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Organspender würdet ihr?

6. August 2014 um 20:02

Hallo...

Diese Frage stelle ich mir schon lange.
Und ich möchte gerne meine Organe spenden. Ich denke wenn ich tot bin, dann brauche ich sie eh nicht mehr und wenn ich damit Leben retten könnte, dann freut es mich.

Wie denkt ihr darüber?
Seid ihr Organspender?
Wie und wo muss man sich dafür registrieren?

LG

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6. August 2014 um 20:07

Jo
Hab seit 10 jahren einen Ausweis und finde es auch wichtig !

Im internet kannst du einen kostenlos beantragen lasse

Glaube bei der Krankenkasse gehts auch!!!

Ich bin der meinung, jeder sollte einen bei sich tragen

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6. August 2014 um 20:11

Ja
Ich habe einen Organspendeausweis! Denke da wie Du, wenn ich tot bin brauche ich sie nicht mehr und wenn ich damit jemanden helfen/retten kann um so besser!
Registrieren brauchst Du Dich nirgendwo. Du besorgst Dir einfach einen Organspendeausweis (imternet/apotheke), füllst ihn aus und trägst ihn bei Dir! Ich habe ihn im Portmonee.

Leider sind viele Menschen nicht richtig aufgeklärt, oder haben keinen Ausweis, weil sie nucht dran denken etc.
Ich finde es sollte anders rum geregelt sein (wie in einigen anderen Ländern auch), dass man automatisch Organspendee ist und man einen Ausweis braucht wenn man es nicht sein möchte!

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6. August 2014 um 20:12

Ja,
ich bin Organspender. Und zwar genau aus dem von dir genannten Grund. Wenn es so weit ist, brauche ich die Organe ganz sicher nicht mehr.
Und Skandale hin oder her, mit jedem gespendetem Organ wird versucht einem Menschen das Leben zu retten oder es lebenswerter zu machen. Das reicht mir.

In Deutschland organisiert man sich einen Organspendeausweis, füllt ihn aus und führt ihn mit seinen Ausweispapieren mit sich. Die Ausweise gibts im Internet, bei der Krankenkasse, in vielen Apotheken und viele Ärzte haben auch welche da.

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6. August 2014 um 20:13

Ich
Wûrde auch alles spenden.
Hab seit ca 7 Jahren den Ausweis. Ich finde es wichtig, das selbst zu entscheiden und nicht von den Angehörigen zu verlangen, dass sie das in der Ausnahmesituation auch noch müssen.

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6. August 2014 um 20:15

Alles klar...
Danke euch

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6. August 2014 um 20:21

Natürlich
spende ich...es gibt einfach ein riesen Defizit bei Organen, da ist jeder Spender wichtig.

Wichtig ist mir vorallem, dass alle wichtigen Angehörigen wissen, dass ich definitiv spenden will. Meine Mutter,meine Schwester, mein Vater, auch der Papa meiner Tochter weiß es...er hat zwar nun kein Mitspracherecht, aber schaden kann es ja auch nicht

Dann trage ich in jedem Portemonnaie einen Ausweis bei mir und auch den Hinweis dass ich eine Patientenverfügung habe.


Ich würde jeder Zeit sofort ein Organ annehmen, wenn ich mich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinde...ich steh aber nicht so sehr auf das "nur nehmen", aber nichts zurück geben.

Und wenn die Frage zu den Kindern kommt, ob wir derren Organe spenden würde...Ja und da bin ich mir ziemlich sicher, es würde mir das Herz brechen,aber ich kann sie doch nicht mit ihrem kleinen wunderbaren Herzen beerdigen lassen, wenn ein anderes Kind dadurch wieder fröhlich durch die Wiesen hüpfen könnte

Ich spende Blut, ich spende Plasma,ich bin bei der DKMS und meine Organe können sie dann auch noch bekommen

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6. August 2014 um 20:25

Finde es übrigens gut
wie es in anderen Ländern gemacht wird...dort ist man automatisch Spender, es sei denn man widerspricht dem zu Lebzeiten

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6. August 2014 um 20:38


Ja ich gebe wenn es geht, alles her.

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6. August 2014 um 20:41

Ja...
Ich habe auch einen spenderausweis, habe nur meine augen/hornhäute ausgeschlossen. Da finde ich die vorstellung furchtbar...
Im Übrigen finde ich nicht dass alle" spenden" sollten, das muss jeder für sich selbst entscheiden. ich finde nur, dass alle "Ja oder nein" sagen sollten, schon alleine, damit das im fall der fälle nicht auch noch auf den angehörigen lastet.

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6. August 2014 um 20:43

Ich
hab einen Spenderausweis im Geldbeutel. Werde alles was verwertbar ist auch spenden.

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6. August 2014 um 20:51

Wir
sind auch bereits beide stolze Besitzer eines Organspendepasses.

ich sehe es so, wenn ich tot bin, dann brauch ich sie nicht mehr. ob sie nun mitmir verbrannt werden oder begraben, macht nur den einen Unterschied: wenn ich sie spende, dann kann ein anderer Mensch damit weiterleben. Ich kann noch jmd etwas gutes tun. Und nicht nur dem Empfänger. Auch seiner Familie und Freunden.

Im Gegenzug wäre ich in einer betreffenden Situation ja auch dankbar für ein Spenderorgan.

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6. August 2014 um 21:06

Gehirn?
Wird das gehirn nicht sowieso nicht angetastet?
Was das herz betrifft: kann ich verstehen, und wie schon unten geschrieben, hauptsache man trifft eine entscheidung. welche, ist ganz alleine das recht des einzelnen.

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6. August 2014 um 21:06

Mein mann und ich
haben auch einen.

Ich finde das absolut wichtig das man eine Entscheidung trifft! Macht es den Angehörigen auch deutlich leichter im Ernstfall. In der Klinik in der ich gearbeitet habe, haben wir auch entnommen. Ganz oft standen dann die Angehörigen da und wussten nicht einmal wie die Person dazu eingestellt war.
Übrigens hatte ich auch Kollegen die das nicht wollten. Sie kamen auch nicht mit der Organentnahme zurecht...

Und dieser "Skandal" entstand ja auch nur dadurch das es viel zu wenig Spender gibt und zu viele Bedürftigte. Was nutzen mir meine evtl noch guten Organe wenn sie mit mir in einer Kiste vermodern?

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6. August 2014 um 21:08

Hi
Wir sind beide spender und haben den ausweis immer dabei.

Mich würde interessieren für die die nein schreiben warum sie es nicht machen?

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6. August 2014 um 21:16

Nein
da mein Sohn nur spenden darf,aber niemals als empfänger infrage kommt,hab ich mich dagegen entschieden!

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6. August 2014 um 21:51

Ich habe einen
Organspenderausweis und spende alles ausser das was meine Augen anbelangt.

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6. August 2014 um 22:10


Ich habe auch einen! Hab auch keine Ausnahme gemacht, da ich denke, dass ich meine Organe eh nicht brauche, wenn ich tot bin. Aber ich respektiere auch die Entscheidung gegen eine Organspende. Jeder muss das mit sich selbst ausmachen.
LG

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7. August 2014 um 0:41

Ja
meinen ersten ausweis füllte ich mit 10 Jahren aus. er war ohne Unterschrift meiner Mutter nicht gültig, aber ich hatte einen.
ich und mein Mann haben einen.
bei der dkms sind wir beide ebenfalls registriert

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7. August 2014 um 3:18

Ja ich hab
einen Ausweis

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7. August 2014 um 7:04

Ja
ich habe einen organspendeausweis und das schon seit ich 18 bin. ich stelle mir immer vor, ich oder,.noch schlimmer, mein kind bräuchten ein spenderorgan, jemand bei dem alles passend würde, stirbt und hat keinen spenderausweis, nur weil er nicht wusste wie o.ä.
für mich ist es eine selbstverstàndlichkeit und ich würde alles was brauchbar ist, entnehmen lassen. ich kann damit doch eh nichts mehr anfangen, warum dann nicht wenigstens noch anderen helfen...ich fänd es auch irgendwie tröstlich, wenn ich wüsste, zb. das herz von meiner schwester schlägt in einer andrren brust weiter...

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7. August 2014 um 7:14


nein.
auch wenn es auf dem ausweis steht, ist man bei der entnahme nicht tot. wenn der mensch stirbt, setzt sofort der verwesungsprozess ein, die organe sind für eine transplantation nicht mehr zu gebrauchen. man wird also künstlich am leben gehalten und lebt sogar noch bei der explantation. ich möchte in ruhe sterben dürfen....

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7. August 2014 um 7:14

Einige schrieben, dass ihre Kinder es auch sind...
Sind diese schon älter und konnten das selbst entscheiden?

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7. August 2014 um 7:23

Was war denn los?
Ich hab nichts vom Skandal gelesen...

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7. August 2014 um 7:41

Ja.
Mein Mann und ich tragen beide unsere Ausweise.

Für unsere Kinder haben wir das noch nicht entschieden, das ist so schwierig sie können ja da noch gar nicht mitreden.

Mir ist es egal, was nach meinem Tod mit meinen Organen passiert, da ich glaube, dass nur die Seele weiterlebt und wenn ich irgendwann wiedergeboren werde, dann hoffentlich mit einem frischen Bausatz

Und selbst wenn ich bei der Entnahme der Organe noch künstlich am Leben erhalten werde, vertraue ich jetzt mal darauf, dass ich dabei nichts verspüre und auch mit Organen wahrscheinlich kein lebenswertes Leben mehr haben würde.

@Bella: Du findest es morbide, auf jemanden zu warten, dass er "ins Gras beißt?" Warst du schonmal in einer lebensbedrohlichen Situation, hast du dem Tod ins Auge geblickt und keinen anderen Ausweg gesehen, als ein neues Organ zu bekommen? Ich vermute mal, nein. Dann würde ich auch nicht darüber urteilen. Würdest du das auch für deine Kinder so entscheiden?

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7. August 2014 um 8:31

Ja
Den Ausweis hab ich seit Jahren.
Allerdings ist man doch mittlerweile von Anfang an organspender ausser man teilt der Krankenkasse mit, dass man das nicht möchte. Oder???? Das wurde doch so eingeführt

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7. August 2014 um 9:01

Ambivalent
ich habe keinen Spenderausweis.
Und obwohl ich Organspenden eigentlich für wichtig erachte, bin ich mir höchst unsicher und unschlüssig, was das Thema betrifft.

Wie hier schon jemand schrieb - im Zeitpunkt der Organentnahme ist der Spender noch NICHT tot.

Was mich vor allem irgendwie "stört", dass man nicht richtig aufklärt, was bei einer Organspende eigentlich passiert.
Oder wie sicher das Hirntod-Kriterium eigentlich tatsächlich ist.

Wieweit Menschen in diesem Zustand noch Dinge mitbekommen, insbesondere ein wie auch immer geartetes "Schmerzempfinden" haben, ist ja umstritten.
Dazu gibt es unterschiedlichste Auffassungen.

Wenn ich dann lese, dass mitunter Schmerzmittel gegeben werden, bei der Organentnahme, dann frage ich mich schon, wozu, um Himmel Willen, ein Toter Schmerzmittel benötigt. Oder warum es zu Schmerzanzeichen, Stressanzeichen beim Spender kommt, wenn man ihn aufschneidet.

Und das es diverse Beispiele gibt, in denen (angeblich) für hirntot erklärte Menschen anschließend doch wieder aufwachten, ist da für eine Vertrauensbildung meinerseits nicht unbedingt förderlich.

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7. August 2014 um 9:33

Ja
Mein Mann und ich haben einen Ausweis. Und die Organe meines Sohnes würde ich auch spenden, für mich wäre ws unfair, wenn wir ein Organ bräuchten, aber selbst nicht spenden würden.
Habe seitdem ich Mutter bin die Geschichte von Romy mitverfolgt und deshalb war für mich auch klar, sollte ( ich bete es wird niemals soweit kommen) meinem Sohn was passieren, wäre ich glücklich wenn durch ihn andere Kinder weiterleben können...

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7. August 2014 um 9:51
In Antwort auf meinkleinerprinz1

Nein
da mein Sohn nur spenden darf,aber niemals als empfänger infrage kommt,hab ich mich dagegen entschieden!

Darf
ich fragen wieso dein Sohn nicht als Empfänger in Frage käme?

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7. August 2014 um 9:54

Ja
ich hab einen. Ich finde sogar, das nur diejenigen ein Spenderorgan erhalten dürften die 1. selbst spenden und 2.ten nicht dafür verantwortlich sind das sie eines benötigen. Z.b. geht es in meinen Augen gar nicht das ein starker Raucher eine Spenderlunge erhalten kann obwohl er doch selber Schuld ist das sie kaputt ist oder ein Säufer mit einer Leber.

Wenn ich mehr tot als lebendig nur mit Maschinen am leben erhalten werden, die Wahrscheinlichkeit gegen 0 ist, das wenn ich überhaupt aufwache ein halbewegs normales Leben führen kann, braucht man mich garnicht aufwecken und kann meine Organe haben.

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7. August 2014 um 10:19
In Antwort auf wachsperle09

Ambivalent
ich habe keinen Spenderausweis.
Und obwohl ich Organspenden eigentlich für wichtig erachte, bin ich mir höchst unsicher und unschlüssig, was das Thema betrifft.

Wie hier schon jemand schrieb - im Zeitpunkt der Organentnahme ist der Spender noch NICHT tot.

Was mich vor allem irgendwie "stört", dass man nicht richtig aufklärt, was bei einer Organspende eigentlich passiert.
Oder wie sicher das Hirntod-Kriterium eigentlich tatsächlich ist.

Wieweit Menschen in diesem Zustand noch Dinge mitbekommen, insbesondere ein wie auch immer geartetes "Schmerzempfinden" haben, ist ja umstritten.
Dazu gibt es unterschiedlichste Auffassungen.

Wenn ich dann lese, dass mitunter Schmerzmittel gegeben werden, bei der Organentnahme, dann frage ich mich schon, wozu, um Himmel Willen, ein Toter Schmerzmittel benötigt. Oder warum es zu Schmerzanzeichen, Stressanzeichen beim Spender kommt, wenn man ihn aufschneidet.

Und das es diverse Beispiele gibt, in denen (angeblich) für hirntot erklärte Menschen anschließend doch wieder aufwachten, ist da für eine Vertrauensbildung meinerseits nicht unbedingt förderlich.

Wird
ein Mensch für hirntot erklärt, werden sämtliche Geräte abgeschalten. Der Mensch stirbt dann, weil er nicht mehr in der Lage ist, selbstständig zu atmen. Auch darauf kann der Körper noch Reaktionen zeigen. Erst wenn das Herz aufhört zu schlagen, wird der Mensch offiziell für tot erklärt. Aber dennoch ist der Hirntod eine unausweichliche Sache, auf den der Tod des Körpers folgt, sobald die Geräte abgestellt werden. Natürlich kann man sich nun streiten, wann der Mensch wirklich gestorben ist. Was macht einen Menschen aus? Ist der Mensch wirklich noch da, nur weil sein Körper durch Maschinen am Leben erhalten wird?

Es wird mehrfach und sehr gründlich geprüft, bevor die Diagnose "Hirntod" gestellt wird. Ich glaube nicht daran, dass es da wirklich Irrtümer gibt. Menschen werden bei uns nicht einfach leichtfertig für tot erklärt.
Was sind das für Beispiele, in denen für hirntot erklärte Menschen wieder aufgewacht sind? Wie soll das gehen? Sie müssten dann in dem Moment aufwachen, in dem die Geräte abgestellt werden. Hast du dafür irgendwelche Quellen?

Dass Schmerzmittel gegeben werden, ist mit Sicherheit eine reine Vorsichtsmaßnahme - weil man eben nicht weiß, ob nicht doch was gespürt wird. Hier stellt sich die Frage, ob das Schmerzempfinden allein im Gehirn entsteht, oder ob auch der Körper allein Schmerz fühlen kann - das Gehirn ist zum Zeitpunkt der Entnahme ja bereits tot, während der Körper (mithilfe der Maschinen) noch lebt.

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7. August 2014 um 10:24

Trotzdem
ist das meine Meinung

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7. August 2014 um 10:24

Ich habe einen Spenderausweis
weil ich nicht möchte, dass meine Angehörigen im Zweifelsfall vor der Entscheidung stehen und unsicher sind, was ich gewollt hätte. Ich habe mich dafür entschieden, meine Organe zu spenden. Ich finde es aber auch vollkommen in Ordnung, wenn man sich dagegen entscheidet. Nur sollte man trotzdem einen Organspendeausweis bei sich tragen, auf dem das entsprechend vermerkt ist. Es ist nämlich NICHT so, dass man nur eintragen kann, dass man spenden möchte, sondern man kann auch das Gegenteil darauf festhalten. Ebenso kann man bestimmte Organe von der Spende ausschließen - beispielsweise wenn man den Gedanken schlimm findet, dass ein fremder Mensch mit dem eigenen Herzen rumläuft.

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7. August 2014 um 10:56
In Antwort auf frausuppenhuhn

Wird
ein Mensch für hirntot erklärt, werden sämtliche Geräte abgeschalten. Der Mensch stirbt dann, weil er nicht mehr in der Lage ist, selbstständig zu atmen. Auch darauf kann der Körper noch Reaktionen zeigen. Erst wenn das Herz aufhört zu schlagen, wird der Mensch offiziell für tot erklärt. Aber dennoch ist der Hirntod eine unausweichliche Sache, auf den der Tod des Körpers folgt, sobald die Geräte abgestellt werden. Natürlich kann man sich nun streiten, wann der Mensch wirklich gestorben ist. Was macht einen Menschen aus? Ist der Mensch wirklich noch da, nur weil sein Körper durch Maschinen am Leben erhalten wird?

Es wird mehrfach und sehr gründlich geprüft, bevor die Diagnose "Hirntod" gestellt wird. Ich glaube nicht daran, dass es da wirklich Irrtümer gibt. Menschen werden bei uns nicht einfach leichtfertig für tot erklärt.
Was sind das für Beispiele, in denen für hirntot erklärte Menschen wieder aufgewacht sind? Wie soll das gehen? Sie müssten dann in dem Moment aufwachen, in dem die Geräte abgestellt werden. Hast du dafür irgendwelche Quellen?

Dass Schmerzmittel gegeben werden, ist mit Sicherheit eine reine Vorsichtsmaßnahme - weil man eben nicht weiß, ob nicht doch was gespürt wird. Hier stellt sich die Frage, ob das Schmerzempfinden allein im Gehirn entsteht, oder ob auch der Körper allein Schmerz fühlen kann - das Gehirn ist zum Zeitpunkt der Entnahme ja bereits tot, während der Körper (mithilfe der Maschinen) noch lebt.

.
http://www.shortnews.de/id/1037962/new-york-bei-organ-entnahme-hirntote-wachte-ploetzlich-wieder-auf

http://www.rp-online.de/panorama/19-jaehrige-nach-hirntod-diagnose-aufgewacht-aid-1.2972971

http://www.shortnews.de/id/706444/organspender-wieder-aufgewacht

http://www.badische-zeitung.de/elsass-x2x/fuer-hirntot-erklaert-und-wieder-aufgewacht-die-strassburgerin-ang-le-lieby--79253827.html


Schmerzmittel als Vorsichtsmaßnahme?
Weil man nicht weiß, ob nicht doch was gespürt wird?

Eigentlich doch unlogisch, oder?
WENN der Mensch tatsächlich tot ist, DANN KÖNNTE er gar
nichts mehr spüren.

Die Bundesärztekammer hat sich in einer Stellungnahme vom 2001 dahingehend geäußert, dass es nach einem Hirntod keine Schmerzempfindungen mehr geben könnte. Weshalb die Verabreichung von Schmerzmitteln nicht notwendig sei.

Tja, da scheint eine Reihe von Ärzten, Medizinern, Kliniken offensichtlich kein rechtes Zutrauen zu den Fähigkeiten und Kenntnissen ihrer Kammer zu haben - wenn sie deren Empfehlungen nicht nachkommt.


Was ich halt auch nicht verstehe, dass hier so viele für ihre Kinder entscheiden, deren Organe zu spenden.
Wenn man nicht sicher weiß, ob nicht doch ein Schmerzempfinden gegeben ist, gegeben sein KÖNNTE - wie kann man dann eine solche Entscheidung treffen?
Für sich selbst, in Ordnung. Aber für das eigene Kind?
Ich hab keine Kinder. Aber wenn ich welche hätte, würde ich NIEMALS einer Organentnahme zustimmen, wenn es auch nur sein KÖNNTE, dass mein Kind irgendwie spürt, dass es aufgeschnitten wird, etc. Wenn auch nur die entfernte Möglichkeit gegeben sein könnte, dass mein Kind Schmerzen erleidet, wäre das für mich ein absolutes Ausschlusskriterium.

Wie kommt man denn über diese Gedanken hinweg?

Das es hier unterschiedliche Ansichten und Auffassungen gibt, ist doch nun einfach mal Fakt. Und man kann doch schlecht davon ausgehen, dass all die Ärzte, die sich gegen das Hirntod-Kriterium stellen, keine Ahnung haben, keine richtigen Ärzte sind...

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7. August 2014 um 11:33
In Antwort auf wachsperle09

.
http://www.shortnews.de/id/1037962/new-york-bei-organ-entnahme-hirntote-wachte-ploetzlich-wieder-auf

http://www.rp-online.de/panorama/19-jaehrige-nach-hirntod-diagnose-aufgewacht-aid-1.2972971

http://www.shortnews.de/id/706444/organspender-wieder-aufgewacht

http://www.badische-zeitung.de/elsass-x2x/fuer-hirntot-erklaert-und-wieder-aufgewacht-die-strassburgerin-ang-le-lieby--79253827.html


Schmerzmittel als Vorsichtsmaßnahme?
Weil man nicht weiß, ob nicht doch was gespürt wird?

Eigentlich doch unlogisch, oder?
WENN der Mensch tatsächlich tot ist, DANN KÖNNTE er gar
nichts mehr spüren.

Die Bundesärztekammer hat sich in einer Stellungnahme vom 2001 dahingehend geäußert, dass es nach einem Hirntod keine Schmerzempfindungen mehr geben könnte. Weshalb die Verabreichung von Schmerzmitteln nicht notwendig sei.

Tja, da scheint eine Reihe von Ärzten, Medizinern, Kliniken offensichtlich kein rechtes Zutrauen zu den Fähigkeiten und Kenntnissen ihrer Kammer zu haben - wenn sie deren Empfehlungen nicht nachkommt.


Was ich halt auch nicht verstehe, dass hier so viele für ihre Kinder entscheiden, deren Organe zu spenden.
Wenn man nicht sicher weiß, ob nicht doch ein Schmerzempfinden gegeben ist, gegeben sein KÖNNTE - wie kann man dann eine solche Entscheidung treffen?
Für sich selbst, in Ordnung. Aber für das eigene Kind?
Ich hab keine Kinder. Aber wenn ich welche hätte, würde ich NIEMALS einer Organentnahme zustimmen, wenn es auch nur sein KÖNNTE, dass mein Kind irgendwie spürt, dass es aufgeschnitten wird, etc. Wenn auch nur die entfernte Möglichkeit gegeben sein könnte, dass mein Kind Schmerzen erleidet, wäre das für mich ein absolutes Ausschlusskriterium.

Wie kommt man denn über diese Gedanken hinweg?

Das es hier unterschiedliche Ansichten und Auffassungen gibt, ist doch nun einfach mal Fakt. Und man kann doch schlecht davon ausgehen, dass all die Ärzte, die sich gegen das Hirntod-Kriterium stellen, keine Ahnung haben, keine richtigen Ärzte sind...

Ich zitiere aus einem der Artikel,
die du aufgelistet hast: "In Deutschland ist kein Fall bekannt, bei dem ein Patient nach der Hirntod-Diagnostik noch einmal zurückgekommen ist." (http://www.rp-online.de/panorama/19-jaehrige-nach-hirntod-diagnose-aufgewacht-aid-1.2972971)

In eben diesem Artikel wird geschrieben, dass die Eltern vor die Wahl gestellt wurden, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen oder darauf zu warten, dass der Hirntod eintritt, um dann die Organe zu entnehmen. In Deutschland wäre sowas NIE möglich, denn erst tritt der Hirntod ein und dann wird weiterverfahren. Die junge Dame war also nie hirntot und wurde auch nicht für hirntot erklärt. Es wurde lediglich vermutet, dass der Hirntod eintreten wird. Das ist doch ein Riesenunterschied.
Genauso in dem Artikel darunter. Da wurde ein EEG gemacht, nachdem der Mann eine Reaktion gezeigt hatte. Er war demnach nie hirntot. Daher konnte er Reaktionen zeigen und es waren Hirnströme zu messen.
Auch im ersten Fall wurde nicht ordnungsgemäß geprüft, ob der Hirntod tatsächlich eingetreten war.
Allein beim letzten Artikel könnte man Zweifel bekommen. Aber auch da ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb die Frau 10 Tage lang am Leben erhalten wurde, wenn es überhaupt keine Zweifel daran gab, dass der Hirntod eingetreten ist. Allein schon aufgrund der immensen Kosten, die es verursacht, einen Menschen per Maschinen am Leben zu erhalten, kann ich mir nicht vorstellen, dass man das 10 Tage durchzieht, obwohl es keinerlei Aussicht auf Besserung gibt.

Ich finde das mit den Schmerzmitteln nicht so unlogisch. Sicherlich wird das zu einem Teil auch für die Angehörigen gemacht, weil die Vorstellung furchtbar ist, dass das geliebte Familienmitglied bei der Entnahme doch vielleicht Schmerzen hatte.

Ich habe auch noch kein Kind und ich wüsste auch nicht, wie ich in einem solchen Falle entscheiden würde - natürlich würde ich das nicht allein, sondern mit dem Vater meines Kindes entscheiden. Aber wenn die Maschinen abgestellt werden, dann "erstickt" der Mensch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht mit Schmerzen und Angst verbunden ist, wenn doch noch etwas gefühlt werden kann.

Ja, es ist mir klar, dass es da sehr unterschiedliche Auffassungen zu dem Thema gibt. Ich finde es nur schlimm, dass es zu diesem Thema so viel Halbwissen und sich hartnäckig haltende Gerüchte gibt. Die möchte ich gerne aus der Welt schaffen. Von einer Organspende überzeugen möchte ich niemanden. Das ist eine sehr persönliche Entscheidung und da gibt es in meinen Augen auch kein "richtig" oder "falsch", wenn man die Entscheidung für sich selbst getroffen hat.

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7. August 2014 um 12:35

Klar bin ich Organspenderin
Dafür musst Du Dich nirgends registrieren, Du musst nur einen Organspendeausweis ausfüllen und möglichst immer bei Dir haben. So einen Ausweis bekommst Du bei vielen offiziellen Ämtern (z.B. Stadtbüro o.Ä.), bei Ärzten, Krankenkassen usw.

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7. August 2014 um 12:37

Ja
Wir haben beide einen Ausweis und sind uns einig, dass wir auch die Organe unseres Sohnes spenden würden. Ich brauche meine Organe nach dem Tod nicht mehr und fände es gut, wenn man noch jemandem helfen könnte.
Außerdem möchte ich einfach nicht an Maschinen dahin vegetieren.

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7. August 2014 um 14:19

Deine
Beispiele sind ja was anderes. Ich weiß das es zu schwer wäre bzw. unmöglich wäre da richtig zu differenzieren und es daher auch nie gemacht wird, aber ich würd mich bedanken wenn ich ne neue Lunge bräuchte aber nen Kettenraucher vor mir eine bekommt, weil er vor mir erkrankt ist und ich dann daran sterbe.
Oder fändest du das toll?

Ich weiß auch als Passivraucher kann man Lungenkrebs erkranken, aber ich denke man versteht auf was ich hinaus will!?

Wenn deine Organe nimmer die fittesten sind ist da ja wider rum was anderes als wenn ich für mich sag, ich könnte spenden aber WILL nicht, aber wenn ich nen Spenderorgan brauche als her mit.

Ich fände es auch gut, wenn jeder grundsätzlich spenden müsste.

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7. August 2014 um 15:07
In Antwort auf frausuppenhuhn

Ich zitiere aus einem der Artikel,
die du aufgelistet hast: "In Deutschland ist kein Fall bekannt, bei dem ein Patient nach der Hirntod-Diagnostik noch einmal zurückgekommen ist." (http://www.rp-online.de/panorama/19-jaehrige-nach-hirntod-diagnose-aufgewacht-aid-1.2972971)

In eben diesem Artikel wird geschrieben, dass die Eltern vor die Wahl gestellt wurden, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen oder darauf zu warten, dass der Hirntod eintritt, um dann die Organe zu entnehmen. In Deutschland wäre sowas NIE möglich, denn erst tritt der Hirntod ein und dann wird weiterverfahren. Die junge Dame war also nie hirntot und wurde auch nicht für hirntot erklärt. Es wurde lediglich vermutet, dass der Hirntod eintreten wird. Das ist doch ein Riesenunterschied.
Genauso in dem Artikel darunter. Da wurde ein EEG gemacht, nachdem der Mann eine Reaktion gezeigt hatte. Er war demnach nie hirntot. Daher konnte er Reaktionen zeigen und es waren Hirnströme zu messen.
Auch im ersten Fall wurde nicht ordnungsgemäß geprüft, ob der Hirntod tatsächlich eingetreten war.
Allein beim letzten Artikel könnte man Zweifel bekommen. Aber auch da ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb die Frau 10 Tage lang am Leben erhalten wurde, wenn es überhaupt keine Zweifel daran gab, dass der Hirntod eingetreten ist. Allein schon aufgrund der immensen Kosten, die es verursacht, einen Menschen per Maschinen am Leben zu erhalten, kann ich mir nicht vorstellen, dass man das 10 Tage durchzieht, obwohl es keinerlei Aussicht auf Besserung gibt.

Ich finde das mit den Schmerzmitteln nicht so unlogisch. Sicherlich wird das zu einem Teil auch für die Angehörigen gemacht, weil die Vorstellung furchtbar ist, dass das geliebte Familienmitglied bei der Entnahme doch vielleicht Schmerzen hatte.

Ich habe auch noch kein Kind und ich wüsste auch nicht, wie ich in einem solchen Falle entscheiden würde - natürlich würde ich das nicht allein, sondern mit dem Vater meines Kindes entscheiden. Aber wenn die Maschinen abgestellt werden, dann "erstickt" der Mensch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht mit Schmerzen und Angst verbunden ist, wenn doch noch etwas gefühlt werden kann.

Ja, es ist mir klar, dass es da sehr unterschiedliche Auffassungen zu dem Thema gibt. Ich finde es nur schlimm, dass es zu diesem Thema so viel Halbwissen und sich hartnäckig haltende Gerüchte gibt. Die möchte ich gerne aus der Welt schaffen. Von einer Organspende überzeugen möchte ich niemanden. Das ist eine sehr persönliche Entscheidung und da gibt es in meinen Augen auch kein "richtig" oder "falsch", wenn man die Entscheidung für sich selbst getroffen hat.

Hm
ich schrieb ja extra "angeblich" hirntot.

Und ich denke, dass so etwas auch in Deutschland vorkommen kann, und wohl auch vorkommt!

Es gab auch hierzulande schon Fälle, in denen Menschen für tot erklärt wurden und dann in der Leichenhalle wieder aufwachten. Gut, vielleicht nicht für hirntot, aber trotzdem.
Auch in Deutschland gibt es also gravierende Ärztefehler. Und Manipulation und Korruption im Gesundheitswesen.

Das sowas wie der Organspendeskandal hier in Deutschland vorkommt, hätten ja vermutlich auch die Meisten nicht gedacht. Weil man eigentlich davon ausgeht, dass in bestimmten Bereichen ein Kontrollsystem existiert, das es Einzelnen eben nicht möglich macht, an bestehenden Vorschriften und Richtlinien vorbei zu agieren. Offenbar ein Trugschluss.

Und wenn man sich überlegt, dass die Hirntod-Definition gerade im Zuge der Entwicklung der Transplantationsmedizin eingeführt wurde, EXTRA eingeführt wurde, um lebende Menschen transplantationsmedizinisch für tot erklären zu können, UM Organe entnehmen zu können - tja,... irgendwie habe ich damit tatsächlich so meine Probleme.

Ich meine, das ist irgendwie so, als würde ich Diebstahl durch einen Dieb definieren lassen, häusliche Gewalt, durch einen, der täglich seine Frau und Kinder verprügelt, oder Kindesmissbrauch durch einen Kinderschänder.
Dass da Definitionen herauskämen, denen ich mich anschließen wollte, bezweifle ich.

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7. August 2014 um 16:54

Ich habe mir die Videos angeguckt...
http://youtu.be/3pej5CWsUgg

Organspende Dokumentation Teil 1

http://youtu.be/stilCnKw-cw

Organspende Dokumentation Teil 2

Sehr informativ!
Wenn man Hirntot ist, dann ist man auch tot!
Es werden nur die Organe weiterversorgt, damit sie transplantiert werden können.

Habe eben bei der Kk angerufen. Ich bekomme meinen Ausweis zugeschickt. Für meine Tochter möchte ich nicht entscheiden. Das soll sie selber tun später.

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7. August 2014 um 17:22
In Antwort auf toniama

Darf
ich fragen wieso dein Sohn nicht als Empfänger in Frage käme?

Mein
Sohn hat das Down syndrom und würde die liste immer runterrutschen,da er der gesellschaft nie von "nutzen"sein wird.Hab mich selbst bei denen erkundigt.Tja dann brauch er auch keine Organe spenden.

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7. August 2014 um 17:26

Ich
Hatte ja schon geschrieben, das ich alle meine Organe spenden würde.
Ich finde auch das es jeder selbst entscheiden muss und finde es nicht schlimm wenn jemand nicht spenden möchte!
Allerdings hab ich mal eine Frage an die die nicht spenden wollen:
Würdet ihr euch ein Organ transplantieren lassen wenn ihr eins bräuchtet?

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7. August 2014 um 18:34
In Antwort auf meinkleinerprinz1

Mein
Sohn hat das Down syndrom und würde die liste immer runterrutschen,da er der gesellschaft nie von "nutzen"sein wird.Hab mich selbst bei denen erkundigt.Tja dann brauch er auch keine Organe spenden.

Machen
die da wirklich Unterschiede?

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7. August 2014 um 18:37
In Antwort auf toniama

Machen
die da wirklich Unterschiede?

Ja!
auf der einen seite kann ichs verstehen,gibts viel zu wenige,aber....wenn mein Sohn gut genug ist zu geben,dann soll er auch das recht haben zu bekommen,wenn es soweit kommt.Was ich nicht hoffe.

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7. August 2014 um 19:10
In Antwort auf meinkleinerprinz1

Ja!
auf der einen seite kann ichs verstehen,gibts viel zu wenige,aber....wenn mein Sohn gut genug ist zu geben,dann soll er auch das recht haben zu bekommen,wenn es soweit kommt.Was ich nicht hoffe.

Ja
da kann ich dich vollkommen verstehen!

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7. August 2014 um 19:14

Augen und Haut
Nee.. Das muss echt nicht sein

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7. August 2014 um 19:18

.
Rebecca, den schon irgendkst Du nicht, dass das dann irgendwie inkonsequent ist? Man selbst möchte nicht auseinandergeschnippelt werden, nimmt aber gerne Fremdorgane an von Leuten, denen der Gedanke ans eigene Aufschnippeln auch nicht so ganz geheuer ist, die sich aber altruistisch und im Wissen um den Mangel an Spenderorganen dazu dann doch durchringen?

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7. August 2014 um 19:19
In Antwort auf schnuki850

Ich habe mir die Videos angeguckt...
http://youtu.be/3pej5CWsUgg

Organspende Dokumentation Teil 1

http://youtu.be/stilCnKw-cw

Organspende Dokumentation Teil 2

Sehr informativ!
Wenn man Hirntot ist, dann ist man auch tot!
Es werden nur die Organe weiterversorgt, damit sie transplantiert werden können.

Habe eben bei der Kk angerufen. Ich bekomme meinen Ausweis zugeschickt. Für meine Tochter möchte ich nicht entscheiden. Das soll sie selber tun später.

>>>Wenn man Hirntot ist, dann ist man auch tot!<<<
Hm, es gibt ja aber etliche Ärzte und Mediziner, die die Behauptung, ein hirntoter Mensch wäre GÄNZLICH tot, ablehnen.
Und den lediglich hirntoten, als schwerst geschädigten Menschen betrachten, der zwar sterben wird, aber im Moment des Hirntodes eben noch LEBT.

Weil der Ausfall eines Organs des Gesamtorgansystems Mensch NICHT den Tod des Gesamtorgansystems bedeutet, sondern lediglich den "Tod", den Ausfall des betreffenden Organs. Bei einem Menschen, dessen Nieren versagen/versagt haben, oder dessen Leber sagt ja auch niemand "Oh, ein Toter, eine Leiche".

Was machst Du mit dieser medizinischen Ansicht?

Davon auszugehen, dass all die Ärzte, die so argumentieren, (und nachfolgend eben auch darauf hinweisen, dass man nicht sicher weiß, wieviel ein lediglich hirntoter, im Sterben begriffener Mensch noch fühlt, noch mitbekommt, wieviel Schmerzen er eventuell noch empfinden kann, etc.), alle keine Ahnung haben, alle falsch liegen, alles Scharlatane sind, ist in meinen Augen nicht wirklich eine Option.

Kannst Du das einfach so ausblenden?
Und wenn, WIE blendest Du das aus? Sagst Du Dir einfach "nöö, interessiert mich nicht, was die labern, die haben eh Unrecht!"?

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7. August 2014 um 19:55

@ wachsperle
Habe ich das richtig verstanden, dass dein größtes Bedenken ist, dass man von der Organentnahme etwas mitbekommen oder die Schmerzen spüren könnte?
So viel ich weiß, wird ein Organspender vor der Entnahme betäubt, und zwar so, dass auch ein "gesunder" also "wacher" Mensch nicht davon spüren oder mitbekommen würde.

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7. August 2014 um 20:05
In Antwort auf anischka

@ wachsperle
Habe ich das richtig verstanden, dass dein größtes Bedenken ist, dass man von der Organentnahme etwas mitbekommen oder die Schmerzen spüren könnte?
So viel ich weiß, wird ein Organspender vor der Entnahme betäubt, und zwar so, dass auch ein "gesunder" also "wacher" Mensch nicht davon spüren oder mitbekommen würde.

Ich
hab grad erst gesehen, dass ihr unten schon länger diskutiert habt. Da nehme ich meine Antwort zurück.

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