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Nur "Lieblingsseite" oder Problem?

18. Juli 2015 um 21:00

Hallo zusammen,

mein Sohn ist nun 10,5 Wochen alt und mit den 3-Monats-Koliken noch nicht ganz durch (ist aber schon besser geworden). Nun ist mir neulich aufgefallen, dass er sich im Schmerz immer voll zur linken Seite durchbiegt (also dreht sich auf die linke Seite und biegt Kopf und Füße fidelbogenmäßig nach hinten/rechts), nie zur rechten. Waren am Mittwoch beim Impfen und ich hab gefragt, ob das was zu bedeuten hat. Ärztin meinte Nö, wenn er den Kopf beim Schlafen mal links, mal rechts hat, ist das nur eine "Lieblingsseite". Und ich spontan: Na, dann ist ja alles i.O. ! Weil ich das von Geburt an so von ihm kenne, dass der Kopf ständig die Seite wechselt im Schlaf.

Und dreimal dürft ihr raten: Zuhause angekommen, guck ich mal genau hin und siehe: Neuerdings schläft er nur noch auf der linken Seite!! Also entweder schon länger oder seit Mittwoch Meist kaut er auch auf dem linken Fäustchen rum.

Nun meine Frage: Muss ich das nochmal abklären lassen? Sind erst am 2.9. wieder zum Impfen und zur U4 bestellt.

Wach und ohne Schmerzen kommt er mir sonst ziemlich "symmetrisch" und "normal" vor. Also guckt in Rücken- und Bauchlage in alle Richtungen, ebenso in der Manduca und in der Wippe, streckt rechte Faust nach was aus, strampelt beidseitig vor sich hin usw. Was meint ihr?

Vielen lieben Dank schonmal!

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19. Juli 2015 um 20:11

Also
bei uns wars ja auch so, dass sie anfangs beide Seiten "benutzt" hat. Irgendwann dann so um die 4te Woche rum glaub ich hat sie angefangen nur mehr den Kopf nach rechts zu drehen. Bin dann mit 8 Wochen das erst mal zur Therapie mit ihr gegangen. Ist ja überall doch Wartezeit und erst mal hofft man ja dass sich das wieder legt - deshalb vergingen da dann nochmal 4 Wochen. Das war eine Cranio-Sacral-Therapeutin (ähnlich Osteopathie). Da haben wir dann ca. 4 Termine gemacht und auch zu Hause alle so ausgerichtet, dass sie animiert wurde auf die andere Seite zu schauen. Ich hab versucht sie viel auf den Bauch und seitlich zu legen und hab ihr auch nachts öfter mal den Kopf gedreht.

Inzwischen haben wir auf Physiotherapie und Osteopathie gewechselt, da sie sich weiters überstreckt und im gesamten Körper eine Asymentrie aufweist. Trotz unserem ganzen Bemühen wird sie jetzt jedoch in ca. 4 Wochen einen Helm bekommen, da es zu einer Asymetrie am Kopf gekommen ist.

Also ich an deiner Stelle würde wirklich gleich einen Termin vereinbaren und schaun was ein Profi (also Physiotherapeut oder Osteopat) dazu sagt. Viell. wirds ja mit 2/3 Sitzungen gut und du musst dir zu Hause nicht mehr so Gedanken machen ob alles ok ist so wie sich sich bewegt.

Glg Plici

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