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Notfallambulanz krankenhaus

29. Juli 2016 um 14:06

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/kinder-notaufnahme-im-krankenhaus-so-laeuft-der-alltag-a-1104579.html ich lass das jetzt mal kommentarlos stehen...

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29. Juli 2016 um 14:13

Ich kannte die Geschichte
in einer leicht abgewandelten Form schon .... dennoch habe ich (schon wieder) Tränen in den Augen.

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29. Juli 2016 um 14:28

.
Ich war 2x in der Notaufnahme mit meinem Kind zum ärztlich einbestellten Verbandswechsel und habe mich auch gewundert, dass der Großteil der Kundschaft in keinster Weise krank wirkte. Bis dato war ich immer vom Zustand eines Feldlazaretts ausgegangen, blutüberstömt, apathisch, was auch immer.

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29. Juli 2016 um 14:29

Über
den berufsalltag einer kinderkrankenschwester... sie erklärt, warum Mütter froh sein sollten, wenn sie warten müssen. Sehr einleuchtend und für mich als Mutter auch traurig.

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29. Juli 2016 um 14:32

Ich war
drei mal... einmal, als sie als baby von der couch kullerte, da wurden wir drei tage aufgenommen. Einmal wegen eine Perle im Ohr, die wir alleine nicht herausbekommen haben. Und einmal wegen einer abgebrochenen Zecke, da war ich mir unsicher. Warten mussten wir allerdings nie lange... max. ne Stunde. LG

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29. Juli 2016 um 14:41

Wahnsinn... Ich heule gerade rotz und Wasser...
danke fürs posten...

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29. Juli 2016 um 15:43

...
Wir hatten vorgestern das zweifelhafte Vergnügen, für unsere Tochter den Rettungsdienst holen zu müssen.
Wegen einer unklaren Verletzung am Rücken/Nacken. Ich bin immer noch etwas geschockt von dem was passiert ist - aber eines hab ich mitgenommen: ne große Dankbarkeit unserem Rettungssystem gegenüber und allen die darin arbeiten.
Die standen zu fünft im Zimmer und alles lief ruhig und geordnet ab. Obwohl recht schnell klar war, dass wohl nix sooo ernsthaftes passiert ist, hat uns niemand auch nur im Geringsten nen Vorwurf gemacht.
Im KH angekommen wurde meine Kleine an das Team der Notaufnahme übergeben, da waren zeitweise 6,7 Leute nur für uns da.
Wow.

Wir konnten nach der Behandlung wieder gehen und sassen dann im Wartebereich - hm, auch da waren sehr viele Leute, denen man erstmal nicht angesehen hat dass es ihnen schlecht ginge...
Der Mann einer Freundin ist Allgemeinarzt und erzählt ab und an mal von den Highlights des Bereitschaftsdienstes. Da könnte ich mich auch regelmäßig aufregen...!!!!

Unsere Notfallversorgung hier in D ist klasse (hab ich jetzt mal wieder gelernt), aber eben auch teuer. Muss man denn sowas ausreizen??? Unnötig Kosten verursachen?

Ich kenne den Text und stimme dem Tenor voll zu - erst überlegen, dann in die Notaufnahme fahren...

Tiri

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29. Juli 2016 um 17:55
In Antwort auf tirima

...
Wir hatten vorgestern das zweifelhafte Vergnügen, für unsere Tochter den Rettungsdienst holen zu müssen.
Wegen einer unklaren Verletzung am Rücken/Nacken. Ich bin immer noch etwas geschockt von dem was passiert ist - aber eines hab ich mitgenommen: ne große Dankbarkeit unserem Rettungssystem gegenüber und allen die darin arbeiten.
Die standen zu fünft im Zimmer und alles lief ruhig und geordnet ab. Obwohl recht schnell klar war, dass wohl nix sooo ernsthaftes passiert ist, hat uns niemand auch nur im Geringsten nen Vorwurf gemacht.
Im KH angekommen wurde meine Kleine an das Team der Notaufnahme übergeben, da waren zeitweise 6,7 Leute nur für uns da.
Wow.

Wir konnten nach der Behandlung wieder gehen und sassen dann im Wartebereich - hm, auch da waren sehr viele Leute, denen man erstmal nicht angesehen hat dass es ihnen schlecht ginge...
Der Mann einer Freundin ist Allgemeinarzt und erzählt ab und an mal von den Highlights des Bereitschaftsdienstes. Da könnte ich mich auch regelmäßig aufregen...!!!!

Unsere Notfallversorgung hier in D ist klasse (hab ich jetzt mal wieder gelernt), aber eben auch teuer. Muss man denn sowas ausreizen??? Unnötig Kosten verursachen?

Ich kenne den Text und stimme dem Tenor voll zu - erst überlegen, dann in die Notaufnahme fahren...

Tiri

Rettungsdienstler
Große Verantwortung und kleiner Verdienst.
Es ist ein Skandal, dass Menschen die sich für diesen Verantwortungsvollen Beruf entschieden haben, mit einem Verdienst nach Hause gehen der nur geringfügig über Hilfsarbeiter Niveau liegt. Und das ist Fakt!

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29. Juli 2016 um 17:56

Das ist ein
punkt, an der sie wahrscheinlich auch ein wenig betriebsblind ist. Für sie ist Zecken rausmachen Alltag, aber ich denke mir eher so oh gott. Aber eigentlich gar nicht so schwer... Zeckenkarte liegen kostenfrei in Apotheken aus, die Zecke kann man aufheben und untersuchen lassen und das Kind eben regelmäßig mach diesen roten Kreis absuchen.

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29. Juli 2016 um 18:36

Helena
Ich spreche in diesem Fall von Bruttolöhnen 1500-1800 Euro und 40 Stunden Woche für Männer mit meheren Jahren Berufserfahrung. Und das sogar für Rettungsassistenten und nicht 'nur' Rettungssanitäter, oder Helfer.
Alleinverdiener für eine Familie geht nur mit massig Überstunden, der Gesundheit auf Dauer nicht sehr zuträglich.

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29. Juli 2016 um 19:41

Also,
Ich bin sehr froh in der Nähe eine Supergute Notaufnahme zu haben. Klar haben wir hier auch schon gewartet bei " kleineren" Sachen. Am Anfang dieser Woche gehörten wir aber auch zu denen die vorgezogen worden. Wir kamen an, da ging es meinem Kind noch einigermaßen. Das änderte sich innerhalb von zehn Minuten. Ohne das ich schon etwas hätte sagen können kam eine Schwester und nahm uns mit. Sie hatte wohl auch das " expertenauge". Fazit : Blindarmdurchbruch, innerhalb von 30 min Not- OP. Alles knapp noch mal gutgegangen. Ich bin froh um unser Gesundheitssystem. Wir erscheinen dort auch nur wenn es nicht anders geht.

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29. Juli 2016 um 20:28

Es geht nicht darum,
dass zu viele Bagatellerkrankungen dort auftauchen (schließlich hat sie im Artikel auch erwähnt, wie sie einer überforderten Mutter Tipps gegeben hat, weil ihr Säugling unablässig schreit-er war gesund, sie hätte die beiden auch wieder wegschicken können), sondern um die Art und Weise, wie manche Mütter nach 2 h Wartezeit ihren Unmut luftmachen. Und in diesen 2 h hat die belegschaft dort versucht, ein 2-jähriges Kind zu retten-vergeblich, auch ärzte brauchen nach einen solchen Ungluck ein paar minuten für sich. mal abgesehen von den Unterredungen mit den Eltern, die sicher auch nicht 5 Minuten gedauert haben.

Ich habe das Ganze so aufgefasst: man darf kommen, aber man sollte verständnis dafür haben, dass man mit einem fiebernden Kind eben NICHT als Notfall gilt und warten muss, auch wenn es ätzend wird.

Im fall von helene ging es nach hinten los. Auch Schwestern machen Fehler, das streitet niemand ab.

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29. Juli 2016 um 20:39

Also bei uns stand das auch mal in der Zeitung -
dass zu viele Menschen wegen "nichts" in die Notaufnahme fahren - weil sie den Hausarzt übergehen .

Mir war das immer zuwider - da ich ein ungeduldiger Mensch bin und warten liegt mir nicht besonders und schon gar nicht mit einem quietschfidelem Kind dort stundenlang auszuharren .

Eigentlich waren wir tatsächlich immer nur am Wochenende und wegen eines echten Notfalls in der Notfallambulanz . Sprich angeknackste Kapseln in den Fingern, oder angeknackste Rippen (tut sauweh), gebrochener Finger, solche Dinge eben denen ein Röntgen vorausgeht .

Aber bei uns ist es auch bekannt, dass man wirklich mehr als 3 Stunden warten muss .. von daher schreckt das vor allem mich ab . Wenn sich etwas anbahnt - dann schaue ich dass wir am Freitag noch zum Hausarzt kommen .

Es geht nämlich auch primär darum, dass die Ambulanzen überfüllt sind, auf Grund der Menschenmassen zu wenig Personal vorhanden ist und die Aufstockung einfach ein finanzieller Aspekt ist .

Ich hatte allerdings mal einen Termin bei der Kinderärztin meines Sohnes - er hatte eine Impfung . Wir haben in der Hitze (es war Hochsommer) über 2 Stunden, trotz Termin gewartet - das wurde selbst meinem Ex zu viel und er sprach die Ärztin darauf an - da kam dann nur - ja, die Urlauberkinder muss sie vorziehen - natürlich da eine Schürfwunde und ein Pflaster und dort dies und jenes ...
Eine Impfung bei einem 4 Monate alten Säugling dauert ja sicherlich Stunden

Ich habe danach den Kinderarzt gewechselt - das war mir echt zu dumm

LG

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29. Juli 2016 um 21:46

Ach da fällt mir noch -
*lach* neulich hat eine Biene meine Tochter gestochen und die Schwellung (klein und die Rötung) war nach 3 Tagen immer noch da und zudem hatte sich eine Wasserblase gebildet . Es war Freitag und wir wollten zum Hausarzt - dieser war geschlossen wegen Urlaub . Ich rief den Vertretungsarzt an - der geöffnet hatte und erklärte der netten Dame, warum wir noch vorbei kommen möchten - da meinte die - wir sollen in die Klinik - das ist eine Bienenallergie

Ich sagte ihr - das kann ich mir nicht vorstellen - weil mein Sohn eine hat und der kommt da in keinen Schuh mehr rein - sie wollte uns lediglich los werden und ich hatte keine Lust mich auf so eine Praxis einzulassen und rief den 2. Vertretungsarzt an - die Dame war total nett und sagte, wir sollen vorbei kommen, der Arzt sieht es sich selbstverständlich an .

Es ging mir um die Abklärung vor dem Wochenende, damit wir bzw. ihr Vater nicht dann als Notfall in der Ambulanz sitzen muss ....

Aber bei uns kommt das öfter vor - da heißt es sofort gehen sie in die Ambulanz und ich habe immer mehr das Gefühl, dass auch Hausärzte gerne ihre Patienten abschieben .......

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29. Juli 2016 um 21:47

Ein fieberndes Kind
ohne weitere Symptome ins KH zu schleppen- ja das halte ich auch für überängstlich und weder für das Kind noch das KH gut. das bedeutet zusätzlichen Streß und irgendwelche anderen Keime, die da noch rumschwirren. Von schaden wollen kann nicht die Rede sein, aber besser wirds dadurch auch nicht. Und ich denke, die Kinderkrankenschwester meinte auch nur diese.

Ich denke, ein wenig Verständnis auf beiden Seiten ist angebracht. Eine Kinderkrankenschwester möchte sicher alle Kinder zur gleichen zeit "heilen", aber das geht nunmal nicht. Und nur das versucht sie zu erklären.

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29. Juli 2016 um 21:59

...
oder nicht so lange Wartezeiten..sind schon genug Menschen gestorben weil sie beim herzarzt halbes jahr auf termin warten müssten..dann lieber in die notaufnahme gehen

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29. Juli 2016 um 22:21


Ich arbeite auch in einer Kindernotfallambulanz und es gibt tatsächlich viele Leute, die wegen "Kleinigkeiten" kommen. Ich finde es jetzt nicht schlimm, wenn die Eltern sich total unsicher sind und einfach nochmal einen Arzt draufschauen lassen wollen. Ich habe allerdings auch Kolleginnen, die öfter mal die Augen verdrehen ect. Finde ich nicht okay. Oft sind das die recht jungen, kinderlosen Kolleginnen.
Wir haben eine Sprechstunde am Wochenende, die von 9-16 Uhr von verschiedenen niedergelassenen Kinderärzten besetzt ist.
Und trotzdem kommen bspw Leute um 16.10 Uhr mit einem Kind, das seit 3 Tagen hustet. Auf die Frage, warum sie nicht zur Sprechstunde gekommen sind heißt es dann:" das haben wir nicht geschafft, wir waren bis eben im Einkaufszentrum " DA verdrehe selbst ICH dann auch die Augen.
Aber Gottseidank ist das dann doch eher die Ausnahme.

Allerdings werden bei uns eher selten Kinder reanimiert. So schnell geht es dann doch nicht, daß man plötzlich von außerhalb ein lebloses Kind bekommt. Zum Glück. Und selbst wenn, gibt es ein Rea-Team mit eigenen Ärzten und Schwestern. Oder man schnappt sich das Kind und rennt auf die benachbarte intensiv-Station.
Ich denke, der Artikel ist etwas übertrieben geschrieben.

Aber gut, wenn er zum nachdenken anregt.

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29. Juli 2016 um 22:31
In Antwort auf blackbecky


Ich arbeite auch in einer Kindernotfallambulanz und es gibt tatsächlich viele Leute, die wegen "Kleinigkeiten" kommen. Ich finde es jetzt nicht schlimm, wenn die Eltern sich total unsicher sind und einfach nochmal einen Arzt draufschauen lassen wollen. Ich habe allerdings auch Kolleginnen, die öfter mal die Augen verdrehen ect. Finde ich nicht okay. Oft sind das die recht jungen, kinderlosen Kolleginnen.
Wir haben eine Sprechstunde am Wochenende, die von 9-16 Uhr von verschiedenen niedergelassenen Kinderärzten besetzt ist.
Und trotzdem kommen bspw Leute um 16.10 Uhr mit einem Kind, das seit 3 Tagen hustet. Auf die Frage, warum sie nicht zur Sprechstunde gekommen sind heißt es dann:" das haben wir nicht geschafft, wir waren bis eben im Einkaufszentrum " DA verdrehe selbst ICH dann auch die Augen.
Aber Gottseidank ist das dann doch eher die Ausnahme.

Allerdings werden bei uns eher selten Kinder reanimiert. So schnell geht es dann doch nicht, daß man plötzlich von außerhalb ein lebloses Kind bekommt. Zum Glück. Und selbst wenn, gibt es ein Rea-Team mit eigenen Ärzten und Schwestern. Oder man schnappt sich das Kind und rennt auf die benachbarte intensiv-Station.
Ich denke, der Artikel ist etwas übertrieben geschrieben.

Aber gut, wenn er zum nachdenken anregt.

Eine Freundin
von mir arbeitet in einer großen Klinik als Kinderkrankenschwester, für sie ist es traurigerweise auch Alltag.

Aber sie hat sich nie so "beschwert" (falsches Wort) wie die Dame im Report.

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29. Juli 2016 um 22:48

Auch das nicht.
Mein Mann ist internistischer Oberarzt in einer Klinik, welche die größte im Landkreis ist, entsprechend hoch die Arbeitsbelastung. Mein Mann verdient verhätnismäßig gut, aber für 6 Jahre Studium, dazu Promotion, dazu 5 Jahre Facharztausbildung und üblicherweise 60 Stunden Wochen, Nachtarbeit, jedes zweite Wochenende und vor allem der immensen Verantwortung - da kann jeder Unternehmensberater für das Gehalt nur müde lächeln. Außerdem ist die Medizin ein lebenslanges Lernen, nach der ewigen Ausbildung muss ohne Unterlass weitergebildet werden, weil sich die Medizin ständig ändert. Ärzte in Kliniken sind m.E. nicht übermäßig gut bezahlt, in Anbetracht dessen was sie leisten müssen. Mein Mann liebt seine Arbeit und würde gerne längerfristig als Klinikarzt arbeiten - wird er aber nicht machen, weil es ihn kaputt macht. Die Belastung ist zu hoch. So ist es in nahezu allen Krankenhäusern, die Fluktuation ist hoch.
Niedergelassene Ärzte verdienen sicher nicht so schlecht. Wobei es auch hier extrem auf das Fachgebiet ankommt. Ein Pädiater verdient mit Sicherheit nie so viel wie ein Radiologe.

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30. Juli 2016 um 7:07

Huhu
weil hier das Thema angesprochen wurde mir dem Fieber. Mein Sohn fiebert seid Dienstag mit 40/41 Grad , hat mittlerweile 1,5 kg abgenommen und mag seid vorgestern nicht mehr wirklich trinken. Wir waren gestern noch mal beim Arzt dieser sagte uns wir sollen weiterhin keine Fieber senkenden mittel geben , aber im Falle das es ihm extrem schlecht geht sollen wir ins kh , und dann sitzen wir auch da mit einem Kind das ,,nur'' Fieber hat. Man kennt doch als mit wartendende Eltern nicht die gesamte vor Geschichte. Und jetzt kommt der Grund warum ich unsere Notaufnahme hasse , ich War mit meinem Sohn da als er Grade das laufen lernte , er ist halt um gefallen wie es jedem Kind mal passiert und auf dem Kopf gelandet , ca.4-5 min später wurde er kurz bewusstlos, ich bin sofort mit ihm ins kh, doch statt ihn zu untersuchen wurde ich zusammen gestaucht wie es sein kann das mein Kind auf den Kopf fällt und ich doch hätte aufpassen können , wir wurden ohne richtige Untersuchung wieder nach hause geschickt. Mein Kinderarzt bei dem ich am Nächten Tag War beruhigte mich erst mal den ich dachte wirklich ich hätte was falsch gemacht und nicht richtig aufgepasst, die Ärztin (er kannte sie ) bekam auch noch etwas von ihm zu hören) Ein anderes mal kam ich mit brüllenden Kind in die Notaufnahme , sein bauchnabelbruch hatte sich schwarz verfärbt und er schrie ohne Unterbrechung , wir kamen sofort dran , die Blicke der anderen Mütter werde ich nie vergessen , oh haben die uns gehasst... zum Glück War hier alles in Ordnung und wir konnten bald wieder gehen.

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30. Juli 2016 um 9:27

Ich denke der artikel
Ist absichtlich überspitzt geschrieben und soll zum Nachdenken anregen....

Wir haben hier auch eine Kindernotfallambulanz der Hausärzte.... In der Regel wartet man nicht lange und selbst wenn würde ich davon ausgehen, dass es einen berechtigten Grund gibt.

Zum Glück mussten wir es noch nicht oft in Anspruch nehmen, wenn ich mir unsicher war oder bin rufe ich manchmal jedoch auch einfach und schildere die Situation.... Zum Beispiel als Junior eine Metalkugel verschluckt hatte, Kiga meinte ins KH fahren.
Der Arzt am Telefon meinte das es unwahrscheinlich ist das sich ein kleiner runder Gegenstand verkantet und wir sollten erstmal abwarten und den Stuhlgang untersuchen...

Bei der ersten Zecke am Kopf bin ich auch ins KH gefahren.... War auch ganz gut, damit ich sehe wie die da rumgeprockelt haben, seitdem entferne ich sie schneller und vorallem komplett. Beobachten kann man dann immer noch.... Je nachdem wo, mache ich mit Kugelschreiber einen Kreis umdie Rötung und sehe so genau ob sie sich verändert.... Junior und ich haben leider oft welche

Lg

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30. Juli 2016 um 13:04

Wenn es notfälle sind
sagt doch auch keiner was. wenn das fieber nach drei tagen nicht runter ist, sollte man in der praxis vorstellig werden. und die entscheiden da weiter. es gibt aber auch mamis, die mit 3 jährigen kind am ersten tag in die notfallambulanz rennen. Schade, dass die Dame nicht richtig verstanden und auf Aussagen reduziert wird... Die eigentliche Quintessenz ist doch, dass Notfälle vorrang haben und deshalb nicht so akute Fälle warten müssen. Und man sich deshalb nicht ärgern soll. Sie will doch keinem schaden, vor allem nicht den Kindern. Man kann natürlich jetzt nach dem Haar in der Suppe suchen, ätzend

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30. Juli 2016 um 13:09

?
Es geht doch in dem Text gar nicht darum, dass man mit seinem fiebernden Kind nicht in die Notaufnahme soll, sondern dass man sich nicht zu sehr aufregt, wenn man mal länger warten muss, weil immer ein Notfall dazwischen kommen kann. Verstehe gar nicht, warum sich hier nun kollektiv aufgeregt wird?? Es steht doch auch klar drin "Seid froh, wenn ihr warten dürft" bzw "Alle, die hier länger als 30 Minuten warten, können sich zu den Glücklichen zählen, denn ihr Kind ist kein Notfall." und nicht "Gott, ihr mit euren Fieberkindern"... und ja, dem muss ich zustimmen, man muss in einer Notaufnahme eben auch mal warten.

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30. Juli 2016 um 14:24

Rebecca,
es ist doch was völlig anderes, wenn einen der Arzt einweist.

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30. Juli 2016 um 14:30

Als
mein Sohn letztes Jahr mim RTW in die Notaufnahme kam, saßen drei Mütter mit ihren quietschfidelen Kindern im Wartebereich neben den Schockräumen. Zwei motzten rum, als ein Team von Schwestern, Ärzten etc. in den Schockraum zu meinem Sohn stürmten. Diesen Weibern wär ich in diesem Moment am liebsten an die Gurgel gegangen. Ich hätte viel drum gegeben, nicht vor denen dran zu kommen

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30. Juli 2016 um 19:51

Ich habe den Artikel auch gelesen und finde ihn
gut.
Allerdings triggert er mich ein wenig.
Wir waren einmal in der Notaufnahme und wurden meiner Meinung nach nicht ernst genommen.
Tag später sind wir wieder hin und was war?
Hektik...
Kind sollte stationär und intravenös Antibiotika bekommen wegen sehr hoher Entzündungswerte (Orales Antibiotika wurde bereits erfolglos verabreicht)
Mich hat diese Erfahrung darin bestärkt mehr auf meinem Mutterinstinkt zu vertrauen.

Aber den Appell des Artikels unterschreibe ich voll.

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30. Juli 2016 um 21:25

Ich finde diesen Text richtig gut!
Ich habe selbst in einer Notaufnahme gearbeitet, allerdings bei Erwachsenen, was es für mich noch schlimmer macht.
Da saßen dann echt Leute Freitag nachmittag, kurz nachdem die Praxen schließen wegen irgendeiner lapalie und beschweren sich, dass sie warten müssen.
Ja, ich kann verstehen, dass lange Wartezeiten nerven, wir kennen das wohl alle. Aber in einer Notaufnahme hat nunmal ein Notfall Vorrang.
Ich könnte so viele Geschichten erzählen, bei denen sich Leute deswegen unmöglich benommen haben...
Zwei sind mir besonders im Gedächtnis geblieben.
Im ersten kam in die gyn Ambulanz eine Frau mit Pilz und hat sich alle fünf Minuten über die Wartezeit beschwert, während die Frau die kurz vor ihr kam gerade in den Kreißsaal geschoben wurde um ihr kind tot auf die Welt zu bringen...
Das andere mal hat sich ein Mann beschwert warum der obdachlose, der eine Glasflasche ins Gesicht bekommen hat vor ihm dran kam. Der Mann hat dabei Unmengen an Blut verloren..
Die Frau aus dem Artikel hat einfach nur recht und dabei geht es keineswegs darum zu sagen, dass jemand nicht in die Notaufnahme fahren soll, wenn man das Gefühl hat etwas stimmt nicht. Das mache ich mit meinen Kindern genauso.
Aber auch wenn es nervt, wir können dankbar sein, dass wir warten dürfen.

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30. Juli 2016 um 22:38

Ja das kenn ich
Meine Freundin fährt auch wegen jedem quatsch ins Krankenhaus, da ein bisschen ausschlag, eine zecke, schnupfen.....find das echt schlimm. Eine notaufnahme ist für NOTFÄLLE da!!!!!

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30. Juli 2016 um 23:33

Super Artikel
Die Aussage, dir dahinter steckt ist absolut richtig. Bevor man in die Notaufnahme fährt, kann man sich meist noch einmal überlegen, ob es ein akuter Fall ist, der dringend behandelt/beurteilt werden sollte, oder nicht.

Ich mache mir da schon immer Gedanken. Ich war mit meiner Tochter schon einige Male beim kinderärztlichen Notdienst oder in der Notaufnahme. Manchmal braucht man einfach am Samstag oder Sonntag ein Rezept (bei uns Antibiotika)...

Aber was mich tatsächlich wundert: ich war letztens wegen einer tiefen Verletzung bei meiner Tochter im Krankenhaus. Da man Knorpel und Knochen durchschimmern sah war ich einfach unsicher. Die Wunde wurde versorgt und als wir nach Hause gingen, wurde gesagt, dass wir bei Problemen wiederkommen sollten. Nicht zum KiA oder so, sondern zu ihnen. Haben mir auch noch Angst gemacht, dass ein Bruch vorliegen würde. Die haben mir auch keinen Arztbrief mitgegeben, so dass wir dann tatsächlich noch einmal zwei Tage später dort waren, weil weitere Probleme auftraten. Das fand ich eigenartig, aber war ja so besprochen.
Ich weiß nicht, ob sie dafür mehr Geld bekommen oder an was das liegt. Ich kenne auch noch andere Leute, die z.B. wegen Folgeattest wieder kommen sollten.
Das könnte jeder Hausarzt auch beurteilen...

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31. Juli 2016 um 11:28

Na ja....
Wichtig ist, den Mutterinstinkt nicht auszuschalten. Dann weiß ich ganz genau, ob ich sonntags um 17h in die Ambulanz fahre oder bis Montag 8h warte. Bei meinem Sohn sind wir innerhalb der letzten 12 Monate schon 2-3x "nur" zum abhören gefahren, er neigt zu Bronchitis und da bin ich froh, lieber inhalieren zu können (nach der Untersuchung) statt 1 Tag später Antibiotikum zu geben zu müssen. Bei unserer Ambulanz kann man anrufen und dir sagen schon vorab - voll, leer, sehr voll- wenn es 1-2 Std warten kann kommen Sie gehen x- Uhr. Und auch Fragen werden nett beantwortet und haben mir oft geholfen, mich zu beruhigen und nicht zu fahren. Das ich zum abhören warten muss ist für mich selbstverständlich, ich brauche zwar einen Arzt aber bin kein Notfall in dem Sinne.

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31. Juli 2016 um 11:31
In Antwort auf happymum2015

Na ja....
Wichtig ist, den Mutterinstinkt nicht auszuschalten. Dann weiß ich ganz genau, ob ich sonntags um 17h in die Ambulanz fahre oder bis Montag 8h warte. Bei meinem Sohn sind wir innerhalb der letzten 12 Monate schon 2-3x "nur" zum abhören gefahren, er neigt zu Bronchitis und da bin ich froh, lieber inhalieren zu können (nach der Untersuchung) statt 1 Tag später Antibiotikum zu geben zu müssen. Bei unserer Ambulanz kann man anrufen und dir sagen schon vorab - voll, leer, sehr voll- wenn es 1-2 Std warten kann kommen Sie gehen x- Uhr. Und auch Fragen werden nett beantwortet und haben mir oft geholfen, mich zu beruhigen und nicht zu fahren. Das ich zum abhören warten muss ist für mich selbstverständlich, ich brauche zwar einen Arzt aber bin kein Notfall in dem Sinne.

Ach und Nachtrag...
Krankenkassen haben ein "familientelefon", 365 Tage 24/h... Die Ärzte konnten mir bislang immer weiter helfen.

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31. Juli 2016 um 12:25

O diesen thread sollte ich meinem ex zeigen
Wir haben uns immer gestritten wenn unser sohn mal krank wurde am wochenende in der nacht. Mein ex wolllte immer sofort ins kh. Ich dagegen war mir sicher dass es nicht so schlimm wsr und wir warten konnten und dann am naechsten tag zum kinderarzt. Er hat mich dann immer als schlechte empathielose mutter bezeichnet. Und wenn ich mal nachgab weil ich mir.dann doch unsicher war war alles nur sehr stressig fuers kind, teuer weil Taxi, wir mussten immer lange warten und die Ärzte waren auch genervt weil es.meist wirklich nur was harmloses war . Boa reg mich immer noch auf.

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31. Juli 2016 um 12:41

Naja
Wenn ich nachfrage, ob ich nicht einen Arztbrief mitbekomme und dann zum Hausarzt/ Kinderarzt gehe, sagen sie freundlich, dass ich das nicht soll und zu ihnen gehen soll.Arztbriefe nehme ich immer selbst mit, weil die Übermittlung fast nie klappt. Da hab ivh schon so meine Erfahrungen
Bisher hat es für mich nur ein Mal Sinn gemacht, wieder ins KH zu gehen, weil eine Röntgenaufnahme im Raum stand. Aber erneute Wundversorgung kann ein niedergelassener Arzt genauso gut.

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31. Juli 2016 um 12:47

Weil mein Kinderarzt der Meinung ist...
Das man diesen im Hausgebrauch nicht zu 100% keimfrei reinigen kann. Da es besser geworden ist, ist das Thema im Moment nicht akut. Habe aber schon mit der Pariboy Hotline telefoniert (sehr nett und kompetent übrigens), ggf.legen wir uns auf eigene Kosten einen zu aber *toi toi toi* im Moment war es meist nur eine Erkältung.

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31. Juli 2016 um 13:05

Das
hat man in Deutschland ja mit der Praxisgebühr auch versucht. Und jedes mal war Holland in Not wenn man alle 3 Monate die 10 an die Krankenkasse! zahlen musste (Ja das Geld hat sich der Arzt nicht eingesteckt ).

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31. Juli 2016 um 19:13

Kann ich so nur unterschreiben..
bin selber Kinderärztin und die Dienste in der Notfallambulanz laufen ganz ähnlich ab wie beschrieben....
Meistens sind sogar die Eltern, deren Kinder ernsthaft krank sind, weniger vorwurfsvoll bei kleinen Verzögerungen - dagegen Eltern von Kindern, die kommen wegen Lappalien sich aufregen, falls sie nicht sofort rankommen.

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31. Juli 2016 um 21:21

5h sind natürlich
heftig, oje.

Allerdings bin ich mir sicher, dass die Ärzte selbst Verstärkung möchten

Nachdem du eine solche Erfahrung gemacht hast, würde ich mich nach einem anderen KH für das (hoffentlich nicht ) nächste mal.

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