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O_O ! Meine Freundin hat gestern erfahren das sie schwanger ist...

6. Oktober 2011 um 19:38

und ihr Entbindungstermin ist in 3 Wochen. Sie hat mich heute ganz aufgeregt angerufen und um Hilfe gebeten. Gibt es hier Mamas die auch erst spät (vielleicht nicht unbedingt SO spät) erfahren haben das sie schwanger sind? Ich selber gehöre auch dazu, habe in der 29 SSW erst erfahren das ich schwanger bin.

Liebe Grüße!

Cho

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6. Oktober 2011 um 19:42

Hi , leider kann ich dir nicht helfen aber, wie geht denn sowas?
Kann das irgendwie kaum glauben!
Hatte meine Periode z.b. Auch bis zum 4. Monat trotzdem wusste ich in der 6. Woche , dass ich schwanger bin. Davon abgesehen der Bauch wächst ja auch und kein Baby kann komplett nach innen wachsen.

Lg livi

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6. Oktober 2011 um 19:44

Wow krass
Also ich wusste es schon frueher (als ich meine tage nicht mehr bekam).
Hast du es wirklich so lange gar nicht gemerkt? Warst du sehr ueberrascht?

Und wie geht es jetzt deiner freundin? Jetzt muss sie sich ja ganz schoen beeilen mit babysachen besorgen, name suchen,...

Lg catsy

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6. Oktober 2011 um 19:45

Das
Muss Verdrängung sein! Wie kann man solche drastischen Veränderungen im im und am eigenen Körper übersehen und einfach nicht spüren?

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6. Oktober 2011 um 19:50

Also...
Meine Freundin sagte, das sie bisher nur 3 kg zugenommen hat und da sie eh auch vorher schon korpulent war fällt es wirklich kaum auf, hab sie ja heute gesehen. Bei mir war es da etwas anders. Ich war immer sehr schlank, hatte aber bis zur 29 SSW auch nur 7 kg zugenommen, die ich darauf schon, das ich jobbedingt weniger Bewegung hatte als vorher und trotzdem gerne viel und fettig gegessen hab. Ich hatte allerdings schon ein paar Wochen vor dem FA-Besuch schon die Vermutung, war aber ein Weltmeister im.Verdrängen. Als es plötzlich Kindsbewegungen gab war es nicht mehr zu verleugnen. Nen dicken Bauch hatte ich trotzdem nicht, der kam dann genau 5 Tage nach der Festellung

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6. Oktober 2011 um 19:55

Ja.
Klar ist es für sie ein Schock, sie studiert noch. Wir sehen uns alle paar Wochen mal, weil sie in einer anderen Stadt wohnt, haben aber dennoch ganz guten Kontakt. Ich habe keine Veränderung bemerkt und ich muss gestehen das würde ich auch jetzt nicht, ich hab ie heute gesehen und sie sah aus wie immer. Sie hatte halt vorher schon so ihre 100 kg...

Was mich angeht: Ich fühle mich heute noch manchmal schrecklich und schäme mich weil ich es verdrängt habe. Aber ich muss auch ehrlich sagen das ich lange nichts gemerkt habe. Hatte keinerlei Schwangerschaftsbeschwerden, keine Übelkeit, etc.

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6. Oktober 2011 um 19:56

Meine ehemalige beste Schulfreundin...
... Ist mit starken Bauchschmerzen ins KH gefahren und hat noch am gleichen Tag einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Sie hatte bis zuletzt ihre Regel und hat es wohl wirklich verdraengt. Da sie schon eher kraeftig gebaut ist, hat man auch vom Bauch nichts gesehen.

Hatte darauf hin meinen FA gefragt, ob er sowas schon mal erlebt hat. Und da meinte er, dass es das wirklich gibt. Er hatte mal eine SS in der 35. SSW festgestellt bei einer 13-jaehrigen und man hätte äußerlich nichts gesehen. Eine Woche später zum Kontrolltermin wäre der Bauch aber eine richtige Kugel. Wahrscheinlich weil es das Maedchen dann realisiert und nicht mehr verdraengt hat.

Ich kann mir sowas jedenfalls absolut nicht vorstellen, dass man das als Frau nicht merken kann. Das Ausbleiben der Regel ist ja nicht das einzige SS-Anzeichen...

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6. Oktober 2011 um 20:00

HIHI
Danke Mandel Im Schnarchnase sein bin ich wirklich gut...mindestens genauso gut wie im Verdrängen. Ich hab ihr natürlich sofort meine Unterstützung angeboten, hab ihr gleich heute Babykleidung von Amelie vorbei gebracht und ihr auch gesagt das sie mich jederzeit anrufen kann wenn sie Fragen hat oder quatschen will. Ich war ja schon spät dran, aber 3 Wochen ist ja nochmal was anderes als 11 Wochen. Vor allem weiß man ja auch nicht, ob es wirklich 3 Wochen sind. Amelie kam auch 2 zu früh...

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6. Oktober 2011 um 20:02


Ja wahnsinn gibts sowas tatsächlich???
Dacht immer des wärene legende!!!

Kann ich mir garnicht vorszellen irgendwie! Auch wenn man keinerlei beschwetden hat, aber man spürt doch die tritte u sieht doch nen bauch der sich bewegt

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6. Oktober 2011 um 20:06

Ja...
Bei mir waren die Kindsbewegungen der Grund wieso ich es festgestellt habe und zum Arzt ging. Aber sie sagt, sie merkt bis heute nix. Ob das auch daran liegt das sie etwas mehr auf den Rippen hat? Ich hatte richtige Beulen am Bauch, da konnte ich es wirklich nichtmehr verdrängen. Und ich bereue es so sehr das ich nicht frühr auf irgendwelche Signale geachtet habe die hätten verdächtig sein können (stellt euch den Smiley mit der Träne vor, kann den mit dem Handy nicht machen) Ich fühl mich ja schon als hätte ich mich selbst um die schöne Zeit der Schwangerschaft betrogen. Wie muss das erst für sie sein. Ein Kind verändert das Leben ja auch. Sie hat ja quasi keine Zeit das zu verarbeiten, weil es ja schon jeden moment losgehen könnte mit den Wehen.

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6. Oktober 2011 um 20:12

Hmm
Sie ist eher so der Typ der nach außen hin cool wirkt und wenig gefühle zeigt. Deswegen wirkte sie auf mich ziemlich gelassen. Aber ich kenne sie nun seit 10 Jahren und wir haben lange Zeit fast jeden Tag miteinander verbracht. Und ich hatte das Gefühl diese Coolness war eher so eine Fassade und dahinter sehr viel Unsicherheit. Ist ja auch verständlich. Jetzt beginnt für sie ja sowas wie ein neuer Lebensabschnitt. Und das worauf sich andere Frauen ca. 9 Monate einkaufstechnisch und vor allem seelisch vorbereiten, dafür hat sie 3 Wochen Zeit...wenn überhaupt.

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6. Oktober 2011 um 20:17

Ja...das kann ich auch nur sagen
Bei mir war es auch ein freudiger Schock. Als ich es erfuhr schossen mir Tränen in die Augen...es war eine Mischung aus Freude, erleichterung dass das Kind gesund ist (hab ja schliesslich auch nicht wie ne Schwangere "gelebt") und die Frage danach wie es weitergeht, da von Anfang an feststand das ich alleinerziehend bin (war schon 6 Monate vom Ex getrennt). Aber meine Familie und Freunde haben mich von Anfang an so gut unterstützt, das ich mir wirklich keine Sorgen machen musste. Hatte nur viel Ärger mit meinem Ex...

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6. Oktober 2011 um 20:27

Warte mal das muss ich jetzt genauer wissen ^^
also die hat sich auf die schnütz gelegt und ist wegen nem Sportunfall ins KH? mit welchen beschwerden? beinschmerzen oder was ^^ war dass dann ein zufalls befund?

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6. Oktober 2011 um 21:19

Vor wenigen Tagen in der Süddeutschen:
http://www.sueddeutsche.de/leben/verdraengte-schwangerschaft-kindsbewegungen-als-bauchgrimmen-1.1151474

Ich selbst habe erst zur Geburt von der Schwangerschaft mit meiner ersten Tochter erfahren. Wenn ich dann erzähle, dass ich ganz normal schlank war und lediglich aussah, als hätte ich Blähungen oder zu viel gegessen, werde ich schon immer sehr zweifelnd angeschaut. Ist doch ein arger Zwiespalt, das zu erzählen, ohne dass es so aussieht, als müsse man sich rechtfertigen. Das Ganze ist aber eine längere Geschichte. Eine Schwangerschaft wurde aus ärztlicher Sicht ausgeschlossen. Auch mehr oder weniger regelmäßige Blutungen waren vorhanden. Und ich denke, meine damals sehr verworrene Beziehung zu meinem Partner (und späteren Mann) hat dann sein Übriges dazu beigetragen, alle möglichen Hinweise komplett umzudeuten und die Schwangerschaft zu verdrängen.
Naja, bis zu den Geburtswehen halt Da wurde dann doch nochmal ein Ultraschall während der Untersuchung gemacht und festgestellt, dass ich nicht nur schwanger bin, sondern eben auch kurz vor der Geburt stehe. Gut 4 Std. später ist meine Tochter auf die welt gekommen.

Das im Nachhinein aufzuschlüsseln ist schwer, weil man sich das selbst gar nicht mehr so wirklich erklären kann. Man versucht Erklärungen zu finden (so wie ich im oberen Teil des Textes), aber ob es das wirklich war weiß ich natürlich nicht.

Lg D.

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6. Oktober 2011 um 21:37

Irgendwie ging das viel zu schnell, um geschockt zu sein...
auf einmal lag da ein kleines Bündel Mensch in meinem Arm. Ich hab sie die ganze erste Nacht angesehen, nur das richtige Mama-Gefühl das musste irgendwie erst wachsen. Beschützen und lieben konnte und wollte ich sie von Anfang an, aber meine Persektive auf alles war wahrscheinlich irgendwie distanziert. Schwer zu beschreiben.

Aber die erste Zeit war unglaublich schön. Wir haben uns irgendwie total zurückgezogen und auf uns besonnen, viel auch intuitiv gehandhabt. Ich fand es am allerschönsten wenn sie beim Stillen an meiner Brust eingeschlafen ist, oder ich sie nah bei mir hatte. Wahrscheinlich hatte ich viel nachzuholen.

Ich hatte aber auch Glück: Das Stillen hat ohne Probleme geklappt (ich hatte mich nicht mal ansatzweise damit auseinander gesetzt, als sie mir nach der Geburt angelegt wurde - das Gefühl war wirklich gewöhnungsbedürftig, aber es hat so gut geklappt, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, das ändern zu wollen). Und sie hat so gut wie nie geweint. Wir sind sogar einmal mit ihr ins Krankenhaus gefahren, weil sie sich nicht beruhigen ließ. Ich glaube, da war sie ca. 2-3 Wochen alt. Man meinte dann nur zu mir: Es kommt durchaus vor, dass Babys mal weinen
Kannte ich nur aus den Wochen vorher gar nicht.

Wenn ich das jetzt lese, muss ich schmunzeln.

Große organisatorische Dinge hat meine Mutter erledigt, während ich im Krankenhaus lag. Die restlichen Anschaffungen haben wir dann im Laufe der Zeit erledigt. Wir hatten auch in der ersten Zeit eine tolle Kinderärztin an unserer Seite, die uns manche Unsicherheit genommen hat und uns Mut zugesprochen hat, auf unser Bauchgefühl zu hören.

Hört sich irgendwie so an, als würde ich das im Rückblick auf die Situation verklären, aber ich denke wirklich wirklich gerne daran zurück. Es ging einfach um uns als kleine Familie, so als waren wir uns damals ganz lange selbst genug. Die kleine Maus hat ganz viel in meinem Leben verändert, bei dem ich mir heute sage, dass ich auf diesen kleinen Auslöser wahrscheinlich nur gewartet habe.

Lg D.

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6. Oktober 2011 um 21:49

Ja das war ich
Aber zum Glück war es ne andere Freundin und nicht die mit dem blöden Freund.

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6. Oktober 2011 um 22:49
In Antwort auf aufgewachtaufsand

Irgendwie ging das viel zu schnell, um geschockt zu sein...
auf einmal lag da ein kleines Bündel Mensch in meinem Arm. Ich hab sie die ganze erste Nacht angesehen, nur das richtige Mama-Gefühl das musste irgendwie erst wachsen. Beschützen und lieben konnte und wollte ich sie von Anfang an, aber meine Persektive auf alles war wahrscheinlich irgendwie distanziert. Schwer zu beschreiben.

Aber die erste Zeit war unglaublich schön. Wir haben uns irgendwie total zurückgezogen und auf uns besonnen, viel auch intuitiv gehandhabt. Ich fand es am allerschönsten wenn sie beim Stillen an meiner Brust eingeschlafen ist, oder ich sie nah bei mir hatte. Wahrscheinlich hatte ich viel nachzuholen.

Ich hatte aber auch Glück: Das Stillen hat ohne Probleme geklappt (ich hatte mich nicht mal ansatzweise damit auseinander gesetzt, als sie mir nach der Geburt angelegt wurde - das Gefühl war wirklich gewöhnungsbedürftig, aber es hat so gut geklappt, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, das ändern zu wollen). Und sie hat so gut wie nie geweint. Wir sind sogar einmal mit ihr ins Krankenhaus gefahren, weil sie sich nicht beruhigen ließ. Ich glaube, da war sie ca. 2-3 Wochen alt. Man meinte dann nur zu mir: Es kommt durchaus vor, dass Babys mal weinen
Kannte ich nur aus den Wochen vorher gar nicht.

Wenn ich das jetzt lese, muss ich schmunzeln.

Große organisatorische Dinge hat meine Mutter erledigt, während ich im Krankenhaus lag. Die restlichen Anschaffungen haben wir dann im Laufe der Zeit erledigt. Wir hatten auch in der ersten Zeit eine tolle Kinderärztin an unserer Seite, die uns manche Unsicherheit genommen hat und uns Mut zugesprochen hat, auf unser Bauchgefühl zu hören.

Hört sich irgendwie so an, als würde ich das im Rückblick auf die Situation verklären, aber ich denke wirklich wirklich gerne daran zurück. Es ging einfach um uns als kleine Familie, so als waren wir uns damals ganz lange selbst genug. Die kleine Maus hat ganz viel in meinem Leben verändert, bei dem ich mir heute sage, dass ich auf diesen kleinen Auslöser wahrscheinlich nur gewartet habe.

Lg D.


Wie toll, dass ihr das so gut hinbekommen habt. Echt schön...

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6. Oktober 2011 um 23:04


Wow, wie aufregend!! Du wirst ganz bestimmt auch total hibbelig sein, oder?

Wegen der Kindsbewegung...hat sie eine Vorderwandplazenta? Ich hatte in der letzten Schwangerschaft eine und weniger gespürt als andere Schwangere mit denen ich mich unterhalten hatte....
Ach übrigends...hat sie sich Gedanken über einen Namen gemacht?

LG

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6. Oktober 2011 um 23:14
In Antwort auf sunshinedaughter


Wow, wie aufregend!! Du wirst ganz bestimmt auch total hibbelig sein, oder?

Wegen der Kindsbewegung...hat sie eine Vorderwandplazenta? Ich hatte in der letzten Schwangerschaft eine und weniger gespürt als andere Schwangere mit denen ich mich unterhalten hatte....
Ach übrigends...hat sie sich Gedanken über einen Namen gemacht?

LG

Ja, ich bin quasi mit schwanger
Bin selber auch irgendwie total aufgeregt, ich denke weil ich eben so gut nachempfinden kann in was für einem Gefühlschaos sie steckt und weil sie dann endlich die nächste Mami in meinem Freundeskreis ist. Ich war nämlich die erste und dachte, das bleibe ich auch noch ne Weile Namen wissen sie noch keinen, ich denke sie und ihr Freund mussten die Nachricht auch erstmal sacken lassen und dann kam ja auch noch heute der grosse Moment es den werdenden.Grosseltern mitzuteilen das sie bereits in.3 Wochen Oma und Opa werden. Ich fand es ja schon in knapp 3 Monaten stressig mich um alles zu kümmern, nichtmal so sehr die Einkäufe (das macht ja noch Spaß! ) Aber z.b. so Sachen wie Krankenversicherung, Mutterschutzgeld, Kindergeldantrag, etc. Und sie hat ja sogar nur 3 Wochen.

Bin auch schon ganz gespannt auf den Namen

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6. Oktober 2011 um 23:19


Stockvoll??? Besoffen? wie jetzt hat die betrunken das kind zur welt gebracht XD ne oder?

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6. Oktober 2011 um 23:28

Vielleicht war es bei dir so...
Bei mir hat sich wirklich nichts gravierendes verändert und ich war mit meinen 50 kg bei 1,57m eine eher zierliche Person. Übelkeit hatte ich nie, nicht ein einziges Mal hab ich mich in der ganzen Schwangerschaft übergeben. Ich habe nur festgestellt das ich oft abends früh müde wurde, aber das erschien mir in den Wintermonaten und stressigem Job auch ganz normal. Jeder erlebt eine Schwangerschaft anders. Manche haben das volle Programm an Schwangerschaftsbeschwerden, andere eben nicht. Ich gehörte zu der zweiten Sorte.

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7. Oktober 2011 um 1:26

Hey.....
Eine Bekannte von mir hat auch erst spät von ihrer SS erfahren, nicht so spät wie deine Freundin, aber sie war glaube ich schon in der 26. SSW.

Sie hatte schon länger versucht schwanger zu werden, aber es hatte nicht geklappt, weil sie zu viele männliche Hormone hatte und dadurch auch keinen richtigen Zyklus und meist auch keine Periode. Eine hormonelle Behandlung konnte sie wegen anderer gesundheitlicher Probleme noch nicht beginnen. So hatte sie sich auch erstmal damit abgefunden, vorerst kein Baby zu bekommen.....

Irgendwann hatte sie dann vermehrt "Blähungen" und war erst beim Hausarzt, als es dann immer schlimmer wurde, hat er sie zum FA geschickt, falls es was gynäkologisches ist und da kam dann die ganz große Überraschung.

Angesehen hatte man ihr bis dahin nichts. Sie ist eh recht füllig und hat wohl auch von Hause aus Gewichtsschwankungen.

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7. Oktober 2011 um 8:51
In Antwort auf aufgewachtaufsand

Irgendwie ging das viel zu schnell, um geschockt zu sein...
auf einmal lag da ein kleines Bündel Mensch in meinem Arm. Ich hab sie die ganze erste Nacht angesehen, nur das richtige Mama-Gefühl das musste irgendwie erst wachsen. Beschützen und lieben konnte und wollte ich sie von Anfang an, aber meine Persektive auf alles war wahrscheinlich irgendwie distanziert. Schwer zu beschreiben.

Aber die erste Zeit war unglaublich schön. Wir haben uns irgendwie total zurückgezogen und auf uns besonnen, viel auch intuitiv gehandhabt. Ich fand es am allerschönsten wenn sie beim Stillen an meiner Brust eingeschlafen ist, oder ich sie nah bei mir hatte. Wahrscheinlich hatte ich viel nachzuholen.

Ich hatte aber auch Glück: Das Stillen hat ohne Probleme geklappt (ich hatte mich nicht mal ansatzweise damit auseinander gesetzt, als sie mir nach der Geburt angelegt wurde - das Gefühl war wirklich gewöhnungsbedürftig, aber es hat so gut geklappt, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, das ändern zu wollen). Und sie hat so gut wie nie geweint. Wir sind sogar einmal mit ihr ins Krankenhaus gefahren, weil sie sich nicht beruhigen ließ. Ich glaube, da war sie ca. 2-3 Wochen alt. Man meinte dann nur zu mir: Es kommt durchaus vor, dass Babys mal weinen
Kannte ich nur aus den Wochen vorher gar nicht.

Wenn ich das jetzt lese, muss ich schmunzeln.

Große organisatorische Dinge hat meine Mutter erledigt, während ich im Krankenhaus lag. Die restlichen Anschaffungen haben wir dann im Laufe der Zeit erledigt. Wir hatten auch in der ersten Zeit eine tolle Kinderärztin an unserer Seite, die uns manche Unsicherheit genommen hat und uns Mut zugesprochen hat, auf unser Bauchgefühl zu hören.

Hört sich irgendwie so an, als würde ich das im Rückblick auf die Situation verklären, aber ich denke wirklich wirklich gerne daran zurück. Es ging einfach um uns als kleine Familie, so als waren wir uns damals ganz lange selbst genug. Die kleine Maus hat ganz viel in meinem Leben verändert, bei dem ich mir heute sage, dass ich auf diesen kleinen Auslöser wahrscheinlich nur gewartet habe.

Lg D.


Wow, das klingt wirklich beeindruckend und toll wie ihr das gemeistert habt! Es ist auch schön, das ihr nach der Geburt soviel Ruhe und Zeit für euch hattet. Bei mir stand irgendwie die ganze Familie auf der Matte und wollte Baby gucken...sogar Leute, die ich nur 2x in meinem Leben vorher gesehen habe. Ich war darüber ziemlich sauer. Habe damals noch bei meinen Eltern gewohnt und meine Mutter hat natürlich jeden reingelassen um stolz ihre Enkelin zu präsentieren. Wenn die Leute einmal da waren, wollte ich sie auch nicht wieder rausschmeißen. Trotz allem war ich wirklich froh über die Unterstützung von meinen Eltern, ich glaube ohne sie hätte ich das kaum bewältigen können, finanziell, wie auch seelisch.

Wie lange hast du gebraucht bis du dich wirklich vollkommen in deine Mutterrolle eingefunden hast? Bei mir ging der Umgang mit Baby von Anfang an ganz gut, allerdings fühlte ich mich irgendwie nicht als Mama. Es ist schwer zu beschreiben. natürlich liebe ich mein Baby seit der ersten Sekunde in der ich wusste das sie in meinem Bauch ist. Aber ich war halt von Kopf bis Fuß nicht auf ein Leben als Mutter eingestellt und hätte man mich gefragt ob ich zu diesem Zeitpunkt bereit gewesen wäre für ein Kind, hätte ich das definitiv mit nein beantwortet. Trotz allem bin ich froh, das alles so gekommen ist wie es ist. Für uns hat zwar in sehr kurzer Zeit ein neuer Lebensabschnitt begonnen, aber ich kann mir mittlerweile nichts schöneres mehr vorstellen

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