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Oh Gott oh Gott, ich schaff das nicht

10. Juli 2012 um 19:45 Letzte Antwort: 11. Juli 2012 um 8:17

Hallo!

Ich hab mich jetzt schon ein paar Mal hier ausgeweint... Mein Sohn ist kein leichtes Baby.. war bestimmt 17 Wochen ein Schreibaby (dann beim Osteopathen und es wurde besser ). Naja, aber charakterlich ist er auch schwierig, oder nennen wir ihn "anspruchsvoll", das klingt netter

Naja, wir haben den verflixten 19-Wochen-Schub hinter uns gelassen und er kann echt viel Neues, jeden Tag mehr... Aber was er nicht mehr kann und ich habe das Gefühl es wird NOCH schlimmer, er kann nicht mehr mehr als 2h am Stück schlafen. Und er kann nur im Kiwa oder in der Trage einschlafen (am Tag) und NUR beim Stillen. Das heißt nachts ist alle 1-2h stillen angesagt.
Daran hab ich mich so einigermaßen gewöhnt, weil ich die leise Hoffnung habe, dass es irgendwann besser wird (auch dank euch).

So, nun aber zum Kernproblem:
Mein Mann hat seinen Job verloren, die Firma ist nun doch pleite gegangen Eigentlich wäre ich bis Februar in Elternzeit gewesen, aber aufgrund dieser Situation und da wir uns keinen Verdienstausfall leisten können, muss ich doch wieder ab September arbeiten gehen (GsD macht mein Arbeitgeber mit und nimmt mich früher wieder zurück).
Aber: meine Arbeitszeit geht bis 21 Uhr abends...mein Spatz will momentan aber zwischen 18 und 19 Uhr ins Bett.
Mein Mann ist echt ein toller Papa und er meinte auch schon, er freut sich irgendwie (obwohl die Situation mehr als besch... ist) sein Baby mehr zu sehen
Aber egal wie aufopferungsvoll er ist, er hat keine Brust.
Flasche? Schnuller? Schön wäre es, aber nimmt er nicht.
Wie soll er denn da schlafen?? Ich hab echt alles probiert, daneben liegen und ihn drücken/ nicht drücken, singen, summen, schaukeln, tragen, echt alles...nichts hilft. Er schreit, wie abgestochen, als würde ich ihm schlimmes antun.

Wir haben nun mit Beikost angefangen und der Mittagsbrei ist nun vollständig (er isst ein 190g Glas). Aber selbst der Abendbrei wird uns da nicht retten, oder?

Ich könnte mir echt in den Popo beißen, dass er nur so schlafen gelernt hat, aber da er immer so viel geweint hat, war das die einzige Möglichkeit, ihn zum Schlafen zu kriegen...er hat sich ja nie ablegen lassen.

Ich heul jetzt schon, wenn ich daran denke...

Habt ihr vielleicht einen Tipp, wie ich das in den Schlaf stillen abgewöhnen kann? Am besten fange ich jetzt schon an, damit wir soweit sind wenn ich arbeiten muss...

Eure verzweifelte Schnecki

Sorry, dass es so lange geworden ist....

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10. Juli 2012 um 20:11

...
naja,wenn er die brust weiterhin braucht und wirklich nichts geht,dann wird er eben ab september erst um 10 uhr abends schlafen
mach dir nicht son streß...irgendwie wird es gehen

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10. Juli 2012 um 20:13

Ok
Danke phishy....
dann muss er mal für eine Zeit auf seinen Sport verzichten (macht 2x die Woche Sport und 1x Bandprobe).

Wird er sich in den Schlaf schreien? Also ich hab es heute mal versucht und einfach nur daneben gelegen, er hat echt sooo geschrien..
Ich glaube das hält der Mann nicht aus... Er hat da nicht so starke Nerven. Was mache ich dann? Wenn ich "ran" muss?
Ist es denn "schreien lassen" , wenn man dabei liegt/daneben sitzt?
Soll er dann gleich am besten noch vom Familienbett ins Kinderbett ziehen? Oder eins nach dem anderen?

Oh Gott...

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10. Juli 2012 um 20:29


Also zunächst einmal ist es natürlich was ganz anderes für den Nachwuchs, ob die Brust neben ihm liegt und er aus für ihn unverständlichen Gründen nicht ran darf obwohl er deutlich zu verstehen gibt, dass er ran will.
Soll heissen: Es ist ungleich schwerer, wenn du deinen Sohn ohne Brust ins Bett bringen willst, als wenn dein Mann das versucht. Dann ist die Mama nicht da, da lässt er sich bestimmt drüber hinwegtrösten.

Das gleiche Problem hatten wir auch, allerdings wollte ich einfach, dass mein Mann auch mal unsere Tochter ins Bett bringen kann, so dass ich abends auch mal mit gutem Gewissen aus dem Haus gehen kann und mir keine Gedanken machen muss, ob meine Tochter sich in den Schlaf weinen muss oder nicht.
Mein Mann hat sie anfangs in die Manduca gepackt und ihr dabei etwas vorgesungen. Hat super funktioniert. Später konnte er sich dann einfach daneben legen. Dauerte anfangs etwas länger, bis sie eingeschlafen ist und ging auch nicht ganz ohne Tränchen, aber sie hat sich immer recht schnell beruhigt.

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11. Juli 2012 um 5:44

Tinkerbell
Und was hast du gemacht, als er 2,5h gemeckert und geschrien hat? Daneben gesessen? Was gesagt? Ihn berührt?
Tief in mir drin weiß ich auch, dass er da durch muss und ich ja anfangs dabei bin. Er ist ja nicht alleine oder so... aber ich muss mir da vorher einen Plan machen, wie ich es durchziehe. Also was ich tue. Sich den Satz zu denken ist ja schonmal gut...
Sonst wird das nichts und ich knicke ein bringt ja nichts....

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11. Juli 2012 um 7:33

Mein Sohn ist ähnlich anspruchsvoll
Hallo!!
Unsere Söhne sind sich wohl wirklich ähnlich was das mit der Flasche und dem Schnulli, der Einschlafsituation usw. betrifft...
Versuch mal einen Trinklernbecher! Meiner trinkt daraus ohne grosse Probleme!

Ich wünsch dir starke Nerven!!!
!
Alles Liebe, Sany mit Sohnemann (6Monate)

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11. Juli 2012 um 8:17

Liebe puckschnecke
Meine Kleine wurde auch in den Schlaf gestillt. Habe als sie 6 Monate alt war, wieder angefangen zu arbeiten im Schichtdienst. Spätschicht dauert bis 23.00. Wir haben nie grossartig geübt, wenn sie nicht geschlafen hâtte, hätten sie auf mich gewartet oder so... Aber es ging problemlos. Er konnte ihr die Flasche geben und hat sie wach ins Bett gelegt und sie ist eingeschlafen ohne Probleme. Was wr geübt haben (tagsüber) ist die Flasche und das war anstrengend.
Alles Gute.

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