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Osteopath rät mir zum schreien lassen....

2. Oktober 2009 um 15:36

Hi liebe Mitmütter,

Man ey, ich bin ja eigentlich nicht so fürs Rummemmen, aber langsam geh ich am Stock. Seit über 5 Monaten hab ich jetzt nun nicht mehr als 3 Stunden am Stück geschlafen....die letzten 3 Monate sogar nur noch max. 2 Stunden am Stück.

Ich war heute mit meinem Kleinen (6Monate) beim Osteopathen, weil er mittlerweile seit 3 Monaten nachts 5-10mal aufwacht und weint. Ich wollte einfach ausschließen, dass es keine körperlichen Ursachen hat, jetzt wo ich festgestellt habe, dass es nicht einfach nur ne Phase ist.

Naja, wie oben schon steht, er rät mir zum schreienlassen, körperliche Ursachen hat es seiner Meinung nach nicht. Er sagt, nach drei Nächten hätte sich das erledigt.
Ich war in den ersten 3 Monaten aufgrund von Koliken schon ein paar Male beim Osteopathen, wo er uns echt gut geholfen hat. Er riet uns zu einer kompletten und auch sehr krassen Nahrungumstellung bzw. nur mir, was aber nicht nur beim Baby sondern auch bei mir sehr gut anschlug (Baby weniger Koliken, ich keine Akne mehr-nach über 10 Jahren Streuselkuchengesicht).

Er begründete seine Aussage folgendermaßen:
Der Mensch ist ein "Tagtier", nachts schläft er. Das bedeutet auch, dass er nachts keine Nahrung aufnimmt und nichts verdauen sollte. Alles andere stört seinen Schlaf.

Klingt ja nichtmal so unlogisch...

So, ich habe das Problem, dass mein Sohn sich nur an der Brust beruhigt, Schnuller nimmt er nicht an wenn er nachts weint. Er trinkt aber nicht viel, er nimmt seine 3-10 Züge und ist dann wieder eingeschlafen. Nur in den Arm nehmen reicht ihm nicht, er weint weiter. Um möglichst schnell weiter zu schlafen, geb ich ihm einfach die Brust, dann ist eben immerhin für eine Stunde Ruhe.

So, jetzt steht natürlich der Rat des Osteopathen gegen den allgemeinen Rat, Babys nicht schreien zu lassen bzw, strikte Bedürfnisbefriedigung.
Das Bedürfnis ist in dem Fall ja anscheinend Nähe, aber kuscheln reicht nicht. Hunger kann es doch nicht sein. Er kann doch nicht jede Stunde vor Hunger aufwachen. Und durch das ständige Stillen nachts wird bestimmt auch wieder seine Verdauung angeregt, was seinen Schlaf wieder unruhiger macht.

Boah, ich sags euch, ich bin so tierisch müde.... langsam kann ich meine schlechte Laune tagsüber auch nicht mehr so einfach runterschlucken. Schlafentzug macht halt auf Dauer aggressiv.

Ich kann mich aber auch nicht damit anfreunden, ihn schreien zu lassen. Das würde meinen Schlaf ja nun auch nicht besser machen, im Gegenteil...

Man, was mach ich nur? Offensichtlich gehen die Bedürfnisse meines Sohnes und meine eigenen Bedürfnisse langsam soweit auseinander, dass wir keine gemeinsame Stufe mehr finden. Den Gedanken will ich gar nicht weiter denken, vielleicht ist das auch etwas dramatisiert aus meiner momentanen Stimmung heraus.

Falls mir jetzt jemand den Tipp geben möchte, sein Bedürfnis nach Nähe tagsüber zu stillen, kann ich nur soviel dazu sagen, dass er bis zu sechs Stunden pro Tag im Tragetuch ist. Das ist doch ne ordentliche Portion Nähe, oder?!

Achje, achje...ich möchte fast weinen.

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2. Oktober 2009 um 15:52

Ja wirklich?!
Vielleicht bin ich jetzt schon zu spät dran, er ist ja schon 6 Monate, aber ich seh das ja, wenn meine Freund ihn mal betreut. Da gibts eben keine Brust und von daher Gebrüll. Aber 15 Minuten?! Das würde ich echt in Kauf nehmen, nur leider sind wir mit 15 Minuten nicht im Spiel. Bei meinem Freund schrie er letztens 2 Stunden!!

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2. Oktober 2009 um 16:30

Ich weiß nicht, ob ich das kann...
Wie hast du das denn gemacht? Im anderen Zimmer schreien lassen oder einfach im Arm gehalten? Das hab ich mir schonmal gedacht, man kann das Kind ja auch einfach im Arm halten, es schlicht aushalten. Dann lässt man es nicht allein mit seinem Kummer.

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2. Oktober 2009 um 16:37

Hallo Janine
Wir hatten und haben das gleiche Problem, allerdings im Moment nicht mehr ganz so krass.
Mein Kleiner ist jetzt knapp 10 Monate. Anfangs hatte ich ihn auch fast nur im Tragetuch, anders ging gar nichts.
Er will nachts immer die Brust zum weiterschlafen, anders beruhigt er sich nicht. Im Moment kommt er so 2-5mal nachts.
Wenn ich ihn nicht einfach kurz stille, dann schreit er auch mal 1,5Stunden. Und zwar so richtig!!

Ich bin auch gegen das unkontrollierte Schreien lassen, denke dieses Denken ist auch "von gestern".

Mein Mann und ich wollen ab heute nacht getrennt schlafen. D.h. ich schlafe alleine und mein Mann mit dem Kleinen in einem anderen Zimmer. Anfangs wird er ihn mir 2mal zum stillen bringen, danach irgendwann solls auf 1mal reduziert werden und dann... so lautet unser Plan (in der Theorie).

Er weint zwar bei meinem Mann auch, allerdings haben wir festgestellt, dass er sich leichter beruhigt, wenn ich nicht da bin.
Ist ja wie wenn Du Diät machst und jemand Dir die ganze Zeit mit ner Tafel Schoko vor dem Gesicht rumwedelt...
Solange er bei mir ist will er eben die Brust...

Bin mal gespannt wies bei uns funktioniert...

Wünsch euch alles Gute!
LG

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2. Oktober 2009 um 16:54
In Antwort auf pina_11888909

Hallo Janine
Wir hatten und haben das gleiche Problem, allerdings im Moment nicht mehr ganz so krass.
Mein Kleiner ist jetzt knapp 10 Monate. Anfangs hatte ich ihn auch fast nur im Tragetuch, anders ging gar nichts.
Er will nachts immer die Brust zum weiterschlafen, anders beruhigt er sich nicht. Im Moment kommt er so 2-5mal nachts.
Wenn ich ihn nicht einfach kurz stille, dann schreit er auch mal 1,5Stunden. Und zwar so richtig!!

Ich bin auch gegen das unkontrollierte Schreien lassen, denke dieses Denken ist auch "von gestern".

Mein Mann und ich wollen ab heute nacht getrennt schlafen. D.h. ich schlafe alleine und mein Mann mit dem Kleinen in einem anderen Zimmer. Anfangs wird er ihn mir 2mal zum stillen bringen, danach irgendwann solls auf 1mal reduziert werden und dann... so lautet unser Plan (in der Theorie).

Er weint zwar bei meinem Mann auch, allerdings haben wir festgestellt, dass er sich leichter beruhigt, wenn ich nicht da bin.
Ist ja wie wenn Du Diät machst und jemand Dir die ganze Zeit mit ner Tafel Schoko vor dem Gesicht rumwedelt...
Solange er bei mir ist will er eben die Brust...

Bin mal gespannt wies bei uns funktioniert...

Wünsch euch alles Gute!
LG

Hey,
das haben wir schon ausprobiert, bei meinem Freund regt er sich erst richtig auf.
Ende vom Lied war, dass mein Freund auch jedesmal wach wurde, ihn mir rüber bringen musste und wir BEIDE total übermüdet waren.

Aber danke für deine Hilfe.

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2. Oktober 2009 um 17:18
In Antwort auf bride_12734456

Hey,
das haben wir schon ausprobiert, bei meinem Freund regt er sich erst richtig auf.
Ende vom Lied war, dass mein Freund auch jedesmal wach wurde, ihn mir rüber bringen musste und wir BEIDE total übermüdet waren.

Aber danke für deine Hilfe.

Hey
ja, er regt sich bei Deinem Freund erst richtig auf! Ist ja zunächst klar, denn er will DICH, aber Du bist nicht da! Daher werden die ersten Nächte sicherlich nicht einfach für Deinen Freund und den Kleinen.
Vielleicht könntet ihr das mal durchziehen wenn Dein Freund ein paar Tage frei hat?
Da Du ja schon seit Monaten keinen guten Schlaf hast, kann er ja dann mal für ein paar Nächte Schichtdienst machen, oder?

So gewöhnt sich der Kleine vielleicht daran, dass er sich nachts auch mit dem Schnuller beruhigen kann und Du kannst endlich mal wieder durchschlafen...

Aber es geht sicher nicht von heut auf morgen gut und kostet den Papa und den Kleinen viel Nerven...

Unser Kleiner regt sich auch tierisch auf wenn ich nicht da bin, aber im Endeffekt schläft er (nach heftigem Gebrüll, das auch lang gehn kann...) schneller weiter, als wenn er bei mir wäre und ich ihm die Brust nicht gebe...

Aber, wie gesagt, wir starten heut nacht auch nen neuen Versuch...

LG

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2. Oktober 2009 um 17:45
In Antwort auf pina_11888909

Hey
ja, er regt sich bei Deinem Freund erst richtig auf! Ist ja zunächst klar, denn er will DICH, aber Du bist nicht da! Daher werden die ersten Nächte sicherlich nicht einfach für Deinen Freund und den Kleinen.
Vielleicht könntet ihr das mal durchziehen wenn Dein Freund ein paar Tage frei hat?
Da Du ja schon seit Monaten keinen guten Schlaf hast, kann er ja dann mal für ein paar Nächte Schichtdienst machen, oder?

So gewöhnt sich der Kleine vielleicht daran, dass er sich nachts auch mit dem Schnuller beruhigen kann und Du kannst endlich mal wieder durchschlafen...

Aber es geht sicher nicht von heut auf morgen gut und kostet den Papa und den Kleinen viel Nerven...

Unser Kleiner regt sich auch tierisch auf wenn ich nicht da bin, aber im Endeffekt schläft er (nach heftigem Gebrüll, das auch lang gehn kann...) schneller weiter, als wenn er bei mir wäre und ich ihm die Brust nicht gebe...

Aber, wie gesagt, wir starten heut nacht auch nen neuen Versuch...

LG

Wir habens tatsächlich nur 3 Nächte so gemacht-
unsere Wohnung ist leider nicht groß genug und Oropax leider nicht dick genug, sodass ich das Geschrei leider hörte und trotzdem jedesmal wach war. Ammenschlaf und so.... .

Das mit dem Weiterschlafen ist bei uns aber auch etwas anders, wenn ich ihm die Brust nicht gebe, bekomme ich ihn trotzdem deutlich schneller beruhigt als mein Freund das kann.

Ich werde wohl mal probieren, ihn festzuhalten und zu trösten aber ohne Brust. Vielleicht schläft er ja dann besser, wenn er nicht soviel zu verdauen hat und wacht wenigstens 3-4x weniger auf.

Viel Erfolg für euren Versuch ^^

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2. Oktober 2009 um 20:21

Hmm,
er ist ja schon etwas größer, schonmal probiert, ihm seinen Tee ins Bett zu stellen, sodass er sich selbst bedienen kann?
Ich habe sowas mal hier gelesen....kann nur nicht einschätzen, ob er mit einem Jahr schon in der Lage ist, sich den Tee nachts selbst zu nehmen.

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2. Oktober 2009 um 20:35

Einen
Rat, was du jetzt tun sollst kann dir leider keiner so wirklich geben, entscheiden musst du selber, weisst du ja!

Hatte vor ein paar TAgen etwas ähnliches hier im Forum gefragt. mein Sohn nahm von heute auf morgen keinen Schnuller mehr, sondern will jetzt die Brust!
Er ist 17 Monate und ich stille noch.

Meine KiÄ sagte auch, schreien lassen, immer wieder reingehen, beruhigen, wieder gehen etc.

Wir haben es mal mittags versuch ihm nach dem stillen die Brust nicht mehr zu geben. Mein Mann und ich haben uns abgewechselt, er hat 1h durch gebrüllt!

Bin auch am überlegen was ich machen soll aber habe noch nicht entschieden.

Ich muss sagen ich kenne es nicht anders, er ist schon immer im Schnitt alle 3h wach gewesen, manchmal auch alle 2h, das geht jetzt seit 17 Monaten so. Mal wars nen Krankheit, Zähne oder was weiss ich.

Sei dir darüber im Klaren dass, auch wenn er die Brust zum einschlafen nicht mehr braucht, es keine Garantie ist dass er dann länger am Stück schläft!

Hast du schon mal versucht ihm ein Tuch zum nuckeln anzubieten, ein Schmusetuch oder so? Vielleicht geht das ja.

Hm, schwierig, finde 6 Monate schon noch ganz schön jung.

Schlaf nochmal ein paar Nächte drüber, denn wenn du anfängst dann musst du konsequent sein und nicht ihm dann nach 2h gebrüll die Brust geben, das wäre eher kontraproduktiv!

lg und gute Nächte
Astrid

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2. Oktober 2009 um 20:39

Das klappt nicht so....
Er schläft im Beistellbett, aber nachdem er das erste Mal aufwacht bleibt er direkt neben mir.
Ich schlaf auch mittlerweile mit ausgepackter Brust, aber alleine andocken tut er nicht. Nur im Schlaf heulen, er ist noch nichtmal richtig wach, kann sich also nicht selbst helfen.

Das weinen lassen in dem Zusammenhang wäre eben um ihn nicht zu füttern, um seine Verdauung nicht anzuregen und eventuellem Magengrummeln, was ihn zwickt, vorzubeugen.

Ich hab ja auch echt Verständnis, dass ein kleines Baby nicht die ganze Nacht durchhält, aber jede Stunde?! Manchmal weniger? Naja, das schlaucht halt....

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2. Oktober 2009 um 20:45

Ich tendiere momentan dazu
ihn im Arm schreien zu lassen, also keine Brust aber Nähe zu bieten.

Ich kann dir gern berichten, wie das ankommt.
Unsere sind ja etwa gleich alt!
Worüber ich mir schon alles Gedanken gemacht habe:
-Reizüberflutung
-meine Ernährung
-Nähe
Konnte alles in den drei Monaten, die das nun so schlimm ist nach bestem Gewissen ausschließen. Aber da ist ja auch jedes Kind wieder anders....also mag ja echt sein, dass das deiner Kleinen den Kummer bereitet.

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2. Oktober 2009 um 20:49
In Antwort auf asmira72

Einen
Rat, was du jetzt tun sollst kann dir leider keiner so wirklich geben, entscheiden musst du selber, weisst du ja!

Hatte vor ein paar TAgen etwas ähnliches hier im Forum gefragt. mein Sohn nahm von heute auf morgen keinen Schnuller mehr, sondern will jetzt die Brust!
Er ist 17 Monate und ich stille noch.

Meine KiÄ sagte auch, schreien lassen, immer wieder reingehen, beruhigen, wieder gehen etc.

Wir haben es mal mittags versuch ihm nach dem stillen die Brust nicht mehr zu geben. Mein Mann und ich haben uns abgewechselt, er hat 1h durch gebrüllt!

Bin auch am überlegen was ich machen soll aber habe noch nicht entschieden.

Ich muss sagen ich kenne es nicht anders, er ist schon immer im Schnitt alle 3h wach gewesen, manchmal auch alle 2h, das geht jetzt seit 17 Monaten so. Mal wars nen Krankheit, Zähne oder was weiss ich.

Sei dir darüber im Klaren dass, auch wenn er die Brust zum einschlafen nicht mehr braucht, es keine Garantie ist dass er dann länger am Stück schläft!

Hast du schon mal versucht ihm ein Tuch zum nuckeln anzubieten, ein Schmusetuch oder so? Vielleicht geht das ja.

Hm, schwierig, finde 6 Monate schon noch ganz schön jung.

Schlaf nochmal ein paar Nächte drüber, denn wenn du anfängst dann musst du konsequent sein und nicht ihm dann nach 2h gebrüll die Brust geben, das wäre eher kontraproduktiv!

lg und gute Nächte
Astrid

17 Monate?? Mach mich nicht schwach!!
Chapeau als erstes mal!

Ich kann mal versuchen ihm ein Tuch anzubieten. Schnuller nimmt er gar nicht an nachts. Aber ich befürchte auch das Tuch nicht, weil er ja nichtmal richtig wach wird. Er brüllt mich geschlossenen Augen. Wenn, dann müsste ich ihm das Tuch reinstopfen. Ich probiers mal heute Nacht ^^

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2. Oktober 2009 um 20:54

Also...
...wahrscheinlich werde ich nun gesteinigt.

Aber kauf dir das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen!" und lies es vom Anfang bis zum Ende.
Danach sind die maximalen 3 Tage Stress nicht mehr so schrecklich zu ertragen und du kannst dir recht sicher sein, dass es euch hilft. Zumindest mit der nötigen Konsequenz aber verzweifelt genug scheinst du ja zu sein.

Wir waren auch ähnlich tragisch dran und ich ging auch am Stock. Und schreien lassen finde ich auch nicht richtig. Aber es war weder für mich noch zu ertragen noch für mein Kind. Nun ist alles sehr entspannt und wunderbar.

Egal was die anderen sagen, schau dir das Buch bitte an. Und urteile dann ob es für euch durchfürbar wäre. Wichtig ist allein das Durchhaltevermögen und der Leidensdruck.

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute.
Liebste Grüße Lin

P.S. Ach und weinen, tut manchmal ganz gut!

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2. Oktober 2009 um 20:56
In Antwort auf jonismami

Also...
...wahrscheinlich werde ich nun gesteinigt.

Aber kauf dir das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen!" und lies es vom Anfang bis zum Ende.
Danach sind die maximalen 3 Tage Stress nicht mehr so schrecklich zu ertragen und du kannst dir recht sicher sein, dass es euch hilft. Zumindest mit der nötigen Konsequenz aber verzweifelt genug scheinst du ja zu sein.

Wir waren auch ähnlich tragisch dran und ich ging auch am Stock. Und schreien lassen finde ich auch nicht richtig. Aber es war weder für mich noch zu ertragen noch für mein Kind. Nun ist alles sehr entspannt und wunderbar.

Egal was die anderen sagen, schau dir das Buch bitte an. Und urteile dann ob es für euch durchfürbar wäre. Wichtig ist allein das Durchhaltevermögen und der Leidensdruck.

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute.
Liebste Grüße Lin

P.S. Ach und weinen, tut manchmal ganz gut!

Oh,...
sorry.
Für dieses Programm müssen die Kinder mindestens 6 Monate alt sein. Leider schreibst du nichts über das genaue Alter deines Sohnes.

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2. Oktober 2009 um 20:58

Tee, Wasser-
alles schon gehabt.

Es geht nicht ums Nicht-Schlafen-Wollen. Es geht um Im-Schlaf-weinen-und-nur-die Brust-annehmen.
Und wie gesagt, ich verstehe vollkommen, dass eine Nacht für ein kleines Baby lang sein kann, aber jede Stunde Hunger haben, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Natürlich weint mein Mutterherz bei dem Gedanken ihn weinen zu lassen, ich habs bis jetzt ja auch noch nicht gemacht.
Mein Mutterherz ist aber auch langsam ziemlich schwer, wenn ich merke, dass ich tagsüber einfach nicht mehr in der Lage bin, gelassen, freudig und freundlich zu sein.

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2. Oktober 2009 um 21:09

Hey Janine...
..wir haben/"hatten" genau das gleiche Problem , Maximilian(11Monate) ist immer nur an der Brust eingeschlafen(außer in seiner Wippe oder Kinderwagen)!

Seit 3Wochen bringt mein Mann ihn ins Bett und ich schlafe im Gästezimmer... Die beiden im Bett... Und es klappt erstaunlicherweise echt super...
Vorher ist er 1,5-2std. Gekommen und jetzt wacht er 1-3mal auf , damit kann ich Leben
Ich stille ihn dann nur 1-2 x, das ist ok!
Klar hat er die ersten Tage gemotzt ,das die "Brusttheke" nicht 24std geöffnet ist, aber das hat sich schnell gelegt!

Ich stelle mir das so vor, wenn ich im Bett liegen würde und Nachts mir so nen Mc Bacon Burger um die Nase flattern würde , würde ich da auch gerne stündlich reinbeißen wollen


Habe leider nicht viel Zeit....aber ich wünsche dir Viel Kraft!!!
Ich weiß was du da durchmachst!!
Schlafmangel ist absolute Folter

Und "schnukimaus" sorry aber da wird mir echt kotzeschlecht

Lg Gina




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2. Oktober 2009 um 21:09

Oh-
lieben dank für deine Anteilnahme!

Er schläft direkt neben mir, an fehlender Nähe dürfte es nicht liegen... . Ich werde mich hüten, ihn nachts hochzunehmen, ich will doch schlafen^^

Ich frage mich halt, ob ich ihm nicht die Brust verweigern aber die Nähe lassen sollte, sprich fest in den Arm nehmen und nicht stillen, aber eben da sein.

Sooft es geht gebe ich ihn meinem Freund, aber länger als zwei Stunden schafft er es auch nicht ihn ruhig zu halten. Aber immerhin!

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2. Oktober 2009 um 21:11

Das ist sehr schön zu hören!
Danke für deinen Beitrag, das macht Mut zum Durchhalten.
Genau so etwas wollte ich hören, bzw. wäre mein Traum (;

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2. Oktober 2009 um 21:14
In Antwort auf jonismami

Oh,...
sorry.
Für dieses Programm müssen die Kinder mindestens 6 Monate alt sein. Leider schreibst du nichts über das genaue Alter deines Sohnes.

6 Monate ist er ja...
Habe tatsächlich nur schlechtes von der Methode gehört und gelesen. Vor allem da sich ja der Autor selbst davon distanziert, oder?!
Aber vielleicht sollte ich es einfach mal lesen, damit ich mitreden kann!

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2. Oktober 2009 um 21:57

Hallo
ich halte den tip von deinem osteopathen für völlig veraltet, sorry!
ich selbst kenne das problem auch. bis zu 6. moant ist es ja normal, dass babys auch im schlaf trinken wollen. manche sagen, dass sie ab da keine nahrung mehr nachts brauchen. aber wer weiß das schon genau? jedes kidn ist doch verschieden. ich habe einfach weitergestillt, weil meine baby-kursleiterin gesagt hat: "solange es für beide ok ist, darf man auch weiterstillen."

das ganz hab ich bis zum 11. monat durchgezogen, bei jeden wachwerden angelegt, wenn er dann eingedöst ist, abgelegt. dabei wurde meine kleiner meist bereits nach 20 minuten das erste mal wach, danach nahezu stündlich. nachdem wir ins bett sind auch noch zwei bis dreimal bis zum morgen (wir schlafen auch alle im familienbett). mit ungefähr elf monaten hab ich ihm dann die brust verweigert und in beim weinen nur so hochgenommen und getröstet. das hat ein paar tage gedauert. außerdem hab ich ihn nicht mehr in sein babybettchen gelegt sondern gleich ins elternbett. das nächste mal wurde erst wieder gegen elf uhr nachts gestillt, wenn ich ins bett gegangen bin.

das hat er dann aber auch nicht mehr eingefordert, sondern schlief von da an durch.
ich glaube, dass es zum einen damit zu tun hatte, dass ich nicht mehr bei jedem wachwerden stilen wollte, zum anderen aber auch mit seinem alter, er war zu diesem zeitpunkt ein jahr alt.

heute kommt er, wenns hoch kommt, einmal die nacht, oft aber erst gegen sechs-sieben uhr morgens.

es ist nicht immer leicht und ich kann deine verzweiflung gut nachvoll ziehen. (war damals nämlich auch voll fertig und hab mich gefragt, was ich falsch mache, dass alles anderen babys scheinbar durchschlafen, nur meins wacht stets und ständig auf). ich glaube aber, dass sich viel von selbst legt, bzw. ihr beide zusammen eines prozess durchmacht, der irgendwann darin mündet, dass der kleine beruhigter schlafen kann. noch ist er ja auch erst ein halbes jahr...

vg

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2. Oktober 2009 um 22:59

13 Monate
geht das bei uns schon so.. wir waren auch ganz am anfang beim Osteopathen, aber der hat nichts festgestellt. Meine Kleine wacht oft nachts auf und weint. Manchmal hilft es, sie auf meinen Bauch zu legen, aber oftmals will sie ein paar schlückchen trinken und schläft dann wieder ein. Ganz schlimm ist es, wenn die Zähne drücken.. dann hilft nur osanit und danach stillen oder wenns ganz schlimm ist Nurofen-Saft.. sonst schläft sie nämlich gar nicht. Ich habe auch verzweifelt nach einer Lösung gesucht.. denn ich wollte sie auf gar keinen Fall schreien lassen. Ich habe es einmal versucht.. und da hat sie sich so eingeschrien, dass sie richtig panik bekommen hat.. und da war für mich klar, das kann nicht der richtige Weg sein. Irgendwann habe ich mir das Buch "schlafen und wachen " geholt und die Situation akzeptiert. und seitdem ich es so akzeptiere, bin ich auch entspannter. Ich gehe halt einfach früher ins bett, wenn ich zu müde bin.. man gewöhnt sich an alles

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