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Neulich beim PEKiP

Letzte Nachricht: 19. Dezember 2008 um 1:02
17.12.08 um 13:18

Ich würde gerne mal eure Meinung zu folgendem Wissen.

Beim PEKiP wurde ein Holzbrett auf 2 Schaumstoffkissen gelegt und hing somit etwa 40 cm über dem Boden.
Die Kinder (alle um die 9 Monate) sollten drüberkrabbeln.
Drohte ein Kind zu fallen, dann sollten wir es fallen lassen, damit die Wahrnehmung der Höhe gefördert wird.

Da die wenigsten Kinder (wobei, es waren nur 3) von alleine drüberkrabbelten, sollten wir sie mit einem Spielzeug locken.

Kind 1 Krabbelt, fällt runter, meckert kurz und alles ist wieder gut.
Kind 2 krabbelt, fällt runter, guckt auf und alles ist wieder gut.
Mein Kind karbbelt, fällt runter, guckt das Brett an, guckt mich an, weint. Weint und brüllt. Weint panisch.
Ich nahm sie dann hoch, sie hörte mit dem weinen auf, fing aber gleich wieder an.

So, nun meine Meinung.
Fällt ein Kind, dann ist das ok.
Fällt ein kind das vorher mit Spielzeug gelockt wurde, also nur auf das Spielzeug fixiert ist, dann ist das nicht mehr ok.

Ich bin der Meinung, ich habe meine Tochter in eine Falle gelockt. Ich habe einen Vertrauensbruch begannen.

Wie seht ihr das?

LG

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17.12.08 um 13:27

Also,
ich finde, dass das schon eine komische Methode ist. Ich war nie beim Pekip oder ähnlichem, aber das finde ich schon etwas fragwürdig. Eine Situaition zu provozieren, sei es mit Spielzeug gelockt oder nicht, bei dem zwangsläfufig das vermutete eintreffen wird, nähmlich dass das Kind vom Brett fällt.

Ne, also das ist ja total gemein. Was soll ein 9 Monate altes Kind da lernen???? Dass es weh tut wenn man aus 40cm wo runterfällt??? Und der Sinn dahinter?????

LG Saphena

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17.12.08 um 13:38


Ich schliesse mich meinen "Vorschreiberinnen" an
Einen Sinn sehe ich darin auch nicht. Würde sowetwas auch nicht mitmachen.
40 cm ist nicht gerade niedrig für die Kleinen....
LG

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17.12.08 um 14:29

Das
war auch das erste und letzte mal, daß ich mich auf so ein Experiment einlasse.

Den Sinn habe ich selber auch nicht erkannt, zumal es im Alltag nie dazu kommen wird, daß sie irgendwo runter knallt.
Auf der Couch ist sie nie unbeaufsichtigt und eine Hand ist immer fast am Körper, so daß ich sie jederzeit fangen würde. Und auf dem Tisch krabbelt sie ganz sicher auch nicht.

Es ist wie gesagt was ganz anderes wenn sie sich irgendwo hochzieht oder über einen Karton oder so krabbelt und dann fällt. Das hat aber auch nichts mit der PEKiP-Sache zu tun.

Es hätte ja sein können, daß jemand sagt:
Die PEKiP-Leiterin hat recht, denn dies fördert dieses oder jenes.
Dadurch lernen die Kleinen dieses oder jenes ....

LG

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17.12.08 um 18:37

Hallo
Also ich war auch beim PEKiP und sowas haben wir da nicht gemacht. Einmal wurde ein Kind mit einem Spielzeug gelockt, weil es unter einem Stuhl durchkrabbeln sollte. Das ist ja kein Ding.
Aber wir sollten die Kleinen niemals fallen lassen, wenn es zu einer solchen Situation kommt. Und auchz die Methode mit dem Brett haben wir nicht gemacht. Vielleicht war deine PEKiP-Leiterin einfach etwas forsch!?

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19.12.08 um 1:02

Ich denke als mutter muss man sich
von "überbehütung" und "ängsten" frei machen. kinder erfahrungen machen lassen usw. und naja - sich halt einfach mal zurücknehmen auch wenn's schwer fällt ABER: 40 cm finde ich für kinder diesen alters viel zu hoch.
klar sollen sie ein gefühl für höhe & tiefe entwickeln, aber meiner ansicht nach nicht so.
40 cm sind 1. zu hoch und 2. ist wohl klar, dass ein kind, das mit einem spielzeug gelockt wird vollkommen darauf fixiert ist und quasi "blind in die falle tappt". das ist denke ich auch wiederum nicht der sinn der übung, das kind sollte das krabbeln über das brett und selbiges ganz bewusst und ohne ablenkung wahrnehmen, dann macht es vielleicht noch sinn.
naja - alles in allem klingt das für mich nicht nach pädagogisch wertvoller arbeit aber nunja, ich bin ja nicht vom fach. ^^
ich verstehe, dass du ein schlechtes gefühl dabei hast & ich denke du solltest auf dein gefühl hören.

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