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Obdachloser in Berlin angezündet..

27. Dezember 2016 um 10:24

Und das an Weihnachten...unfassbar!!!
hier wird soviel Mist gepostet, aber das scheint niemand zu interessieren...oder habe ich etwas überlesen?
der Mann hat Gott sei Dank überlebt, da diesmal Passanten sehr schnell reagiert haben

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27. Dezember 2016 um 10:51

Das es niemanden interessiert ist schlicht weg falsch! Ich verfolge beispielsweise die Nachrichten zu diesen Thema.

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27. Dezember 2016 um 10:53
In Antwort auf gestoert2016

Das es niemanden interessiert ist schlicht weg falsch! Ich verfolge beispielsweise die Nachrichten zu diesen Thema.

Es wundert mich nur, weil hier nichts darüber zu lesen ist..

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27. Dezember 2016 um 11:02
In Antwort auf sisasausemaus

Es wundert mich nur, weil hier nichts darüber zu lesen ist..

Mein Freund ist Flüchtling und fragte mich, ob es Deutsche waren... Auf den Video-Bildern waren jedoch schwarz-haarige südländlich wirkende Jugendliche zu sehen...

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27. Dezember 2016 um 18:05

Doch, Sisa.
Ich denke, das interessiert hier sehr viele. Und der Großteil wird froh sein, dass es dem Mann gut geht.

Aber ich glaube, dass hier kaum noch jemand Lust hast, sich zu diesen Dingen zu äußern. 
Warum - das sieht man doch sogar in diesem Thread schon wieder. Manche Leute lernen es eben nie.
 

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27. Dezember 2016 um 19:20

Weißt Du, wer Deutscher war?
Das Schwein, das mich vor vielen vielen Jahren vergewaltigt hat.

Insofern hoffe ich doch sehr für Dich, und für Enbarr, und all die Userinnen hier, die meinen in einem fort von der Ethnie und Nationalität EINES Täters auf Charakter und moralische Integrität ALLER Menschen gleicher Herkunft schließen zu können und zu dürfen, dass Dein Mann, dass Eure Männer doch um Himmels Willen KEINE Deutschen sind (oder Österreicher - das ist ja quasi das Gleiche).
Denn ehrlich - das sind doch ALLES Dreckschweine, Verbrecher, Sextäter!
 

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27. Dezember 2016 um 20:54

Es waren Männer. Bin daher dafür, allen Männern per se etwas Böses zu unterstellen.

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27. Dezember 2016 um 21:02

Hier kann man wieder perfekt rechtspopulistisches Bullshitbingo spielen. 

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27. Dezember 2016 um 21:18

Das Schlimme ist doch, dass diese Tat keinen interessieren würde, wenn die Täter keine Flüchtlinge wären. Wenn man mal googelt und alles nach dem 24.12. weglässt, sieht man, dass es in den letzten Jahren genug ähnliche Taten gab, erst im November in Köln, bei dem es ein Todesopfer gab, weil hier Passanten nicht geholfen haben. Grund waren hier Streitigkeiten in der Obdachlosenszene. Letztes Jahr haben drei deutsche Jugendlich in Aachen einen Obdachlosen ebenfalls die Kleidung angezündet. Obdachlose erfrieren jeden Winter, weil ihnen die Sachen geklaut werden, sie wurden totgetreten, schwer verletzt. Es gab diese Fälle in den letzten Jahren zuhauf! Diese Subjektivität nervt mich sehr. Nur weil dieses Mal die Flüchtlinge Täter sind, wird dieser Fall plötzlich aufgebauscht. Vorher hat sich kein Schwein für solche Taten interessiert. 
damit will ich explizit NICHT die Täter in Schutz nehmen. Es geht mir nur um die Denkmuster, die zeigt, wie eingefahren mittlerweile die Denke ist. Und das finde ich schrecklich. Denn nicht die Fälle häufen sich, sondern die Wahrnehmung wird immer spezifischer und diesen Tunnelblick, den manche erfasst, halte ich für sehr gefährlich.

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27. Dezember 2016 um 21:23
In Antwort auf santigoldi

Das Schlimme ist doch, dass diese Tat keinen interessieren würde, wenn die Täter keine Flüchtlinge wären. Wenn man mal googelt und alles nach dem 24.12. weglässt, sieht man, dass es in den letzten Jahren genug ähnliche Taten gab, erst im November in Köln, bei dem es ein Todesopfer gab, weil hier Passanten nicht geholfen haben. Grund waren hier Streitigkeiten in der Obdachlosenszene. Letztes Jahr haben drei deutsche Jugendlich in Aachen einen Obdachlosen ebenfalls die Kleidung angezündet. Obdachlose erfrieren jeden Winter, weil ihnen die Sachen geklaut werden, sie wurden totgetreten, schwer verletzt. Es gab diese Fälle in den letzten Jahren zuhauf! Diese Subjektivität nervt mich sehr. Nur weil dieses Mal die Flüchtlinge Täter sind, wird dieser Fall plötzlich aufgebauscht. Vorher hat sich kein Schwein für solche Taten interessiert. 
damit will ich explizit NICHT die Täter in Schutz nehmen. Es geht mir nur um die Denkmuster, die zeigt, wie eingefahren mittlerweile die Denke ist. Und das finde ich schrecklich. Denn nicht die Fälle häufen sich, sondern die Wahrnehmung wird immer spezifischer und diesen Tunnelblick, den manche erfasst, halte ich für sehr gefährlich.

Dass es übrigens dieses Jahr bis Oktober schon über 70 Brand- oder Sprengstoffanschläge auf Flüchtlingsheime gab, ist anscheinend auch nicht so interessant, was?
Erst an Heiligabend gab es wieder einen Fall... da sagt niemand was zu oder redet von den bösen Nicht-Menschen, die das getan haben...

Wer A sagt, muss auch B sagen. Meine Meinung!

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27. Dezember 2016 um 21:36

Ich finde diesen Fall sehr erschreckend und bin heilfroh, dass der Mann weitgehend unverletzt blieb! 

Eine Häufung von Gewalttaten durch Flüchtlinge lässt sich kaum leugnen. Mich macht das schon sehr nachdenklich. Ich denke schon, dass Probleme unterschätzt wurden, die unter anderem aufgrund von gravierenden Mentalitätsunterschieden zustande kommen.

Irgendwo schrieb jemand, dass die innere Sicherheit zugunsten einer sozialen Utopie aufgegeben wurde. Irgendwie ist da schon etwas dran, auch wenn ich noch immer daran glaube, dass der Weg, Flüchtlinge aufzunehmen, auf jeden Fall der richtige ist! Nur hilft es nichts, die Augen davor zu verschließen, dass die Aufnahme von Millionen von Flüchtlingen nicht ohne Folge für die innere Sicherheit bleibt.

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27. Dezember 2016 um 21:37

Blöd nur, dass bei denen Delikten, von denen ich rede, die Täter eindeutig als rechtsmotiviert eingestuft werden konnten. 

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27. Dezember 2016 um 22:56

Danke, Laaluu; aber es ist alles gut. Ich habe das gut verarbeitet; und es spielt keine Rolle mehr für mein jetziges Leben. Bzw. nur insoweit, als es mein Denken so bestimmt hat, wie es jetzt ist. Und ehrlich gesagt, darüber bin ich doch sehr froh.

Ich hätte es hier auch gar nicht erwähnt, wenn mir dieses Gehetze in eine Richtung nicht so gewaltig stinken würde.
Denn wie man sieht - man kann überall Verbrecher finden. Und dann "treffende" Rückschlüsse ziehen.

Ja, die Meldungen durch die Medien gehen in eine Richtung. Was wirklich fatal ist. Über Delikte von Asylbewerbern wird berichtet; aber Delikte von Deutschen nicht (in dem Umfang), das trägt viel zum schiefen Bild bei.

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27. Dezember 2016 um 23:00

Dann lass doch bitte mal Fakten sprechen.

Du und anderen hier, Ihr macht nichts anders als ständig zu behaupten, bestimmte Ereignisse würden sich häufen. Dann bringt doch bitte mal konkrete Zahlen, mit Quellenangaben.

Und danke, dass Du mir hier quasi unterstellst, ich würde eine Vergewaltigung erfinden.
Ich habe hier nie verschwiegen, dass ich eine solche Erfahrung gemacht habe. Auch wenn ich es nicht regelmäßig in aller Breite und mit sämtlichen Details hier herumposaune.

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28. Dezember 2016 um 9:46

Grundsätzlich:
ich bin dafür, dass Menschen in Not geholfen wird, ob nun Syrer oder Obdachloser. Die Nationalität sollte kein Ausschlusskriterium sein. Die Asylbewerberfamilien, die in unserer Kleinstadt leben, verhalten sich unauffällig, sind gut integriert, ABER
was mir persönlich Angst macht, sind die Zustände, die teilweise in Großstädten herrschen. 
Aktuelle Beispiele:
Attacke Augsburg im Bus, in dem in einen Kinderwagen getreten wurde oder Frankfurt: einer Frau wurde ins Gesicht geschlagen,weil sie die Frage, ob sie Deutsche sei, bejahte
Alles erst die letzten Tage passiert 

Ich war auch gutgläubig, glaube aber mittlerweile nicht mehr an Einzelfälle. Tut mir leid

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28. Dezember 2016 um 10:17

Das ist genauso Mist und darf nicht sein. Dennoch bleibt Unrecht nun mal Unrecht. Rechtsradikale sind menschenverachtend, und sicher kein Repräsendant des deutschen Durchschnittsbürgers. Nur gibt es eben auch radikale Gruppierungen aus anderen Kulturkreisen mit menschenverachtendem Denken. Nicht alle, die hier ankommen, sind froh, integrationswillig und dankbar, nur passt das nicht ins Bild

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28. Dezember 2016 um 10:31

Nein, diese Ereignisse häufen sich nicht, seit mehr Flüchtlinge in Deutschland sind, sondern die Medien berichten einfach mehr darüber, wenn Flüchtlinge Gewaltverbrechen begehen, als wenn Duetsche es tun. Schon mal darüber nachgedacht? Schon mal Medien kritisch hinterfragt?
 

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28. Dezember 2016 um 11:10

http://m.lvz.de/Mitteldeutschland/Polizeiticker-Mitteldeutschland/Festnahmen-nach-Brandanschlag-auf-Bautzener-Fluechtlingsunterkunft

Einzelfälle... 

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28. Dezember 2016 um 11:40



Vielen Dank, Puzze.
Leider schaffen es viele dieser Fälle ja eben nicht in die bundesweiten Medien. Da nimmt kaum jemand überhaupt Notiz davon.

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28. Dezember 2016 um 13:01
In Antwort auf sisasausemaus

Grundsätzlich:
ich bin dafür, dass Menschen in Not geholfen wird, ob nun Syrer oder Obdachloser. Die Nationalität sollte kein Ausschlusskriterium sein. Die Asylbewerberfamilien, die in unserer Kleinstadt leben, verhalten sich unauffällig, sind gut integriert, ABER
was mir persönlich Angst macht, sind die Zustände, die teilweise in Großstädten herrschen. 
Aktuelle Beispiele:
Attacke Augsburg im Bus, in dem in einen Kinderwagen getreten wurde oder Frankfurt: einer Frau wurde ins Gesicht geschlagen,weil sie die Frage, ob sie Deutsche sei, bejahte
Alles erst die letzten Tage passiert 

Ich war auch gutgläubig, glaube aber mittlerweile nicht mehr an Einzelfälle. Tut mir leid

Ich habe mal nach Deinen Beispielen gegoogelt.

Zu der Augsburger Sache habe ich hinsichtlich der Nationalität der Täter nichts finden können.
Ist natürlich unabhängig von dieser schrecklich und gehört geahndet.
Genau so wie die andere Sache.

Aber man darf doch wegen solcher Vorfälle auch nicht "überreagieren".


Stichwort Einzelfall - was genau ist denn ein Einzelfall?
Du verwendest, wie etliche andere hier, diesen Begriff. Kannst Du ihn mal bitte definieren? Ist jetzt nicht irgendwie böse oder fies gemeint, die Bitte. Ich persönlich muss halt einfach nur feststellen, dass ich nicht in der Lage bin, diesen Begriff vernünftig zu erklären. Bemisst sich dieses "Einzelfall" nach absoluten Zahlen? Oder doch eher relativ, prozentual? Ich habe echt keine Ahnung, wie man da herangeht.
Wenn man Hundert Leute hat, und einer begeht eine Tat - ist das dann ein Einzelfall? Vielleicht würden das viele bejahen.
Nehmen wir an, wir haben Tausend Leute - und 10 von ihnen begehen jeweils eine bestimmte Tat - Einzelfälle?
Was wenn wir 10.000 Personen und 100 Täter hätten?
Der prozentuale Anteil der Taten/Täter an der Gesamtgruppe ist überall gleich.
Oder spielen Verhältniszahlen da keine Rolle und man geht nur von absoluten Zahlen aus? Ab wann spricht man dann von Einzelfall? 
 

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28. Dezember 2016 um 13:46
In Antwort auf wachsperle3

Ich habe mal nach Deinen Beispielen gegoogelt.

Zu der Augsburger Sache habe ich hinsichtlich der Nationalität der Täter nichts finden können.
Ist natürlich unabhängig von dieser schrecklich und gehört geahndet.
Genau so wie die andere Sache.

Aber man darf doch wegen solcher Vorfälle auch nicht "überreagieren".


Stichwort Einzelfall - was genau ist denn ein Einzelfall?
Du verwendest, wie etliche andere hier, diesen Begriff. Kannst Du ihn mal bitte definieren? Ist jetzt nicht irgendwie böse oder fies gemeint, die Bitte. Ich persönlich muss halt einfach nur feststellen, dass ich nicht in der Lage bin, diesen Begriff vernünftig zu erklären. Bemisst sich dieses "Einzelfall" nach absoluten Zahlen? Oder doch eher relativ, prozentual? Ich habe echt keine Ahnung, wie man da herangeht.
Wenn man Hundert Leute hat, und einer begeht eine Tat - ist das dann ein Einzelfall? Vielleicht würden das viele bejahen.
Nehmen wir an, wir haben Tausend Leute - und 10 von ihnen begehen jeweils eine bestimmte Tat - Einzelfälle?
Was wenn wir 10.000 Personen und 100 Täter hätten?
Der prozentuale Anteil der Taten/Täter an der Gesamtgruppe ist überall gleich.
Oder spielen Verhältniszahlen da keine Rolle und man geht nur von absoluten Zahlen aus? Ab wann spricht man dann von Einzelfall? 
 

Ich weiß schon, was du meinst..

erstmal sehe ich es grundsätzlich so, dass die meisten Flüchtlinge in guter Absicht herkommen. Das Problem ist jedoch, dass diese Menschen sehr schlimme Dinge erlebt haben, ein Menschenbild kennen, das mit unserem nicht übereinstimmt...
viele sind jung, fühlen sich hier nicht angenommen und sind daher anfällig für Kriminalität allein auf Grund der Situation.. unabhängig von Nationalität!
in kleineren Städten kommt es erst gar nicht zu einer Gruppenbildung wie in einer anonymen Großstadt. Dort entsteht oft eine Gruppendynamik bzgl Gewalttaten

zu deiner Einzelfallfrage:

ich denke, es lässt sich nicht in Zählen ausdrücken, aber auch wenn der Anteil der straffällig gewordenen Ausländer nicht höher ist, so scheint es bemerkenswert, dass auffällig viele Wiederholungstäter dabei sind

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28. Dezember 2016 um 13:47
In Antwort auf wachsperle3

Ich habe mal nach Deinen Beispielen gegoogelt.

Zu der Augsburger Sache habe ich hinsichtlich der Nationalität der Täter nichts finden können.
Ist natürlich unabhängig von dieser schrecklich und gehört geahndet.
Genau so wie die andere Sache.

Aber man darf doch wegen solcher Vorfälle auch nicht "überreagieren".


Stichwort Einzelfall - was genau ist denn ein Einzelfall?
Du verwendest, wie etliche andere hier, diesen Begriff. Kannst Du ihn mal bitte definieren? Ist jetzt nicht irgendwie böse oder fies gemeint, die Bitte. Ich persönlich muss halt einfach nur feststellen, dass ich nicht in der Lage bin, diesen Begriff vernünftig zu erklären. Bemisst sich dieses "Einzelfall" nach absoluten Zahlen? Oder doch eher relativ, prozentual? Ich habe echt keine Ahnung, wie man da herangeht.
Wenn man Hundert Leute hat, und einer begeht eine Tat - ist das dann ein Einzelfall? Vielleicht würden das viele bejahen.
Nehmen wir an, wir haben Tausend Leute - und 10 von ihnen begehen jeweils eine bestimmte Tat - Einzelfälle?
Was wenn wir 10.000 Personen und 100 Täter hätten?
Der prozentuale Anteil der Taten/Täter an der Gesamtgruppe ist überall gleich.
Oder spielen Verhältniszahlen da keine Rolle und man geht nur von absoluten Zahlen aus? Ab wann spricht man dann von Einzelfall? 
 

Was dir passiert ist, tut mir übrigens sehr leid. 
Das wünscht man niemanden

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28. Dezember 2016 um 18:06

Ein interessanter Artikel zum Thema Flüchtlingskriminalität: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-03/fluechtlinge-kriminalitaet-auslaender-polizeiliche-kriminalstatistik

Ich denke, man kann den Artikel so zusammen fassen, dass durch den Flüchtlingsstrom die "Ausländerkriminalität" logischerweise ansteigt (weil der Anteil an Ausländern steigt). Flüchtlinge sind aber deshalb nicht unbedingt krimineller als der Durchschnittsdeutsche!

Der Einwand von gruenspan, dass die Medien mehr über Flüchtlinge als Gewaltverbrecher berichten, ist sicherlich richtig. Ich gebe zu, dass auch mir es manchmal schwer fällt, mir das vor Augen zu führen und die Medien kritisch zu hinterfragen. Auch wenn es nur Einzelfälle sind, so gehen sie einem doch besonders nahe, vor allem wenn der Ort des Verbrechens beinahe vor der Haustür liegt.

Auch wenn viele mittlerweile müde sind über dieses Thema zu diskutieren, finde ich doch, dass es sich lohnt darüber zu sprechen! Es ist ganz natürlich, dass Gewaltverbrechen Ängste auslösen ebenso wie Veränderungen einer Gesellschaft, wie sie durch die Flüchtlingswelle ausgelöst wurde. Nicht jeder ist dazu in der Lage subjektive Empfindungen richtig einzuordnen. Sicherlich möchten viele sich auch gar nicht belehren lassen. Der ein oder andere ist für einen Faktencheck aber auch durchaus dankbar!


 

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28. Dezember 2016 um 18:54
In Antwort auf sisasausemaus

Und das an Weihnachten...unfassbar!!!
hier wird soviel Mist gepostet, aber das scheint niemand zu interessieren...oder habe ich etwas überlesen?
der Mann hat Gott sei Dank überlebt, da diesmal Passanten sehr schnell reagiert haben

Was soll man dazu sagen? Es ist einfach oft so, dass diese Leute 1. eine andere Mentalität haben, 2. ein anderes Verständnis von Recht und Ordnung, 3. manchmal eine extreme Auslegung ihrer Religion eine Rolle spielt, 4. illegal eingereist sind (gegen wie viele EU-Gesetze wurde verstoßen, als über eine 1 Mio Menschen hierher kamen, wurde da etwa differenziert, wer berechtigt zu uns will und wer einfach auf den Zug aufgesprungen ist?), 5. absolut falsche Vorstellungen haben vom Leben hier, so viele denken man bekommt hier alles hinterher geschmissen (o ja, das gelobte Land, in Ungarn, Slowenien usw. wollte komischerweise niemand bleiben) und wenn dann Abschiebung droht, dann gibt es genug Kandidaten, die zu allem fähig sind. Deutsche Vergewaltiger gibt es auch, aber was hat es mit der Flüchtlingsthematik zu tun? Können neben deutschen Straftätern ein paar aus Tunesien, Marokko dem Irak usw. nicht schaden? Einwanderer aus diesen und vielen anderen Staaten kamen völlig unberechtigt nach D., wenn aber Gesetze an DER Stelle nicht eingehalten werden, interessiert es bestimmte Leute hier überhaupt nicht, zumindest schreiben sie nix davon. Stattdessen wir rumgepöbelt.

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28. Dezember 2016 um 20:10
In Antwort auf alissa08

Was soll man dazu sagen? Es ist einfach oft so, dass diese Leute 1. eine andere Mentalität haben, 2. ein anderes Verständnis von Recht und Ordnung, 3. manchmal eine extreme Auslegung ihrer Religion eine Rolle spielt, 4. illegal eingereist sind (gegen wie viele EU-Gesetze wurde verstoßen, als über eine 1 Mio Menschen hierher kamen, wurde da etwa differenziert, wer berechtigt zu uns will und wer einfach auf den Zug aufgesprungen ist?), 5. absolut falsche Vorstellungen haben vom Leben hier, so viele denken man bekommt hier alles hinterher geschmissen (o ja, das gelobte Land, in Ungarn, Slowenien usw. wollte komischerweise niemand bleiben) und wenn dann Abschiebung droht, dann gibt es genug Kandidaten, die zu allem fähig sind. Deutsche Vergewaltiger gibt es auch, aber was hat es mit der Flüchtlingsthematik zu tun? Können neben deutschen Straftätern ein paar aus Tunesien, Marokko dem Irak usw. nicht schaden? Einwanderer aus diesen und vielen anderen Staaten kamen völlig unberechtigt nach D., wenn aber Gesetze an DER Stelle nicht eingehalten werden, interessiert es bestimmte Leute hier überhaupt nicht, zumindest schreiben sie nix davon. Stattdessen wir rumgepöbelt.

Gegen welche EU-Gesetze wurde denn verstoßen?
Die deutschen Asylnormen gewähren jedenfalls JEDEM Menschen das Recht, einen Antrag auf Asyl zu stellen.

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28. Dezember 2016 um 20:16

Die einziges Gesetzeslücken die ich sehe, sind diejenigen, die es Österreichern ungestraft erlauben, ihren rassistischen Müll öffentlich zu verbreiten.
Nichts aus der Geschichte gelernt.
Bei Österreicher 

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28. Dezember 2016 um 20:42
In Antwort auf wachsperle3

Gegen welche EU-Gesetze wurde denn verstoßen?
Die deutschen Asylnormen gewähren jedenfalls JEDEM Menschen das Recht, einen Antrag auf Asyl zu stellen.

Hör doch auf mit dem - ich nix wissen - Sch... Wen willst du eigentlich veräppeln? Wozu haben wir Einreisebestimmungen? Haben wir überhaupt welche? Wie war das nochmal? Asylsuchende haben in dem EU-Land ihren Asylantrag zu stellen, in welches sie als erstes eingereist sind. Man hätte einiges besser machen können, organisierter... nix ist passiert, außer blankes Chaos. Jetzt haben wir hunderttausende, die wieder abgeschoben werden müssen. Abgesehen davon, dass dieser Umstand bestimmt Freudesprünge bei den betroffenen auslösen wird, muss man sich mit all den Problemen und Kosten auseinandersetzen, aber hey, wir schaffen das!

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28. Dezember 2016 um 20:44
In Antwort auf blaetterrascheln

Ein interessanter Artikel zum Thema Flüchtlingskriminalität: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-03/fluechtlinge-kriminalitaet-auslaender-polizeiliche-kriminalstatistik

Ich denke, man kann den Artikel so zusammen fassen, dass durch den Flüchtlingsstrom die "Ausländerkriminalität" logischerweise ansteigt (weil der Anteil an Ausländern steigt). Flüchtlinge sind aber deshalb nicht unbedingt krimineller als der Durchschnittsdeutsche!

Der Einwand von gruenspan, dass die Medien mehr über Flüchtlinge als Gewaltverbrecher berichten, ist sicherlich richtig. Ich gebe zu, dass auch mir es manchmal schwer fällt, mir das vor Augen zu führen und die Medien kritisch zu hinterfragen. Auch wenn es nur Einzelfälle sind, so gehen sie einem doch besonders nahe, vor allem wenn der Ort des Verbrechens beinahe vor der Haustür liegt.

Auch wenn viele mittlerweile müde sind über dieses Thema zu diskutieren, finde ich doch, dass es sich lohnt darüber zu sprechen! Es ist ganz natürlich, dass Gewaltverbrechen Ängste auslösen ebenso wie Veränderungen einer Gesellschaft, wie sie durch die Flüchtlingswelle ausgelöst wurde. Nicht jeder ist dazu in der Lage subjektive Empfindungen richtig einzuordnen. Sicherlich möchten viele sich auch gar nicht belehren lassen. Der ein oder andere ist für einen Faktencheck aber auch durchaus dankbar!


 

Ein wirklich interessanter Artikel. 
 
Der passt zu dem, was ich letzten hier im Nachbarforum las. Dort wurde auch behauptet, dass man ja nicht abstreiten könne, dass Flüchtlinge krimineller seien. Schließlich habe man hier 83 Mio Deutsche, aber nur etwa 1,5 Mio Flüchtlinge - die aber so und so viele Straftaten begangen hätten.

Joah - 83 Mio Einwohner, das mag so pi mal Daumen ja gerade noch hinkommen. 
Ich hab allerdings noch nie gehört, dass Morde, Vergewaltigungen und sonstige Gewaltdelikte etwa von Babys oder Kleinkinder begangen worden wären. Über Kindergarten- und Schulkinder ist mir derartiges auch noch "nicht" zu Ohren gekommen. Und auch ältere Damen, wie es etwa meine Großtanten waren, mit 93 bzw. 95 Jahren, und ältere Herren machen doch eher selten mit solchen Schlagzeilen von sich reden.

Kinder (bis 14 Jahre) und ältere Menschen (etwa ab 55/60 Jahren) kommen, gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung, als Täter (insbesondere von Gewaltdelikten) kaum bis gar nicht vor. Auch Frauen sind in den Kriminalitätsstatistiken doch recht unterrepräsentiert; obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung irgendwo um die 50 Prozent liegt.

Die mit Abstand größte Gruppe bei deutschen, inländischen Tätern stammt aus dem Bereich der männlichen Jugendlichen und jungen erwachsenen Männern, Pubertät bis etwa Mitte 20. Gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung ist diese Gruppe überproportional häufig "kriminell".

Unter den Flüchtlingen, Asylbewerbern macht die Gruppe junger Männer aber einen sehr großen Anteil aus. Kleine Kinder und vor allem ältere Leute sind dort im Gegensatz dazu unterproportional vertreten. Auch der Anteil der Frauen entspricht nicht der "normalen" Verteilung in der Bevölkerung, sondern ist geringer.

Wenn man jetzt die Gruppen "Gesamtbevölkerung Deutschland" und "Asylbewerber" gegenüberstellt, dann muss doch wirklich jedem auffallen, dass man die insofern eben gerade nicht einfach so vergleichen kann. Die Zusammensetzung der Gruppen ist dafür doch viel zu unterschiedlich.

 

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28. Dezember 2016 um 20:56
In Antwort auf alissa08

Hör doch auf mit dem - ich nix wissen - Sch... Wen willst du eigentlich veräppeln? Wozu haben wir Einreisebestimmungen? Haben wir überhaupt welche? Wie war das nochmal? Asylsuchende haben in dem EU-Land ihren Asylantrag zu stellen, in welches sie als erstes eingereist sind. Man hätte einiges besser machen können, organisierter... nix ist passiert, außer blankes Chaos. Jetzt haben wir hunderttausende, die wieder abgeschoben werden müssen. Abgesehen davon, dass dieser Umstand bestimmt Freudesprünge bei den betroffenen auslösen wird, muss man sich mit all den Problemen und Kosten auseinandersetzen, aber hey, wir schaffen das!

"Wie war das nochmal? Asylsuchende haben in dem EU-Land ihren Asylantrag zu stellen, in welches sie als erstes eingereist sind."

Naja, wenigstens hübsch nachplappern kannste.
Ändern aber nichts daran, dass das Nachgeplapperte eben einfach auch hübsch falsch ist.

Versuch es doch einfach mal mit Art. 17 der Dublin-III-VO.
Danach hat jedes Land das Recht des freiwilligen Selbsteintrittes, und damit - einzig in seinem Ermessen liegend - das Recht, abweichend von der eigentlichen Zuständigkeitsregelung das Asylverfahren an sich zu ziehen.
 

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28. Dezember 2016 um 21:06
In Antwort auf wachsperle3

"Wie war das nochmal? Asylsuchende haben in dem EU-Land ihren Asylantrag zu stellen, in welches sie als erstes eingereist sind."

Naja, wenigstens hübsch nachplappern kannste.
Ändern aber nichts daran, dass das Nachgeplapperte eben einfach auch hübsch falsch ist.

Versuch es doch einfach mal mit Art. 17 der Dublin-III-VO.
Danach hat jedes Land das Recht des freiwilligen Selbsteintrittes, und damit - einzig in seinem Ermessen liegend - das Recht, abweichend von der eigentlichen Zuständigkeitsregelung das Asylverfahren an sich zu ziehen.
 

GsD hast du die Weisheit mit den Löffeln gefressen. Anders gesagt - wenn Mutti alle einlädt, dann geht das schon i.O. Warum bloß? Es ging doch um syrische Flüchtlinge, wieviel % waren nun Syrer? Wie wieviele kommen aus Ländern, die als sicher eingestuft werden? Die überwiegende Mehrheit. Aber den Deutschen geht es eh so gut, ein bisschen Abschieberei (abgesehen von anderen Kosten, wie Lebensmittel, Medizin, Unterbringung, zus. Verwaltungsaufwand, Sicherheit usw.) können wir uns doch locker leisten.

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28. Dezember 2016 um 21:08
In Antwort auf alissa08

Hör doch auf mit dem - ich nix wissen - Sch... Wen willst du eigentlich veräppeln? Wozu haben wir Einreisebestimmungen? Haben wir überhaupt welche? Wie war das nochmal? Asylsuchende haben in dem EU-Land ihren Asylantrag zu stellen, in welches sie als erstes eingereist sind. Man hätte einiges besser machen können, organisierter... nix ist passiert, außer blankes Chaos. Jetzt haben wir hunderttausende, die wieder abgeschoben werden müssen. Abgesehen davon, dass dieser Umstand bestimmt Freudesprünge bei den betroffenen auslösen wird, muss man sich mit all den Problemen und Kosten auseinandersetzen, aber hey, wir schaffen das!

Und ja, man hätte einiges besser machen können, organisierter.

Aber trotzdem sollte man sich doch echt die Mühe machen, eben nicht nur stupide nachzuplappern, sondern auch das eigenen Gehirn mal anzustrengen.
Wenn die rechtlichen Bestimmungen es erlauben, dass die Flüchtlinge HIER ihre Anträge stellen, dann verbietet sich die Frage nach den Kosten doch wohl von selbst, oder?
Hat nicht jeder Mensch das Recht, dass man sein Anliegen ernsthaft und allumfassend prüft? Willst Du hier ernsthaft Geld gegen Menschenleben rechnen?

Ich wiederhole mich gerne - ich bin auch nicht dafür, Wirtschaftsflüchtlinge en gros hier aufzunehmen; wirkliche Hilfe vor Ort, indem man Fluchtursachen bekämpft und überwindet, halte ich für sinnvoller und langfristig erfolgreicher.

Aber das Recht, überprüfen zu lassen, ob jemand aus einem "eigentlich" sicheren Land tatsächlich "nur" Wirtschaftsflüchtling ist oder eben doch aufgrund besondere Umstände Anspruch auf Asyl hat, muss einfach aufrecht erhalten bleiben.
Und solche Prüfungen benötigen Zeit, das macht man nicht innerhalb ner halben Minute irgendwo an der Grenze.
 

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28. Dezember 2016 um 21:22
In Antwort auf alissa08

GsD hast du die Weisheit mit den Löffeln gefressen. Anders gesagt - wenn Mutti alle einlädt, dann geht das schon i.O. Warum bloß? Es ging doch um syrische Flüchtlinge, wieviel % waren nun Syrer? Wie wieviele kommen aus Ländern, die als sicher eingestuft werden? Die überwiegende Mehrheit. Aber den Deutschen geht es eh so gut, ein bisschen Abschieberei (abgesehen von anderen Kosten, wie Lebensmittel, Medizin, Unterbringung, zus. Verwaltungsaufwand, Sicherheit usw.) können wir uns doch locker leisten.

Nöö, ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.
Ich bin nur nicht zu faul und zu bequem, bei irgendwelche Dinge, die andere mir als einzige Wahrheit verkaufen wollen, auch mal selbst nachzulesen. Und eben nicht einfach nur hinzunehmen, was andere mir da vorkauen.

Bei der so viel zitierten Dublin-Norm, die Du ja auch bemüht hast, findet man dann sehr schnell eben auch die Regelung, die es erlaubt vom allgemeinen Grundsatz abzuweichen.

Du betätigst Dich hier im Forum - lesen und schreiben scheint also einigermaßen zu klappen. Es ist ein Internet-Forum - Fähigkeiten, im Netz zu surfen sind also grundsätzlich auch vorhanden.
Dann stell Dir doch bitte selbst mal die Frage, warum Du Dir die Dublin-VO nicht einfach mal angeschaut hast - die findet man ohne größere Schwierigkeiten im Netz, sondern auf die mehrheitliche Behauptung, die Anträge hätten gar nicht hier, sondern in Griechenland (Italien, etc.) gestellt und bearbeitet werden müssen, aufgesprungen bist?

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28. Dezember 2016 um 23:38
In Antwort auf sisasausemaus

Und das an Weihnachten...unfassbar!!!
hier wird soviel Mist gepostet, aber das scheint niemand zu interessieren...oder habe ich etwas überlesen?
der Mann hat Gott sei Dank überlebt, da diesmal Passanten sehr schnell reagiert haben

Und weil das hier niemand gepostet hat, interessiert es keinen?
Im Umkehrschluss heißt das, jede Nachricht, die einen interessiert oder bewegt, muss man hier posten?

Hm...von dir sehe ich hier nur den Anschlag vom Weihnachtsmarkt und diesen Thread hier.

Ich sehe aber von dir nichts über das zweijährige, dass mit Erlaubnis der Mutter von einem Mann missbraucht wurde, dem die Mutter sogar vorher Nacktfotos ihrer Tochter gab?

Oder von der Zwölfjährigen, die vom Freund der Mutter extrem misshandelt wurde, was die Mutter nicht interessierte, und die nur dank einer verantwortungsbewussten Nachbarin gerettet werden konnte und schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden konnte?
Nachrichten der letzten Tage.

Muesste dich das als Mutter nicht auch interessieren und bewegen?

Lass mich raten. Diese Meldungen hätten dich sehr interessiert, wenn die Täter Ausländer gewesen wären, und keine Deutschen, nicht wahr?

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28. Dezember 2016 um 23:58
In Antwort auf wachsperle3

Nöö, ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.
Ich bin nur nicht zu faul und zu bequem, bei irgendwelche Dinge, die andere mir als einzige Wahrheit verkaufen wollen, auch mal selbst nachzulesen. Und eben nicht einfach nur hinzunehmen, was andere mir da vorkauen.

Bei der so viel zitierten Dublin-Norm, die Du ja auch bemüht hast, findet man dann sehr schnell eben auch die Regelung, die es erlaubt vom allgemeinen Grundsatz abzuweichen.

Du betätigst Dich hier im Forum - lesen und schreiben scheint also einigermaßen zu klappen. Es ist ein Internet-Forum - Fähigkeiten, im Netz zu surfen sind also grundsätzlich auch vorhanden.
Dann stell Dir doch bitte selbst mal die Frage, warum Du Dir die Dublin-VO nicht einfach mal angeschaut hast - die findet man ohne größere Schwierigkeiten im Netz, sondern auf die mehrheitliche Behauptung, die Anträge hätten gar nicht hier, sondern in Griechenland (Italien, etc.) gestellt und bearbeitet werden müssen, aufgesprungen bist?

Es war nur ein Bsp., es sind -zig Dinge falsch gelaufen (sich unter versch. Namen mehrmals registrieren lassen, falsches geb.Datum angeben), aber schön zu wissen, dass die Mutti einfach nur von dieser Sonderregelung Gebrauch gemacht hat, ohne genau zu kontrollieren, wer da alles einreist (von Weißrussland bis Simbabwe fühlte sich jeder angesprochen). Du tickst wohl wie ein Politiker - es fehlt einfach der Blick fürs Wesentliche und das Verständnis für mögliche Konsequenzen.

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29. Dezember 2016 um 0:54
In Antwort auf wachsperle3

Und ja, man hätte einiges besser machen können, organisierter.

Aber trotzdem sollte man sich doch echt die Mühe machen, eben nicht nur stupide nachzuplappern, sondern auch das eigenen Gehirn mal anzustrengen.
Wenn die rechtlichen Bestimmungen es erlauben, dass die Flüchtlinge HIER ihre Anträge stellen, dann verbietet sich die Frage nach den Kosten doch wohl von selbst, oder?
Hat nicht jeder Mensch das Recht, dass man sein Anliegen ernsthaft und allumfassend prüft? Willst Du hier ernsthaft Geld gegen Menschenleben rechnen?

Ich wiederhole mich gerne - ich bin auch nicht dafür, Wirtschaftsflüchtlinge en gros hier aufzunehmen; wirkliche Hilfe vor Ort, indem man Fluchtursachen bekämpft und überwindet, halte ich für sinnvoller und langfristig erfolgreicher.

Aber das Recht, überprüfen zu lassen, ob jemand aus einem "eigentlich" sicheren Land tatsächlich "nur" Wirtschaftsflüchtling ist oder eben doch aufgrund besondere Umstände Anspruch auf Asyl hat, muss einfach aufrecht erhalten bleiben.
Und solche Prüfungen benötigen Zeit, das macht man nicht innerhalb ner halben Minute irgendwo an der Grenze.
 

Nein! Es kann und darf nicht sein, dass jeder nach D pilgert, um prüfen zu lassen, ob er hier Asyl bekommt! Das ist nirgendwo möglich! 

Es es ist möglich in ein Land einzuwandern. Wenn er einen Job hat, hier arbeiten und leben will - als SELBSTVERSORGER. Aber doch nicht herkommen, weil man hier ein schöneres Leben erwartet und sich aushalten lassen. Warum soll das gut und richtig sein? Es gibt nun mal sichere Länder, wo kein Asyl gewährt wird. Und das ist auch richtig so, wir sind nicht das Sozialamt der Welt. Prüfen einmal jeden durch, nur weil er gern nach D kommen möchte, weil es hier Sozialhilfe oder eine sehr gute Gesundheitsversorgung gibt. Nicht mal EU-Bürger dürfen kommen und die Sozialkassen unterwandern - warum sollten das dann irgendwelche Menschen aus aller Welt können dürfen? 


 

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29. Dezember 2016 um 1:06

Schlimm schlimm, diese ganzen Relativierungen hier

Jaaaa, Deutsche sind ja auch kriminell. Und weil das so ist bereiten wir die Arme aus und laden nochmal eine weitere kriminelle Horde aus aller Herren Länder ein. Und weil wir so nett sind und Deutsche ja auch Sozialhilfe bekommen, füttern wir die ausländische Horde Krimineller natürlich ebenso mit durch. Gleiches Recht für alle. Wenn die Deutschen das können und tun, dann können es die Flüchtlinge natürlich auch. Wir brauchen noch mehr Kriminelle im Land. Und denen müssen wir den Hintern pudern.

Was für eine schwachsinnige Argumentation. "Aber Deutsche sind auch kriminell!". Ja, deshalb schadet eine Horde krimineller Flüchtlinge nicht. Scheint ja sogar gut zu sein, so ist es gerecht verteilt. Was Deutsche können, können andere auch  Die müssen nicht dankbar sein, dass D sie aufgenommen hat und durchfüttert. Nein, zum Dank kann man da den Einheimischen, die den ganzen Rotz bezahlen, ja mal die Treppe runter treten, sie vergewaltigen und ertränken, sie antanzen und bestehlen, sie nötigen und begrabschen und anderweitig Terror ausüben. Das brauchen  wir dringend, es ist wertvoller als Gold.

Herrje, ich kotze! 

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29. Dezember 2016 um 10:02

Schade. Hier wird vieles in einen Topf geschmissen, vor allem wird aber etwas vermischt, was unbedingt differenziert betrachtet werden muss: die Unterscheidung zwischen Migranten und Flüchtlingen. Es ist ganz klar festgelegt, was da die Unterschiede sind.

Flüchtlinge stehen unter Schutz des Aufnahmelandes, da sie in ihrem Heimatland von Tod oder Verfolgung bedroht sind. Heißt: würden sie zurück in ihr Land gehen, ist ihre Sicherheit nicht garantiert, sie würden höchstwahrscheinlich sterben.

Migranten sind in ihrem Heimatland nicht von Tod und Verfolgung bedroht, sondern kommen in ein Land, um ein besseres Leben aufzubauen.

Und da wollen einige Flüchtlinge zurück schicken, in den Tod. In die Verfolgung, in den Horror. Habt Ihr Euch mal die Bilder von Aleppo angesehen?

Das Privileg, in einem Land in Westeuropa geboren worden zu sein, und nicht in Syrien, oder Westafrika, oder einem anderen Land, in dem Verfolgung, Hunger, Greueltaten zum Alltag gehören, macht viele so blind. Aufgrund von Geburt hier und nicht dort, genießt man die Vorteile eines Sozialstaates, aber es soll bitte kein anderer es auch gut haben.
das macht mich wütend.

Wenn hier Krieg herrschen würde, dann würden wir doch auch in ein sicheres Land fliehen wollen, oder?

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29. Dezember 2016 um 11:56

Aber nur, weil etwas ständig vermischt wird, muss man ja nicht selbst mitmachen. Irgendwo muss man doch mal anfangen, selbständig zu denken und die korrekten Begriffezu nutzen.

Und diese maßlosenÜbertreibungen, dass alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen würden, tragen nur zur Polemik bei und zur Verzerung der Realität. 

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29. Dezember 2016 um 16:32
In Antwort auf alissa08

Es war nur ein Bsp., es sind -zig Dinge falsch gelaufen (sich unter versch. Namen mehrmals registrieren lassen, falsches geb.Datum angeben), aber schön zu wissen, dass die Mutti einfach nur von dieser Sonderregelung Gebrauch gemacht hat, ohne genau zu kontrollieren, wer da alles einreist (von Weißrussland bis Simbabwe fühlte sich jeder angesprochen). Du tickst wohl wie ein Politiker - es fehlt einfach der Blick fürs Wesentliche und das Verständnis für mögliche Konsequenzen.

Weißt Du was bei dem Blick für's Wesentliche, den man meint zu besitzen, wichtig bleibt? Dass der Blick für Details nicht verloren geht, die Fähigkeit zu differenzieren, Dinge zu unterscheiden, gesondert zu betrachten und zu bewerten.

Die Selbsteintrittsrechte nach den Dublin-Verordnungen existieren nun mal. Und Deutschland hatte, ohne Bruch von EU-Recht, eben danach das Recht, Asylanträge an sich zu ziehen. Diese rechtliche Möglichkeit ist doch aber absolut unabhängig von der Frage, wie man hierzulande mit bestimmten Asylanträgen behördlicherseits verfahren ist. Dass die Anweisung erging, Syrer bevorzugt zu behandeln, sich quasi auf die Behauptung eines Asylbewerbers zu verlassen, er sei Syrer, ohne eine zuverlässige Prüfung von Ausweispapieren, das fand und finde ich verherrend. 

Du packst diese zwei Sachen, die inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, das Selbsteintrittsrecht und den Verzicht auf Kontrollen, in einen Satz und suggerierst, dass hier ein Zusammenhang bestünde. Der besteht aber nicht. Das sind zwei Dinge, die lediglich im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 zusammentrafen. Das Zusammentreffen war  ZUFÄLLIG. Beides hat ansonsten nichts miteinander zu tun.

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29. Dezember 2016 um 16:33
In Antwort auf wachsperle3

Weißt Du was bei dem Blick für's Wesentliche, den man meint zu besitzen, wichtig bleibt? Dass der Blick für Details nicht verloren geht, die Fähigkeit zu differenzieren, Dinge zu unterscheiden, gesondert zu betrachten und zu bewerten.

Die Selbsteintrittsrechte nach den Dublin-Verordnungen existieren nun mal. Und Deutschland hatte, ohne Bruch von EU-Recht, eben danach das Recht, Asylanträge an sich zu ziehen. Diese rechtliche Möglichkeit ist doch aber absolut unabhängig von der Frage, wie man hierzulande mit bestimmten Asylanträgen behördlicherseits verfahren ist. Dass die Anweisung erging, Syrer bevorzugt zu behandeln, sich quasi auf die Behauptung eines Asylbewerbers zu verlassen, er sei Syrer, ohne eine zuverlässige Prüfung von Ausweispapieren, das fand und finde ich verherrend. 

Du packst diese zwei Sachen, die inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, das Selbsteintrittsrecht und den Verzicht auf Kontrollen, in einen Satz und suggerierst, dass hier ein Zusammenhang bestünde. Der besteht aber nicht. Das sind zwei Dinge, die lediglich im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 zusammentrafen. Das Zusammentreffen war  ZUFÄLLIG. Beides hat ansonsten nichts miteinander zu tun.

Und die Dinge die falsch gelaufen sind?

Wie schön und erfreulich, dass Du registriert hast, dass es Fälle von Mehrfachregistraturen unter verschiedenen Namen, mit falschen Daten gab. Und wie schade, dass Du das erst jetzt registrierst.

Das Problem, dass es zu Betrügereien mit Alias-Namen kommt, ist seit Jahren bekannt.  

Die unsägliche Machtgier von Politikern, in Gemeinden, Ländern bis hin zum Bund, verhindert die Nutzung einheitlicher Techniken und Programme in Behörden und staatlichen Einrichtungen seit Jahrzehnten. Anstatt sich zusammen zu setzen und sich auf EIN Programm zu verständigen, das dann einen ungehinderten Datenfluss und den Zugriff jeder Kommune, jedes Bundeslandes auf Erkenntnisse andere Landes- und Bundesbehörden ermöglichen würde, kocht lieber jeder sein eigenes Süppchen. Was u.a. in Programmen gipfelt, die teilweise miteinander nicht kompatibel sind und es dadurch bedingt zu Daten- und Erkenntnisstaus oder gar -verlusten kommt.

Das hat aber nichts mit den Flüchtlingen zu tun. Wie gesagt - das Problem besteht seit Jahrzehnten, und wird von Kriminellen - Deutschen!! - bereits genau so lange entsprechend genutzt. Sich bei verschiedenen Kommunen, am besten in verschiedenen Ländern für Sozialleistungen anzumelden, haben nicht die Flüchtlinge erfunden!

Das Schlimme daran ist nur, dass es Leute gibt, in Politik und sonstwo, die dieses Problem JETZT in den Fokus der Öffentlichkeit zerren, die JETZT so tun, als wären sie besorgt um das Land, darüber, dass soetwas möglich ist. Und Leute wie Du, die springen dann genau auf diese Argumentationsschiene auf. JETZT! Warum hast Du Dich nicht in den letzten Jahren - VOR der Flüchtlingskrise - mal mit dieser Thematik befasst? 

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29. Dezember 2016 um 16:34
In Antwort auf fusselbine1

Nein! Es kann und darf nicht sein, dass jeder nach D pilgert, um prüfen zu lassen, ob er hier Asyl bekommt! Das ist nirgendwo möglich! 

Es es ist möglich in ein Land einzuwandern. Wenn er einen Job hat, hier arbeiten und leben will - als SELBSTVERSORGER. Aber doch nicht herkommen, weil man hier ein schöneres Leben erwartet und sich aushalten lassen. Warum soll das gut und richtig sein? Es gibt nun mal sichere Länder, wo kein Asyl gewährt wird. Und das ist auch richtig so, wir sind nicht das Sozialamt der Welt. Prüfen einmal jeden durch, nur weil er gern nach D kommen möchte, weil es hier Sozialhilfe oder eine sehr gute Gesundheitsversorgung gibt. Nicht mal EU-Bürger dürfen kommen und die Sozialkassen unterwandern - warum sollten das dann irgendwelche Menschen aus aller Welt können dürfen? 


 

Oh DOCH!
Es kann und darf nicht nur so sein, dass jeder in Deutschland prüfen lassen kann, ob er einen Asylanspruch hat. Es IST sogar so! Und darüber bin ich wirklich sehr glücklich! 
Sofern das in anderen Ländern anders ist,  juckt mich das nicht die Bohne.

Recht auf Asyl ist ein Grundrecht. Ein Menschenrecht!

Und da normale Menschen nun einmal weder einen Schriftzug auf der Stirn haben, an welchem man ablesen kann, ob in ihrem Fall ein Asylgrund gegeben ist - und das kann auch bei Menschen aus "sicheren" Ländern durchaus der Fall sein; noch normale Menschen hellsehen können, und alleine vom Anschauen eines anderen "bing" plötzlich dessen Lebensgeschichte und mögliche Asylgründe "sehen", ist es eben einfach so, dass man hier um entsprechende Prüfungen nicht herumkommt.

Wenn DU so hellsichtig und medial veranlagt bist, dass Du nicht prüfen musst, sondern Dir quasi von woher auch immer die Erkenntnis irgendwie zufliegt, dann tätest Du wirklich gut daran, nicht hier im Forum irgendwelchen Mist zu verbreiten, sondern Deine übermenschlichen Fähigkeiten entsprechenden Behörden zur Verfügung zu stellen.

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29. Dezember 2016 um 16:35
In Antwort auf fusselbine1

Schlimm schlimm, diese ganzen Relativierungen hier

Jaaaa, Deutsche sind ja auch kriminell. Und weil das so ist bereiten wir die Arme aus und laden nochmal eine weitere kriminelle Horde aus aller Herren Länder ein. Und weil wir so nett sind und Deutsche ja auch Sozialhilfe bekommen, füttern wir die ausländische Horde Krimineller natürlich ebenso mit durch. Gleiches Recht für alle. Wenn die Deutschen das können und tun, dann können es die Flüchtlinge natürlich auch. Wir brauchen noch mehr Kriminelle im Land. Und denen müssen wir den Hintern pudern.

Was für eine schwachsinnige Argumentation. "Aber Deutsche sind auch kriminell!". Ja, deshalb schadet eine Horde krimineller Flüchtlinge nicht. Scheint ja sogar gut zu sein, so ist es gerecht verteilt. Was Deutsche können, können andere auch  Die müssen nicht dankbar sein, dass D sie aufgenommen hat und durchfüttert. Nein, zum Dank kann man da den Einheimischen, die den ganzen Rotz bezahlen, ja mal die Treppe runter treten, sie vergewaltigen und ertränken, sie antanzen und bestehlen, sie nötigen und begrabschen und anderweitig Terror ausüben. Das brauchen  wir dringend, es ist wertvoller als Gold.

Herrje, ich kotze! 

Deiner letzten Aussage schließe ich mich an.

Darf ich fragen, wie weit Du mit Deinen Rassengesetzes 2.0 bist? Sind sie bald fertig? Falls ja, es finden sich bestimmt Parteien und Gruppierungen, bei denen Du mit dem entsprechenden rassistischen Mist so richtig groß rauskommst.

Klar, wie laden uns kriminelle Horden aus aller Herren Länder ein! Genau, ich erinnere mich noch gut an entsprechende Aufrufe - "Kriminelle aller Länder kommt zu uns"! Wer war es gleich noch, der das gesagt hat??

Ich schrieb schon oben - Menschen haben keinen Schriftzug auf der Stirn. Da steht bei keinem, der hier herkommt "Krimineller". 

Genau so wie da bei Dir nichts steht - das finde ich viel bedenklicher! Du bist Mutter zweier Kinder!  Mit was für einem unsäglichen Menschenbild und welchem Gedankengut diese Kinder groß werden... Heilige Scheiße, ehrlich! 

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29. Dezember 2016 um 16:36
In Antwort auf gruenspan

Schade. Hier wird vieles in einen Topf geschmissen, vor allem wird aber etwas vermischt, was unbedingt differenziert betrachtet werden muss: die Unterscheidung zwischen Migranten und Flüchtlingen. Es ist ganz klar festgelegt, was da die Unterschiede sind.

Flüchtlinge stehen unter Schutz des Aufnahmelandes, da sie in ihrem Heimatland von Tod oder Verfolgung bedroht sind. Heißt: würden sie zurück in ihr Land gehen, ist ihre Sicherheit nicht garantiert, sie würden höchstwahrscheinlich sterben.

Migranten sind in ihrem Heimatland nicht von Tod und Verfolgung bedroht, sondern kommen in ein Land, um ein besseres Leben aufzubauen.

Und da wollen einige Flüchtlinge zurück schicken, in den Tod. In die Verfolgung, in den Horror. Habt Ihr Euch mal die Bilder von Aleppo angesehen?

Das Privileg, in einem Land in Westeuropa geboren worden zu sein, und nicht in Syrien, oder Westafrika, oder einem anderen Land, in dem Verfolgung, Hunger, Greueltaten zum Alltag gehören, macht viele so blind. Aufgrund von Geburt hier und nicht dort, genießt man die Vorteile eines Sozialstaates, aber es soll bitte kein anderer es auch gut haben.
das macht mich wütend.

Wenn hier Krieg herrschen würde, dann würden wir doch auch in ein sicheres Land fliehen wollen, oder?

Nicht nur Aleppo.

Ich bin entsetzt über die Abschiebungen nach Afghanistan, die vor kurzem stattgefunden haben.
Ich erlaube mir mal etwas zu zitieren:

"Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt. 
Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte bewusst sein. Auch ... besteht unverminderte Gefahr, Opfer einer Gewalttat zu werden. ... Der Aufenthalt in weiten Teilen des Landes bleibt gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet. Bereits bei der Planung des Aufenthaltes sollten die Sicherheitslage und die daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen beachtet werden. Zudem sollte der Aufenthalt auf der Basis eines tragfähigen professionellen Sicherheitskonzepts durchgeführt werden.
Es wird empfohlen, sich bei Reisen nach Afghanistan möglichst schon vor Abreise in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
In ganz Afghanistan besteht ein hohes Risiko, Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Landesweit kann es zu Attentaten, Überfällen, Entführungen und andere Gewaltverbrechen kommen.
Im Januar 2016 gab es in unmittelbarer Nähe des Flughafens Kabul eine heftige Detonation, bei der über 50 Zivilisten verletzt wurden. Im April 2016 wurden bei einem Anschlag gegen ein Regierungsgebäude in Kabul 80 Menschen getötet und über 340 teilweise schwer verletzt.  
Nach dem Ende der internationalen militärischen Unterstützungsmission ISAF haben die afghanischen Sicherheitskräfte landesweit die Sicherheitsverantwortung übernommen, sehen sich jedoch einer starken Insurgenz gegenüber und haben die Lage nicht überall unter Kontrolle.  
Allen Deutschen vor Ort wird zu größtmöglicher Vorsicht geraten. Von Überlandfahrten wird dringend abgeraten. Wo solche zwingend stattfinden müssen, sollten sie auch in vergleichsweise ruhigeren Landesteilen nur im Konvoi, nach Möglichkeit bewacht und mit professioneller Begleitung durchgeführt werden. Die Sicherheitslage auf der Strecke muss zeitnah zur Fahrt sorgfältig abgeklärt werden. Es wird davor gewarnt, an ungesicherten Orten zu übernachten."

Klingt super, oder?
So richtig was für Abenteuerlustige, Extremreisende, Risikofreudige auf der Suche nach dem ultimativen Kick. Vielleicht auch noch was für Lebensmüde.
Aber für normale Menschen?

Das oben sind die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Und da mir ja der Blicks für die Wesentlichen Dinge fehlt, wie mir hier einige bescheinigen, kann ich dummer Mensch mich an dieser Stelle lediglich darauf beschränken, mich zu fragen, was dieser Unsinn soll.

DEUTSCHE, Urlauber, werden davor gewarnt, das Land zu betreten.
Ausländer, Afghanen schieb man fröhlich dorthin zurück.

Sind Deutsche die wertvolleren, kostbareren Menschen? Ist das die Neuauflage von Onkel Adolfs Wahn der Herrenrasse? Die Deutschen als Krone der Schöpfung? Die man beschützen und bewahren muss?
Demgegenüber sind Afghanen - was? Minderwertig? Entbehrlich? Wenn diese dort den tödlichen Gefahren begegenen, denen unsere herausragend humanistische Regierung die Deutschen nicht aussetzen möchte, dann ist das eben Pech? Wahrscheinlich sowas wie natürliche Auslese, oder?

Tut mir leid. Um das zu raffen, bin ich zu blöde.
 

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29. Dezember 2016 um 17:39
In Antwort auf wachsperle3

Nicht nur Aleppo.

Ich bin entsetzt über die Abschiebungen nach Afghanistan, die vor kurzem stattgefunden haben.
Ich erlaube mir mal etwas zu zitieren:

"Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt. 
Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte bewusst sein. Auch ... besteht unverminderte Gefahr, Opfer einer Gewalttat zu werden. ... Der Aufenthalt in weiten Teilen des Landes bleibt gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet. Bereits bei der Planung des Aufenthaltes sollten die Sicherheitslage und die daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen beachtet werden. Zudem sollte der Aufenthalt auf der Basis eines tragfähigen professionellen Sicherheitskonzepts durchgeführt werden.
Es wird empfohlen, sich bei Reisen nach Afghanistan möglichst schon vor Abreise in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
In ganz Afghanistan besteht ein hohes Risiko, Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Landesweit kann es zu Attentaten, Überfällen, Entführungen und andere Gewaltverbrechen kommen.
Im Januar 2016 gab es in unmittelbarer Nähe des Flughafens Kabul eine heftige Detonation, bei der über 50 Zivilisten verletzt wurden. Im April 2016 wurden bei einem Anschlag gegen ein Regierungsgebäude in Kabul 80 Menschen getötet und über 340 teilweise schwer verletzt.  
Nach dem Ende der internationalen militärischen Unterstützungsmission ISAF haben die afghanischen Sicherheitskräfte landesweit die Sicherheitsverantwortung übernommen, sehen sich jedoch einer starken Insurgenz gegenüber und haben die Lage nicht überall unter Kontrolle.  
Allen Deutschen vor Ort wird zu größtmöglicher Vorsicht geraten. Von Überlandfahrten wird dringend abgeraten. Wo solche zwingend stattfinden müssen, sollten sie auch in vergleichsweise ruhigeren Landesteilen nur im Konvoi, nach Möglichkeit bewacht und mit professioneller Begleitung durchgeführt werden. Die Sicherheitslage auf der Strecke muss zeitnah zur Fahrt sorgfältig abgeklärt werden. Es wird davor gewarnt, an ungesicherten Orten zu übernachten."

Klingt super, oder?
So richtig was für Abenteuerlustige, Extremreisende, Risikofreudige auf der Suche nach dem ultimativen Kick. Vielleicht auch noch was für Lebensmüde.
Aber für normale Menschen?

Das oben sind die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Und da mir ja der Blicks für die Wesentlichen Dinge fehlt, wie mir hier einige bescheinigen, kann ich dummer Mensch mich an dieser Stelle lediglich darauf beschränken, mich zu fragen, was dieser Unsinn soll.

DEUTSCHE, Urlauber, werden davor gewarnt, das Land zu betreten.
Ausländer, Afghanen schieb man fröhlich dorthin zurück.

Sind Deutsche die wertvolleren, kostbareren Menschen? Ist das die Neuauflage von Onkel Adolfs Wahn der Herrenrasse? Die Deutschen als Krone der Schöpfung? Die man beschützen und bewahren muss?
Demgegenüber sind Afghanen - was? Minderwertig? Entbehrlich? Wenn diese dort den tödlichen Gefahren begegenen, denen unsere herausragend humanistische Regierung die Deutschen nicht aussetzen möchte, dann ist das eben Pech? Wahrscheinlich sowas wie natürliche Auslese, oder?

Tut mir leid. Um das zu raffen, bin ich zu blöde.
 

Deinen letzten Satz unterschreibe ich so. Herrje, der Jesus ist auferstanden und heißt jetzt wachsperle. Ob Perle oder nicht, eins möchte dir noch sagen - du hast offensichtlich reichlich Zeit über meterlange Texte zu schreiben, das haben die meisten Damen (mich inklusive) hier nicht (liegt in der Natur der Sache, wir sind ja auch in einem Babyforum), was nicht heißt, man hätte dem nichts entgegenzusetzen. Ganz ehrlich, ich habe Urlaub und beschäftige mich viel lieber mit meinen Kindern. In diesem Sinne einen schönen Abend noch.

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29. Dezember 2016 um 17:47
In Antwort auf alissa08

Deinen letzten Satz unterschreibe ich so. Herrje, der Jesus ist auferstanden und heißt jetzt wachsperle. Ob Perle oder nicht, eins möchte dir noch sagen - du hast offensichtlich reichlich Zeit über meterlange Texte zu schreiben, das haben die meisten Damen (mich inklusive) hier nicht (liegt in der Natur der Sache, wir sind ja auch in einem Babyforum), was nicht heißt, man hätte dem nichts entgegenzusetzen. Ganz ehrlich, ich habe Urlaub und beschäftige mich viel lieber mit meinen Kindern. In diesem Sinne einen schönen Abend noch.

"was nicht heißt, man hätte dem nichts entgegenzusetzen."

Doch, bei DIR heißt es das definitiv.
 

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29. Dezember 2016 um 17:57
In Antwort auf wachsperle3

"was nicht heißt, man hätte dem nichts entgegenzusetzen."

Doch, bei DIR heißt es das definitiv.
 

Sicher, du kennst mich in und auswendig, Vogel zeig smiley fehlt hier sowas von.

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29. Dezember 2016 um 18:27

Also ehrlich, wachsperle ist gerade die einzige hier, die etwas sachlich bleibt, Fakten bringt und nicht nur "ALLES VERBRECHER!!!!!! ALLE ABSCHIEBEN!!!!111einself" schreit. Das sie hier so angegriffen und beleidigt wird, spricht Bände...

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29. Dezember 2016 um 18:35
In Antwort auf wachsperle3

Nicht nur Aleppo.

Ich bin entsetzt über die Abschiebungen nach Afghanistan, die vor kurzem stattgefunden haben.
Ich erlaube mir mal etwas zu zitieren:

"Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt. 
Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte bewusst sein. Auch ... besteht unverminderte Gefahr, Opfer einer Gewalttat zu werden. ... Der Aufenthalt in weiten Teilen des Landes bleibt gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet. Bereits bei der Planung des Aufenthaltes sollten die Sicherheitslage und die daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen beachtet werden. Zudem sollte der Aufenthalt auf der Basis eines tragfähigen professionellen Sicherheitskonzepts durchgeführt werden.
Es wird empfohlen, sich bei Reisen nach Afghanistan möglichst schon vor Abreise in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
In ganz Afghanistan besteht ein hohes Risiko, Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Landesweit kann es zu Attentaten, Überfällen, Entführungen und andere Gewaltverbrechen kommen.
Im Januar 2016 gab es in unmittelbarer Nähe des Flughafens Kabul eine heftige Detonation, bei der über 50 Zivilisten verletzt wurden. Im April 2016 wurden bei einem Anschlag gegen ein Regierungsgebäude in Kabul 80 Menschen getötet und über 340 teilweise schwer verletzt.  
Nach dem Ende der internationalen militärischen Unterstützungsmission ISAF haben die afghanischen Sicherheitskräfte landesweit die Sicherheitsverantwortung übernommen, sehen sich jedoch einer starken Insurgenz gegenüber und haben die Lage nicht überall unter Kontrolle.  
Allen Deutschen vor Ort wird zu größtmöglicher Vorsicht geraten. Von Überlandfahrten wird dringend abgeraten. Wo solche zwingend stattfinden müssen, sollten sie auch in vergleichsweise ruhigeren Landesteilen nur im Konvoi, nach Möglichkeit bewacht und mit professioneller Begleitung durchgeführt werden. Die Sicherheitslage auf der Strecke muss zeitnah zur Fahrt sorgfältig abgeklärt werden. Es wird davor gewarnt, an ungesicherten Orten zu übernachten."

Klingt super, oder?
So richtig was für Abenteuerlustige, Extremreisende, Risikofreudige auf der Suche nach dem ultimativen Kick. Vielleicht auch noch was für Lebensmüde.
Aber für normale Menschen?

Das oben sind die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Und da mir ja der Blicks für die Wesentlichen Dinge fehlt, wie mir hier einige bescheinigen, kann ich dummer Mensch mich an dieser Stelle lediglich darauf beschränken, mich zu fragen, was dieser Unsinn soll.

DEUTSCHE, Urlauber, werden davor gewarnt, das Land zu betreten.
Ausländer, Afghanen schieb man fröhlich dorthin zurück.

Sind Deutsche die wertvolleren, kostbareren Menschen? Ist das die Neuauflage von Onkel Adolfs Wahn der Herrenrasse? Die Deutschen als Krone der Schöpfung? Die man beschützen und bewahren muss?
Demgegenüber sind Afghanen - was? Minderwertig? Entbehrlich? Wenn diese dort den tödlichen Gefahren begegenen, denen unsere herausragend humanistische Regierung die Deutschen nicht aussetzen möchte, dann ist das eben Pech? Wahrscheinlich sowas wie natürliche Auslese, oder?

Tut mir leid. Um das zu raffen, bin ich zu blöde.
 

Das krasse an diesem Abschiebeflug nach Kabul war auch, dass nicht nur Asylbewerber der letzten 2 Jahre abgeschoben wurden, sondern auch Menschen, die schon seit Ewigkeiten hier leben, eine Familie, eine Arbeit und ein neues Leben haben. Die wurden in ein Kriegsgebiet geflogen, in dem sie völlig auf sich alleine gestellt sind! Klar, sie waren nur geduldet, aber integriert. Sowas ist auch bei vielen Abschiebungen in den Balkan letztes Jahr passiert. Da wurden Familien auseinandergerissen. Das kann es doch auch nicht sein.

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29. Dezember 2016 um 21:20

Ich kann verstehen, dass hier immer wieder die selbe Diskussion ausbricht aber eigentlich glaube ich, dass alle sich das selbe wünschen:
1.: dass das alles garnicht nötig wäre und jeder in frieden leben könnte
2.: dass jeder, der in seinem Land nicht sicher Leben kann zu uns kommen kann um sich hier eine neue Existenz aufzubauen
3.: dass diese Leute in einem friedlichen Miteinander leben
4.: wenn nicht, es natürlich Konsequenzen gibt

ich bin sicher niemand will, dass die Leute in Rebeccas Beispiel zurück geschickt werden aber ich finde schon, dass alle die straffällig werden wieder gnadenlos zurück geschickt werden sollten. Und ich denke so geht es den meisten.

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28. Januar 2017 um 10:26

 Bitte was?

Also auf diesen küchenpsychologischen Unsinn möchte ich dann doch gerne mal noch antworten, auch wenn der Thread schon etwas älter ist.

Nein, ich habe kein schlechtes Männerbild, wähn(t)e mich auch keineswegs in ständiger Bedrohung und sah bzw. sehe nicht überall potentielle Vergewaltiger.
Wie kommt man auf so einen Mist?

Abgesehen davon - mir ist nicht so ganz klar, von welchen Tatsachen Du hier sprichst.

Hab ich hier irgendwo Aussagen über die Sicherheitslage gemacht? Geschrieben, dass diese sich nicht geändert hat? Dass es keine Straftaten gibt, die von Flüchtlingen gegangen werden/wurden? Irgendwas in dieser Art?

 

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