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OT: Darf das Amt eine Abfindung anrechnen?

21. Februar 2014 um 20:44

Folgender Sachverhalt liegt vor:

Mein Freund wurde im November zu unrecht gekündigt (Ausbildung 2. Lehrjahr).
Das Arbeitsgericht hat zu seinen Gunsten entschieden und ihm eine Abfindung zugesprochen von etwa 550 Euro. Zusätzlich hat er noch sein Urlaubsgeld ausgezahlt bekommen von etwa 230 Euro.

Das Amt ist nun hinter dem Geld her und ist der Meinung wir hätten zu Unrecht Leistungen bezogen.
Wir bekommen seit Dezember ALG2 und das Urteil wurde Anfang Januar gesprochen.
Wir sollen nun 757 Euro erstatten.

Darf das Amt denn seine Abfindung anrechnen? Immerhin ist das ja wie eine Art Entschädigung.

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21. Februar 2014 um 20:54

Man muß verstehen, was
Sozialhilfe (ALG2) ist, nämlich es sichert das Überleben.
Es ist die Grundsicherung!

Da wird so ziemlich alles angerechnet und berücksichtigt, da ja jede Einnahme die Bedürftigkeit mindert.

Ich wünsche euch von Herzen, dass es bald wieder besser läuft - alles Gute!

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22. Februar 2014 um 12:31

Da hat das amt auch recht.
Abfindungen und Urlaubsgeld die ihr auf dem Konto verbucht bekommt,wenn er auch Leistungen bezieht werden angerechnet,das heißt ihr habt dann zu Unrecht Geld vom Amt bekommen und dieses Geld holet such das Amt zu Recht zurück

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22. Februar 2014 um 12:38


Dürfen sie,und zwar gilt es als Zuflussprinzip,heisst fliesst bei euch im Januar Geld zu,dürfen sie es für Januar verrechnen.
Genauso sieht es bei Lottogewinnen,Urlaubsgeld,Erbs chaften und sonstigen (plus-leistungen)aus.

Anders sieht es aus bei Zahlungen aus Haftpflichtschäden,oder einem Schmerzensgeld durch einen Unfall,diese müssen zwar angegeben werden,sind aber frei von einer Berechnung.

Genauso wie Stromschulden aus dem Regelsatz bezahlt werden müssen,und Stromguthaben behalten werden darf.
Aber Betriebskosten vom Jobcenter bezahlt werden und eine Gutschrift auch widerrum ihnen gehört.

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22. Februar 2014 um 12:44

Ja, darf es
Die Abfindung wird wie Einkommen gerechnet.
LG

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22. Februar 2014 um 13:02
In Antwort auf matyas_11969818


Dürfen sie,und zwar gilt es als Zuflussprinzip,heisst fliesst bei euch im Januar Geld zu,dürfen sie es für Januar verrechnen.
Genauso sieht es bei Lottogewinnen,Urlaubsgeld,Erbs chaften und sonstigen (plus-leistungen)aus.

Anders sieht es aus bei Zahlungen aus Haftpflichtschäden,oder einem Schmerzensgeld durch einen Unfall,diese müssen zwar angegeben werden,sind aber frei von einer Berechnung.

Genauso wie Stromschulden aus dem Regelsatz bezahlt werden müssen,und Stromguthaben behalten werden darf.
Aber Betriebskosten vom Jobcenter bezahlt werden und eine Gutschrift auch widerrum ihnen gehört.

Wobei Stromguthaben
auch nur bis zu iener bestimmten Höhe anrechnungsfrei ist (heißt dann "geringfügige Summe, weiß aber nicht bis zu welchem Betrag das gilt), übersteigt es die, wird es berücksichtigt.

Klingt zunächst ungerecht, da man es ja auch vom Regelsatz bezahlt hat. Aber wenn man zB vom Regelsatz monatlich was anspart, wird das irgendwann, wenn es eine bestimmte Summe überschreitet, auch angerechnet. Also das Ersparte!!

Es geht ja darum, Menschen in Armut zu helfen, und wenn da Geld vorhanden ist - EGAL woher das kommt (egal bis auf wenige Ausnahmen) - ist es eigentlich auch gerecht wenn das berücksichtigt wird.

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22. Februar 2014 um 13:06

Ich
bin zwar kein Experte,aber so wie ich das lese und verstehe,darf das Amt das Geld anrechnen.
Wenn er seid Dezember Geld bezieht und ihr das Geld vom Urteil danach bekommen habt,dann ist es rechtens.Anders waere es,haette er das Geld z.B im Oktober bekommen.
Das Geld zaehlt zu seinem Einkommen.
Lg

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22. Februar 2014 um 13:19

So stand
es in einem Schreiben meiner Nachbarin, die mal 35 Euro Rückerstattung hatte.

Ungerecht ist ohnehin alles wenns um H4 geht, das ist klar.
Wenn einer super diszipliniert vom REGELSATZ abspart und dann irgendwann seinen Freibetrag übersteigt, hat er Pech.
Aber zugegeben, wenns um Grundsicherung geht, KANN es gar nicht gerecht ablaufen, da es nicht gerecht sein kann, wenn man fürs Verschwenden belohnt und fürs Sparen bestraft wird.
Allerdings kann man das auch nicht ändern, da es nunmal darum geht, in Armut zu helfen und man daher nicht akzept

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22. Februar 2014 um 13:20
In Antwort auf florina911

So stand
es in einem Schreiben meiner Nachbarin, die mal 35 Euro Rückerstattung hatte.

Ungerecht ist ohnehin alles wenns um H4 geht, das ist klar.
Wenn einer super diszipliniert vom REGELSATZ abspart und dann irgendwann seinen Freibetrag übersteigt, hat er Pech.
Aber zugegeben, wenns um Grundsicherung geht, KANN es gar nicht gerecht ablaufen, da es nicht gerecht sein kann, wenn man fürs Verschwenden belohnt und fürs Sparen bestraft wird.
Allerdings kann man das auch nicht ändern, da es nunmal darum geht, in Armut zu helfen und man daher nicht akzept

Ups...
...akzeptieren kann, wenn jemand 10.000.- auf der Seite hat, egal wie er dazu gekommen ist.

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22. Februar 2014 um 13:35

Wie ist denn das
wenn das Kind 5000.- hat und die Eltern nichts?

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