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OT: An die Presse wenden oder noch mal abwarten?

27. April 2014 um 18:25

Hallo ihr

Ich habe gerade ein bisschen "Ärger" mit einem Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs. Um es mal ganz kurz zu umreißen geht es darum, dass ich wegen massiven Verspätungen Anträge auf Rückerstattung der Fahrtkosten gestellt habe. Die Bearbeitung war fehlerhaft (nur ca. die Hälfte vom Anspruch wurde erstattet, auf Nachfrage und mit Druck wurde das dann korrigiert) und zog sich über 3 Monate.
Inzwischen wurden neue Anträge eingereicht und auch hier ist die Bearbeitung wieder fehlerhaft bzw. ein Teil wurde anscheinend gar nicht beachtet.

Ich bin jetzt so weit, dass ich ehrlich gesagt keine große Lust mehr habe, noch weiter viel Energie reinzustecken. Auf der anderen Seite möchte ich ihnen das auch nicht durchgehen lassen. Denn es scheint, als hätte das System.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten (die ich grad sehe, vllt habt ihr ne andere Idee?):
1. Die Geschichte kommt in die örtliche Presse
2. Das Unternehmen bekommt noch eine Chance (also ne Mail an die Geschäftsleitung, auf die sie ziemlich schnell reagieren müssten)

Was würdet ihr machen?

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27. April 2014 um 18:31


Je nachdem wie gering oder hoch der Betrag ist,es auf sich beruhen lassen

unter anderem sollte man auch schauen warum es zu verspätungen kam,wenn das Unternehmen es selbst nicht verschuldet hat,dann ist es albern dort etwas zu fordern

Unwetter
jemand stürzt sich vor die Bahn usw.


bei der Bahn gibt es erst ab 60 min verspätung ein anspruch,und da lag die Verspätung daran,das der Zug zu spät bereitgestellt worden war,also nicht gereinigt ect.

wir bekamen für die fast 45 min wartezeit also keine entschädigung


bei den öffis hier in Berlin gibt es keine Erstattung,dafür kommt es regelmässig zu verspätungen

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27. April 2014 um 18:35
In Antwort auf matyas_11969818


Je nachdem wie gering oder hoch der Betrag ist,es auf sich beruhen lassen

unter anderem sollte man auch schauen warum es zu verspätungen kam,wenn das Unternehmen es selbst nicht verschuldet hat,dann ist es albern dort etwas zu fordern

Unwetter
jemand stürzt sich vor die Bahn usw.


bei der Bahn gibt es erst ab 60 min verspätung ein anspruch,und da lag die Verspätung daran,das der Zug zu spät bereitgestellt worden war,also nicht gereinigt ect.

wir bekamen für die fast 45 min wartezeit also keine entschädigung


bei den öffis hier in Berlin gibt es keine Erstattung,dafür kommt es regelmässig zu verspätungen

Die Verspätungen
hat das Unternehmen selbst zu verschulden (für die Fälle, in denen die Anträge eingereicht wurden).
Es geht um insgesamt 30-40 Euro denke ich.

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27. April 2014 um 18:38
In Antwort auf michelloenneberga

Die Verspätungen
hat das Unternehmen selbst zu verschulden (für die Fälle, in denen die Anträge eingereicht wurden).
Es geht um insgesamt 30-40 Euro denke ich.


Reichst du jede Verspätung ein?

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27. April 2014 um 18:41
In Antwort auf matyas_11969818


Reichst du jede Verspätung ein?

Mitlerweile jede,
bei der ich Anspruch auf Rückerstattung habe.
Allerdings bündle ich sie immer, also bekommen die nicht permanent Post von mir, sondern immer einige Anträge auf einmal.

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27. April 2014 um 18:45
In Antwort auf michelloenneberga

Mitlerweile jede,
bei der ich Anspruch auf Rückerstattung habe.
Allerdings bündle ich sie immer, also bekommen die nicht permanent Post von mir, sondern immer einige Anträge auf einmal.


Dann weisst du ja warum sie immer so lange dauern

ich denke man kann auch kleinkariert sein,und mal fünfe gerade stehen lassen

die werden das ja nicht machen,weil sie es so lustig finden

du kannst es zwar mit der presse probieren,aber die werden da auch ganz schnell die finger von lassen,wenn du immer wieder etwas von denen möchtest

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27. April 2014 um 18:52

An die Presse wenden
eigentlich sollten das alle machen, die ständig wegen der Schlamperei und kompletten Unfähigkeit der Bahn irgendwo zu spät ankommen.

Als ob es nicht genug wäre, dass wir alle der Bahn mit Steuergeldern unter die Arme greifen dürfen und die damit zur sinnlos Prestigeobjekte finanziert.

Nee, mit schöner Regelmäßigkeit fährt ein Großteil der Züge auch noch mit Verspätungen.

Ich denke mal, alles sollte man sich von diesem Staat wirklich nicht gefallen lassen. Es ist schon eine Zumutung, dass es überhaupt erst ab 60 Minuten Verspätung Entschädigungen gibt.

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27. April 2014 um 19:27

Tja die bahn macht debil
also als langjähriger bahnkunde kenne ich diese spiele auch und ich hab so manche total krasse fahrt quer durchs land durch. als student sieht man das ja noch lockerer aber wenn es um den berufsverkehr geht, wäre ich wohl auch knatzig.

aber ich wäre da sehr, sehr vorsichtig das an die presse zu hängen. das kann dir nämlich ganz schnell als rufmord oder verläumdung entgegen kommen. rechtlich gesehen gibts da viel spielraum und grade wenn es um so "kleine" beträge geht würde ich die einfach nur ständig nerven. allerdings wird das die bahn auch nicht schneller machen.

vllt. wäre ja eine bürgerinitiative was für dich? gibt ja bestimmt noch mehr leute, die da so abkotzen. sammle unterschriften, mach nen unternetaufruf. je mehr ihr seid, umso lauter wird man euch hören

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27. April 2014 um 20:58

Puh... noch mal kurz zur Erklärung
Ja, man kann auch mal fünfe gerade sein lassen. Das habe ich auch laaaaaaaaange getan. Aber irgendwann ist das Fass einfach voll. Es liegt da noch mehr im Argen, es sind nicht nur die Verspätungen.

Dazu kommt, dass der Betrag von 30-40 Euro niedrig erscheinen mag. Für mich ist das a) viel Geld und b) fahre ich mit BahnCard50 und mit einem recht günstigen Monatsticket. Würde ich "normal" fahren, würde sich die Summe auf ca. 120 Euro belaufen. Also ist schon so einiges vorgefallen, nicht nur zwei, drei Mal zu spät oder so

Wären die Anträge richtig bearbeitet worden, hätte ich da auch gar kein Problem damit. Aber es scheint so, als würden die absichtlich mal ne halbe Fahrt vergessen oder einfach Mails schreiben von wegen "kein Erstattungsanspruch wegen vorab angekündigter Bauarbeiten" (und der Grund der Verspätung waren definitiv keine Bauarbeiten)
Das Problem liegt da überwiegend tatsächlich in der Unternehmensstruktur dieses einen Verkehrsunternehmens. Daher bringt es denke ich durchaus etwas, wenn man die "höheren" Tiere des Unternehmens erreicht.

Und an Schnuki ganz besonders:
Lehn dich bitte nicht ganz so weit aus dem Fenster, man könnte herausfallen!

Ich habe sowohl Führerschein, als auch Auto. Aber: Aus umwelttechnischen Gründen sowie auch aus finanziellen Gründen ist es manchmal deutlich sinnvoller, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ich seh es nicht ein, allein jeden Tag 140km zu fahren und die Luft zu verpesten, wenn ich auch Zug fahren kann.

Die "triftigen" Gründe sind nicht so triftig, wie du denkst. Vieles hätte man durch bessere Planung vermeiden können. Und wenn ich schreibe bessere Planung, meine ich, dass die sich innerhalb des Unternehmens mal etwas absprechen hätten müssen und gewisse Risiken sinnvoller einplanen hätten müssen (und ja, das wäre eindeutig möglich gewesen!) Bei kranken Fahrern etc. würde ich absolut nichts sagen. Das kann MAL vorkommen. Aber über 4 Monate STÄNDIG Verspätung wegen Unvermögen... das geht dann auch mal zu weit!

Früher losfahren ist ja wohl Quatsch. Wenn die Verspätungen absehbar sind, ist das kein Thema, aber wenn sie "einfach so" und unkalkulierbar, dazu nicht angekündigt (auf der Website etc.) sind, dann fahr ich doch nicht jeden Tag ne Stunde früher los!?!

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27. April 2014 um 21:23

Super Idee!!!
Du hast auch bestimmt Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für mich, oder?

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27. April 2014 um 21:25


Sorry aber ich les die ganze Zeit

"Pressen oder lieber doch noch abwarten"

Hab übelstes Kopfkino gerade und geh mal meine Brille suchen

Sorry fürs schreiben

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27. April 2014 um 21:27

Ich weiß,
dass es Verspätungen geben könnte. Trotzdem geht man doch nicht davon aus, dass es in 3 von 5 Tagen gravierende Verspätungen gibt... das ist einfach unhaltbar. Wir reden hier nicht über "ab und an mal bissl zu spät" sondern darüber, dass der Fahrplan an manchen Tagen praktisch gar nicht eingehalten wird. Das wird vom Unternehmen auch zugegeben.

Zu spät zur Arbeit ist nicht das Problem. Da ist es egal, ob ich bissl später da bin (Gleitzeit und so). Später heimkommen ist (wg. Kinderbetreuung) schon eher das Problem. Am nervigsten ist allerdings das Warten irgendwo im nirgendwo...

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27. April 2014 um 21:29

Die ist aber nimmer aktuell
0190-er Nummern gibt es schon seit Jahren nicht mehr, falls sich das noch nicht bis zu dir rumgesprochen hat...

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27. April 2014 um 21:35

Nur schön,
dass wir hier nicht über "DIE" Bahn reden, sondern über ein anderes Unternehmen.
Aber danke, dass du dein allumfassendes Wissen mit mir teilst!

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27. April 2014 um 21:49
In Antwort auf fussi85


Sorry aber ich les die ganze Zeit

"Pressen oder lieber doch noch abwarten"

Hab übelstes Kopfkino gerade und geh mal meine Brille suchen

Sorry fürs schreiben


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27. April 2014 um 22:09

Nein hab ich nicht.
Aber: Es geht hier nicht um die Probleme, die du schilderst. Es ist eher so...

Das Busunternehmen kauft ein paar gebrauchte Busse, um einen "besseren" Fahrplan einhalten zu können. Nun ist es aber so, dass von den gebrauchten Bussen bekannt ist, dass die immer nicht anspringen. Das ist dem Unternehmen aber egal. Später wundert es sich dann, warum die Busse immer nicht anspringen und fahren.
Nebenher baut das Busunternehmen noch eine neue Linie aus... kauft da neue Busse, die aber auch ihre Probleme haben und muss sich deswegen von anderen Unternehmen Busse ausleihen (und es war absehbar, dass das so kommt). Weil die Planung auf der neuen Linie so zeitintensiv ist, wird die "alte" trotz Problemen vernachlässigt.

Dass der Fahrplan um ein paar Minuten nicht eingehalten wird... darüber reg ich mich schon gar nicht mehr auf. Das ist halt so, und der Fahrplan wird ja auch nicht von denen erstellt, der wird ja vorgegeben. Dafür können sie nichts...

Und ich mache hier nicht nur Kleinstunk. Das Unternehmen hat auch von "hoher Stelle" (u.A. von der Regierung des Bundeslandes und der Eisenbahngesellschaft) Ärger bekommen und muss vmtl. Strafen zahlen. Also ist schon bissl ernster, das Problemchen.

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28. April 2014 um 12:35

Auch wenns nix bringt...
Manchmal werden Unternehmen "aufgelöst" bzw. bestimmte Strecken aufgegeben und dann werden Fahrzeuge frei. Und wenn die noch nicht zu alt sind, können die weiterverwendet werden. Stell dir vor, das gibts!
Was das alles gekostet hat... naja, kann man nachlesen. Dass das ein Haufen Geld ist, ist klar. Aber das war ja schon lange einkalkuliert und die finanziellen Mittel waren wohl vorhanden.
Der Vergleich, dass ich einen Bus kaufen soll, ist an den Haaren herbeigezogen. Ich habe weder die Einnahmen, noch die Ausgaben, noch die Verwendung für einen Bus, Zug oder dergleichen. Was soll ich denn damit???

Das mit dem nicht anspringen war nicht das richtige Beispiel. Das eigentliche Problem ist ein anderes. Die Sache ist nur die: Wenn ich weiß, dass ein Bus nicht zuverlässig fährt, dann kauf ich ihn doch nicht. Genausowenig wie ich mir ein Auto ohne Bremsen kaufe oder was weiß ich.
Bzw. wenn ich es kaufe, und der Defekt lange vor Kauf bekannt ist, dann tue ich in der Öffentlichkeit nicht so, als wäre er gerade erst ganz zufällig aufgetreten.

Wenn ein Unternehmen ich weiß nicht wie viele Millionen in Fahrzeuge stecken kann, wird es von den 30 Euro bestimmt nicht umgebracht... aber um DAS geht es primär ja auch gar nicht. Das, was ich schlimm finde, ist dass die Anträge FALSCH bearbeitet werden.

Schön dass du einschätzen kannst, wie viel mein Auto benutzt wird. Die Fahrleistung ist nicht so gering, wie du denkst. Und es wird sogar täglich benutzt

Ich kanns nur noch mal sagen... die 30 Euro sind nicht das Hauptproblem. Wenn die mal anständig gearbeitet hätten und bei den Verspätungen ordentlich informiert hätten, wäre das vmtl. gar nicht so eskaliert. Aber muss ich einem Unternehmen alles durchgehen lassen, nur weil *duziduzidu* der Bus so teuer war und leider doch nicht so gut fährt?
Und *duziduzi* es dem Fahrer nicht zumutbar ist, mal eine ordentliche Durchsage zu machen? Und *duzidu* es dem Geschäftsführer nicht zumutbar ist, dass er den @rsch in der Hose hat, mal zu dem, was er da veranstaltet, zu stehen? Dass man einen vollständig ausgefüllten Antrag, der eigentlich in 5-10 Minuten bearbeitet hat, RICHTIG bearbeitet, kann man natürlich auch nicht erwarten. Wo kämen wir denn da hin. Geschweige denn von einer einigermaßen freundlichen Antwort, die eine einfache Frage beantwortet.

Nö. Verarschen lassen muss ich mich nicht.

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28. April 2014 um 12:38

Haben sie nicht,
aus gutem Grund. Das Forum auf der Internetseite wurde auch plötzlich abgeschafft. Still und heimlich

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28. April 2014 um 15:15

Naja, wenn bei Euch also
nur mal so angenommen...
mehrmals die Woche Strom oder Wasser sporadisch nicht funktioniert, wäre es Dir also egal? Immerhin jammern diese Unternehmen auch immer, das das geld so knapp ist.
Entweder ich biete eine Dienstleistung gegen Geld an, dann muss ich die auch einhalten, oder eben nicht. Wenn unfähige Leute dort planen, dann kann doch die Bevölkerung nix dafür, oder? Ob die Gute Dame ihr Auto oder einen Bus früher nimmt oder nicht, kannst DU ihr doch nicht vorschreiben, oder wie soll das aussehen: "Chef ich geh heute bei vollen Bezügen mal ne Stunde eher nach Hause, weil evtl. der Bus nicht pünktlich ist" ?!?!?!
Und wer Schuld ist, ist doch völlig egal, der Nutzer der Dienstleistung jedenfalls nicht. Dann müssen die Busunternehmen ihren "Schaden" an die entsprechenden Stellen weiterleiten - jaja, wenn man die Schuld einwandfrei weitergeben kann ist es doch alles kein Thema.

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