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Noch jemand hier der ein Schreikind hat

31. Dezember 2008 um 11:06

Mein Kleiner ist 7 Wochen alt und brüllt seit seiner 2. Lebenswoche min. einmal am Tag für 3-4 Stunden am Stück. An manchen Tagen auch mehrmals, nur unterbrochen durch einen kurzen Erholungsschlaf und Trinkpause.
Hin und wieder gibt es Tage an denen er nur einmal schreit und nach relatuv kurzer Zeit wieder zur Ruhe kommt...
Es sind definitiv keine Blähungen, kein Kiss (gehen eimal die Woche zum Osteopathen), kein Wachstumsschub oder sonstige organische Ursachen, er schreit einfach und wenn er das nicht tut ist er super gelaunt, agil und ein Sonnenschein der von jetzt auf gleich anfangen zu brüllen mit einem enormen Durchhaltevermögen

Wem geht es auch so und was hilft bei euch?
Bei uns hilft meist das Tragetuch, aber leider nicht immer....
An sehr wenigen guten Tagen kann ich ihn für dir paar Minuten die er schläft ablegen, aber das ist leider auch sehr selten was manchmal tierisch an die Substanz geht und nicht immer entschädigt sein Lächeln mich dafür weil ich manchal einfach am Ende bin... aber trotzdem lieb ich meinen Kerl über alles!

Gibt es hier noch mehr "Leidgenossen"?




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31. Dezember 2008 um 12:04

Hallo!
Hm,kann dir leider nicht wirklich weiterhelfen, wollte dir nur sagen dass ich eine Mami im Bekanntenkreis habe, deren Sohn das auch hatte.
Nichts hat geholfen...
Eines tages hörte es schlagartig auf!!!!

Wollte dir nur Mut machen! Halte durch! Es geht vorbei!

LG
Eva + Marina 5 Wochen

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31. Dezember 2008 um 12:39

Kenne das
es macht einen wahnsinnig.

unser kleiner hat seit der geburt geschrieen. er kam auf die welt, ich hatte ihn eine halbe stunde im arm und dann gings los. ich hatte eine uterusatonie, habe 2 lieter blut verloren. bekam transfusionen und die wussten gar nicht wie die das blut auftauen sollen. mein mann ist 4 stunden mit dem kleinen umhergelaufen (da hat er auch gedöst oder gebrüllt) und von da an ging es los.

stundenlang gebrüll manchmal gut gelaunt.....
dann mit 4 wochen op am magenpförtner, leistenbruch mit 8 wochen und wir mussten bis op noch warten bis er 12 wochen war.

dazu kam dauerstress in der schwangerschaft.

ich hatte das glück eine gute ka gefunden zu haben, die mir auch zuhört und mich versteht. sie hat mir dann tropfen aufgeschrieben, rein pflanzlich mit melisse (Heißen sedinfant) welche ihn beruhigen sollten. Das haben wir dann auch gemacht. ich habe den stress der mich jetzt seit einem jahr begleitet (Diplomprüfung) versucht abzustellen, bzw. mich nicht darüber aufzuregen wenn der kleine in der nähe ist. die ka meinte das sei der grund für das geschrei, da ich auch keinen tag der schwangerschaft genießen konnte.

ich weiß ja nicht wie deine schwangerschaft gelaufen ist.

der wichtigste tip und dafür danke ich unserer kä noch heute er hat baden immer geliebt, auch jetzt wenn er zähnchen bekommt, bisschen wasser in die warme wanne, babybad und er strampelt und lacht.
bei jeder attake haben wir das gemacht, manchmal zwei mal am tag und es half. vielleicht bringt dir das ja auch was?

er kann auch schlecht alleine spielen, schmust viel, und lacht auch viel.

manchmal hat er noch attaken wenn er nicht schlafen will. er ist jetzt über ein halbes jahr und es wurde auf einmal stetig besser.
vielleicht konnte ich dir etwas helfen.

viel kraft und alles liebe,
alexandra

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31. Dezember 2008 um 13:28

Blähungen sind es nicht
wenn er die hat, verhält er sich ganz anderst und auch ist sein Bauch ganz weich und entspannt, bekommt die Luft immer gut raus, hat keine Probleme mit dem Stuhlgang, es hilft kein Lefax, alle möglichen Globuli oder Kirschkernkissen,...
Die Wachstumschübe mischen sich vielleicht einfach dazwischen, aber können ja nicht am Stück über 5 Wochen gehen!

Alexandra: ja danke, hast mir wirklich sehr geholfen, denn du beschreibst einfach genau das wie es bei uns auch ist! Ich glaube auch, dass es bei mir an der stressigen Schwangerschaft ( vom Partner verlassen und er und seine Familie den Kontakt komplett abgebrochen, Studium in der 30. SSW erfolgreich beendet, Ärger mit den Ämtern, Vaterschaftsanerkennung,vorzei tige Wehen, Nierenstau,...) mitunter liegt und auch an der schwierigen, komplikationsreichen Geburt (Einleitung wg. meines Nierenstau über insgesamt 9 Tage, dann Geburtsstillstand in Beckenmitte, Saugglocke,...).
Ich bin sehr sicher, dass es daran mitliegt, aber es ist so schwer manchmal so hilflos "daneben" zu stehen und einfach nichts tun zu können. Mein KiA meinte, das gäbe sich einfach irgendwann (er hat selber keine Kinder). Das mag schon sein, aber manchmal ist man einfach einem Zusammenbruch sehr nahe!
Ich hoffe auch so sehr, dass es sich geben wird! Baden ist für Noah auch das größte Vergnügen, muss er jedoch wieder raus, habe ich schon den nächsten Eklat
Mehr als Durchhalten bleibt mir ja eh nicht übrig, aber mir hilft es zu wissen, das es anderen auch so geht und es doch einmal vorüber ist (auch wenn ich es mir momentan nicht vorstellen kann)

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31. Dezember 2008 um 13:29

Ich bin auch ein Leidensgenosse!!!!!!
Meine Kleine ist jetzt 11 Wochen alt und wenn ich das lese sehe ich sie vor mir.
Ich trage sie meistens den halben Tag rum und komme zu nichts.
Aber du hast recht, das Lächeln von ihr läßt vieles vergessen !!!

Lg Heike

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31. Dezember 2008 um 14:19

Pucken
Versuch doch mal Dein Kind zu pucken. Hat bei uns geholfen.
Außerdem kann ich noch das Buch empfehlen "Das glücklichste Baby der Welt".
Meist ist das Problem, dass die Kinder nicht mehr richtig in Schlaf finden.

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31. Dezember 2008 um 19:04

Pucken!
wie meine Vorredenerin schon sagte....versuch es mit pucken! Ich war erstaunt wie ruhig mein Kind wurde und sichtbar ausgeglichener!!!!

Man selber empfindet es am Anfang als eine Art "Freiheitsberaubung" .. aber für die Kleinen ist es wunderbar.

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31. Dezember 2008 um 21:39

Habt ihr ja ganz schön was hinter euch
oh man, war wahrscheinlich auch alles etwas zuviel.

ich hab angefangen buch zu führen, wann es wie schlimm war, jeden tag. dann hat mir die kä bestätigt dass er ein schreikind ist. irgenwann dann am 27.11 aufgehört....ich wollte das um mich an den tagen zu freuen an denen ihm ganz gut ging. das hat aufgebaut. man ist nur noch fertig, alle am limit und könnte heulen. ich weiß wie du dich fühlst.

mit dem baden machen wir es so, er badet so lange er will auch mal 1/2 stunde, dann gibts eben mal eine extraladung badeöl für die haut. er mault irgendwann wenn er nicht mehr mag. oder geh mal mit ihm in die wanne, dass sollte er auch lieben. meiner mochte auch nicht schmusen, nur beim baden. und spazieren gehen auch nicht. eigentlich konnte ich machen was ich wollte, bis auf eine ausnahme nanananana nananana usw. pipi langstrumpf, seit der sache mit dem magen (manchmal stundenlang)

und die tropfen kann ich dir echt nur empfehlen. hab sie auch erst stehen gehabt und dann sagte die kä ob er schon welche bekommen hatte, hatte ihm aber noch keine gegeben. darauf meinte sie soll ich ruhig machen, ist doch egal, nur pflanzlich. und zur beruhigung tat es gut, auch heute manchmal noch zum einschlafen. und heute ist er 6 monate und am ersten weihnachtsfeiertag mit familie haben wir alle zusammen gegessen das liebste kind, am lachen und jauchzen. war ein harter weg bis dahin.

ich denke das es irgendwann auch bei dir besser wird (ich weiß, blablabla )

ich wünsch dir jedenfalls alles liebe.

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31. Dezember 2008 um 21:49

Danke für den Buchtipp
Pucken findet Noah ganz schlimm, da dreht dann voll ganz am Rad! Probier es immer wieder, aber bringt leider nichts. Obwohl er die Nähe braucht (Tragetuch, permanent auf meinem Arm sein,...). Häufig hab ich das Gefühl, dass er sich so reinsteigert weil er einfach nicht in den Schlaf findet und dann schon so weit drüber ist! Wenn er so im Schreien/brüllen ist muss ich ihn immer ganz fest halten und irgendwann wird er dann ganz langsam ruhiger...
Hab mir auch schon überlegt ihn mit in die Wanne zu nehmen, aber bis letzte Woche hatte ich noch meinen Wochenfluss.
In 2 Wochen starten wir mit Babyschwimmen, vielleicht bringt das einen kleinen Ausgleich für ihn
Das schöne ist, das es das zum Glück Tage dazwischen gibt wo er weniger schreit (er spürt dann glaub, das ich einfach mal etwas Kraft tanken muss ).
Noah hat ein wahnsinniges Nähebedürfniss, er hängt quasi 24 h an mir, am geschicktesten wäre wir hätten beide einen Klettverschluss an uns
er ist eigentlich immer auf meinem Arm und schläft auch nachts nur eng an mich gekuschelt.
Einerseits sehr schön, aber ab und an mal allein aufs Klo wäre auch toll!

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1. Januar 2009 um 14:58

Ja das "24-Stunden-Baby"
von Dr. William Sears (erhältlich u.a. bei der La Leche Liga) kann ich auch nur empfehlen. Hat mir auch geholfen besser mit einem "sehr liebebedürftigem Kind" oder wie die meisten sagen sehr anstrengendem Kind klarzukommen. Tragetuch, nicht ablegen können, nicht alleine sein wollen, das hatten wir auch alles. War damals auch echt fertig. Aber es wird besser! Versprochen! Halte durch! Manche Kleinen brauchen einfach mehr Mama als andere, aber dafür sind sie auch wirklich was besonderes!

Liebe Grüße
Zwergenhüpferle

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1. Januar 2009 um 14:59

Hi
Lennard war auch ein schreikind ab der 4 Lebenswoche bis zur 16, phhuu ich weiss wie du dich fühlst, ich war auch oft am rande der verzweiflung,
Wir haben auch alles versucht aufgrund der Koliken, nur das Tragen und schauckeln hat geholfen , sowie Espumisan tropfen.
Lennard wollte Abends nie schlafen, und hat täglich 5 Stunden geschrien.Dann half nur bis in den Schlaf schauckeln.
Beim Ostheophaten waren wir auch, 15 Min haben uns 70 euro gekostet, dieser hat jedoch keine Einschränkung bei lennard gefunden, muss dazu sagen das er auch früchen war.
Lennard hat bitterlich geweint und dann haben wir beschlossen dort nicht mehr hinzugehen, jeder macht bekanntlich andere erfahrungen.
Erst nach der 17 Woche hat sich das ganze bisschen beruhigt.
Nun fängt er an zu zahnen.

ich wünsche dir ganz viel kraft und geduld, und denk dran es wird besser

Ganz liebe Grüsse Eve+ Lennard 5 Monate+ 14 tage alt

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