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Notgruppe Kiga

7. Juni 2015 um 21:35

Hallöchen...
Der Streik in den kommunalen Kitas ist ja erstmal auf Eis gelegt...Wie war das bei euch mit der Notgruppe, wer durfte sein Kind abgeben? Gab es da spezielle Voraussetzungen? Bei uns war eine Notgruppe eingerichtet. Da ich noch in EZ bin, habe ich darauf verzichtet die Große dort abzugeben. Sie war jetzt 4 Wochen zu Hause. Ich hatte einfach ein schlechtes Gewissen, jemandem der arbeiten muss den Platz weg zunehmen. Letzte Woche habe ich nun mitbekommen, dass eine "Bekannte" (selbst EZ) ihre Tochter in diese Notgruppe gegeben hat. Ich find es eine (sorry) Frechheit... die Plätze sind eh schon knapp. Und ehrlich gesagt, finde ich hätte man dass irgendwie gerecht aufteilen sollen. Meine Tochter hätte sich über ein paar Tage Kiga zwischen durch auch gefreut.

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7. Juni 2015 um 21:39

Da wäre
ich aber als arbeitende Mutter auch angenervt, wenn die Notgruppenplätze belegt sind von denen die nicht dringend angewiesen sind.
Wie läuft das denn ab - muss man nicht eine Arbeitgeberbescheinigung für das Anrecht auf einen solchen Platz abgeben?

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7. Juni 2015 um 22:32


Ich finde es einfach dreist und komme mir ein bisschen ver... vor. Wie gesagt, man hätte es auch anders regeln können. So dass meine Tochter und auch andere Kinder vielleicht mal ein paar Stunden im Kiga bleiben könnten. Ich werde morgen, die besagte Mutter drauf ansprechen. Mir wurde gesagt, sie wäre mit beiden Kindern sonst überfordert. Ähm... Kann ja wohl nicht der Grund sein, jemandem mit Job den Platz wegzunehmen.

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8. Juni 2015 um 13:12


Ich habe sie heute morgen im Kiga getroffen und habe sie einfach drauf angesprochen. Bin eigentlich garnicht so, hat mich auch echt ne Überwindung gekostet. Sie meinte, nur dass diese Notgruppe wohl nicht voll war und sie daraufhin auch kein schlechtes Gewissen hat. Ok, da werde ich wohl mit der Kiga-Leitung ein Gespräch führen müssen.
Danke für euren Zuspruch, ich finds einfach Kacke wie es gelaufen ist. Und da der Streik noch nicht richtig ausgefochten ist, sollte man sich vielleicht mal überlegen wie es besser laufen könnte. Bezüglich Notgruppe!

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8. Juni 2015 um 13:31

Du arme
es tut mir total leid, dass dir da nicht irgendwie geholfen wird. Ich finde sowas total egoistisch, anderen Plätze wegzunehmen aus Bequemlichkeit. Wäre ich jetzt nicht in Ez, wäre ich auch total auf geschmissen und einfach angewiesen einen Platz in dieser Notgruppe zu bekommen. Deshalb habe ich gedacht, so ich bin zu Hause und bin sozusagen nicht in dieser Notlage. Da lasse ich den anderen mit "Job"!!! den Vortritt. Aber nicht so wie es jetzt gelaufen ist.

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8. Juni 2015 um 17:27

Ja
Das mit dem jammern könnte wirklich sein, eigentlich ist sie immer am meckern über den Kiga, die Erzieherinnen kümmern sich nicht u.s.w.. Ich werde morgen versuchen das mit der Kiga-Leitung zu besprechen. Ich bin eigentlich auch die letzte die sich irgendwo beschwert, aber so geht's echt nicht. Du bist wahrscheinlich genauso gutmütig wie ich. Ich hätte ein schlechtes Gewissen und sie ziehts knallhart durch. Aber sonst (natürlich nicht in Hörweite der Erzieherinnen) alles bemängeln und nölen.

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8. Juni 2015 um 18:35

Nur bei
sozialen Berufen? Das finde ich krass. Und was fällt darunter? Ärzte und Pflegepersonal?
ich fänd z.B. auch Polizisten sehr wichtig. Und bei Selbstständigen geht es ggf. um die Existenz der Firma.

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8. Juni 2015 um 21:19

Verstehe dich nicht so ganz ...
Bei uns war das auch so: Kiga hat gestreikt, hatte aber eine Notbesetzung. Man konnte sein Kind also durchaus dort abgeben, wenn man wollte. Ich bin auch in EZ, habe meine Große daher zu Hause gelassen. Ob alle anderen Mütter in der selben Situation genauso gehandelt haben? Keine Ahnung, interessiert mich auch, ehrlich gesagt, nicht besonders. Ich fand es für uns richtig so, deshalb habe ich das so gemacht. Wenn eine nicht-arbeitende Mutter das genutzt hat, nehme ich an, dass sie einen guten Grund dafür hatte. Und, wie neueanna schreibt, kann es da schon eine ganze Menge guter Gründe für geben. Ich würde da jetzt nicht so einen Aufstand machen, ist ja nun eh rum. Wenn der Streik noch fortgesetzt wird, dann bring dein Kind eben auch in die Notbetreuung, wenn du das möchtest. Wenn dann jemand was dagegen sagt, kannst du ja immer noch diskutieren.

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8. Juni 2015 um 21:35

Nachvollziehbar
in Deinem speziellen Fall aber ich denke das mit der Urlaubssperre wird nur extrem schwer nachweisbar sein. Jeder Chef wird einem anfragendem Elternteil einen entsprechenden Nachweis ausstellen, wenn dieser klar macht, dass das die einzige Möglichkeit ist an die Notbetreuung zu kommen.

Und wenn es dennoch keine offizielle Urlaubssperre in der Firma gibt, dafür aber der Jahresurlaub schon verbraucht ist, müssen die Eltern unbezahlten Sonderurlaub nehmen. Das ist auch nicht fair.

Allen kann man es nicht recht machen.

Ich könnte z.B. ebenso dafür plädieren, dass solche Kinder von der Notbetreuung ausgeschlossen sind, bei denen die nicht berufstätigen Großeltern vor Ort wohnen.
Oder dass Leute die in Schichten arbeiten ihre Dienstpläne herzeigen müssen, insbesondere wenn einzelne Wochentage arbeitsfrei sind.

Letztendlich müssten Einzelfallentscheidungen getroffen werden. Und in Deiner Situation finde ich Deine Gründe durchaus triftig.

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8. Juni 2015 um 21:38

Klar..
Jeder hat seine Verpflichtungen. Ob berufstätig oder nicht, nur das bei berufstätigen der Chef und die Kollegen rummeckern. Nicht zu vergessen, dass bald Sommerferien sind, die Kinder immer mal wieder Krank werden und man selber ja auch. Ich habe mich mit früher mit Blasenentzündung zur Arbeit geschleppt. Ich konnte ja nicht schon wieder fehlen, die Kollegen wären ja sauer u.s.w. Ich habe mich richtig unter Druck gefühlt. Und wenn der Urlaub schon verplant ist und die Kinder-Kranktage auch alle weg sind, wird es nicht mehr lustig. Und wie gesagt, ich bin bei uns einfach enttäuscht uns sauer. Die einen nutzen es aus bis zum geht nicht mehr und wiederum andere können zu sehen wo sie bleiben. Ich hatte in diesen 4 Wochen auch z.B. Arzttermine und musste beide Kinder (1und5) mitnehmen. Ich kann deine Situation aber auch verstehen. LG

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8. Juni 2015 um 21:53
In Antwort auf queeny57

Verstehe dich nicht so ganz ...
Bei uns war das auch so: Kiga hat gestreikt, hatte aber eine Notbesetzung. Man konnte sein Kind also durchaus dort abgeben, wenn man wollte. Ich bin auch in EZ, habe meine Große daher zu Hause gelassen. Ob alle anderen Mütter in der selben Situation genauso gehandelt haben? Keine Ahnung, interessiert mich auch, ehrlich gesagt, nicht besonders. Ich fand es für uns richtig so, deshalb habe ich das so gemacht. Wenn eine nicht-arbeitende Mutter das genutzt hat, nehme ich an, dass sie einen guten Grund dafür hatte. Und, wie neueanna schreibt, kann es da schon eine ganze Menge guter Gründe für geben. Ich würde da jetzt nicht so einen Aufstand machen, ist ja nun eh rum. Wenn der Streik noch fortgesetzt wird, dann bring dein Kind eben auch in die Notbetreuung, wenn du das möchtest. Wenn dann jemand was dagegen sagt, kannst du ja immer noch diskutieren.

Ja
nur ist bei uns im Kiga die Kommunikation schief gelaufen. Wie gesagt, war ein Notgruppe eingerichtet, nur dass diese wohl nicht komplett ausgenutzt wurde. Sprich, jetzt als Beispiel 20 Plätze waren vorhanden und nur 12 belegt. Nur woher soll man das wissen, ja jetzt im Nachhinein. Also meine Tochter wäre auch gerne ein paar Tage in diesen 4 Wochen in den Kiga gegangen und ich hätte meine Termine auch anders legen können. Und ich hoffe, der Streik ist jetzt wirklich rum.

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8. Juni 2015 um 21:56


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