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Neuste entwicklungen in der ost-ukraine

30. August 2014 um 17:54 Letzte Antwort: 30. August 2014 um 22:51

es wundert mich wirklich....dass das scheinbar hier niemanden interessiert.

Glg

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30. August 2014 um 17:59

Wie kommst du drauf
dass es niemanden hier interessiert??
Nur vllt unterhält man sich lieber mit anderen Leuten drüber, als mit den Gofem-Müttern

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30. August 2014 um 18:08

Ihr könnt ruhig diskutieren
was denkt ihr...?? Habt ihr angst? Als mutter hat man ja doch ne andere sichtweise.

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30. August 2014 um 22:19

Sowohl beim Ukraine-Konflikt
als auch im Gaza-Drama bin ich mittlerweile soweit, dass ich mich nicht auf eine Seite schlagen kann bzw. einfach auch der Meinung bin, dass das nicht von außen gelöst werden kann, sondern es leider nur die Menschen dort selbst stemmen können. Auch wenn viel Blut fließt und wahrscheinlich leider auch noch fließen muss, das ist so krass es klingt, leider das Opfer, das die Menschen dort bringen müssen. Mir tut es Leid um jeden dort, der unter solchen Bedingungen leben uns seine Kinder großziehen muss, jeden Tag Angst haben muss um sie. Das ist furchtbar und schrecklich.
Aber ein aufgepropfter Frieden bringt keiner Seite etwas und bringt auch erst einmal Opfer. Das hat die Weltgeschichte leider oft genug bewiesen. Das hört sich jetzt vielleicht kalt an, aber ich meine es nicht so. Ich habe nur keine andere Lösung in der Hinterhand und vertraue auch nicht auf irgendwelche Obamas, Merkels und die anderen üblichen Verdächtigen...
Ich glaube sogar, dass die in den Fällen genauso wenig sagen können, was Recht und was Unrecht ist wie wir normalen Bürger.

Gleichzeitig bin ich aber auch kein Kriegspaniker, der denkt: "Jetzt kommt der 3. Weltkrieg und wir sind alle verloren!"
So viel Vernunft traue ich dann doch allen Beteiligten zu.
Mir tut es Leid um jedes Opfer und um dessen trauernde Angehörige. Ich bin nach jeder Schreckensnachricht dankbar dafür, dass ich in unseren Breitengraden leben darf und mich das Schicksal nicht an einen anderen Ort gestellt hat. Aber eine eindeutige Meinung kann ich in diesen Konflikten nicht haben, weil es zwar ein Ungleichgewicht der Kräfte gibt, aber sich beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckern. Krieg ist nunmal nicht so, dass es da den gefeierten Friedenskämpfer gibt, der als Märtyrer den Krieg verhindert, sondern Krieg ist Krieg. Das Töten von Unschuldigen, angeordnet von den Mächtigen. Und erst wenn genug Unschuldige getötet sind, werden die Mächtigen kompromissbereit werden, weil sie immer mehr Druck von den Unschuldigen bekommen, die einfach nicht mehr mitmachen wollen.
Und diese "Revolution", dass sich eben die Unschuldigen nicht mehr vor den Karren der Mächtigen spannen lassen, muss in den Konfliktregionen erst noch von statten gehen. Nur weil in Europa diese Entwicklung bereits vor ca. 280 Jahren vonstatten ging, heißt es nicht, dass der Rest der Welt daraus gelernt hat. Wie denn auch???
Das ist ganz und gar nicht abschätzig gemeint, falls das jetzt jemand so liest. Ich erachte es als mein größtes persönliches Glück, dass ich in dieser Gegend und dieser Zeit geboren wurde. Ein paar hundert Kilometer weiter südöstlich hätte meine Kindheit schon ganz anders ausgesehen. Wir denken hier immer, dass Frieden und Demokratie der Weisheit letzter Schluss sind und können nicht verstehen, warum das in anderen Teilen der Welt nicht einfach auch so gehandhabt wird wie bei uns. Dabei tobte hier vor 60 Jahren ein Inferno!!!! Nur weil unsere Vorgängergenerationen daraus gelernt haben (und auch wir), bedeutet das nicht, dass das die ganze Welt nun unserem Beispiel nachmacht. Und auch wir sind nicht davor gefeit, dass wieder irgendjemand an die Macht kommt, der das alles für Kokolores hält und absurde Ansichten hat.
Jaaa, ich weiß! Die Menschen im Gaza-Streifen und in der Ukraine wollen nur ein normales Leben führen. Ich würde es ihnen von Herzen gönnen!!! Aber so lange deren Geschicke von irgendwelchen Verrückten geleitet werden, wird es dazu nicht kommen. Da sitzen Extreme am Steuer, denen das Leben der Menschen total egal ist.

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30. August 2014 um 22:51
In Antwort auf paditax

Sowohl beim Ukraine-Konflikt
als auch im Gaza-Drama bin ich mittlerweile soweit, dass ich mich nicht auf eine Seite schlagen kann bzw. einfach auch der Meinung bin, dass das nicht von außen gelöst werden kann, sondern es leider nur die Menschen dort selbst stemmen können. Auch wenn viel Blut fließt und wahrscheinlich leider auch noch fließen muss, das ist so krass es klingt, leider das Opfer, das die Menschen dort bringen müssen. Mir tut es Leid um jeden dort, der unter solchen Bedingungen leben uns seine Kinder großziehen muss, jeden Tag Angst haben muss um sie. Das ist furchtbar und schrecklich.
Aber ein aufgepropfter Frieden bringt keiner Seite etwas und bringt auch erst einmal Opfer. Das hat die Weltgeschichte leider oft genug bewiesen. Das hört sich jetzt vielleicht kalt an, aber ich meine es nicht so. Ich habe nur keine andere Lösung in der Hinterhand und vertraue auch nicht auf irgendwelche Obamas, Merkels und die anderen üblichen Verdächtigen...
Ich glaube sogar, dass die in den Fällen genauso wenig sagen können, was Recht und was Unrecht ist wie wir normalen Bürger.

Gleichzeitig bin ich aber auch kein Kriegspaniker, der denkt: "Jetzt kommt der 3. Weltkrieg und wir sind alle verloren!"
So viel Vernunft traue ich dann doch allen Beteiligten zu.
Mir tut es Leid um jedes Opfer und um dessen trauernde Angehörige. Ich bin nach jeder Schreckensnachricht dankbar dafür, dass ich in unseren Breitengraden leben darf und mich das Schicksal nicht an einen anderen Ort gestellt hat. Aber eine eindeutige Meinung kann ich in diesen Konflikten nicht haben, weil es zwar ein Ungleichgewicht der Kräfte gibt, aber sich beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckern. Krieg ist nunmal nicht so, dass es da den gefeierten Friedenskämpfer gibt, der als Märtyrer den Krieg verhindert, sondern Krieg ist Krieg. Das Töten von Unschuldigen, angeordnet von den Mächtigen. Und erst wenn genug Unschuldige getötet sind, werden die Mächtigen kompromissbereit werden, weil sie immer mehr Druck von den Unschuldigen bekommen, die einfach nicht mehr mitmachen wollen.
Und diese "Revolution", dass sich eben die Unschuldigen nicht mehr vor den Karren der Mächtigen spannen lassen, muss in den Konfliktregionen erst noch von statten gehen. Nur weil in Europa diese Entwicklung bereits vor ca. 280 Jahren vonstatten ging, heißt es nicht, dass der Rest der Welt daraus gelernt hat. Wie denn auch???
Das ist ganz und gar nicht abschätzig gemeint, falls das jetzt jemand so liest. Ich erachte es als mein größtes persönliches Glück, dass ich in dieser Gegend und dieser Zeit geboren wurde. Ein paar hundert Kilometer weiter südöstlich hätte meine Kindheit schon ganz anders ausgesehen. Wir denken hier immer, dass Frieden und Demokratie der Weisheit letzter Schluss sind und können nicht verstehen, warum das in anderen Teilen der Welt nicht einfach auch so gehandhabt wird wie bei uns. Dabei tobte hier vor 60 Jahren ein Inferno!!!! Nur weil unsere Vorgängergenerationen daraus gelernt haben (und auch wir), bedeutet das nicht, dass das die ganze Welt nun unserem Beispiel nachmacht. Und auch wir sind nicht davor gefeit, dass wieder irgendjemand an die Macht kommt, der das alles für Kokolores hält und absurde Ansichten hat.
Jaaa, ich weiß! Die Menschen im Gaza-Streifen und in der Ukraine wollen nur ein normales Leben führen. Ich würde es ihnen von Herzen gönnen!!! Aber so lange deren Geschicke von irgendwelchen Verrückten geleitet werden, wird es dazu nicht kommen. Da sitzen Extreme am Steuer, denen das Leben der Menschen total egal ist.

Das schlimme ist...
das ist kein machtspielchen mehr....wie jemand unter dir schrieb. Ich habe heute die angst evakuierter waisenkinder gesehn...dachte an meine kinder. Ich hoffe...die großen über uns...treffen die richtigen entscheidungen, ich möchte nicht in ihrer haut stecken.

Leider bin ich ein totaler paniker...seit ich kinder habe. Ich möchte dass sie in frieden aufwachsen. Scheinbar gibt es keinen frieden wo es menschen gibt. Die angst vorm krieg ist real...es kann ganz schnell gehen.

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