Home / Forum / Mein Baby / OT: Anwälte hier? Elternzeit, Schwangerschaft und Firma schließt die Produktion

OT: Anwälte hier? Elternzeit, Schwangerschaft und Firma schließt die Produktion

29. Juli 2015 um 18:49 Letzte Antwort: 29. Juli 2015 um 21:46

Ich war bereits bei einem Anwalt, aber irgendwie war der auch nur bedingt fähig
Ich bin seit einigen Jahren in der Produktion meiner Firma tätig und mittlerweile seit August 13 in Elternzeit. Diese endet Juli 16. Elterngeld hatte ich nur für 1 Jahr beantragt, falls das im weiteren Verlauf wichtig werden sollte.Nun bin ich wieder schwanger, ET ist der 9.Februar.
Nun ist die Situation in meiner Firma folgende:
Die Produktion wird an meinem Standort(NRW) geschlossen und ins Mutterwerk nach Heilbronn verlagert. Der letzte offizielle Tag wird der 31.3.16.
Nun liegen mir drei verschiedene Sachen vor:
1. das Angebot nach Heilbronn zu wechseln
2. nicht nach Heilbronn zu wechseln, dafür ab dem 1.12 oder 1.1 in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Dauer max. bis 30.6.16 Dazu gehört dann wohl Anspruch auf Abfindung, die aber, soweit ich das beurteilen kann, eher lächerlich veranschlagt ist
3. einfach nur dem Wechsel nach Heilbronn zu widersprechen ohne Anspruch auf Abfindung

Die Fragen die sich mir da jetzt stellen sind:
Habe ich, wenn ich meine jetzige Elternzeit zu Beginn des neuen Mutterschutzes beende, Anspruch auf den AG Zuschuss? Wenn ja... Müßte die Transfergesellschaft diesen AG Zuschuss auch bezahlen, wenn ich in diese wechsel? Oder wäre es sinniger dem Wechsel zu widersprechen und ne Arbeitsschutzklage einzureichen wenn die Kündigung eintrifft um ne höhere Anfindung rauszuholen?

Ich hoffe ich hab diesen ganzen Wirr Warr einigermaßen rübergebracht und jmd kann mir bei einem oder allen Punkten einen Rat geben.
LG Lyria

Mehr lesen

29. Juli 2015 um 20:39

Mein erster Gedanke:
Der Sachverhalt ist sehr komplex, frage am besten nochmal einen anderen Anwalt, vielleicht kann Dir jemand einen empfehlen?

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
29. Juli 2015 um 21:46

Das mit dem AG Zuschuss wäre ja schon was
Die Transfergesellschaft würde ich vom Gefühl her ablehnen, eben da sie mir ja eigentlich keinen Vorteil bietet. Wenn die Hälfte der Beschäftigten die Transfergesellschaft wählt, würde ich maximal mit ner Abfindung von 2-3000 Euro tippen, die ja noch versteuert werden, da es nach einem Punktesystem geht und der Großteil der Belegschaft um die 50 ist und größtenteils schon dort gelernt hat. Gibt auch einen festgelegten Geldpool aus dem die Abfindungen gezahlt werden.
Meine Idee geht momentan dahin alles auszuschlagen, Mutterschutz einzureichen, den AG Zuschuss einzustreichen und bei ner Kündigung Klage einzureichen. Bis dahin wäre ja auch klar wer alles Klage einreicht und man könnte ne Sammelklage einreichen... vorausgesetzt natürlich meine Versicherung spielt mit.
Hört sich das sinnvoll an?
Ob ich in der Firma momentan jmd ,der Ahnung hat, erreiche, ist eher fraglich. Im Betriebsrat sind nur 2 die wirklich Ahnung haben... der eine ist auf jeden Fall im Urlaub und die andere soweit ich weiß auch. Von der Seite werde ich kaum Hilfe zu erwarten haben. Die 4 wöchige Entscheidungsfrist haben die auch perfekt in die Ferienzeit gelegt

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
Frühere Diskussionen
2 Antworten 2
|
29. Juli 2015 um 21:06
11 Antworten 11
|
29. Juli 2015 um 20:54
Von: cathy_12677365
13 Antworten 13
|
29. Juli 2015 um 20:27
Von: sisasausemaus
30 Antworten 30
|
29. Juli 2015 um 20:06
12 Antworten 12
|
29. Juli 2015 um 19:59
Diskussionen dieses Nutzers
18 Antworten 18
|
19. Januar 2018 um 11:24
Von: lyria79
3 Antworten 3
|
2. November 2016 um 9:54
Von: lyria79
6 Antworten 6
|
8. Dezember 2015 um 20:13
3 Antworten 3
|
4. November 2015 um 18:43
4 Antworten 4
|
21. August 2015 um 19:38
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram