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ordentlich sein mit 8 - ist das echt so schwer?

18. Januar um 18:25

Ich krieg eigentlich fast jeden Tag die Krise 
Es ist zum Mäusemelken, jeden Tag Krümel und Schnipsel in der Schultasche, von irgendwo taucht ne verschimmelte Brotdose auf, die teure Jacke ist weg... Jetzt nach den Winterferien musste ich den KOMPLETTEN MÄPPCHENINHALT ersetzen, alles weg! Radiergummi (der 4. seit SChuljahrbeginn), Bleistift, Kuli, Filzer, Marker, Zirkel....ALLES.

Auch ausserhalb der Schule gehts weiter: Schuhe werden irgendwo ausgezogen, die Jacke irgendwo hingeworfen, der Pyjama bleibt auf dem Badezimmerboden, der Kühlschrank offen stehen und die Wurst draussen... und das Zimmer sieht sowieso aus wie Sau und wirklich aufräumen - unter Wahnsinnsanstregungen- geht nur mit mir. 

Sie ist 8. Ich bin gefühlt nurnoch am Meckern 
Dabei ist eigentlich die Botchaft hier zuhause klar: Vorne Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke aufhängen, Brotdose in die Küche bringen. Das predige ich seit Schulbeginn, also jetzt das dritte Jahr. KLappen tut das nur, wenns mal wieder so richtig schön geknallt hat bei uns. Hält aber auch nur ein paar Tage. Aber ich hab halt keine Lust, alle paar Wochen voll auszuflippen. Ich bin leider sehr temperamentvoll und werd schnell laut. Da kommt mir meine Tochter aber in nichts nach. Das spanische Feuer halt. 

Ist das normal? Oder verlange ich zuviel? Es muss ja nicht alles perfekt klappen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ich (gestern ca. 30x) immer wieder wiederholen muss, dass man hier mit Hausschuhen rumläuft. Ich bin da eigentlich ein, wenn auch kein perfektes, Vorbild. 

Ich bin drauf und dran, hier Strafen einzuführen, bin mir aber nicht sicher. Ist das zuviel verlangt? Kann das besser werden, wenn ich, sagen wir mal, nur Laptop/Serie schauen ( wir haben keinen Fernsehen und sie darf nur selektiv was schauen), wenn die Schultasche ordnetlich heimkommt?  

Dazu kommt, dass die gute auch ordnetlich frech wird und kontert und sich rausdiskutiert. Ist aber eigentlich ein sehr gutherziges und liebes Kind, aber das hat sie halt von mir. 

HILFE
 

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Top 3 Antworten

18. Januar um 20:56
In Antwort auf vanessaworth

Doch, eigtl "erziehe" ich sie in der Hinsicht schon immer. Seit sie mit 10Monaten laufen konnte, bekommt sie beim heimkommen die Schuhe aus und Hausschuhe an. Seit sie sich alleine anziehen kann, muss sie es selber machen. Aber wiegesagt, einmal aufs Sofa rauf, oder am Tisch essen, schwupps sind die Hausschuhe ausgezogen und werden nicht wieder angezogen...

Ich meinte mit Krümeln und Zeugs sowas wie, ein dreckiges Zewa, die Aluverpackung von einer Schmelzkäseecke, angefutterter Apfel und so. Und sie hat echt ne breite Tuppersammlung, wo das alles schön reinkann. Nur ein paar Krümel wären jetzt nicht sooo schlimm.

Das Schulmaterial braucht sie ja, sonst kann sie ja nicht ordentlich am Unterricht teilnehmen (fehlendes LIneal oder der Zirkel...) UNd ne warme Jacke werde ich ihr auch nciht verwehren.

Taschengeld bekommt sie noch nicht. 

Ich finde das mit den Hausschuhen übertrieben. Hier trägt keiner Hausschuhe und ich finde das Gefühl, ständig was an den Füßen zu haben, auch unangenehm. Dass man beim Reinkommen Schuhe auszieht ist hier selbstverständlich - wer es vergisst und mir den Dreck reinschleppt darf halt saugen.

Dieses verträumte/verpeilte/schlampige hatte besonders mein Sohn auch (ja, auch trotz rechtzeitiger Erziehung 🙄), das verwächst sich laaaangsam aber sicher. 

Vielleicht hilft es auch, langsam mit Taschengeld anzufangen, damit sie sieht wie doof es ist, das für neue Stifte ausgeben zu müssen, statt sich davon was Tolles zu kaufen.

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23. Januar um 20:25
In Antwort auf flor19942

Hallo,

Ich bin Lehrerin (unterrichte 7. und 8. jährige)
Es gibt sehr unordentliche Kinder. Dies kommt aber weil zu Hause nicht konsequent darauf geschaut wird. In der Schule schaffen es alle das Pult aufgeräumt zu haben, wer das nicht hat geht nicht in die Pause. (Sie haben ja fast nichts im Pult bei mir) So lernen Kinder schnell immer Ordnung zu haben und die Pause kann immer von Anfang an genossen werden. Sie wissen ich bin kostant konsequent und wissen was die Folge ist, wenn sie unordentlich sind.

Was ich viel beobachte: Eltern bleiben nicht konsequent. Lassen diskutieren.
Bsp. Schuhe: Sobald sie nach Hause kommt müssen die Schuhe bei der Tür sein, sonst läuft sie nicht weiter. In den Weg stellen, Regeleinhaltung einfordern, wenn möglich fast ohne Worte. Ich keine Diskussion einlassen. Konsequent bleiben. Sobald es Routine ist und sie merkt, dass es nicht mal so mal so ist, speichert es das Gehirn auch ab.

In anderen Situation ist es sehr förderlich mit dem Nachwuchst Dinge auszudiskutieren; aber nicht bei so einfachen Hausregeln.

Mit 8 jährigen ist es schon sehr spät erst jetzt konsequent sein zu wollen... Deshalb:
Viel Geduld und Durchhaltevermögen!

Dann hoff ich mal, du unterrichtest kein Deutsch.

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25. Januar um 18:58
In Antwort auf flor19942

Ja 99% von den Eltern hinter den unordentlichen Kinder.

Nicht 99% aller Kinder.

Kinder, die zu Hause gewisse Strukturen haben und Regeln einhalten können (Konsequente Eltern haben) haben wesentlich weniger Mühe mit Ordnung.

Was unterrichtest du eigentlich?

Das was du schreibst, kannst du gar nicht wissen. Denn du betreust ja nur 2 Elternpaare und weisst von den anderen Schülern gar nicht, wie es Daheim aussieht. Und nein, nur weil man die Eltern aus Elterngesprächen kennt, weiss man nicht, wie sie zu Hause sind.

Natürlich hört sich das, was du behauptest, erst einmal logisch an. Aber nur bei Kindern, die über Jahre hinweg chaotisch sind. Es gibt aber auch Lebensabschnitte (Einschulung, Pubertät etc.) und Phasen.

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18. Januar um 19:39

Vielleicht hast du das zu spät angefangen? Meine wissen das von Anfang an. Meine Tochter ist 3 Und muss ihre Jacke aufhängen, die Schuhe ins Regal stellen und dreckige Sachen in die wäschebox tun. 

oder es ist einfach gerade eine Phase in der sie ihren Kopf schlicht woanders hat. Vielleicht wird es besser, vielleicht aber auch nicht.
Ich weiß, das ist keine grosse Hilfe , aber es ging schlampige Kinder.

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18. Januar um 19:40

Hmm meine Tochter ist erst 6, ich kann dir also nicht sagen, was mit 8 so durchschnittlich wäre. Aber ich würde ihr Dinge wie den kompletten Mäppcheninhalt einfach nicht ersetzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle Eltern die ständige Wiederbschaffung all dieser Dinge (Jacken etc.) leisten könnten.

Ich sag übrigens gerne mal zu meiner Tochter "da hab ich diesen Monat kein Geld für", auch wenns nicht stimmt.

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18. Januar um 19:43
In Antwort auf vanessaworth

Ich krieg eigentlich fast jeden Tag die Krise 
Es ist zum Mäusemelken, jeden Tag Krümel und Schnipsel in der Schultasche, von irgendwo taucht ne verschimmelte Brotdose auf, die teure Jacke ist weg... Jetzt nach den Winterferien musste ich den KOMPLETTEN MÄPPCHENINHALT ersetzen, alles weg! Radiergummi (der 4. seit SChuljahrbeginn), Bleistift, Kuli, Filzer, Marker, Zirkel....ALLES.

Auch ausserhalb der Schule gehts weiter: Schuhe werden irgendwo ausgezogen, die Jacke irgendwo hingeworfen, der Pyjama bleibt auf dem Badezimmerboden, der Kühlschrank offen stehen und die Wurst draussen... und das Zimmer sieht sowieso aus wie Sau und wirklich aufräumen - unter Wahnsinnsanstregungen- geht nur mit mir. 

Sie ist 8. Ich bin gefühlt nurnoch am Meckern 
Dabei ist eigentlich die Botchaft hier zuhause klar: Vorne Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke aufhängen, Brotdose in die Küche bringen. Das predige ich seit Schulbeginn, also jetzt das dritte Jahr. KLappen tut das nur, wenns mal wieder so richtig schön geknallt hat bei uns. Hält aber auch nur ein paar Tage. Aber ich hab halt keine Lust, alle paar Wochen voll auszuflippen. Ich bin leider sehr temperamentvoll und werd schnell laut. Da kommt mir meine Tochter aber in nichts nach. Das spanische Feuer halt. 

Ist das normal? Oder verlange ich zuviel? Es muss ja nicht alles perfekt klappen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ich (gestern ca. 30x) immer wieder wiederholen muss, dass man hier mit Hausschuhen rumläuft. Ich bin da eigentlich ein, wenn auch kein perfektes, Vorbild. 

Ich bin drauf und dran, hier Strafen einzuführen, bin mir aber nicht sicher. Ist das zuviel verlangt? Kann das besser werden, wenn ich, sagen wir mal, nur Laptop/Serie schauen ( wir haben keinen Fernsehen und sie darf nur selektiv was schauen), wenn die Schultasche ordnetlich heimkommt?  

Dazu kommt, dass die gute auch ordnetlich frech wird und kontert und sich rausdiskutiert. Ist aber eigentlich ein sehr gutherziges und liebes Kind, aber das hat sie halt von mir. 

HILFE
 

Teilweise. Das mit den Krümeln und Schnippseln ist absolut überzogen. Ich kenne keinen Erwachsenen der nicht in einer Tasche, in der er auch Essen hat, keine Krümel hat. Dasselbe mit Schnippseln. Alles andere ist eine Frage der Erziehung. 
Den Mäppcheninhalt würde ich von ihrem Taschengeld abziehen bzw. Strafen einführen, ja. Und wenn sie nicht pfeglich mit ihrer Kleidung umgeht, bekommt sie vorerst nur preiswerte Kleidung. 

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18. Januar um 20:29

Doch, eigtl "erziehe" ich sie in der Hinsicht schon immer. Seit sie mit 10Monaten laufen konnte, bekommt sie beim heimkommen die Schuhe aus und Hausschuhe an. Seit sie sich alleine anziehen kann, muss sie es selber machen. Aber wiegesagt, einmal aufs Sofa rauf, oder am Tisch essen, schwupps sind die Hausschuhe ausgezogen und werden nicht wieder angezogen...

Ich meinte mit Krümeln und Zeugs sowas wie, ein dreckiges Zewa, die Aluverpackung von einer Schmelzkäseecke, angefutterter Apfel und so. Und sie hat echt ne breite Tuppersammlung, wo das alles schön reinkann. Nur ein paar Krümel wären jetzt nicht sooo schlimm.

Das Schulmaterial braucht sie ja, sonst kann sie ja nicht ordentlich am Unterricht teilnehmen (fehlendes LIneal oder der Zirkel...) UNd ne warme Jacke werde ich ihr auch nciht verwehren.

Taschengeld bekommt sie noch nicht. 

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18. Januar um 20:56
In Antwort auf vanessaworth

Doch, eigtl "erziehe" ich sie in der Hinsicht schon immer. Seit sie mit 10Monaten laufen konnte, bekommt sie beim heimkommen die Schuhe aus und Hausschuhe an. Seit sie sich alleine anziehen kann, muss sie es selber machen. Aber wiegesagt, einmal aufs Sofa rauf, oder am Tisch essen, schwupps sind die Hausschuhe ausgezogen und werden nicht wieder angezogen...

Ich meinte mit Krümeln und Zeugs sowas wie, ein dreckiges Zewa, die Aluverpackung von einer Schmelzkäseecke, angefutterter Apfel und so. Und sie hat echt ne breite Tuppersammlung, wo das alles schön reinkann. Nur ein paar Krümel wären jetzt nicht sooo schlimm.

Das Schulmaterial braucht sie ja, sonst kann sie ja nicht ordentlich am Unterricht teilnehmen (fehlendes LIneal oder der Zirkel...) UNd ne warme Jacke werde ich ihr auch nciht verwehren.

Taschengeld bekommt sie noch nicht. 

Ich finde das mit den Hausschuhen übertrieben. Hier trägt keiner Hausschuhe und ich finde das Gefühl, ständig was an den Füßen zu haben, auch unangenehm. Dass man beim Reinkommen Schuhe auszieht ist hier selbstverständlich - wer es vergisst und mir den Dreck reinschleppt darf halt saugen.

Dieses verträumte/verpeilte/schlampige hatte besonders mein Sohn auch (ja, auch trotz rechtzeitiger Erziehung 🙄), das verwächst sich laaaangsam aber sicher. 

Vielleicht hilft es auch, langsam mit Taschengeld anzufangen, damit sie sieht wie doof es ist, das für neue Stifte ausgeben zu müssen, statt sich davon was Tolles zu kaufen.

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18. Januar um 21:20

Ich finde Hausschuhe auch extrem unangenehm und hätte nie im Leben welche angezogen. Meine Füße überhitzen drin total, dss Gefühl ist nervig und es macht mich deppert die permanent an und ausziehen zu müssen.
Warum muss sie denn welche tragen? 

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18. Januar um 21:28

Wir haben halt einen echt megahaarigen Hund, nach einer Runde durchs Haus auf Socken bist du 1cm grösser 😂. Damit dann aufs Sofa ist einfach bah. Trotz jeden Tag saugen, spanischer Mastino... 
wir haben auch nur einen Pelletofen zum heizen und der Fliesenboden ist kalt. Sonst ist halt auch ne Erkältung vorprogrammiert.

mit Taschengeld anschaffen hab ich schon geliebäugelt,  aber das löst ja nur das Schulmaterialproblem

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18. Januar um 21:36
In Antwort auf vanessaworth

Ich krieg eigentlich fast jeden Tag die Krise 
Es ist zum Mäusemelken, jeden Tag Krümel und Schnipsel in der Schultasche, von irgendwo taucht ne verschimmelte Brotdose auf, die teure Jacke ist weg... Jetzt nach den Winterferien musste ich den KOMPLETTEN MÄPPCHENINHALT ersetzen, alles weg! Radiergummi (der 4. seit SChuljahrbeginn), Bleistift, Kuli, Filzer, Marker, Zirkel....ALLES.

Auch ausserhalb der Schule gehts weiter: Schuhe werden irgendwo ausgezogen, die Jacke irgendwo hingeworfen, der Pyjama bleibt auf dem Badezimmerboden, der Kühlschrank offen stehen und die Wurst draussen... und das Zimmer sieht sowieso aus wie Sau und wirklich aufräumen - unter Wahnsinnsanstregungen- geht nur mit mir. 

Sie ist 8. Ich bin gefühlt nurnoch am Meckern 
Dabei ist eigentlich die Botchaft hier zuhause klar: Vorne Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke aufhängen, Brotdose in die Küche bringen. Das predige ich seit Schulbeginn, also jetzt das dritte Jahr. KLappen tut das nur, wenns mal wieder so richtig schön geknallt hat bei uns. Hält aber auch nur ein paar Tage. Aber ich hab halt keine Lust, alle paar Wochen voll auszuflippen. Ich bin leider sehr temperamentvoll und werd schnell laut. Da kommt mir meine Tochter aber in nichts nach. Das spanische Feuer halt. 

Ist das normal? Oder verlange ich zuviel? Es muss ja nicht alles perfekt klappen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ich (gestern ca. 30x) immer wieder wiederholen muss, dass man hier mit Hausschuhen rumläuft. Ich bin da eigentlich ein, wenn auch kein perfektes, Vorbild. 

Ich bin drauf und dran, hier Strafen einzuführen, bin mir aber nicht sicher. Ist das zuviel verlangt? Kann das besser werden, wenn ich, sagen wir mal, nur Laptop/Serie schauen ( wir haben keinen Fernsehen und sie darf nur selektiv was schauen), wenn die Schultasche ordnetlich heimkommt?  

Dazu kommt, dass die gute auch ordnetlich frech wird und kontert und sich rausdiskutiert. Ist aber eigentlich ein sehr gutherziges und liebes Kind, aber das hat sie halt von mir. 

HILFE
 

Find ich ziemlich normal in dem Alter. Der eine ein bisschen mehr, der andere ein bisschen weniger.
 Hier wird auch regelmäßig alles "vergessen", was schon seit Jahren eigentlich Gang und Gäbe ist.Hier liegen so oft seine Klamotten im Zimmer rum (er hat dort sogar einen eigenen Wäschekorb stehen, wäre also eigentlich ein leichtes die Klamotten statt daneben, darein zu werfen), er vergisst sein Geschirr wegzuräumen und und und. 
Aber mal ehrlich: Ich war nicht besser in dem Alter. Und ich denke es wird noch so weitergehen, bis er halbwegs erwachsen ist.  Zumindest war ich selber in der Pubertät immernoch nicht besser...

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18. Januar um 21:48
In Antwort auf vanessaworth

Wir haben halt einen echt megahaarigen Hund, nach einer Runde durchs Haus auf Socken bist du 1cm grösser 😂. Damit dann aufs Sofa ist einfach bah. Trotz jeden Tag saugen, spanischer Mastino... 
wir haben auch nur einen Pelletofen zum heizen und der Fliesenboden ist kalt. Sonst ist halt auch ne Erkältung vorprogrammiert.

mit Taschengeld anschaffen hab ich schon geliebäugelt,  aber das löst ja nur das Schulmaterialproblem

Dann würde ich vielleicht nach ner Lösung für das Hundehaarproblem suchen...scheren lassen, öfter saugen, Saugroboter, Bezüge aufs Sofa...
Ihr seid doch auf Mallorca, oder? Wird es da echt so wahnsinnig kalt? Wir haben auch keine Fußbodenheizung und hier haben wir alle nichtmal Hausschuhe...und ständig erkältet sind wir auch nicht.

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18. Januar um 21:48
In Antwort auf vanessaworth

Ich krieg eigentlich fast jeden Tag die Krise 
Es ist zum Mäusemelken, jeden Tag Krümel und Schnipsel in der Schultasche, von irgendwo taucht ne verschimmelte Brotdose auf, die teure Jacke ist weg... Jetzt nach den Winterferien musste ich den KOMPLETTEN MÄPPCHENINHALT ersetzen, alles weg! Radiergummi (der 4. seit SChuljahrbeginn), Bleistift, Kuli, Filzer, Marker, Zirkel....ALLES.

Auch ausserhalb der Schule gehts weiter: Schuhe werden irgendwo ausgezogen, die Jacke irgendwo hingeworfen, der Pyjama bleibt auf dem Badezimmerboden, der Kühlschrank offen stehen und die Wurst draussen... und das Zimmer sieht sowieso aus wie Sau und wirklich aufräumen - unter Wahnsinnsanstregungen- geht nur mit mir. 

Sie ist 8. Ich bin gefühlt nurnoch am Meckern 
Dabei ist eigentlich die Botchaft hier zuhause klar: Vorne Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke aufhängen, Brotdose in die Küche bringen. Das predige ich seit Schulbeginn, also jetzt das dritte Jahr. KLappen tut das nur, wenns mal wieder so richtig schön geknallt hat bei uns. Hält aber auch nur ein paar Tage. Aber ich hab halt keine Lust, alle paar Wochen voll auszuflippen. Ich bin leider sehr temperamentvoll und werd schnell laut. Da kommt mir meine Tochter aber in nichts nach. Das spanische Feuer halt. 

Ist das normal? Oder verlange ich zuviel? Es muss ja nicht alles perfekt klappen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ich (gestern ca. 30x) immer wieder wiederholen muss, dass man hier mit Hausschuhen rumläuft. Ich bin da eigentlich ein, wenn auch kein perfektes, Vorbild. 

Ich bin drauf und dran, hier Strafen einzuführen, bin mir aber nicht sicher. Ist das zuviel verlangt? Kann das besser werden, wenn ich, sagen wir mal, nur Laptop/Serie schauen ( wir haben keinen Fernsehen und sie darf nur selektiv was schauen), wenn die Schultasche ordnetlich heimkommt?  

Dazu kommt, dass die gute auch ordnetlich frech wird und kontert und sich rausdiskutiert. Ist aber eigentlich ein sehr gutherziges und liebes Kind, aber das hat sie halt von mir. 

HILFE
 

Hier ist es ähnlich.

Bei uns wurde er auch von Anfang an erzogen, dass die Jacke hier hin muss, die Brotdose dahin und dies und das. Das hat auch gut funktioniert...bis er in die Schule kam. 
Seitdem kann er die Gabel kaum noch richtig halten, Bitte und Danke musste er neu lernen, er ist tierisch faul geworden...jeder Handschlag ist zu viel. 
Das einzige, was funktioniert: die Ordnung im Ranzen. Wir mussten noch nie etwas austauschen. Auf sein Zeug passt er auf. 

Ja, wir haben Strafen eingeführt. Teilweise harte Strafen, aber diese Strafen wurden noch nie genutzt. Allein an Androhung hat gereicht und seitdem klappt es sehr sehr gut. Er räumt sein Zimmer auf, er hilft im Haushalt, räumt seinen Dreck und sein Zeug weg, er räumt seine Brofdose nach der Schule in die Küche und das ohne 5x Bitte zu sagen oder laut zu werden. Die Regeln stehen an seiner Zimmertür und die Strafen daneben. 

Ich denke, dass es in dem Alter normal ist. Ich habe mal mit seiner Erzieherin gesprochen und sie hat mir erzählt, dass alle so sind. Das kommt mit dem Schuleintritt. Die Kinder haben den Kopf voll. Unsere "Probleme" sind für sie einfach Nebensächlichkeiten. 
Deswegen kann man aber nicht alles durchgehen lassen. 

Hausschuhe sind hier auch Pflicht. Ohne wäre er dauerkrank, da man ohne Eisfüsse bekommt. Socken reichen nicht. 
Er hat es erst begriffen, als er schwerkrank wurde, fast an einer Lungenentzündung gestorben ist und sich seitdem eine 25cm lange OP-Narbe an seinem Brustkorb befindet. Eine Folge von seinem dauerhaften Schnupfen und Husten, den er sich immer wieder eingefangen hat, weil er nachlässig war. Da hat ein einfacher Virus gereicht und es kam zum SUPER-GAU. 
Eine Woche Intensivstation inklusive 7 Tage 2 Thorax-Drainagen waren ihm eine Lehre. Die hätte ich ihm gern erspart. 
 

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18. Januar um 22:20
In Antwort auf vanessaworth

Ich krieg eigentlich fast jeden Tag die Krise 
Es ist zum Mäusemelken, jeden Tag Krümel und Schnipsel in der Schultasche, von irgendwo taucht ne verschimmelte Brotdose auf, die teure Jacke ist weg... Jetzt nach den Winterferien musste ich den KOMPLETTEN MÄPPCHENINHALT ersetzen, alles weg! Radiergummi (der 4. seit SChuljahrbeginn), Bleistift, Kuli, Filzer, Marker, Zirkel....ALLES.

Auch ausserhalb der Schule gehts weiter: Schuhe werden irgendwo ausgezogen, die Jacke irgendwo hingeworfen, der Pyjama bleibt auf dem Badezimmerboden, der Kühlschrank offen stehen und die Wurst draussen... und das Zimmer sieht sowieso aus wie Sau und wirklich aufräumen - unter Wahnsinnsanstregungen- geht nur mit mir. 

Sie ist 8. Ich bin gefühlt nurnoch am Meckern 
Dabei ist eigentlich die Botchaft hier zuhause klar: Vorne Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke aufhängen, Brotdose in die Küche bringen. Das predige ich seit Schulbeginn, also jetzt das dritte Jahr. KLappen tut das nur, wenns mal wieder so richtig schön geknallt hat bei uns. Hält aber auch nur ein paar Tage. Aber ich hab halt keine Lust, alle paar Wochen voll auszuflippen. Ich bin leider sehr temperamentvoll und werd schnell laut. Da kommt mir meine Tochter aber in nichts nach. Das spanische Feuer halt. 

Ist das normal? Oder verlange ich zuviel? Es muss ja nicht alles perfekt klappen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ich (gestern ca. 30x) immer wieder wiederholen muss, dass man hier mit Hausschuhen rumläuft. Ich bin da eigentlich ein, wenn auch kein perfektes, Vorbild. 

Ich bin drauf und dran, hier Strafen einzuführen, bin mir aber nicht sicher. Ist das zuviel verlangt? Kann das besser werden, wenn ich, sagen wir mal, nur Laptop/Serie schauen ( wir haben keinen Fernsehen und sie darf nur selektiv was schauen), wenn die Schultasche ordnetlich heimkommt?  

Dazu kommt, dass die gute auch ordnetlich frech wird und kontert und sich rausdiskutiert. Ist aber eigentlich ein sehr gutherziges und liebes Kind, aber das hat sie halt von mir. 

HILFE
 

Meine ist 9 und ja... Sie ist seit gut 1 1/2 Jahren eine absolute schlampe was Ordnung und so angeht. Angefangen beim ranzen über ihr Zimmer usw. 
es wird alles da abgelegt wo madame gerade steht und geht. 
Dabei war sie mal so ordentlich... Hat ihr zimmer von selbst aufgeräumt ect.

Bekannte von mir hat auch eine tochter in dem alter und da ist es auch so. Richtiges messi Verhalten. 
Dabei haben wir unsere kinder nicht so erzogen. 

Ich denke das ist einfach das alter und ne phase. Vorpupertär. 

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19. Januar um 0:27

Haha ich muss grad lachen - Ihr sprecht mir aus der Seele.
Das mit der Brotdose kenne ich zu gut, ist ein jahrelanger Kampf.
Ich denke das hat mit unserer Wegwerfgesellschaft zu tun.
Früher hatte es noch einen Wert wenn man eine neue Jacke oder Hose bekommen hat und nicht die von der Schwester auftragen musste. Markenware war sowieso Nebensache. Und heute ist es so wenn was verschwindet dann wirds die Mama schon wieder kaufen.... Sie haben einfach keinen Bezug zum Wert bzw. Geld. Weil sie eh alles schon haben. 

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19. Januar um 7:54

Das liegt am Kind. Ich hab auch eins dabei, das so ist.
Ich war aber auch selbst so. Es war mir alles nicht wichtig und ich habe auch schlicht nicht dran gedacht oder manche Regeln nicht eingesehen.

Das liegt noch immer in meiner Persönlichkeit und ist ein harter Kampf mit sich selbst jeden Tag.

LG

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19. Januar um 9:54
In Antwort auf vanessaworth

Ich krieg eigentlich fast jeden Tag die Krise 
Es ist zum Mäusemelken, jeden Tag Krümel und Schnipsel in der Schultasche, von irgendwo taucht ne verschimmelte Brotdose auf, die teure Jacke ist weg... Jetzt nach den Winterferien musste ich den KOMPLETTEN MÄPPCHENINHALT ersetzen, alles weg! Radiergummi (der 4. seit SChuljahrbeginn), Bleistift, Kuli, Filzer, Marker, Zirkel....ALLES.

Auch ausserhalb der Schule gehts weiter: Schuhe werden irgendwo ausgezogen, die Jacke irgendwo hingeworfen, der Pyjama bleibt auf dem Badezimmerboden, der Kühlschrank offen stehen und die Wurst draussen... und das Zimmer sieht sowieso aus wie Sau und wirklich aufräumen - unter Wahnsinnsanstregungen- geht nur mit mir. 

Sie ist 8. Ich bin gefühlt nurnoch am Meckern 
Dabei ist eigentlich die Botchaft hier zuhause klar: Vorne Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke aufhängen, Brotdose in die Küche bringen. Das predige ich seit Schulbeginn, also jetzt das dritte Jahr. KLappen tut das nur, wenns mal wieder so richtig schön geknallt hat bei uns. Hält aber auch nur ein paar Tage. Aber ich hab halt keine Lust, alle paar Wochen voll auszuflippen. Ich bin leider sehr temperamentvoll und werd schnell laut. Da kommt mir meine Tochter aber in nichts nach. Das spanische Feuer halt. 

Ist das normal? Oder verlange ich zuviel? Es muss ja nicht alles perfekt klappen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ich (gestern ca. 30x) immer wieder wiederholen muss, dass man hier mit Hausschuhen rumläuft. Ich bin da eigentlich ein, wenn auch kein perfektes, Vorbild. 

Ich bin drauf und dran, hier Strafen einzuführen, bin mir aber nicht sicher. Ist das zuviel verlangt? Kann das besser werden, wenn ich, sagen wir mal, nur Laptop/Serie schauen ( wir haben keinen Fernsehen und sie darf nur selektiv was schauen), wenn die Schultasche ordnetlich heimkommt?  

Dazu kommt, dass die gute auch ordnetlich frech wird und kontert und sich rausdiskutiert. Ist aber eigentlich ein sehr gutherziges und liebes Kind, aber das hat sie halt von mir. 

HILFE
 

Was ich mich erinnere, ist deine Tochter ziemlich intelligent, oder?

Mal ehrlich, es gibt einige intelligente Menschen, die mit ihren Gedanken überall woanders sind, als bei Ordnung.
Klar gibt's genauso die strukturierten Genies, aber eben auch die anderen, die ihre Prioritäten woanders setzen.


Versuche mit ihr dort, wo es absolut notwendig ist Ordnung zu erarbeiten und lasse ihr Chaos, wo es eben sein kann.

Ich finde, die Welt braucht auch liebenswerte begabte Chaotinnen und nicht nur brave ordnungsliebende Frauen.

Und lass dir nichts von wegen "Erziehung" einreden. Menschen sind in dem Punkt verschieden. Man muss dort am Verhalten arbeiten, wo es not tut. Aber jede Schwäche hat als Gegenseite eine Stärke! Versuche auch diese zu erkennen.

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19. Januar um 9:58

Achso: Wie es in der Schultasche aussieht, wäre mir egal, solange alles notwendige gelernt wird. Alle Unterlagen gefunden werden.
Schimmeln sollte nichts, aber Krümel in der Tasche - ernsthaft soll die Tochter jeden Tag die Tasche komplett ausräumen, putzen und organisieren? Sie will dich auch noch Kind sein, sind eben Schnipsel und Krümel drin - gibt echt schlimmeres.

Und genauso bei den anderen Sachen. Überlegen, was wirklich wichtig ist und dort streng sein, beim Rest auch mal los lassen. Sonst verleidet man den Kindern doch echt alles in der Schule...

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19. Januar um 10:08

Ich finde das ein Stück weit normal und es wird auch in der Pubertät noch ein ganzes Stück schlimmer - aber auch da kommen sie irgendwann raus
Bei meinem Sohn hat Strafen null gebracht, am nächsten Tag war alles wieder wie immer. Ich glaube, da hilft nur Aushalten...

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19. Januar um 11:23
In Antwort auf user5942

Haha ich muss grad lachen - Ihr sprecht mir aus der Seele.
Das mit der Brotdose kenne ich zu gut, ist ein jahrelanger Kampf.
Ich denke das hat mit unserer Wegwerfgesellschaft zu tun.
Früher hatte es noch einen Wert wenn man eine neue Jacke oder Hose bekommen hat und nicht die von der Schwester auftragen musste. Markenware war sowieso Nebensache. Und heute ist es so wenn was verschwindet dann wirds die Mama schon wieder kaufen.... Sie haben einfach keinen Bezug zum Wert bzw. Geld. Weil sie eh alles schon haben. 

Da muss ich dir völlig recht geben und ich reg mich da regelmässig auf, wie selbstverständlich heute alles ist. Da kann man schon etwas gegenwirken.

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19. Januar um 11:36

Hmm, ich habe als Kind zweimal Turnsachen verschmissen (heute denke ich, dass einmal zumindest die Tasche im Bus in Wahrheit gestohlen wurde, weil ich konnte mir damals nicht erklären, wie die weg kam und kann es heute noch nicht).

und in meiner Jugend waren wir schon nicht Nachkriegsgeneration. Wir haben nicht aufgetragen, aber es war auch nicht alles so wertvoll. Drama gab's damals genauso wie es heute gibt.
Wobei aufgrund meienr Erfahrungen, würde ich versuchen die Sache anders anzugehen. Ehrlich gesagt haben meine Eltern damals so einen Terz gemacht, dass das ein ziemlicher Knacks in meinem Selbstbewusstsein dann war... Ich bin seither auch etwas zwanghaft.

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19. Januar um 11:37

Vertippt: "Wir haben auch aufgetragen..."

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19. Januar um 13:45
In Antwort auf kreuzunge

Hmm, ich habe als Kind zweimal Turnsachen verschmissen (heute denke ich, dass einmal zumindest die Tasche im Bus in Wahrheit gestohlen wurde, weil ich konnte mir damals nicht erklären, wie die weg kam und kann es heute noch nicht).

und in meiner Jugend waren wir schon nicht Nachkriegsgeneration. Wir haben nicht aufgetragen, aber es war auch nicht alles so wertvoll. Drama gab's damals genauso wie es heute gibt.
Wobei aufgrund meienr Erfahrungen, würde ich versuchen die Sache anders anzugehen. Ehrlich gesagt haben meine Eltern damals so einen Terz gemacht, dass das ein ziemlicher Knacks in meinem Selbstbewusstsein dann war... Ich bin seither auch etwas zwanghaft.

Ja meine Mama war auch so eine Dramaqueen, mein Papa überhaupt nicht, hat sich dann wenigstens ausgeglichen. Und wenn wir was haben wollten oder zu beichten hatten, sind wir immer zu Papa.

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19. Januar um 13:50

kreuzunge: Ja, ist sie, und zwar der Typ intelligente, aber liebenswerte Chaotin. 
UNd tatsächlich ärgert es mich so sehr, weil sie mich da enorm spiegelt. Wir sind schon ziemlich ähnlich. Mein Chaos liegt aber woanders. Ich bin jetzt überhaupt nicht der mega super ordentliche Typ ( wie es hier grad ausschaut...), aber bei bestimmten Sachen ist es mir einfach wichtig. UNd ich hab da deswegen auch etaws Nachsicht, aber das bedeutet ja auch nicht, dass ich das jetzt einfach hinnehmen soll. Sonst ist halt alles gleich verloren. Da brauch man seine Kinder dann ja garnicht mehr erziehen.

- Alles, was mit Schule zu tun hat. Sie hat nen teuren Rucksack bekommen, also muss das Geschenk auch sorgsam behandelt werden. Das ist einfach auch eine Respektsache. Ich finds einfach scheisse, dass ich in dem 250€ Ergobag, den Opa hat springen lassen, ein verschimmeltes Butterbrot finde. Sie bekommt auch immer die schicksten Buntstifte und den ganz besonderen Zirkel. Da erwarte ich einfach etwas respekt und sie den Wert erkennt. Klug genug dafür ist sie, und wir haben da auch drüber geredet.
Es fällt ihr sehr schwer, sich zu konzentrieren, daher ist Ordnung in den Schulsachen wichtig. Das hilft einfach, sich zu sortieren und ein ruhiges Umfeld zu schaffen. Sonst kommt bei ner Hochintelligenzlerin auch bei 2+2 mal ne 6 raus.

- Zuhause leg ich eigtl nur Wert auf Ordnung, wenn es mit Sauberkeit zu tun hat. Also den Schlafanzug, mit dem man ins Bett geht aufm Boden liegen lässt, dreckige Zahnbürste, dreckige Schuhe überall, Thema Hausschuhe (wegen der Hundehaare, die sonst überall landen). Brotdose, sich nicht auf dem Teppich rumwälzen.

Sie mus jetzt nicht ihren Teller abspülen, oder jeden Tag ihr Zimmer aufräumen. Das machen wir nur alle paar Wochen mal, wenn ich sehe, dass es zu schlimm wird, und da helfe ich ihr auch, weil sie sowas unstrukturiertes dann garnicht mehr schafft, sie weiss dann garnicht, wo sie anfangen soll...


achja, der Hund.. Den kann man ja schelcht dazu anhalten, weniger Haare zu verlieren. Ich sauge eigtl schon jeden Tag, aber es ist furchtbar. Scheren soll man so Hunde keinesfalls und das tue ich erst Recht nicht jetzt im Winter. Der Hund ist auch schon alt und gesundheitlich angeschlagen. Ein Saugroboter würde das nicht schaffen und leider hab ich 2 Stufen, eine zum Vorraum und eine zum Wohnzimmer/Wohnbereich. Da kann ich gleich selber saugen. 
Ach so, den Hund saugen wir schon mit dem Dyson Groom ab, aber ich glaub, das macht sich nicht bemerkbar...

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19. Januar um 16:42

Mein Kind ist noch weitaus jünger, aber bei mir gäbe es da einfach keine besonderen Sachen mehr. Scheinbar ist sie ja noch nicht fähig oder reif genug, die Dinge angemessen und mit Respekt zu behandeln. Reden kann man ja immer viel.

Vielleicht hat sie auch einfach zu viel Kram für die Schule? Zu viel Spielzeug? Zu viel Brotdosen? Kinder mit besonderen Anforderungen sind da schnell überfordert.

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19. Januar um 16:50

30x wiederholen und auf der Nase rumtanzen lassen?  schon selbst schuld...   weil dein Kind anscheinend keine Konsequenzen bekommt... deswegen macht es es immer wieder

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19. Januar um 16:52
In Antwort auf kreuzunge

Was ich mich erinnere, ist deine Tochter ziemlich intelligent, oder?

Mal ehrlich, es gibt einige intelligente Menschen, die mit ihren Gedanken überall woanders sind, als bei Ordnung.
Klar gibt's genauso die strukturierten Genies, aber eben auch die anderen, die ihre Prioritäten woanders setzen.


Versuche mit ihr dort, wo es absolut notwendig ist Ordnung zu erarbeiten und lasse ihr Chaos, wo es eben sein kann.

Ich finde, die Welt braucht auch liebenswerte begabte Chaotinnen und nicht nur brave ordnungsliebende Frauen.

Und lass dir nichts von wegen "Erziehung" einreden. Menschen sind in dem Punkt verschieden. Man muss dort am Verhalten arbeiten, wo es not tut. Aber jede Schwäche hat als Gegenseite eine Stärke! Versuche auch diese zu erkennen.

aber chaotien die trotzdem auf ihre Mutter hören wenn sie was sagt!!!

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19. Januar um 17:54
In Antwort auf theola

aber chaotien die trotzdem auf ihre Mutter hören wenn sie was sagt!!!

Schon schlimm, wenn man Kinder mit eigener Sichtweise und Meinung hat...

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19. Januar um 18:39
In Antwort auf vanessaworth

kreuzunge: Ja, ist sie, und zwar der Typ intelligente, aber liebenswerte Chaotin. 
UNd tatsächlich ärgert es mich so sehr, weil sie mich da enorm spiegelt. Wir sind schon ziemlich ähnlich. Mein Chaos liegt aber woanders. Ich bin jetzt überhaupt nicht der mega super ordentliche Typ ( wie es hier grad ausschaut...), aber bei bestimmten Sachen ist es mir einfach wichtig. UNd ich hab da deswegen auch etaws Nachsicht, aber das bedeutet ja auch nicht, dass ich das jetzt einfach hinnehmen soll. Sonst ist halt alles gleich verloren. Da brauch man seine Kinder dann ja garnicht mehr erziehen.

- Alles, was mit Schule zu tun hat. Sie hat nen teuren Rucksack bekommen, also muss das Geschenk auch sorgsam behandelt werden. Das ist einfach auch eine Respektsache. Ich finds einfach scheisse, dass ich in dem 250€ Ergobag, den Opa hat springen lassen, ein verschimmeltes Butterbrot finde. Sie bekommt auch immer die schicksten Buntstifte und den ganz besonderen Zirkel. Da erwarte ich einfach etwas respekt und sie den Wert erkennt. Klug genug dafür ist sie, und wir haben da auch drüber geredet.
Es fällt ihr sehr schwer, sich zu konzentrieren, daher ist Ordnung in den Schulsachen wichtig. Das hilft einfach, sich zu sortieren und ein ruhiges Umfeld zu schaffen. Sonst kommt bei ner Hochintelligenzlerin auch bei 2+2 mal ne 6 raus.

- Zuhause leg ich eigtl nur Wert auf Ordnung, wenn es mit Sauberkeit zu tun hat. Also den Schlafanzug, mit dem man ins Bett geht aufm Boden liegen lässt, dreckige Zahnbürste, dreckige Schuhe überall, Thema Hausschuhe (wegen der Hundehaare, die sonst überall landen). Brotdose, sich nicht auf dem Teppich rumwälzen.

Sie mus jetzt nicht ihren Teller abspülen, oder jeden Tag ihr Zimmer aufräumen. Das machen wir nur alle paar Wochen mal, wenn ich sehe, dass es zu schlimm wird, und da helfe ich ihr auch, weil sie sowas unstrukturiertes dann garnicht mehr schafft, sie weiss dann garnicht, wo sie anfangen soll...


achja, der Hund.. Den kann man ja schelcht dazu anhalten, weniger Haare zu verlieren. Ich sauge eigtl schon jeden Tag, aber es ist furchtbar. Scheren soll man so Hunde keinesfalls und das tue ich erst Recht nicht jetzt im Winter. Der Hund ist auch schon alt und gesundheitlich angeschlagen. Ein Saugroboter würde das nicht schaffen und leider hab ich 2 Stufen, eine zum Vorraum und eine zum Wohnzimmer/Wohnbereich. Da kann ich gleich selber saugen. 
Ach so, den Hund saugen wir schon mit dem Dyson Groom ab, aber ich glaub, das macht sich nicht bemerkbar...

Klingt mir alles vertraut. Daher bin ich schon gespannt, wie es wird, wenn mein Großer in die Schule kommt

Ich bin aber bei den tollen und teuren Sachen relativ gelassen. Denn trotz allem sind es für mich eben Gebrauchsgegenstäne. Klar soll darauf nicht rumgetrampelt werden oderabsichtlich mal eben durch den Matsch gezogen, aber ansonsten sollen die Kinder es eben "normal" altersentspechend nutzen. Einen Ergoba kauft man ja, weil man überzeugt ist, dass es gut für den Rücken ist. Muss ja nicht ausschauen, wie frisch aus dem Laden.


Und wegen dem verschimmelten Brot: Das ist superärgerlich. Aber mal ganz ehrlich. Wie viele Kinder denkst du, lassen echt nie in ihrer Schulzeit hin und wieder ein Brot irgendwo verschimmeln?
Die kommen doch heim und denken an alles andere nur nicht daran, dass da noch ein unliebsames Brot wo drin ist.

Erziehung muss sein, aber alles so weit es eben sein muss. Ich selber bin oft leier auch eher zu streng. Ich habe gerade an den Großen sehr große Erwartungen...

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19. Januar um 18:40

Wieder voller Tippfehler... aber ich hoffe, man versteht es.

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19. Januar um 18:42
In Antwort auf lori1223

Ja meine Mama war auch so eine Dramaqueen, mein Papa überhaupt nicht, hat sich dann wenigstens ausgeglichen. Und wenn wir was haben wollten oder zu beichten hatten, sind wir immer zu Papa.

Dramaqueen trifft es gut. Leider merke ich, dass ich mich da jetzt auch oft zurücknehmen sollte. Man übernimmt leider ja viel.....

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19. Januar um 19:01
In Antwort auf theola

30x wiederholen und auf der Nase rumtanzen lassen?  schon selbst schuld...   weil dein Kind anscheinend keine Konsequenzen bekommt... deswegen macht es es immer wieder

ach, du hast es auch noch nicht kapiert. Konsequenz ist, wenn man einem Kind 300 mal sagt, wie es sich richtig verhält, erst dann ändert es sich.

Einem Erwachsenen muss man es übrigens mindestens 900mal sagen.

z.B. diese Info habe ich dir sicher schon an die 10 mal geschrieben. 900 werde ich aber nicht so schnell schaffen...

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19. Januar um 19:47

Ich lese dich ja doch schon seit einiger Zeit und du machst kein großes Geheimnis darum, dass es dir bzw euch finanziell gut geht. 

Aber... ich glaube dass ich in einem anderen Thread so ähnlich schon mal antwortete... 
sie schätzt die Dinge nicht, weil sie es zum einen nicht kann, weil sie eben noch jung ist, und zum zweiten, weil es für sie normal ist, teure Jacke, teure Schuhe, teurer Ranzen, teure schulsachen... teuer halt.

ich glaube dass kaum eine von uns das fließende Wasser aus dem Hahn so richtig ernsthaft zu schätzen weiß, weils einfach Standard und normal ist.

zur brotlose... ich bin da rabiat, wenn so einfachste regeln nicht eingehalten werden können, obwohl es mit Sicherheit geht...
wird sie nicht ausgeräumt so dass du sie neu füllen kannst, hat sie am nächsten Tag halt kein Frühstück.
sind ALLE Schulstifte aus der Mappe verschlampt, bekommt sie EINEN Stift zum mitschreiben mit, beim Rest: Pech gehabt. 
Jacke verschlampt : bekommt sie nur eine Jacke mit, die bereits im Schrank hängt bis du es „zeitlich schaffst“ eine neue zu kaufen.

sie wird mit der Zeit lernen sorgsamer mit Ihren Sache um zu gehen.
vorallem... halte sie kürzer was finanzielles chic und oha angeht. Das spart Dir doch deine eigenen Nerven wenn nur die 20€ Jacke verbummelt wurde. 

Das ist kein Angriff! Bitte fasse es nicht so auf! Sie ist einfach sorglos weil sie es eben noch sein darf und sie die Konsequenz bisher nicht oder nicht ausreichend geschmerzt hat. Wenn sie in der Schule nicht mitarbeiten kann mit nur einem Stift, muss sie halt alles nachholen. Oder sie friert etwas mit der ersatzjacke. Oder die hat Hunger ohne Brot, frisch geschmiert von Dir...

lass sie einfach dezent aber wirkungsvoll auflaufen, ohne Ankündigung und ohne motzen meckern schimpfen. Das kennt sie schon und interessiert sie nicht. 

Starke nerven weiterhin!

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19. Januar um 21:25
In Antwort auf kreuzunge

Dramaqueen trifft es gut. Leider merke ich, dass ich mich da jetzt auch oft zurücknehmen sollte. Man übernimmt leider ja viel.....

Da sagst du was Aber immerhin bemerken wir den "Moment", in dem wir dazu neigen und versuchen, anders zu reagieren.

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19. Januar um 22:51


kreuzunge: Ja, ich bin echt streng, und manchmal zweifel ich auch, ob ich nicht vielleicht zuviel verlange und zu hohe Erwartungen habe. Aber deswegen frage ich ja euch, soviel Selbstreflektion bleibt mir noch. Ich hab nur das eine Kind und das muss gut werden 
Ich bin auch ne Dramaqueen. Aber ich versuch mich zu bessern. Jetzt kann man ihr ja auch ins Gewissen reden, bzw an IHren Verstand appelieren, mit 3 ging das noch nicht. Ich hab halt echt megaviel Temperament. UNd sie auch. Da hat sie gott sei dank wenig vom Papa, der ist ne Schlaftablette.

heuel: Ja das mag so klingen, aber tatsächlich ist unser Leben hier günstig. Ich zahle eine lächerliche Miete (muss dafür aber hier viel tun, hab nach der Naturkatastrophe hier mich ums Dach gekümmert und Schimmel vernichtet...)arbeite daher nichtmal Vollzeit und hab keine 2 netto für uns. Ich könnte Vollzeit noch mehr verdienen, aber ich will lieber Mama sein, das ist mir wichtiger als Geld haben. UNd wenn das ganze Viehzeugs nicht wär...
Die kleine ist eben alles für mich und daher bekommt sie auch das Beste, was eben geht. Ich kaufe auch total viel gebraucht, daher kanns auch mal ne schön warme Daunenjacke sein und nicht ne Polyesterjacke ausm Aldi. Ich kauf jetzt nix teures, weils teuer ist, sondern ich finde auch gefallen an den ästethisch schöneren Sachen und erfreue mich an fühlbar und sichtbar guter Qualität., ich bin da echt ein Opfer. Und wenn ich das für mich tue, mach ich es bei ihr auch. Ich weiss, ein teurer Merinopulli ist für ein Kind eigtl Quatsch, es wächst ja eh so schnell und macht sich dreckig...Aber ich seh das einfach nicht so. kann ich nicht gut erklären, warum ich das so handhabe.

Eigentlich hätte ich bei Filzstifte ersatz kaufen aus dem Gedanken "die sind ja auch bald futsch" schon nach den billigen greifen müssen. Aber die ergonomischen von Stabilo sahen so toll aus und hatten auch ne feste schachtel...
Ich will jetzt keine Dankbarkeit, weils teuer war. Bei billigen Filzern hätte ich mich auch geärgert. Es geht um Sorgfalt und Umsorge. Da geht meine Rechnung vielleicht einfach nicht auf, weil ich dachte, um hübschere Dinge kümmert sie sich dann mehr. 
(Wir gehen mit unseren Lieblingssachen ja auch besonders sorgfältig um)
Der Ergo war jetzt viell ein schlechtes Beispiel weil mein Papa da echt geschluckt hat und speziell da das Geld dann doch Thema war. Der soll ja auxh wirklich lange halten, was seinen Preis gerechtfertigt hat, dann muss der Part ja auch erfüllt werden. 

Sie hat jetzt heute gebeichtet, dass der Anspitzer fehlt. Ich hab jetzt Laptop (bei uns =Fernsehen) gestrichen, bis der wieder auftaucht. (Die haben in der Klasse so eine Kiste, wo verlorenes Zeugs reinkommt, vielleicht ist erja da.)
Ansonsten: Wie soll ich sie den Anspitzer ersetzen lassen, wenn sie ja noch kein Taschengeld bekommt ? Habt ihr nen Vorschlag?
 

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20. Januar um 8:13

Natürlich lässt man die eigenen Kinder am Lebensstandard teilhaben. Das schöne Dinge schön sind, ist doch klar! Und in der Regel sind sie teuer oder teurer. Ich unterstelle dir in der Hinsicht in kleinster weise Verschwendung.
aber du kannst eben keinen sorgsamen Umgang von ihr erwarten weil sie den Sinn dahinter nicht verstanden hat. Er verschwindet etwas... du kaufst es neu... Problem gelöst.
sie muss die logische Konsequenz an ihrem handeln erkennen.

führe Taschengeld ein! Und kaufe ihr künftig nur Zeug , wo du dich nicht schwarz ärgerst, falls es verschwindet oder mit tuschkastenfarbe versaut ist. So lange bis sie die Lektion verstanden hat.
sie ist halt einfach noch ein Kind. Aber die Einstellung zu ihrem Verhalten kann sich ändern. 
Nicht dass sie nie wieder was liegen lässt, sondern sich drum kümmert, dass erwiesen auftaucht.

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20. Januar um 8:14
In Antwort auf heuel1

Natürlich lässt man die eigenen Kinder am Lebensstandard teilhaben. Das schöne Dinge schön sind, ist doch klar! Und in der Regel sind sie teuer oder teurer. Ich unterstelle dir in der Hinsicht in kleinster weise Verschwendung.
aber du kannst eben keinen sorgsamen Umgang von ihr erwarten weil sie den Sinn dahinter nicht verstanden hat. Er verschwindet etwas... du kaufst es neu... Problem gelöst.
sie muss die logische Konsequenz an ihrem handeln erkennen.

führe Taschengeld ein! Und kaufe ihr künftig nur Zeug , wo du dich nicht schwarz ärgerst, falls es verschwindet oder mit tuschkastenfarbe versaut ist. So lange bis sie die Lektion verstanden hat.
sie ist halt einfach noch ein Kind. Aber die Einstellung zu ihrem Verhalten kann sich ändern. 
Nicht dass sie nie wieder was liegen lässt, sondern sich drum kümmert, dass erwiesen auftaucht.

Keinster Weise sollte das heißen, sorry 

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20. Januar um 9:03
In Antwort auf vanessaworth


kreuzunge: Ja, ich bin echt streng, und manchmal zweifel ich auch, ob ich nicht vielleicht zuviel verlange und zu hohe Erwartungen habe. Aber deswegen frage ich ja euch, soviel Selbstreflektion bleibt mir noch. Ich hab nur das eine Kind und das muss gut werden 
Ich bin auch ne Dramaqueen. Aber ich versuch mich zu bessern. Jetzt kann man ihr ja auch ins Gewissen reden, bzw an IHren Verstand appelieren, mit 3 ging das noch nicht. Ich hab halt echt megaviel Temperament. UNd sie auch. Da hat sie gott sei dank wenig vom Papa, der ist ne Schlaftablette.

heuel: Ja das mag so klingen, aber tatsächlich ist unser Leben hier günstig. Ich zahle eine lächerliche Miete (muss dafür aber hier viel tun, hab nach der Naturkatastrophe hier mich ums Dach gekümmert und Schimmel vernichtet...)arbeite daher nichtmal Vollzeit und hab keine 2 netto für uns. Ich könnte Vollzeit noch mehr verdienen, aber ich will lieber Mama sein, das ist mir wichtiger als Geld haben. UNd wenn das ganze Viehzeugs nicht wär...
Die kleine ist eben alles für mich und daher bekommt sie auch das Beste, was eben geht. Ich kaufe auch total viel gebraucht, daher kanns auch mal ne schön warme Daunenjacke sein und nicht ne Polyesterjacke ausm Aldi. Ich kauf jetzt nix teures, weils teuer ist, sondern ich finde auch gefallen an den ästethisch schöneren Sachen und erfreue mich an fühlbar und sichtbar guter Qualität., ich bin da echt ein Opfer. Und wenn ich das für mich tue, mach ich es bei ihr auch. Ich weiss, ein teurer Merinopulli ist für ein Kind eigtl Quatsch, es wächst ja eh so schnell und macht sich dreckig...Aber ich seh das einfach nicht so. kann ich nicht gut erklären, warum ich das so handhabe.

Eigentlich hätte ich bei Filzstifte ersatz kaufen aus dem Gedanken "die sind ja auch bald futsch" schon nach den billigen greifen müssen. Aber die ergonomischen von Stabilo sahen so toll aus und hatten auch ne feste schachtel...
Ich will jetzt keine Dankbarkeit, weils teuer war. Bei billigen Filzern hätte ich mich auch geärgert. Es geht um Sorgfalt und Umsorge. Da geht meine Rechnung vielleicht einfach nicht auf, weil ich dachte, um hübschere Dinge kümmert sie sich dann mehr. 
(Wir gehen mit unseren Lieblingssachen ja auch besonders sorgfältig um)
Der Ergo war jetzt viell ein schlechtes Beispiel weil mein Papa da echt geschluckt hat und speziell da das Geld dann doch Thema war. Der soll ja auxh wirklich lange halten, was seinen Preis gerechtfertigt hat, dann muss der Part ja auch erfüllt werden. 

Sie hat jetzt heute gebeichtet, dass der Anspitzer fehlt. Ich hab jetzt Laptop (bei uns =Fernsehen) gestrichen, bis der wieder auftaucht. (Die haben in der Klasse so eine Kiste, wo verlorenes Zeugs reinkommt, vielleicht ist erja da.)
Ansonsten: Wie soll ich sie den Anspitzer ersetzen lassen, wenn sie ja noch kein Taschengeld bekommt ? Habt ihr nen Vorschlag?
 

Überhaupt nicht ersetzen lassen, denn in der Klasse haben genügend andere Kinder einen. Da soll sie halt selber erklären, warum sie keinen hat.

Das mit dem Taschengeld geht, denke ich, in die ähnliche Richtung wie der Rest. Es ist ja nicht Geld, das sie sich verdienen musste. Ohne Taschengeld hat sie ja auch alles bekommen.

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20. Januar um 9:48
In Antwort auf vanessaworth

Ich krieg eigentlich fast jeden Tag die Krise 
Es ist zum Mäusemelken, jeden Tag Krümel und Schnipsel in der Schultasche, von irgendwo taucht ne verschimmelte Brotdose auf, die teure Jacke ist weg... Jetzt nach den Winterferien musste ich den KOMPLETTEN MÄPPCHENINHALT ersetzen, alles weg! Radiergummi (der 4. seit SChuljahrbeginn), Bleistift, Kuli, Filzer, Marker, Zirkel....ALLES.

Auch ausserhalb der Schule gehts weiter: Schuhe werden irgendwo ausgezogen, die Jacke irgendwo hingeworfen, der Pyjama bleibt auf dem Badezimmerboden, der Kühlschrank offen stehen und die Wurst draussen... und das Zimmer sieht sowieso aus wie Sau und wirklich aufräumen - unter Wahnsinnsanstregungen- geht nur mit mir. 

Sie ist 8. Ich bin gefühlt nurnoch am Meckern 
Dabei ist eigentlich die Botchaft hier zuhause klar: Vorne Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke aufhängen, Brotdose in die Küche bringen. Das predige ich seit Schulbeginn, also jetzt das dritte Jahr. KLappen tut das nur, wenns mal wieder so richtig schön geknallt hat bei uns. Hält aber auch nur ein paar Tage. Aber ich hab halt keine Lust, alle paar Wochen voll auszuflippen. Ich bin leider sehr temperamentvoll und werd schnell laut. Da kommt mir meine Tochter aber in nichts nach. Das spanische Feuer halt. 

Ist das normal? Oder verlange ich zuviel? Es muss ja nicht alles perfekt klappen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ich (gestern ca. 30x) immer wieder wiederholen muss, dass man hier mit Hausschuhen rumläuft. Ich bin da eigentlich ein, wenn auch kein perfektes, Vorbild. 

Ich bin drauf und dran, hier Strafen einzuführen, bin mir aber nicht sicher. Ist das zuviel verlangt? Kann das besser werden, wenn ich, sagen wir mal, nur Laptop/Serie schauen ( wir haben keinen Fernsehen und sie darf nur selektiv was schauen), wenn die Schultasche ordnetlich heimkommt?  

Dazu kommt, dass die gute auch ordnetlich frech wird und kontert und sich rausdiskutiert. Ist aber eigentlich ein sehr gutherziges und liebes Kind, aber das hat sie halt von mir. 

HILFE
 

Ich prädigte das alles von Anfang an und trotzdem könntest du von meinen Kindern sprechen. 
Meine Große ist 9 1/2 und du könntest von ihr schreiben. Sie muss jeden Freitag ihren Schulranzen aufräumen, dazu kippen wir ihn in der Küche aus. 
Meine 7 Jährige ist da von sich aus ordentlicher - was den Schulranzen betrifft aber nur!
Ihre Kinderzimmer sehen beide aus, wie nachm Tornado. 
Junior, mit seinen 4 Jahren hat tatsächlich meistens das ordentlichste Zimmer!
Aber unten im Flur schmeißen alle drei ihre Schuhe u Jacken usw einfach hin, obwohl sie WISSEN, Schuhe ins Regal, Jacken aufhängen, Mützen, Schals u Handschuhe in den Schrank! Dann pfeif ich sie wieder runter u sie müssen es wegräumen - jeden Tag! Tatsächlich, jeden Tag! 
Brotdosen raus holen prädigte ich seit Kindergarten an - zwecklos! 
Strafen gibt es dafür nicht aber die Konsequenz, dass ich ihre Dosen nicht leere u sauber mache, das Vergnügen überlass ich ihnen dann.....schön, wenn sie nach dem Wochenende auftauchen aber da weigere ich mich dann, sie sauber zu machen!

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20. Januar um 11:53

skadiru: Ja das hab ich auch ein paar Mal gemacht, es hat ihr aber scheinbar nichts ausgemacht, die echt ekelige Brotdose saubermachen zu müssen...
Aber "schön", dass es dir da genauso geht! 

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20. Januar um 12:20

Bei mir ist das Problem, dass ich gar nicht will, dass die Kinder was schimmliges reinigen.
Ich mach das selbst mit angehaltener Luft.

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20. Januar um 13:50

Also Taschengeld ist in dem Alter wirklich nötig. Das fördert ja auch die Selbständigkeit. Mein Neffe ist genauso alt und bekommt schon 1x die Woche.

Ansonsten: Wo verliert sie das alles? Wäre es möglich, dass sie nach Unterrichtsende nochmal kurz den Bereich rund um ihren Tisch absucht?
Als Grundschüler läuft man ja meist zu Fuß. Könntest du ihr eintrichtern, immer schön den Schulranzen zu schließen?
Also quasi nicht aufregen oder ärgern danach sondern vorbeugen?

Ich glaube, in dem Alter hat meine Mutter jeden Tag die Schulränzen durchsucht. So genau weiß ich es aber nicht mehr. Oder wir mussten unsere Dosen beim heimkommen postwendend abgeben. Ich glaube, wir haben mind. die ersten zwei Jahre jeden Tag Ranzen ausgepackt wegen der Hausaufgaben und abends wieder eingepackt. Hört sich jetzt erst mal nicht besonders selbständig an aber wenns nötig ist?

 

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20. Januar um 14:55

apolline: also eigentlich ist der Vater nicht unordentlich oder ein Chaot in dem Sinne.
Der ist halt nur so übel faul und anspruchslos, dass er bei seiner Messi Mutter wohnt, damit er alle gemacht bekommt. Bei uns damals war das Designersofa grad so gut genug ( nen guten Geschmack hat er) und bei Muddi liegt er auf der 30 Jahre alten Couch, wo ein Kissen vom Hund zerbissen ist, naja da liegt jetzt halt lieblos irgendein Stoffrest drüber. Das mcht ihm einfach nix. Und das, obwohl man so stinke reich ist. Werde ich nie nie verstehen.

Vielleicht ist mir das Thema ja auch deswegen besonders wichtig. Unterbewusst. (Oje, da tun sich grad psychische Abgründe auf 
Aber klar, Ordnung und Sauberkeit ist bei Oma halt nicht wirklich vorhanden. Da braucht sie nicht Schuhe ausziehen oder sonstwas machen. Gestern nach dem Tanzen haben wir sie beim Papa/Oma umgezogen, und um mir die Schuhe zu geben, hat er die tatsächlich vor mir auf den Esstisch gestellt. Dreckige Strassenschuhe.


Ich weiss nicht wirklich, wofür sie Taschengeld bräuchte? Von uns daheim kann sie alleine nicht weg und beim Einkauf bin ich immer dabei und sie hat eigtl nie Wünsche. Also nicht das typische Kind, was an der Kasse ein Heftchen will, oder ein Ü-Ei. Und wenn wir für nen "Kino-Abend" uns Süssigkeiten kaufen, bekommt sie auch, was sie aussucht. Bekomm ich ja auch.
Die würde damit wahscheinlich nur an der Bude nach der Schule Süsskram vor dem Mittagessen kaufen, was ich eh verbieten würde.
ICh lgaub zum Thema Taschengeld brauchen wir nen neuen Thread...

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20. Januar um 15:55
In Antwort auf vanessaworth

Doch, eigtl "erziehe" ich sie in der Hinsicht schon immer. Seit sie mit 10Monaten laufen konnte, bekommt sie beim heimkommen die Schuhe aus und Hausschuhe an. Seit sie sich alleine anziehen kann, muss sie es selber machen. Aber wiegesagt, einmal aufs Sofa rauf, oder am Tisch essen, schwupps sind die Hausschuhe ausgezogen und werden nicht wieder angezogen...

Ich meinte mit Krümeln und Zeugs sowas wie, ein dreckiges Zewa, die Aluverpackung von einer Schmelzkäseecke, angefutterter Apfel und so. Und sie hat echt ne breite Tuppersammlung, wo das alles schön reinkann. Nur ein paar Krümel wären jetzt nicht sooo schlimm.

Das Schulmaterial braucht sie ja, sonst kann sie ja nicht ordentlich am Unterricht teilnehmen (fehlendes LIneal oder der Zirkel...) UNd ne warme Jacke werde ich ihr auch nciht verwehren.

Taschengeld bekommt sie noch nicht. 

Taschengeld geben.
aber verschlamtes schulmaterial abziehen.
oder aus ihrer spardose nehmen.
oder erstmal nicht ersetzen,sie muss sich dann in der schule rechtfertigen,schämen.
was sie in der wohnung rumliegen lässt,einsammeln,verstecken.
sie muss lernen,alles hat konswquenzen.
lehrer vorab informieren,sagen wiso sie mal kein schulzeugs,jacke etc hat.

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20. Januar um 15:55
In Antwort auf vanessaworth

Wir haben halt einen echt megahaarigen Hund, nach einer Runde durchs Haus auf Socken bist du 1cm grösser 😂. Damit dann aufs Sofa ist einfach bah. Trotz jeden Tag saugen, spanischer Mastino... 
wir haben auch nur einen Pelletofen zum heizen und der Fliesenboden ist kalt. Sonst ist halt auch ne Erkältung vorprogrammiert.

mit Taschengeld anschaffen hab ich schon geliebäugelt,  aber das löst ja nur das Schulmaterialproblem

1cm grösser.kiiicher

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20. Januar um 15:57
In Antwort auf vanessaworth

Wir haben halt einen echt megahaarigen Hund, nach einer Runde durchs Haus auf Socken bist du 1cm grösser 😂. Damit dann aufs Sofa ist einfach bah. Trotz jeden Tag saugen, spanischer Mastino... 
wir haben auch nur einen Pelletofen zum heizen und der Fliesenboden ist kalt. Sonst ist halt auch ne Erkältung vorprogrammiert.

mit Taschengeld anschaffen hab ich schon geliebäugelt,  aber das löst ja nur das Schulmaterialproblem

Doch sie muss es ersetzen,notfalls aus der spardose.
abklären ob es ihr nicht geklaut wird in der klasse

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20. Januar um 16:01

Und meine kinder,assen zb vor dem tv ein jogurt etc.becher blieb stehen 
nachdem sie dann so 15 ,20min im bett waren,wenn es grad gemütlich wurde in den federn,rief ich sie runter um den leeren becher oder was auch immer,zu entsorgen.
das half wunder.
bleibt dran.man denkt man redet an eine wand.aber wenn sie älter werden,resp ausser haus sind,wissen sie sich zu benehmen.
Eltern haben aber vorbildfunktion...

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20. Januar um 16:10

Vom taschengeld, konnten sich unsere kinder kaufen was sie wollten.aber es gab nie vorschuss
zum thema süssigkeiten.mich nervte das die ne zeitlang lieber süsses als das von uns gekochte essen wollten.ich kaufte viiiiel lieblingssüsskram meiner drei.kippte alles in eine grosse schüssel.
zum frühstück stellte ich die schüssel mit naschkram.kinder flippten aus.zu mittag gab es,genau die schüssel mit süssigkeiten.begeisterung kleiner.und tata.zum abendessen gab es süssigkeiten...mein mann und ich assen normal.
gaben den kindern nix ab.
am nächsten morgen als wieder die süssigkeitenschüssel da stand,BATEN SIE UM richtiges essen.
danach war der kampf durch 

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20. Januar um 16:59
In Antwort auf prismalicht

Taschengeld geben.
aber verschlamtes schulmaterial abziehen.
oder aus ihrer spardose nehmen.
oder erstmal nicht ersetzen,sie muss sich dann in der schule rechtfertigen,schämen.
was sie in der wohnung rumliegen lässt,einsammeln,verstecken.
sie muss lernen,alles hat konswquenzen.
lehrer vorab informieren,sagen wiso sie mal kein schulzeugs,jacke etc hat.

Das ist dem Kind doch egal, wenn man es aus der Spardose nimmt, da sie gar keinen Bezug dazu haben. Es geht ihnen ja nicht besser oder schlechter, wenn man das Geld nimmt oder nicht nehmen muss.

Im Gegenteil, in der Spardose ist Geld von uns Elter, Grosseltern und anderen Verwandten, also zahlen die einfach die verlorengegangenen Dinge. Und das finde ich auch nicht in Ordnung, denn gedacht ist es ja für später.

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20. Januar um 17:13
In Antwort auf prismalicht

Vom taschengeld, konnten sich unsere kinder kaufen was sie wollten.aber es gab nie vorschuss
zum thema süssigkeiten.mich nervte das die ne zeitlang lieber süsses als das von uns gekochte essen wollten.ich kaufte viiiiel lieblingssüsskram meiner drei.kippte alles in eine grosse schüssel.
zum frühstück stellte ich die schüssel mit naschkram.kinder flippten aus.zu mittag gab es,genau die schüssel mit süssigkeiten.begeisterung kleiner.und tata.zum abendessen gab es süssigkeiten...mein mann und ich assen normal.
gaben den kindern nix ab.
am nächsten morgen als wieder die süssigkeitenschüssel da stand,BATEN SIE UM richtiges essen.
danach war der kampf durch 

haha 

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20. Januar um 17:15
In Antwort auf vanessaworth


kreuzunge: Ja, ich bin echt streng, und manchmal zweifel ich auch, ob ich nicht vielleicht zuviel verlange und zu hohe Erwartungen habe. Aber deswegen frage ich ja euch, soviel Selbstreflektion bleibt mir noch. Ich hab nur das eine Kind und das muss gut werden 
Ich bin auch ne Dramaqueen. Aber ich versuch mich zu bessern. Jetzt kann man ihr ja auch ins Gewissen reden, bzw an IHren Verstand appelieren, mit 3 ging das noch nicht. Ich hab halt echt megaviel Temperament. UNd sie auch. Da hat sie gott sei dank wenig vom Papa, der ist ne Schlaftablette.

heuel: Ja das mag so klingen, aber tatsächlich ist unser Leben hier günstig. Ich zahle eine lächerliche Miete (muss dafür aber hier viel tun, hab nach der Naturkatastrophe hier mich ums Dach gekümmert und Schimmel vernichtet...)arbeite daher nichtmal Vollzeit und hab keine 2 netto für uns. Ich könnte Vollzeit noch mehr verdienen, aber ich will lieber Mama sein, das ist mir wichtiger als Geld haben. UNd wenn das ganze Viehzeugs nicht wär...
Die kleine ist eben alles für mich und daher bekommt sie auch das Beste, was eben geht. Ich kaufe auch total viel gebraucht, daher kanns auch mal ne schön warme Daunenjacke sein und nicht ne Polyesterjacke ausm Aldi. Ich kauf jetzt nix teures, weils teuer ist, sondern ich finde auch gefallen an den ästethisch schöneren Sachen und erfreue mich an fühlbar und sichtbar guter Qualität., ich bin da echt ein Opfer. Und wenn ich das für mich tue, mach ich es bei ihr auch. Ich weiss, ein teurer Merinopulli ist für ein Kind eigtl Quatsch, es wächst ja eh so schnell und macht sich dreckig...Aber ich seh das einfach nicht so. kann ich nicht gut erklären, warum ich das so handhabe.

Eigentlich hätte ich bei Filzstifte ersatz kaufen aus dem Gedanken "die sind ja auch bald futsch" schon nach den billigen greifen müssen. Aber die ergonomischen von Stabilo sahen so toll aus und hatten auch ne feste schachtel...
Ich will jetzt keine Dankbarkeit, weils teuer war. Bei billigen Filzern hätte ich mich auch geärgert. Es geht um Sorgfalt und Umsorge. Da geht meine Rechnung vielleicht einfach nicht auf, weil ich dachte, um hübschere Dinge kümmert sie sich dann mehr. 
(Wir gehen mit unseren Lieblingssachen ja auch besonders sorgfältig um)
Der Ergo war jetzt viell ein schlechtes Beispiel weil mein Papa da echt geschluckt hat und speziell da das Geld dann doch Thema war. Der soll ja auxh wirklich lange halten, was seinen Preis gerechtfertigt hat, dann muss der Part ja auch erfüllt werden. 

Sie hat jetzt heute gebeichtet, dass der Anspitzer fehlt. Ich hab jetzt Laptop (bei uns =Fernsehen) gestrichen, bis der wieder auftaucht. (Die haben in der Klasse so eine Kiste, wo verlorenes Zeugs reinkommt, vielleicht ist erja da.)
Ansonsten: Wie soll ich sie den Anspitzer ersetzen lassen, wenn sie ja noch kein Taschengeld bekommt ? Habt ihr nen Vorschlag?
 

weil dein Kind nicht folgt suchst du jetzt die schuld bei dir dass du zuviel erwartest ??? 

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20. Januar um 19:04

Hier wurde geraten, dass die Brotdose beim heimkommen abgegeben werden muss. Das finde ich in dem Alter schon sinnvoll.

Im Idealfall wird das nach einem Jahr ein Automatismus und dann kann es die Tochter von alleine. Immer wieder eben erinnern - Brotdose hier her, Inhalt da hin... Dran bleiben.

Das funktioniert meiner Meinung nach schon, wenn man nicht denkt, dass es nach "30 mal sagen" getan ist, sondern entsprechend eben dran bleibt.

Ich hatte das beim großen hier mit morgens fertig (in's Bad, Zähne putzen und umziehen - alles alleine) machen. Es dauert ein Jahr. Ging über: "ich kann das nicht", dann "ich mag nicht" später "ich mache das erst, dann und dann" und nun geht es wirklich fast von selbst. Ich muss maximal noch sagen: "geh jetzt bitte".
Es war wirklich mühsam. Ich musste oft schimpfen und war auch öfters genervt. Aber es hat sich gelohnt. Jetzt sehe ich andere, die ihre 5-Jährigen noch immer morgens fertig machen müssen, oder eben grad dran sind. Während bei mir das seit einem Jahr "gegessen" ist - klar mit kleinen Ausnahmen mit mal etwas mucken, aber er weiß, dass ich da hart bleibe - beim Papa ist es eine andere Geschichte...

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