn, der immer an der Brust einschläft.
Ich möchte 6 Monate durchstillen und da muß ich einfach auch durch einige unwegsamkeiten. Ich habe mir auch erst überlegt, abzustillen, aber ich habe es jetzt 5 Monate durchgehalten und es wird auch noch weitergehen.
Lass Dir von niemanden erzählen, es läge an Dir. Blödsinn. Jedes Kind ist anders. Und jedes hat seinen eigenen Kopf.
Wenn er Hunger hat, meldet er sich. Eine kluge Hebamme sagte mal: es ist noch kein Kind freiwillig verhungert.

Viele Grüße

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