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Obstipation bei Kleinkind

30. Juni 2013 um 12:54

Unser Sohn (im September 3) tut sich schon Monatelang total schwer beim Stuhlgang, deswegen hält er es oft auch tagelang ein! Wir haben alles mögliche ausprobiert und viel Nerven gelassen, bis wir gestern ins KH fahren mussten, weil unser Kleiner dermaßen geschrien hatte. Er hat einen Einlauf bekommen, weil er großer Klumpen den Ausgang "verstopft" hat. Haben ihn mit ein paar Tropfen "auf Drogen gesetzt", dass er es nicht wirklich mitbekommt. Dieser Anblick - es war schrecklich! Jetzt meinen die im KH dass es so oft vorkommt, aber oft auch über das ganze Leben geht. Super! Ich habe totale Angst dass wir jetzt Dauergast im KH werden und ständig zum Einlauf müssen, weil es sogar mit Movicol Beutelchen nicht mehr geklappt hat. Es wurde Sono gemacht vom Bauch und allen inneren Organen und es wurde abgetastet, aber es war alles i.O.. Jetzt sollten wir iwann mal stationär kommen, um dort ein "Töpfchentraining" zu machen. Allerdings versuche ich zu Hause selbst alles ihm das Töpfen schmackhaft zu machen, aber er schreit nur. Wie wollen die das dann im KH machen? Oder wollen die nur an den Kindern viel abrechnen?

Ich fühl mich iwie schuldig und als würde ich echt alles falsch machen!

Hat jmd Erfahrung mit Verstopfung bei Kleinkindern?

Danke euch!

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30. Juni 2013 um 13:01

...
Ich bin 16, weiss aber von meiner Mutti, dass ich mit 3 Jahren das selbe Problem hatte.
Pipi in die Toilette war okay, aber gross wollte ich wohl einfach nicht... Oft tagelang, sodass es zur Verstopfung kam.
Kinderärztin meinte damals, meine Eltern sollen das beobachten uns erstmal abwarten.. Nach ein paar Monaten hat es sich dann wirklich gegeben und alles war wieder okay.

Also viel Glück, dass es sich bei deinem Sohn auch einfach wieder gibt!

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30. Juni 2013 um 13:23


habe schon alles durch, wobei es bei ihm eher Kopfsache ist (er hatte oftmals festen Stuhlgang und jetzt hat er Angst dass es wehtut) und weniger das Essen. Er macht mit 10 Pflaumen genauso wenig als wenn er Nudeln mit Soße ist. Kein körperliches Problem, eher ein psychisches, aber das versteht natürlich ein so kleines Kind nicht.

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30. Juni 2013 um 13:35

Hallo
meine Tochter hat auch eine chronische obstipation, uns hat lactulose sehr gut geholfen. Die Dosierung sprichst du am besten mit dem Kinderarzt ab.
wir geben bei bedarf 1 mal täglich 5 ml ( kann man bis zu3 mal täglich geben)
ist der Stuhl weich, wird er auch vom kopf freier.

Gute Besserung.

lg

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30. Juni 2013 um 13:41

Hi Caroe
Bekommt dein kleiner Mann genug Bewegung und vor allem - trinkt er genug? Bekommt er Leitungswasser, wenn ja, ist eures sehr kalkhaltig?

Was bekommt er zu essen?

Als erstes solltest du möglichst auf stopfende Lebensmittel verzichten: Kakao (Schokolade), Bananen, Karotten, Weißmehl, Reis + Haferflocken. Hast du schon versucht, solche mal wegzulassen?

Im Gegenzug sollten Ballaststoffe drin sein. Mit fast 3 kannst du kleine Mengen Vollkornprodukte geben (vielleicht noch auf ganze Körner verzichten).
Wenn er kein Trockenobst mag (wie unten empfohlen), kannst du Früchtebrot probieren.

Probiere mal aus, ob du deinem Sohn gleich nach dem Aufwachen ein Glas Buttermilch geben kannst (falls er die nicht mag, geht auch kaltes Wasser).
Was auch gut hilft, sind Leinsamen. Die Wirkung kommt aber erst so nach 4 Wochen und nur, wenn man sie regelmäßig nimmt. Und Achtung: Dann unbedingt auf zusätzliche Flüssigkeit achten, sonst erreichst du eher das Gegenteil, da die im Bauch aufquellen!!

Das mit den Leinsamen kannst du vielleicht bei einem Arzt abklären, der sich auch mit natürlicher Heilkunde auskennt. Da könntest du auch fragen, ob Milchzucker etwas für dein Kind wäre.

Versuche, auf ausreichend Bewegung, Flüssigkeit zu achten und die Ernährung umzustellen.
Denn denn Kleiner muss aus dem Teufelskreis raus. Durch die blöde Toiletten-Erfahrung hat er wahrscheinlich Angst davor, weil er sich an die Schmerzen erinnert. Deswegen hält er zusätzlich ein und deswegen wird aber die nächste Verstopfung leider nicht auf sich warten lassen

Wenn sich trotz Umstellung langfristig nichts ändert, solltest du überlegen, auf Unverträglichkeiten testen zu lassen.
Kannst du natürlich auch jetzt schon in Erwägung ziehen.

Wünsche euch alles Gute!!


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30. Juni 2013 um 14:00
In Antwort auf kiwischale

Hi Caroe
Bekommt dein kleiner Mann genug Bewegung und vor allem - trinkt er genug? Bekommt er Leitungswasser, wenn ja, ist eures sehr kalkhaltig?

Was bekommt er zu essen?

Als erstes solltest du möglichst auf stopfende Lebensmittel verzichten: Kakao (Schokolade), Bananen, Karotten, Weißmehl, Reis + Haferflocken. Hast du schon versucht, solche mal wegzulassen?

Im Gegenzug sollten Ballaststoffe drin sein. Mit fast 3 kannst du kleine Mengen Vollkornprodukte geben (vielleicht noch auf ganze Körner verzichten).
Wenn er kein Trockenobst mag (wie unten empfohlen), kannst du Früchtebrot probieren.

Probiere mal aus, ob du deinem Sohn gleich nach dem Aufwachen ein Glas Buttermilch geben kannst (falls er die nicht mag, geht auch kaltes Wasser).
Was auch gut hilft, sind Leinsamen. Die Wirkung kommt aber erst so nach 4 Wochen und nur, wenn man sie regelmäßig nimmt. Und Achtung: Dann unbedingt auf zusätzliche Flüssigkeit achten, sonst erreichst du eher das Gegenteil, da die im Bauch aufquellen!!

Das mit den Leinsamen kannst du vielleicht bei einem Arzt abklären, der sich auch mit natürlicher Heilkunde auskennt. Da könntest du auch fragen, ob Milchzucker etwas für dein Kind wäre.

Versuche, auf ausreichend Bewegung, Flüssigkeit zu achten und die Ernährung umzustellen.
Denn denn Kleiner muss aus dem Teufelskreis raus. Durch die blöde Toiletten-Erfahrung hat er wahrscheinlich Angst davor, weil er sich an die Schmerzen erinnert. Deswegen hält er zusätzlich ein und deswegen wird aber die nächste Verstopfung leider nicht auf sich warten lassen

Wenn sich trotz Umstellung langfristig nichts ändert, solltest du überlegen, auf Unverträglichkeiten testen zu lassen.
Kannst du natürlich auch jetzt schon in Erwägung ziehen.

Wünsche euch alles Gute!!



Hi!

Er bewegt sich sehr viel, aber trinkt recht wenig. Ich biete ihm es ständig an, aber wenn er nicht will, kann ich leider nicht mehr tun. Am Essen wie gesagt, liegt es nicht. Haben schon alles durch und für Leinsamen (mal abgesehen davon dass er zu wenig dafür trinkt) sind wir schon "zu schlimm dran". Auch Milchzucker bringt einfach nichts mehr, da brauchen wir schon echte "Hämmer". Er zwickt zusammen auch wenn sein Stuhl total weich ist, somit kann ich mir die ganzen Trockenfrüchte und Co. auch sparen, da ihm die Konsistenz egal ist. Es wird zurückgehalten!

Der Arzt meinte, dass dazu viel gehört, wie bei ihm im Moment: sind erst umgezogen, ist erst seit Januar im Kiga, trinkt zu wenig, schlingt beim Essen wahnsinnig und kaut nicht alles gut, usw... viele Probleme machen dann dieses große Problem. Manchmal klappt es super, als wär nie iwas gewesen, ein anderes mal ist es dann wie gestern, da spitzt es sich zu bis zum Höhepunkt.

Wir können ihm nur insofern helfen, dass wir seinen Stuhl weich halten und es einfach Klick macht.

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30. Juni 2013 um 14:12

Wieviel Movicol bekommt er denn?
Bei meiner Tochter geht ohne Movicol gar nichts. Sie isst gesund und trinkt genug, dran liegt es nicht.
Haben mit 2 beuteln an Tag angefangen und dann langsam reduziert. Aufs Klo ging zu Beginn auch nicht. Mittlerweile geht sie aufs Klo. Trotz Movicol nur alle zwei Tage.
Mittlerweile bekommt sie jeden zweiten Tag einen Beutel und es klappt.
Sie müssen lernen, dass es nicht wehtut und das ist ein sehr langwieriger Prozess?
Lg

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30. Juni 2013 um 14:14
In Antwort auf ilias_12523801

Wieviel Movicol bekommt er denn?
Bei meiner Tochter geht ohne Movicol gar nichts. Sie isst gesund und trinkt genug, dran liegt es nicht.
Haben mit 2 beuteln an Tag angefangen und dann langsam reduziert. Aufs Klo ging zu Beginn auch nicht. Mittlerweile geht sie aufs Klo. Trotz Movicol nur alle zwei Tage.
Mittlerweile bekommt sie jeden zweiten Tag einen Beutel und es klappt.
Sie müssen lernen, dass es nicht wehtut und das ist ein sehr langwieriger Prozess?
Lg


Zu "normalen" Zeiten bekam er einen Beutel am Tag, dann brachte das nichts mehr, sind wir auf zwei hoch. Gestern nach dem Einlauf im KH meinte der Arzt, dass wir heute und morgen 4 geben sollen und danach 2 Beutel am Tag!

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30. Juni 2013 um 14:24


Genau das ist es eben - dieser Teufelskreis! Er nagt an den Kindern und an den Eltern! Sein großes Geschäft bestimmt im Moment unser Leben, so doof es sich anhört! Ich kann manchmal echt nicht mehr! Und das schlimmste ist, man kann nicht sagen "das hört morgen wieder auf", sondern Ärzte und Co. meinen dass das bis ins hohe Alter gehen kann! Super! Und bis die Kinder da iwas davon verstehen, sind sie womöglich schon 6 und dann müssen sie wohl zu einem Psychologen deshalb? Ach man..! Kann jedem mitfühlen, der das gleiche durchmacht wie wir!

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30. Juni 2013 um 14:33
In Antwort auf ela_11967530


Zu "normalen" Zeiten bekam er einen Beutel am Tag, dann brachte das nichts mehr, sind wir auf zwei hoch. Gestern nach dem Einlauf im KH meinte der Arzt, dass wir heute und morgen 4 geben sollen und danach 2 Beutel am Tag!

Wenns bei uns schlecht läuft

Erhöhen wir auch kurzfristig. Dann kann sie es nimmer zurückhalten und es flutscht wieder. Danach reduzieren wir wieder langsam.
Sie nimmt seit 1,5 Jahren Movicol und ein Ende ist nicht in Sicht. Sie hat wohl nen sehr trägen Darm.
Zu manchen Zeiten bin ich fast verzweifelt. Man wartet und wartet auf den Stuhlgang und nichts passiert. Ich kann dich gut verstehen. Zumal manche Leute ankamen und mir Vorwürfe machten. Ich würde sie falsch ernähren usw. Das hat mich richtig fertig gemacht.
Die KiÄ meinte, dass uns das Problem evtl ein Leben lang begleiten wird.

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30. Juni 2013 um 14:46
In Antwort auf ilias_12523801

Wenns bei uns schlecht läuft

Erhöhen wir auch kurzfristig. Dann kann sie es nimmer zurückhalten und es flutscht wieder. Danach reduzieren wir wieder langsam.
Sie nimmt seit 1,5 Jahren Movicol und ein Ende ist nicht in Sicht. Sie hat wohl nen sehr trägen Darm.
Zu manchen Zeiten bin ich fast verzweifelt. Man wartet und wartet auf den Stuhlgang und nichts passiert. Ich kann dich gut verstehen. Zumal manche Leute ankamen und mir Vorwürfe machten. Ich würde sie falsch ernähren usw. Das hat mich richtig fertig gemacht.
Die KiÄ meinte, dass uns das Problem evtl ein Leben lang begleiten wird.


So lange nehmt ihr das Zeug schon ein und es ist immer noch nicht besser? Oh nein! Ich sehe ihn schon in ein paar Jahren, wo er mit seinen Freunden spielt und immer noch die Beutel in sein Trinken gemischt bekommt und ihn alle fragen was er hat!

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30. Juni 2013 um 15:15

Also
bei der Entbindung (Kaiserschnitt) meiner beiden Kinder gab's einen Tag später jedesmal ein Zäpfchen. Und das hat reingehauen o.O.

Gibt es denn soetwas nicht für Kinder? DAS kann man nicht anhalten.

Wir haben unserem Sohn übrigens sein Töpfchen mit einer Belohnung für's reinkackern und pullern schmackhaft gemacht. Hat perfekt gleich auf Anhieb geklappt. Es gab zur Belohnung 'n Kinderriegel, Lutscher, was auch immer. Das,was er sich gewünscht hat. Hauptsache er hat irgendwas in's Töpfchen gemacht. Und wenn's geklappt hat, gab's n riesen geklatsche und Trara und gesinge.

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30. Juni 2013 um 15:21
In Antwort auf ela_11967530


So lange nehmt ihr das Zeug schon ein und es ist immer noch nicht besser? Oh nein! Ich sehe ihn schon in ein paar Jahren, wo er mit seinen Freunden spielt und immer noch die Beutel in sein Trinken gemischt bekommt und ihn alle fragen was er hat!

Weiß er, dass du das reinmischst?
Falls ja, kleiner Tipp! Mach's heimlich!

Ich belüge meine Kinder eigentlich nie, aber vom Movicol weiß sie nichts! Am Anfang hab ich's ihr gesagt, dann wollt sie das Getränk nicht und außerdem war ihr Problem wieder ein Thema. Musste ja immer sagen, trinkt deine Medizin etc.

Hab's dann heimlich ins trinken gemischt. Meist Saftschorle, selten mal ein kleines Fanta. Sie hat's immer ohne Probleme getrunken. Außerdem dachte/denkt sie dann, dass sie den Stuhlgang selbst schafft und nicht durch Medizin. Da war sie dann immer mächtig stolz. Dadurch hat's dann immer besser geklappt und wie gesagt, wir haben nun nur noch alle 2 Tage nen Beutel!

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30. Juni 2013 um 16:17

Hallo
Wir hatten das Problem bei unserer Tochter auch gute 10 Monate bestimmt. Sie war Weltmeister im anhalten, hatte einfach keine Lust auf ihr großes Geschäft. Wir haben ihr alle 4 Tage einen Einlauf gemacht, Zuhause, waren damit nie im Krankenhaus. Sie hat sich zwar immer mit Händen und Füßen gewehrt aber es mußte ja eben so ein. Von Töpfchen hat sie gar nichts gehalten, da wurds eher noch schlimmer. Das Problem löste sich erst nachdem sie dann endlich sauber wurde mit 3,5 Jahren. Seitdem macht sie mehrmals täglich ihr großes Geschäft, ohne Hilfe. Ich hab von einem Töpfchentraining im Krankenhaus noch nie etwas gehört? Was soll das bringen? Wenn das Kind nicht will dann wills nicht

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30. Juni 2013 um 16:47

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Bei uns hat nir eins geholfen: lactulade al!!!! Hol dir das!

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1. Juli 2013 um 12:41

*schieb*
ich schieb nochmal. Vll gibt es ja noch die ein oder andere Mutter mit dem selben Problem!

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