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Ohje.... aus gesundheitlichen Gründen keine SS mehr

11. April 2016 um 9:59

So ein bisschen bin ja dann doch schon durch den Wind. Ich habe bereits 2 Schwangerschaften hinter mir und in beiden Schwangerschaften spielte mein Blutdruck zum Ende hin verrückt, weshalb ich bei beiden eingeleitet werden musste. Hätten die Einleitungen nicht geklappt, hätte ich einen KS bekommen. Aber zum Glück bin ich da nochmal drum rum gekommen.
Jetzt hab ich seit einiger Zeit wieder Probleme mit Blutdruck. Stieg jetzt sogar noch höher an, als in den SS, weshalb ich vom Arzt sofort blutdrucksenkende Medikamente bekam und ein Blutdruckmessgerät, um mich Morgends und Abends selber zu messen. Freitag hab ich auch wieder einen Termin für ein großes Blutbild und zum Ultraschall der Nieren. Familär vorbelastet bin ich auch, da fast jeder in meiner Familie Probleme mit dem Blutdruck hat.
Jetzt wurde mir heute vom Arzt eine weitere Schwangerschaft eher abgeraten. Da das Risiko zu hoch wäre, dass mein Blutdruck da noch weiter höher werden könnte und es dann zu Kompliktionen kommen könnte.
Ich hatte sowieso nicht vor gehabt, in nächster Zeit nochmal schwanger zu werden, aber ich bin noch jung. Ich weiss eben nicht, ob mich das vielleicht in 10 Jahren oder so belastet. Allein der Gedanke reicht ja schon aus, dass ich aus gesundheitlichen Gründen eben nicht mehr schwanger werden dürfte, da dies eben gefährlich werden würde.

Hatte hier jemand auch schonmal sowas? Vor der Schwangerschaft schon einen hohen Blutdruck und denn trotzdem schwanger geworden? Wenn ja, wie verlief die SS? Braucht man da strikte Bettruhe? Neue Medikamente?

Oder wäre das jetzt nicht auch ein medizinischer Grund mich eventuell sterilisieren zu lassen?

Ach Mensch..... Fragen über Fragen. Und geknickt bin ich dennoch irgendwo, auch wenn ich eigentlich mit der Planung abgeschlossen hatte (ob eben wirklich für immer, weiss ich selber noch nicht).

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11. April 2016 um 11:18

Ich hatte vor den Schwangerschaften auch
immer wieder mal höhren Blutdruck, meistens vor Migräne Anfällen.Nach der Entbindung des dritten Kindes ist er dann richtig hoch gegangen. Über 200.
Von dem 24 EKG sind mir sogar Gefäße am Oberarm geplatzt, ich musste es dann nachts abnehmen,weil es es nicht mehr aushielt.

Weil ich noch stillte, bekam ich Metoprolol.
Nach dem Stillen Atenolol. Außerdem lager ich oft bis zu 2 Liter Wasser ein. Müsste eigentlich auch täglich Stützstrümpfe tragen bis obenhin,da ich viel Besenreißer und eine Venenschwäche habe.

Meine Mutter hat auch schon ewig Hypertonie, ist schlank und lebt gesund.

Meine Nieren, Herz etc war und ist alles okay.
Ich möchte keine Kinder mehr,aber zu mir hat noch niemand gesagt,dass es nicht ginge. Ich denke es kommt eben auf deie Wahl des Präparats an und eine engmaschigere Betreuung.
Man kann mit vielen Erkrankungen auch weiter Kinder bekommen und manchmal kommt es auch auf die Einstellung des Arztes an, ein anderer Facharzt würde wieder etwas anders sagen.

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11. April 2016 um 11:21
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Ich hatte vor den Schwangerschaften auch
immer wieder mal höhren Blutdruck, meistens vor Migräne Anfällen.Nach der Entbindung des dritten Kindes ist er dann richtig hoch gegangen. Über 200.
Von dem 24 EKG sind mir sogar Gefäße am Oberarm geplatzt, ich musste es dann nachts abnehmen,weil es es nicht mehr aushielt.

Weil ich noch stillte, bekam ich Metoprolol.
Nach dem Stillen Atenolol. Außerdem lager ich oft bis zu 2 Liter Wasser ein. Müsste eigentlich auch täglich Stützstrümpfe tragen bis obenhin,da ich viel Besenreißer und eine Venenschwäche habe.

Meine Mutter hat auch schon ewig Hypertonie, ist schlank und lebt gesund.

Meine Nieren, Herz etc war und ist alles okay.
Ich möchte keine Kinder mehr,aber zu mir hat noch niemand gesagt,dass es nicht ginge. Ich denke es kommt eben auf deie Wahl des Präparats an und eine engmaschigere Betreuung.
Man kann mit vielen Erkrankungen auch weiter Kinder bekommen und manchmal kommt es auch auf die Einstellung des Arztes an, ein anderer Facharzt würde wieder etwas anders sagen.

Oh und ich
hatte epileptische Anfälle, Hashimoto und noch einiges mehr, bin also eher kein Genetisches Wunderwerk an Gesundheit. Zu mir sagte mal einer, wenn ich schwanger werden würe, müsse ich es abtreiben lassen,das sei dann behindert und das ginge nicht.

Ja hmmm, was soll man dazu sagen?
Wissen kann er das nicht, das war ein Neurologe. Da ich immer zu Humangenetikern musste,hätten die es mit sicher mitgeteilt,wenn ich gleich zu Anfang ein hohes Risiko gehabt hätte. Doch gerade die waren viel entspannter und haben zu Behinderungen eine ganz andere Einstellung wie man vielleicht denken würde.

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11. April 2016 um 13:11

Wie schwer bist du?
Du bist aktuell doch nicht schwanger, oder?

Dann würde ich schauen, dass ich alle Risikofaktoren für Bluthochdruck reduziere. Eine Abnahme von 5 kg bringt pi mal Daumen den Blutdruck um 5 Punkte runter - was nicht viel klingt, aber schon bei leichtem Übergewicht den Blutdruck relativieren kann.

Bei mir wurde letztes Jahr ein Hormonproblem festgestellt mit verdacht auf PCOS. Man bot mir, da ich fast ein jahr nicht schwanger wurde, eine Medikation an, aber auch Gewichtsreduktion sollte helfen. Nur dass die Ärzte meinten, es wäre sicher einfacher die Medikamente zu nehmen. Ich habe mich zusammengerissen und mein Sportpensum erhöht (ach was, erst erschaffen) und begonnen MEHR und regelmäßiger zu essen und zu trinken - und siehe da, ich habe insgesamt 18 kg abgenommen, davon 10 in etwa 8 Wochen.

Hätte ich vorher nicht gegleubt, da ich schon ohnehin völlig gaga war und echt viel zu oft zuwenig aß - ohne erfolg.

Langer rede kurzer sinn, noch vor dem Kontrolltermin (12 wochen nach der Diagnose) war ich schwanger. Ich habe mich also mit Lebensstiländerungen therapiert.

Und zum Blutdruck - ich hatte eine Präeklampsie. Wurde in den letzten tagen davor auch mit Blutdrucksenkern behandelt. Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, die schwangerschaftsverträglich sind.

In der zweiten Schwangerschaft spielte der blutdruck auch verrückt und wurde zwischen zeitlich medikamentös behandelt - ging dann allerdings soweit runter, dass man sich damals für eine Therapie mit Ruhe statt mit tabletten entschied.-)

Nie hat mir jemals jemand von weiteren kindern abgeraten. Auch nicht, als ich mir einen angeborenen Herzfehler korrigieren ließ.

War es denn nun ein Spezialist, der dir davon abriet? Ein FA? Oder ein Hausarzt?

War es ein erstes Gespräch oder nur so daher gesagt?

ich kenne Frauen, die mussten die ganze Schwangerschft leigen - wegen vorzeitger Wehen - und den wurde nicht von weiteren Kindern abgeraten...

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11. April 2016 um 14:22

Also....
ich sag dir mal wie es bei mir war!
Ich habe 3 Kinder, außerhalb den normalen Schwangerschaften ist mein Blutdruck immer ganz normal.
Bei meiner ersten Schwangerschaft war mein Blutdruck zwar immer erhöht, aber alles noch so im Grenzbereich dass man das mit Ruhe und Schonungin den Griff bekommen konnte.
Bei meiner zweiten Schwangerschaft war es dann schon heftiger, immer wieder Krankenhausaufenthalte, Blutdrucksenkende Tabletten und engmaschige Kontrollen- aber ich konnte die Schwangerschaft bis zum Ende fortführen und meine Tochter kam nach Einleitung auf natürlichem Wege 3 Tage nach ET.
Und meine Schwangerschaft war dann die absolute Katastrophe. Seit der 20. SSW wahnsinnig hohen Blutdruck, Eiweiß im Harn und regelmäßig wahnsinnige Kopfschmerzen durch den hohen Druck.
Lag dann fast durchgehend in der Uniklinik und mir ist es wirklich mehr als schlecht gegangen. Musste selbst dann wenn ich mal zuhause war alle 3 Stunden Blutdruck messen und jeden Tag ins Krankenhaus zur Kontrolle.
Lungenreifespritzen bei 28+0 und dann nochmal bei 34+5.
Mein Sohn kam dann per Notkaiserschnitt in der 36.SSW wegen HELLP.
Mir ging es nach der Geburt gut aber meinem Sohn nicht. Er wurde sofort auf die Neonatologie verlegt, hatte Wasser in der Lunge und wurde beatmet. Er hatte starke Anpassungsschwierigkeiten, die Ärzte vermuten dass es eben daran gelegen hat dass ich die ganze Zeit so hohen Blutdruck hatte.
Mir wurde nach dem zweiten Kind auch geraten lieber nicht mehr schwanger zu werden, Kind Nr. 3 war dann auch nicht wirklich geplant
Ich bin froh dass ich den Kleinen habe aber jetzt im Nachhinein kann ich verstehen warum mir die Ärzte abgeraten haben.

Liebe Grüße

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