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Offene Adoption, wer hats gemacht?

30. Dezember 2013 um 13:17

Hi,

mein Mann und ich überlegen zu adoptieren, wissen jedoch nicht, welche Art von Adoption die bessere ist. Was sagt ihr? Wer von euch hat schon adoptiert und wenn ja, wie?? Wir würden uns sehr über viele Antworten freuen.
Gruß

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30. Dezember 2013 um 21:50

Halboffen
Wir haben ein Adoptivkind, bei uns war es eine halboffene Adoption

Sprich wir hätten beim Jugendamt nach dem die leibliche Mutter beim Notar in die Adoption eingewillgt hatte ie treffen können.
Bei uns war es so, dass die leibliche Mutter das nicht wollte.
Wir schreiben der leiblichen Mutter aussicht von dem Kind, und geben das beim JA ab.

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2. Januar 2014 um 14:37

Fragen über Fragen...
Hi Kleene0907,

wie lange habt ihr denn auf euer Kind warten müssen und wie alt wart ihr zu dem Zeitpunkt, also ihr euch beworben habt? Und wie läuft es bisher? Sorry, dass ich so direkt frage, aber man hört und liest viel, spricht aber wneig mit Leuten, die diesen Schritt schon gewagt haben. Würde mich freuen von dir zu lesen.

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2. Januar 2014 um 18:57


2008 im August hatten wir das erste gespräch, da war ich 28J, mein Mann 32 Jahre
das letzte Gespärch hatten wir im Mai 2009
und unsere Tochter ist am 14.6.2010 eboren (da war mei Mann 34 J. und fast 30J)
Wir haben am 15.6 den Anruf bekommen vom JA
Montags ist sie geboren und am Donnerstag (der selben Woche) haben wir sie mit nach Hause genommen.

Es läuft ganz normal. Sie ist mittlerweile 3,5 Jahre alt, weiss sehr genau was sie will und was nicht, ist ein kleiner Wirbelwind und Sonnenschein und weiß wie sie Mama die Nerven innerhalb kürzester Zeit reissen lässt.
Also alles wie bei jeder anderen Familie mit einem (lebenhaften) 3,5 Jahre alten Kind

Sie hat eine Halbschwester (unterschiedliche Papas) die ebenfalls in einer Adoptionsfamilie lebt und mit der hat sie auch regelmäßig Kontakt seit Sommer 2012
Wir 6 verstehen uns so gut, dass wir einmal im Jahr ein Wochenende wegfahren und dieses Jahr im Sommer zusammen Urlaub machen.

Sie weiss, dass sie noch leibliche Eltern hat, wobei da die Bauchmama mehr ne Rolle spielt. Nach dem leiblichen Vater fragt sie nicht.
Hin und wieder will sie was wissen und ihre Fragen versuchen wir so gut es geht ihr zu beantworten.
Aktuell ist es, warum auch immer, wichtig zu wissen wo die Bauchmama wohnt.
Wir wissen nur, dass sie in der selben Stadt lebt.
Ist für ein 3 jähriges Kind aber unendlich weit.
Nun kam sie auf die Idee, die Bauchmama wohnt beim JA.
Wir haben es einfach so gelassen. Denn auch nach mehr maligen erklären blieb sie dabei, dass sie beim JA wohnen muss.

Wohl ehr weil sie da ein Haus vor Augen hat und damit was anfangen kann.

Und es ist kein Problem direkt zu Fragen, also frag

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2. Januar 2014 um 20:25

Sorgen
Hi, danke für deine Offenheit und deine Antworten. Wir sind demnächst beim JA zum ersten Infotreffen, also noch ganz am Anfang. Hast du zufällig noch einen Tipp, wie man sich da verhalten sollte oder was man unbedingt erfragen sollte? Wir sind gerade noch in der Findungsphase, da es ja schon eine große Entscheidung ist (finde ich zumindest) und deshalb denken wir viel nach, vielleicht auch zu viel.
Ach, falls du noch Tipps hast oder etwas gegen die allgemeinen Sorgen, dann darfst du mir das gerne sagen....
Meine größte Sorge ist glaub ich, dass wir uns bewerben und entweder abgelehnt werden oder das alles am Anfang klappt und man dann 5 Jahre oder so warten muss.......

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7. Januar 2014 um 13:25
In Antwort auf gonca_12321762

Sorgen
Hi, danke für deine Offenheit und deine Antworten. Wir sind demnächst beim JA zum ersten Infotreffen, also noch ganz am Anfang. Hast du zufällig noch einen Tipp, wie man sich da verhalten sollte oder was man unbedingt erfragen sollte? Wir sind gerade noch in der Findungsphase, da es ja schon eine große Entscheidung ist (finde ich zumindest) und deshalb denken wir viel nach, vielleicht auch zu viel.
Ach, falls du noch Tipps hast oder etwas gegen die allgemeinen Sorgen, dann darfst du mir das gerne sagen....
Meine größte Sorge ist glaub ich, dass wir uns bewerben und entweder abgelehnt werden oder das alles am Anfang klappt und man dann 5 Jahre oder so warten muss.......


In erster Linie würde ich sagen, hört es euch an, was die bei eurem JA zu erzählen haben.

Fragen kommen von alleine.

Wir selber haben ja nun relativ kurz gewartet , aber das wäre was was man fragen kann.

wir haben damlas die Aussage bekommen, dass man damit rechnet dass wir innerhalb eines Jahres Eltern sind.
Da es wenige Bewerber gab zu dem Zeitpunkt.

Eine Garantie gibt es ja. logischerweise , nie dafür.

Was mich, die sich auch sehr viele Gedanken gemacht hat, geholfen hat, war zu versuchen normal weiterzuleben.
In Urlaub fahren etc.
Hab mir dann gesagt, man meldet sich ja für Urlaub beim JA ab, wenn jetzt ein Kind in den 14 Tagen kommt, dann war es nicht für uns bestimmt.
Man darf niht aufhören zu leben.

Ich habe Vornamensbucher gekauft und x-Mal durchgeblättert, alles was mir gefiel rausgeschrieben und meinen Mann damit genervt.

Was ich in der ganzen Zeit, des Wartens nicht gemacht habe war, Sachen gkauft, weder nen Body, ne Flasche, nen Schnuller oder was auch immer.
Das war was, was ich nicht konnte bzw das hätte mir das warten schwer gemacht, wenn was zu Hause gelegen hätte.
Ich hab Arbeitskollegen die auch adoptiert haben, die haben mit nem leeren Kinderzimmer gelebt. Für mich und mein Mann unvorstellbar.

Aber da muss man für sich selber entscheiden.
Wir haben ja am Dienstag den Anruf bekommen, waren dann Di. und Mi Sachen besorgen und am Donnerstag habe wir die Maus dann abgeholt aus dem KH nach der U2

Und ja das Warten ist zermürbend, weil man auf was wartet was man sich sehnlichst wünscht und weil man wartet ohne genaues Zeitziel.

Auch wir sind wieder in der Wartezeit , weil wir noch ein Kind möchten.

Da ist das Warten etwas anderes, weil man aufgrund von dem schon vorhandenen Kind nicht immer die Zeit hat sich da Gedanken zu machen, mal abgesehen von abends im Bett.
Aber die Gedanken sind da , immer.

Und was ich lernen musste in der Zeit des Wartens, dass ich und mein Mann damit sehr unterschiedlich damit umgehen. Mit dem Warten

ich hätte den ganzen Tag über nix anderes reden können etc. Wie das Kind heissen könnte etc
Mein Mann hatte da ehr die einstellung , wann sie anrufen kann ich nicht ändern, also einfach abwarten und Tee trinken.

War ein großes Streitthema.

Namenssuche , war was , was mich manchmal durch den Tag brachte und er verdrehte schon fast die Augen , wenn ich mit neuen Namen um die Ecke kam.

Heute ist es wiederrum da anders, klar überlegt man sich wie man ein Geschwisterchen nennen könnte, aber das kann man mit ihm problemloser besprechen und Überlegen.

Und ich "wusste" irgentwann, dass wir ein Mädchen bekommen. Warum auch immer, es war einfach ein Bauchgefühl. Hab ihm dann gesagt, "Wird ein Mädchen"
Erklären woher das Wissen bzw die Gewisssheit kam konnte ich nie.
Auch aktuell hab ich vom Gefühl ehr, dass wir nochmal ein Mädchen bekommen, wobei Madame einen Bruder will.
Aber ich glaub Schwester ist auch nicht so shclimm, wenn es eine wird

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