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Nochmal zu dem leidigen Thema: Vornamen und Gesellschaftsschichten

26. Mai 2007 um 18:22

"Soziologisch gesehen gibt es einen Ablauf der Namensgebung, der sich in Wellenform immer wiederholt: Die soziale Oberschicht gibt ihren Kindern Vornamen, die besonders erwählt sind und sie vom einfachen Volk unterscheiden sollen. In den folgenden Jahrzehnten gibt die Unterschicht ihren Kindern auch diese Namen. Dadurch werden diese Namen gewöhnlich, und die Oberschicht sieht sich veranlasst, neue Vornamen zu geben oder auf sehr alte und ungebräuchlich gewordene Namen zurückzugreifen oder Doppelnamen zu bilden. Um 1600 begann auf diese Weise die Bildung von Doppel-Vornamen. Als schließlich alle Kinder mehrere Vornamen hatten, begann die Oberschicht wieder, nur einen einzigen Vornamen zu vergeben. So folgt seit Jahrhunderten Modewelle auf Modewelle"

Quelle Wikipedia- ist es nicht furchtbar, das sich Menschen so sehr als etwas Besseres fühlen, das sie Jahrhundertelang versuchen, sich per Vorname von den Ärmeren abzugrenzen? Bei der Namensvorschung wird deutlich: Die Unterschicht gibt nicht besondere Namen um sich cosmopolitischer zu fühlen (wie oft hier der Vorwurf, sondern die Oberschicht begann damit, um sich abzugrenzen...

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26. Mai 2007 um 20:49

Meine Meinung...
Ja, sicherlich hast du Recht. Danke für die Erlärung

Dennoch bin ich immer noch fest davon überzeugt, dass viele Leute aus der "Unterschicht" (ich hasse diese Bezeichnung ) sich häufig auch sehr stark vom Fernsehen beinflussen lassen.

LG


Stina

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