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Nochmal wg. den Masern Punkt 12

9. Mai 2008 um 12:44

Mich würde echt mal interessieren, ob es Mütter gibt, die aufgrund der möglichen Gefahr, dass es Mütter gibt, die ihre Kinder nicht gegen Masern impfen lassen, deswegen nicht Krabbelgruppen o.ä. besuchen wollen, wg. der Ansteckungsgefahr.

Ich bitte um ehrliche Antworten. Danke!

Lg

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9. Mai 2008 um 12:59

Mach dich
nicht verrückt. In den Krabbelgruppen sind die Kinder ja meist im gleichen Alter und alle (noch) nicht geimpft.

Man kann sein Kind ja nicht in Watte packen.

Deine Angst kann ich natürlich verstehen.
Ich war vom 5-12 Monat in einer Pekipgruppe.
Ich persönlich kenne auch niemanden, der sein Kind nicht impfen lässt.

Gott sei Dank!


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9. Mai 2008 um 13:13

Nein,mach dich nicht verrückt...
denn es ist ja doch so das selbst wenn ein Kind in der Krabbelgruppe krank sein würde,geht ja keine normale Mutter mit ihrem kranken Kind dann in diese Gruppe. Und es ist ja so das die Kinder auch einen gewissen Nestschutz noch von der Geburt haben,dachte zwar das der nur 6 Wochen anhält aber mein KiA sagte das jetzt beim impfen das der wohl bis zu einem Jahr anhält.

Außerdem klar ist es mehr wie sch*** wenn ihr euch anstecken würdet ABER komplikationen treten "nur" bei jedem 1000. Fall auf. dann hättet ihr die Masern halt durchgemacht und müßtet nicht mehr impfen. Ich hab den Bericht nicht gesehen aber wenn das bei RTL kam werden die das natürlich auch sehr übertrieben dargestellt haben. Ich bin auch fürs impfen ganz klar aber trotzdem hab ich selber alle Kinderkrankheiten live miterlebt und durch gemacht. Und was soll ich sagen ich lebe noch

Wenn es dich soooo sehr beschäftigt,dann red halt zuerst mit den Müttern aus der Krabbelgruppe ob da jemand dabei ist der NICHT impft aber schon Geschwisterkinder im Kiga hat und dann kann man immer noch entscheiden.
Aber ich seh bei meiner Tochter wie sie in den Gruppen aufblüht und fände es mehr wie schade das du es deinem Kind vorenthäst nur weil du Angst vor Masern hast.

Lg Schnullerkette

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9. Mai 2008 um 13:27

Nestschutz durch die Mutter....
ist bei maserngeimpften Müttern nicht soo gut.

Empfänglichkeit für Masern bei Kindern, deren Mütter maserngeimpft sind, ist dreimal so hoch, wie bei Kindern, deren Mütter die Masern als Krankheit hatten.

Quelle und Begründung nachzulesen in "Impfen Pro & Contra", von Martin Hirte, Knaur Verlag. Ja ich weiß, hab ich schon 1000mal angegeben ist halt ein Klassiker

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3. Juli 2008 um 9:42

Meine persönliche Meinung
ich find Mütter die ire KInder einfach (und nicht weil sie eine Immunstörung haben) nicht impfen lassen, verantwortungslos, dieses ständige verharmlosen von nicht Impfen nur weil man selber nicht so darunter gelitten hat... mein Exfreund hat die Masern als Kind schlimm durchgemacht, Tagelang sehr hohes Fieber, er konnte nicht mal ein bisschen Licht vertragen er wollte nichts trinken und ist fast gestorben, ganz zu schweigen davon das bei vielen Kinderkrankheiten die Gefahr von Meningitis besteht

unsere Lehrerin hat damals von einem Fall erzählt bei dem die Eltern noch stolz erzählt haben sie impfen nicht, das Kind ist an Haemophilus gestorben (was ging mir bösartig durch den Kopf? das arme Kind! aber die Eltern sind selbst Schuld

früher gab es wahre Maserepidemien, viele Leute sind dran gestorben und an der echten Grippe sterben immer noch viele, wenns heute die Pest und Mittel dagegen gäbe würden wir doch auch nicht sagen neee die geben wir nicht

Impfen ist ein Fortschritt, klar es gibt Fälle in denen vermutet wird das das Impfen der Auslöser für den Kindstod war, aber das sind weitaus weniger Fälle als die die infolge von Nichtimpfen an den Krankheiten sterben, ganz zu schweigen von denen die sich mitanstecken, weil man noch nicht impfen konnte oder die Impfe nicht anschlägt... ist ja auch zu viel verlangt das man dann wenigstens das kranke Kind unter Quarantäne stellt, neeee man muss damit ja noch in den Supermarkt (kotzen könnt ich)

und ein starkes Immunsystem hilft einem oftmals NICHT!

lg Carina (mit Nele, die geimpft wird!!!)

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3. Juli 2008 um 9:43

Ich fürchte,dass in diesem...
...Bericht entweder wichtige Details weggelassen wurden,oder die Geschichte etwas verdreht
wurde

Dass dieses Mädchen sich als Baby mit Masern angesteckt hat die Krankheit nach 10 Jahren nochmals ausgebrochen ist,ist sehr unwahrscheinlich-Masern hinterlassen eine lebenslange Immunität,was die Impfung nicht tut,davon abgesehen ist der Schutz eher gering.
Eine Hirnhautentzündung kann wirklich viele und sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Wie bei vielen Impfungen kann auch ein frisch Maserngeimpftes Kind ein (noch) nicht geimpftes anstecken,und das "Impfmasern" (genauso wie "Impfröteln","Impfpolio",..) einen abgeschwächten Verlauf haben,ist ein Gerücht.

An der Schule meiner grossen Tochter gab es dieses Jahr vier (mir) bekannte Masernfälle mit komplikationsfreiem Verkauf,wobei zwei der erkrankten Kinder geimpft waren

Im Bekanntenkreis sind alle vier Söhne einer Familie auf einmal erkrankt bzw. haben sich untereinander angesteckt,der jüngste Sohn ist 1,5 Jahre alt-alle haben die Krankheit ohne Komplikationen überstanden und sind -nach einiger Zeit "Bettruhe"-wieder fit und munter,ausser der Mutter,die bräuchte nun dringend Erholung

Und ganz grundsätzlich:Nicht die Krankheit ansich ist gefährlich oder gar tödlich,sondern die KOMPLIKATIONEN,die eintreten können.

D.h.,damit Gefahr für Leib und Leben besteht,muss man sich ersteinmal mit der Krankheit infizieren...und selbst wenn es zu Komplikationen kommt,kann man diese behandeln,sollte dies nicht oder falsch geschehen,kann es brenzlig werden.

Also,Vorsicht ja,aber Panik muss nicht sein.

Grüsse

Kris

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3. Juli 2008 um 9:46
In Antwort auf rinoa1984

Meine persönliche Meinung
ich find Mütter die ire KInder einfach (und nicht weil sie eine Immunstörung haben) nicht impfen lassen, verantwortungslos, dieses ständige verharmlosen von nicht Impfen nur weil man selber nicht so darunter gelitten hat... mein Exfreund hat die Masern als Kind schlimm durchgemacht, Tagelang sehr hohes Fieber, er konnte nicht mal ein bisschen Licht vertragen er wollte nichts trinken und ist fast gestorben, ganz zu schweigen davon das bei vielen Kinderkrankheiten die Gefahr von Meningitis besteht

unsere Lehrerin hat damals von einem Fall erzählt bei dem die Eltern noch stolz erzählt haben sie impfen nicht, das Kind ist an Haemophilus gestorben (was ging mir bösartig durch den Kopf? das arme Kind! aber die Eltern sind selbst Schuld

früher gab es wahre Maserepidemien, viele Leute sind dran gestorben und an der echten Grippe sterben immer noch viele, wenns heute die Pest und Mittel dagegen gäbe würden wir doch auch nicht sagen neee die geben wir nicht

Impfen ist ein Fortschritt, klar es gibt Fälle in denen vermutet wird das das Impfen der Auslöser für den Kindstod war, aber das sind weitaus weniger Fälle als die die infolge von Nichtimpfen an den Krankheiten sterben, ganz zu schweigen von denen die sich mitanstecken, weil man noch nicht impfen konnte oder die Impfe nicht anschlägt... ist ja auch zu viel verlangt das man dann wenigstens das kranke Kind unter Quarantäne stellt, neeee man muss damit ja noch in den Supermarkt (kotzen könnt ich)

und ein starkes Immunsystem hilft einem oftmals NICHT!

lg Carina (mit Nele, die geimpft wird!!!)

Carina,
die Pest gibt es nicht mehr,stimmt,zumindest nicht in ihrer ursprünglichen Form.

Und das,obwohl nie dagegen geimpft wurde.

Grüsse

Kris

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3. Juli 2008 um 9:53

Hallo
als ich letztens bei der U4 wahr, habe ich das Thema auch mal angesprochen, weil es ja momentan so viel in den Medien vertreten ist, ich habe meiner Ärztin gesagt das da nichts mit Nestschutz ist, weil ich keine Masern hatte, ich hatte gar keine Kinderkrankheiten! Sie hat die Hände überm Kopf zusammen geschlagen und gemeint das wir vorsichtig sein müssen, da sie ja erst mit Einem Jahr geimpft werden darf, nun habe ich ständig Angst, vorallem wie soll ich mich verhalten, wenn ich zum Kinderarzt mit ihr gehe, da kann doch auch mal ein Kind sein was die Masern hat, soll ich dann jedes mal sofort sagen, mein Kind hat kein Nestschutz...!?

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3. Juli 2008 um 13:01
In Antwort auf kristjanna

Ich fürchte,dass in diesem...
...Bericht entweder wichtige Details weggelassen wurden,oder die Geschichte etwas verdreht
wurde

Dass dieses Mädchen sich als Baby mit Masern angesteckt hat die Krankheit nach 10 Jahren nochmals ausgebrochen ist,ist sehr unwahrscheinlich-Masern hinterlassen eine lebenslange Immunität,was die Impfung nicht tut,davon abgesehen ist der Schutz eher gering.
Eine Hirnhautentzündung kann wirklich viele und sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Wie bei vielen Impfungen kann auch ein frisch Maserngeimpftes Kind ein (noch) nicht geimpftes anstecken,und das "Impfmasern" (genauso wie "Impfröteln","Impfpolio",..) einen abgeschwächten Verlauf haben,ist ein Gerücht.

An der Schule meiner grossen Tochter gab es dieses Jahr vier (mir) bekannte Masernfälle mit komplikationsfreiem Verkauf,wobei zwei der erkrankten Kinder geimpft waren

Im Bekanntenkreis sind alle vier Söhne einer Familie auf einmal erkrankt bzw. haben sich untereinander angesteckt,der jüngste Sohn ist 1,5 Jahre alt-alle haben die Krankheit ohne Komplikationen überstanden und sind -nach einiger Zeit "Bettruhe"-wieder fit und munter,ausser der Mutter,die bräuchte nun dringend Erholung

Und ganz grundsätzlich:Nicht die Krankheit ansich ist gefährlich oder gar tödlich,sondern die KOMPLIKATIONEN,die eintreten können.

D.h.,damit Gefahr für Leib und Leben besteht,muss man sich ersteinmal mit der Krankheit infizieren...und selbst wenn es zu Komplikationen kommt,kann man diese behandeln,sollte dies nicht oder falsch geschehen,kann es brenzlig werden.

Also,Vorsicht ja,aber Panik muss nicht sein.

Grüsse

Kris

Diese ...
... Krankheit an der das Mädchen sterben wird, ist eine Spätfolge von Masern und heißt SSPE(subakute sklerosierende Panenzephalitis) und kann noch viele Jahre nach der Masernerkrankung auftreten.

...

Tatsächlich seien in der Vergangenheit aber zwischen fünf und zehn Fälle pro Jahr diagnostiziert worden, insgesamt 120 Fälle seit 1988. "Bezogen auf die Zahl der Maserninfektionen in Deutschland heißt das, die SSPE kommt möglicherweise deutlich häufiger vor, als bisher angenommen", warnte er. Ein Grund dafür könnte sein, dass SSPE bisher anders als Masern nicht an das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet werden musste.

SSPE verläuft immer tödlich. Ausgelöst wird diese irreversible Krankheit durch Masernviren, die nach einer Infektion in das Gehirn des Betroffenen eindringen und dort Nervenzellen zerstören. Zwischen Infektion und dem Ausbruch der ersten Symptome liegen mehrere Jahre.

"Wir wissen nicht, weshalb bei manchen Menschen diese Erkrankung ausbricht und bei anderen nicht. Jungen scheinen häufiger betroffen zu sein als Mädchen - eine Therapie gegen die SSPE gibt es leider nicht", erklärte Heinz-Josef Schmitt, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission am RKI und Infektiologe an der Universitätsklinik in Mainz.

Je jünger Kinder bei einer Maserninfektion sind, desto höher ist das Risiko: Bei Kindern unter einem Jahr kann das SSPE-Risiko bei eins zu 5.000 liegen. (Quelle rp-online Ressort Wissen-Gesundheit)

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