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OT Ausheulen

13. November 2016 um 10:45

Ich bin echt ziemlich down. Und Müde. Ich wusste gar nicht, WIE müde man sein kann. 
Im Moment habe ich 20 Stunden Tage. Morgens um viertel nach drei aufstehen, um fünf auf der Arbeit sein, bis 14 Uhr arbeiten, nach Hause fahren (oder vielleicht noch ins Einkaufsgetümmel schmeißen.) Haushalt machen, schnell die Kinder abholen, kochen und ein Kinderbespaßungsprogramm starten. Irgendwie, müde und total verplant die Kinder ins Bett bringen (die mäßig begeistert sind, das ich das tu. Papa ist cooler.) Dann noch lernen, Sachen für den nächsten Tag vorbereiten und wie tot ins Bett fallen. 
Warum fällt mir das alles im Moment so schwer?! Ich hab die nächsten drei Wochen keine Wochenenden mehr (Spätdienst), ich sitz hier und heule. Warum bin ich so unbelastbar? Andere Eltern stemmen Vollzeitjob und Nebenjob, plus Kinder. Und ich sitze hier, kann nichts mehr essen weil mir der Appetit fehlt (schadet meiner Figur nicht), hab andauernd das Gefühl ich krieg nicht genug Luft. Warum ist dieses bisschen Arbeit zuviel? Ich schäme mich richtig. Ich sehe soviel Leid auf der Arbeit und bevor ich den Job wechseln kann (falls das überhaupt klappt) vergeht noch viel Zeit. Das war mir alles bewusst, aber ich bin nur noch am heulen und ich weiß nicht wieso!? Ich bin einfach nur so müde und irgendwie so leer. Was mache ich denn jetzt nur? Warum zur Hölle bin ich so ein Weichei? 

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13. November 2016 um 11:03

Zumindestens mal die nächsten drei Wochen. Ich muss die Wochenenden arbeiten. Ich hab mal einen Tag frei irgendwann. Und an dem Tag frei, wenn ich mit meiner Tochter zur Autismusambulanz muss. Ich hab insgesamt noch 4 Tage frei irgendwann diesen Monat, aber nicht am Stück und alle etwas voneinander entfernt. Mein Umfeld verdreht schon die Augen, wenn ich nur damit anfange. Und ich meine, andere sind auch im Schichtdienst. Aber das Arbeitsklima ist total schlecht, wechseln kann ich aber erst im Dezember und dann habe ich Doppelschichten, zwar mit einigen Stunden Pause dazwischen, aber mit einem Fahrweg von knapp 50km. Kündigen kann ich mir nicht leisten, dann muss ich den Kleinen aus dem Kindergarten nehmen und das Auto abmelden. Ich hab wirklich das Gefühl ich kriege keine Luft, mir ist permanent schlecht und ich fühle mich so emotionslos. So leer irgendwie. Aber bestimmt gewöhne ich mich daran.. Das ist das Mantra meiner Umgebung . "Hab dich nicht so, das hast du gewusst." 

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13. November 2016 um 11:05

Im Dezember hätte ich in meinem jetztigen Betrieb auch kein Wochenende frei, ausser Weihnachten, worum ich sehr dankbar bin. Aber den Geburtstag meines Kleinen werde ich wohl auf der Arbeit verbringen. 

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13. November 2016 um 11:26

Wenn du nicht mehr kannst, geh zu deinem Hausarzt und erzähl, wie es dir geht und dass du nicht mehr kannst (was normal ist, wenn man längere Zeit so auf Hochtouren läuft).
Lass dich krankschreiben und nutze die Zeit, etwas zur Ruhe zu kommen.
Kannst du den Papa mehr einspannen?

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13. November 2016 um 11:30
In Antwort auf adenin

Wenn du nicht mehr kannst, geh zu deinem Hausarzt und erzähl, wie es dir geht und dass du nicht mehr kannst (was normal ist, wenn man längere Zeit so auf Hochtouren läuft).
Lass dich krankschreiben und nutze die Zeit, etwas zur Ruhe zu kommen.
Kannst du den Papa mehr einspannen?

Ich darf leider nur 20 Tage in einem Jahr fehlen, sonst werde ich nicht mehr zur Prüfung zugelassen. Und ich glaube meine Chefin macht mich einen Kopf kürzer wenn ich jetzt fehle, da wir extremen Personalmangel haben. Ich hab einfach das Gefühl, ich 'darf' noch keine Schwächen zeigen, da ich ja noch jung bin. 

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13. November 2016 um 11:33

Ich hab den Papa ganz vergessen bei der Antwort. Der arbeitet auch im Schichtdienst und ist auch selten zu Hause. Da ich nur zwei Schichten habe, bin ich halt oft alleine. Im Moment ist er in der Kurzarbeit, aber er kompensiert seine Freizeit mit Alleinunterhaltung, sprich am PC sitzen und sowas. Das möchte ich ihm auch nicht absprechen, da er ja auch hart arbeitet. Wir haben uns sehr oft in den Haaren die letzte Zeit und gehen uns gerade aus dem Weg. Mit mir selbst würde ich auch nicht klar kommen gerade, bin ein richtiger Ekel geworden. Sobald man mich anspricht mit z.b "Kannst du gerade mal xyz machen." Hänge ich heulend an der Decke. Fürchterlich, ich kann mich gerade selbst nicht leiden. Fühle mich richtig abstoßend.

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13. November 2016 um 12:11
In Antwort auf jumamile

Ich bin echt ziemlich down. Und Müde. Ich wusste gar nicht, WIE müde man sein kann. 
Im Moment habe ich 20 Stunden Tage. Morgens um viertel nach drei aufstehen, um fünf auf der Arbeit sein, bis 14 Uhr arbeiten, nach Hause fahren (oder vielleicht noch ins Einkaufsgetümmel schmeißen.) Haushalt machen, schnell die Kinder abholen, kochen und ein Kinderbespaßungsprogramm starten. Irgendwie, müde und total verplant die Kinder ins Bett bringen (die mäßig begeistert sind, das ich das tu. Papa ist cooler.) Dann noch lernen, Sachen für den nächsten Tag vorbereiten und wie tot ins Bett fallen. 
Warum fällt mir das alles im Moment so schwer?! Ich hab die nächsten drei Wochen keine Wochenenden mehr (Spätdienst), ich sitz hier und heule. Warum bin ich so unbelastbar? Andere Eltern stemmen Vollzeitjob und Nebenjob, plus Kinder. Und ich sitze hier, kann nichts mehr essen weil mir der Appetit fehlt (schadet meiner Figur nicht), hab andauernd das Gefühl ich krieg nicht genug Luft. Warum ist dieses bisschen Arbeit zuviel? Ich schäme mich richtig. Ich sehe soviel Leid auf der Arbeit und bevor ich den Job wechseln kann (falls das überhaupt klappt) vergeht noch viel Zeit. Das war mir alles bewusst, aber ich bin nur noch am heulen und ich weiß nicht wieso!? Ich bin einfach nur so müde und irgendwie so leer. Was mache ich denn jetzt nur? Warum zur Hölle bin ich so ein Weichei? 

Du fragst dich wirklich, warum du so ein "weichei" bist? Hää? Du hast einen Tag, wie er für keinen Menschen gesund ist. Du arbeitest betreust deine Kinder und machst eine Weiterbildung. Wie soll man da fit und ausgeglichen sein. Du mutest einem Körper und deiner Seele da etwas zu, was echt hart ist. 

Wie lange geht deine deine Weiterbildung noch? Bist du finanziell in dem ausmaß auf den Job angewiesen? Ich kenne deine situation leider nicht. Aber ich hoffe, dass du einen Weg Finders dich zu entlassen. ( eine Betreuung zusätzlich für die Kinder, weniger Arbeit usw.) drück dir die Daumen. 

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13. November 2016 um 12:28
In Antwort auf jumamile

Ich darf leider nur 20 Tage in einem Jahr fehlen, sonst werde ich nicht mehr zur Prüfung zugelassen. Und ich glaube meine Chefin macht mich einen Kopf kürzer wenn ich jetzt fehle, da wir extremen Personalmangel haben. Ich hab einfach das Gefühl, ich 'darf' noch keine Schwächen zeigen, da ich ja noch jung bin. 

Ach Mensch. Das lese ich jetzt erst! Was kannst du den für den personal Mangel. Denk an dich! Lass dich Leber jetzt ein paar Tage krankschreiben, da hat deine Chefin mehr von, als wenn du bald wegen nem burnout lange lange Zeit ausfällst. 

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13. November 2016 um 13:16

 Das Problem ist, das ich im Umfeld nicht dieses Verständnis erwarten kann, wie es hier jetzt von euch kommt. Das macht mir auch sehr zu schaffen. Die Maßnahmen gehen jetzt 3 Jahre und ich bin finanziell sehr darauf angewiesen, sonst habe ich kein Auto mehr und kann die 400 Euro für den Kindergarten nicht mehr bezahlen. Das Arbeitsamt hatte mir schon ans Herz gelegt aufzuhören und nächstes Jahr neu anzufangen, allerdings dann mit Förderung und in Teilzeit, was jetzt wohl nicht mehr geht. Vor der Ausbildung hörte ich schon überwiegend vom Umfeld eher spöttisch, dass ich das nicht schaffen kann. Umso mehr schäme ich mich jetzt, an die Belastungsgrenze zu kommen. Ich hab bisher nichts im Leben geleistet, und so werde ich auch behandelt. Mein Mann versucht mich zu unterstützen, aber er arbeitet dann wenn ich zu Hause bin. Auch er ist eher der Meinung das ich mich anstelle und es übertreibe. Deswegen bin ich so unsicher und weiß nicht machen soll. Ich bin zudem noch selbst krank und befinde mich psychisch etwas in der Schwebe. Das Schamgefühl ist riesig und das Gefühl versagt zu haben ebenfalls. Ich fühle mich sehr wertlos und auch unbelastbar und weinerlich. Dieses Gefühl, nicht so fühlen zu dürfen ist wirklich schlimm. Aber es gibt Schicksale, die sind viel schlimmer als meine, deswegen muss ich da jetzt irgendwie durch. Zudem gehts meinem Sohn im Moment nicht besonders gut und bei meiner Tochter wird Autismus bzw autistische Züge vermutet. Ich bin 22 Jahre alt und fühle mich wie 110

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13. November 2016 um 17:20

Hallo, 
du machst eine Ausbildung in der Altenpflege, richtig?
Wie kann es denn sein, dass du so viele Tage am Stück als Schülerin arbeiten darfst? Klar, überall ist Personalmangel,ich weiß, bin Krankenschwester. Aber die Schüler dürfen nicht derart ausgenutzt werden. 
Was sagt denn deine Schule dazu? 
Oder läuft eine Altenpflege- Ausbildung ganz anders ab als in der Krankenpflege? Bin da nicht so im Bilde. Aber trotzdem finde ich es ziemlich heftig, was da verlangt wird. 
Alles Gute!

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13. November 2016 um 17:28

Die Schule sagt (wortwörtlich) "Ich soll mir gut überlegen wozu ich nein sage, und wozu nicht." 
Ich wurde nicht eingearbeitet (0 Arbeitserfahrung)... Ich weiß das andere Azubis bis zu zwei Arbeitstage mehr haben als ich. 

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13. November 2016 um 17:29

Ich meinte Freitage - ich bin etwas durch die Wurst

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13. November 2016 um 17:41

Das ist natürlich ganz schwach von der Schule. Die sollten eigentlich dafür sorgen, dass die Stationen oder Pflegeheime die Schüler nicht ausnutzen. 
Such doch nochmal das Gespräch mit deiner Leitung. Wenn sie dich weiter so extrem einsetzen,bist du bald weg, weil du nicht mehr kannst. 
Schau dir doch mal die gesetzliche Lage bzw. deinen Vertrag an: wie viele freie Tage stehen dir zu? Darfst du überhaupt Überstunden machen?
Bei uns wird da sehr drauf geachtet, dass die Schüler nach 10 Tagen mindestens 2 freie Tage haben. Sonst gibt's Ärger mit der Schule.

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13. November 2016 um 17:51
In Antwort auf pluto8987

Das ist natürlich ganz schwach von der Schule. Die sollten eigentlich dafür sorgen, dass die Stationen oder Pflegeheime die Schüler nicht ausnutzen. 
Such doch nochmal das Gespräch mit deiner Leitung. Wenn sie dich weiter so extrem einsetzen,bist du bald weg, weil du nicht mehr kannst. 
Schau dir doch mal die gesetzliche Lage bzw. deinen Vertrag an: wie viele freie Tage stehen dir zu? Darfst du überhaupt Überstunden machen?
Bei uns wird da sehr drauf geachtet, dass die Schüler nach 10 Tagen mindestens 2 freie Tage haben. Sonst gibt's Ärger mit der Schule.

Ich weiß nicht was ich machen soll. hab einfach das Gefühl ich bin selbst an allem Schuld, hab es mir ja schließlich selbst ausgesucht. 

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13. November 2016 um 17:59

Müsste ich mal! Aber Urlaub nehmen kann ich angeblich nicht und ob ich dafür einen Krankenschein machen sollte? Lust hätte ich schon dazu.

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13. November 2016 um 18:09

Du bist nicht Schuld daran und lass dir das bitte nicht mehr von deinem Umfeld einreden! So ein Quatsch! 
In der Altenpflege herrscht ein anderer Ton,das habe ich auch schon gehört.
Ich finde, du solltest die Notbremse ziehen. Lass dich erstmal krank schreiben, dann kannst du mit klarem, ausgeschlafenem Kopf über alles nachdenken. Der Vorschlag vom Arbeitsamt klingt vernünftig. 
Du musst an dich denken und auch an deine Kinder!Du hast noch 3 Jahre vor dir, das ist sehr lang und wenn du wenig Aussicht auf Besserung hast, überlege dir ob du das willst. Oder nächstes Jahr entspannt in Teilzeit neu startest. Dann nimm den Kleinen ausm KiGa und genieße die Zeit mit ihm. 

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13. November 2016 um 20:07

Ja ich habe Fachoberschulreife, es sind allerdings "nur" 4,5 Jahre. 

Also kann es besser werden? Das wäre ja super! Mir geht es wirklich fürchterlich, fast so wie zu den Anfangszeiten mit meinem Sohn. Ich vermute das ich vielleicht gerade einen depressiven Abschnitt habe und hoffe das es bald besser wird.

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13. November 2016 um 23:15
In Antwort auf jumamile

Ich bin echt ziemlich down. Und Müde. Ich wusste gar nicht, WIE müde man sein kann. 
Im Moment habe ich 20 Stunden Tage. Morgens um viertel nach drei aufstehen, um fünf auf der Arbeit sein, bis 14 Uhr arbeiten, nach Hause fahren (oder vielleicht noch ins Einkaufsgetümmel schmeißen.) Haushalt machen, schnell die Kinder abholen, kochen und ein Kinderbespaßungsprogramm starten. Irgendwie, müde und total verplant die Kinder ins Bett bringen (die mäßig begeistert sind, das ich das tu. Papa ist cooler.) Dann noch lernen, Sachen für den nächsten Tag vorbereiten und wie tot ins Bett fallen. 
Warum fällt mir das alles im Moment so schwer?! Ich hab die nächsten drei Wochen keine Wochenenden mehr (Spätdienst), ich sitz hier und heule. Warum bin ich so unbelastbar? Andere Eltern stemmen Vollzeitjob und Nebenjob, plus Kinder. Und ich sitze hier, kann nichts mehr essen weil mir der Appetit fehlt (schadet meiner Figur nicht), hab andauernd das Gefühl ich krieg nicht genug Luft. Warum ist dieses bisschen Arbeit zuviel? Ich schäme mich richtig. Ich sehe soviel Leid auf der Arbeit und bevor ich den Job wechseln kann (falls das überhaupt klappt) vergeht noch viel Zeit. Das war mir alles bewusst, aber ich bin nur noch am heulen und ich weiß nicht wieso!? Ich bin einfach nur so müde und irgendwie so leer. Was mache ich denn jetzt nur? Warum zur Hölle bin ich so ein Weichei? 

Du schläfst 4 Stunden und fragst, warum Du so unbelastbar bist? Ich würde das nicht mal eine Woche schaffen, ohne Amok zu laufen. Wie lange soll/muss das so weitergehen, denn Du ruinierst Dir damit Deine Gesundheit....

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13. November 2016 um 23:18
In Antwort auf jumamile

Ja ich habe Fachoberschulreife, es sind allerdings "nur" 4,5 Jahre. 

Also kann es besser werden? Das wäre ja super! Mir geht es wirklich fürchterlich, fast so wie zu den Anfangszeiten mit meinem Sohn. Ich vermute das ich vielleicht gerade einen depressiven Abschnitt habe und hoffe das es bald besser wird.

@Ich vermute das ich vielleicht gerade einen depressiven Abschnitt habe und hoffe das es bald besser wird.

Vielleicht sind es die Auswirkungen des Schlafentzugs? Ich würde bei 4 Stunden irgendwann wahnsinnig werden...man könnte mich förmlich wegschmeißen...

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13. November 2016 um 23:23

@Ich habe ein ähnliches pensum und kann dir sagen, man wird belastbarer mit der zeit. sieh  zu, dass du für dich einstehst, tritt deinem mann in den hintern und deiner chefin und halte durch!

Du schläfst auch dauerhaft gerade mal 4 Stunden? Der Körper wird da nicht belastbarer...der macht es eine Weile mit...

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14. November 2016 um 0:14

Du musst dich vor niemandem ducken.
Wenn du in real genau so devot auftrittst wie hier, fällt das nur zu deinen Lasten.
Du gönnst deinem Mann, dass er zuhause nichts, oder kaum etwas macht, weil er Schicht arbeitet.
Und was machst du? Du schaukelst dir auch nicht den ganzen Tag die Eierstöcke.
Da muss der mit ran und dich entlasten. 
Zudem rate ich dir, dich schlau zu machen, über die retchlichen Grundlagen zur Arbeitsleistung für Azubis deiner Branche und deren Einhaltung dann auch einzufordern.

Was lange müsstest du das jetzige Pensum denn sonst noch leisten und wie lange wärst du dazu überhaupt noch instande?
Du merkst, es geht nicht mehr. Was hilft es dir da zu schauen, was die Verwandtschaft /Bekanntschaft schlechtes von dir denken könnte?

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14. November 2016 um 9:10

Ich verstehe nicht warum Du keine Teilzeitausbildung gewählt hast, gerade bei 2 kleinen Kindern, die ihre Baustellen haben.

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14. November 2016 um 15:51
In Antwort auf waldmeisterin1

Ich verstehe nicht warum Du keine Teilzeitausbildung gewählt hast, gerade bei 2 kleinen Kindern, die ihre Baustellen haben.

In meinem Alter mit zwei Kindern und nur mit meinem Schulabschluss hatte ich fast 200 Bewerbungen geschrieben und 199 Absagen bekommen. Auf die Idee mit der Teilzeitausbildung bin ich auch gekommen - jetzt ist es zu spät . 

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14. November 2016 um 15:52

Vielen Dank Rebecca 

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15. November 2016 um 21:30

Also, ich habe jetzt länger über alles nachgedacht, und folgende Schritte unternommen.

ich kündige! 

Vor zwei Wochen hatte ich ein Vorstellungsgespräch in einem anderen Betrieb mit besseren Rahmenbedingungen (wie z.b die versuchte Rücksichtnahme auf meine Kinder - im Dienstplan ist das natürlich nicht immer möglich.Aber es wird versucht.) 
Ich habe doch tatsächlich mal freie Tage bzw generell würde sich einiges ändern.
Ich habe mich sehr schwer damit getan, darüber nachzudenken wirklich wechseln zu wollen. Mir sind die Menschen, die ich pflege sehr ans Herz gewachsen. Jede/r hat seine Eigenheiten, seine liebevollen Macken, seine Rituale und auch Risikofaktoren. Ich wurde schon gehauen und angegrabbelt, aber ich nehme es niemandem dort übel. Aber, ich kann in diesem Betrieb nicht mehr glücklich werden. Abends sitz ich zu Hause und kriege Bauchweh wenn ich an die nächste Schicht gehe. Meine Kündigung gerade in der Hand zu halten, war wie eine Erlösung. Ich werde die aber noch nicht direkr abgeben, ich warte da noch auf das okay vom neuen Betrieb. 
Es geht mir schon besser und ich versuche mehr auf mich zu achten.

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16. November 2016 um 8:16

Ein einziges Wort : Personalmissmanagment 
Und definitiv das Arbeitsklima. 
Die wollen auch noch einige Teile vom Heim schließen, gestern wurde die PDL mit sofortiger Wirkung freigestellt, die Heimleitung wurde vor einem Monat innerhalb eines Tages ausgetauscht. Da läuft extrem viel falsch.

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Schreibaby = Schreikind?
Von: jumamile
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14. Dezember 2017 um 20:43
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