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Oh Gott, ich werde es tun

9. Dezember 2010 um 16:55

Hey ihr Lieben,

erstmal keine Panik, es ist nix Schlimmes!

Wir haben heute die Zusage für einen Kitaplatz in unserer Wunschkita erhalten. Wir haben lange darum kämpfen müssen.

Jetzt muss ich euch aber doch gestehen, dass ich tief in meinem Kämmerlein gehofft habe, wir würden keinen Platz mehr bekommen....

meine Tochter wird zum Kitastart knapp 2 Jahre alt sein...
ich hätte die Möglichkeit gehabt, noch ein Jahr dran zu hängen, aber ich bilde mir ein, dass das für die Entwicklung meiner Tochter nicht von Vorteil sein kann..

Ich bin selbst Erziehrin und empfinde 2 jahre als das beste "Einstiegsalter"...und trotzdem...

warum fällt mir der Gedanke an die Kitazeit bloß so schwer?
Dabei bin ICH doch immer diejenige gewesen, die den Muttis gesagt hat, dass das doch alles nicht so schlimm sei (da war ich noch kinderlos ).

Auch hier im Forum habe ich mir schon des Öfteren ein schlechtes Gewissen von Muttis machen lassen, die davon überzeugt sind, dass das Kind drei Jahre zu Hause bleiben muss..

Also...wo seid ihr Rabenmütter, die mehr oder weniger schnell nach der Geburt wieder arbeiten gegangen sind???!

Werde ich mich irgendwann mit dem Gedanken anfreunden können, dass meine Tochter bald ein Kindergartenkind sein wird?

Oh man....ich fühle mich so zerrissen...

LG
Steffi+Maus (15 Monate)

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9. Dezember 2010 um 17:11


wie kannst du nur? deine kleine ist erst 2 jahre alt und du steckst sie schon in die kita!!!! das ist doch nicht dein ernst.



Also meine kleine ging zu ner Tagesmutter da war sie fast 12 monate. ich musste wieder die schulbank drücken. ich muss sagen, als ich ging, hatte ich tränen in den augen und musste mich zusammenreißen, damit ich nicht komplett in tränen ausbreche.

und auch als sie diesen april (bin umgezogen und wollte dass sie in den kiga geht) das erste mal in den kiga ging, hatte ich wieder tränen in den augen. es war einfach unglaublich. ist meine maus 4,5 jahre alt gewesen und ich musste schon wieder heulen obwohl ich das ja schon öfters durchgemacht habe. Und als sie jetzt im september wieder in den kiga kam, kamen schon wieder diese blöden tränen^^


Wünsch dir viel spaß beim loslassen

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9. Dezember 2010 um 17:13

Hey
lieben dank für deine antwort.

woran hättest du das fest gemacht?

meine maus ist ein totales mutti-kind, wird auch noch gestillt..,
gerade dehalb mache ich mir ja solche gedanken...

lg
steffi

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9. Dezember 2010 um 18:05

Das ist doch auch in ordnung
sein kind erst mit drei jahren in die kita zu geben.

auch wenn ich selbst erzieherin bin, ich kann ihr einfach nicht das bieten, was sie in einer einrichtung bekommt.

wie soll mein kind solzialkompetenzen erlangen, wenn ich ausschließlich mit ihr ab und zu in eine spielgruppe gehe?!

selbst die kä sprach mich vor kurzem an, warum meine tochter denn immer noch nicht in eine kita geht......

im endeffekt weiss ich ja auch, dass das eigentliche problem bei mir liegt, nicht bei meinem kind...

lg
steffi

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9. Dezember 2010 um 22:30

..
*schieb*

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9. Dezember 2010 um 22:59

Hey
die meisten einjährigen kinder bekommen das super hin.
ich habe eher die erfahrung gemacht, dass die eingewöhnung schwieriger verläuft, je älter die kinder sind.

deine tochter wird das super wuppen...glaube mir

lg & alles gute
steffi

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10. Dezember 2010 um 7:07

Hi steffi,
das is ne schlechte einstellung, wenn du schon so rangehst, dass du deinem kind damit was schlimmes antust (leichter gesagt...), aber mal ehrlich: es ist durchaus so, dass viele der kleinen sich dort sehr wohl fühlen und es mit mama tagein tagaus auch mal vielleicht unter umständen evtl etwas langatmig wird (hängt aber davon, ab, ob man kontakte zu anderen gleichaltrigen kindern hat). es ist in jedem fall besser, wenn deine einstellung positiv ist, ansonsten wirds für das kind schwerer.
grüße,
lissanna

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11. Dezember 2010 um 21:33

Mmhh..
nicht unbedingt. im grunde genommen liegt das eigentliche problem fast immer bei den eltern. die kinder integrieren sich schnell in ihre jeweilige gruppe und fühlen sich dort auch wohl.
wie bereits erwähnt, oft sind es die eltern, die es ihren kindern schwer machen. ich staune immer wieder, wie selbstständig selbst einjährige kinder bereits sind, während die mutter schwierigkeiten hat, das so anzunehmen und zu unterstützen bzw. zu fördern.
sie sieht ihr kind immernoch als "hilfloses baby" und geht dementsprechend mit ihm um.

im grunde genommen weiss selbst ich das alles, aber es fällt mir einfach so verdammt schwer, das gluckenverhalten sein zu lassen.

ich wünsch dir und deiner maus alles gute.
lg
steffi

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11. Dezember 2010 um 21:56


im grunde genommen weiss ich einfach, dass das beste für mein kind ist. sie ist hier zu hause den ganzen tag von pädagogen umgeben, aber es ist einfach nicht das gleiche.

würde ich sie noch ein jahr zu hause behalten, würde ich das nur um meinetwillen tun-um MIR einen "gefallen" zu tun.

lg
steffi

p.s.: jeder wie er mag

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