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Ot: das wars dann...

12. März 2016 um 8:18

Ach Mädels, ich weiss gar nicht was ich von euch lesen oder nicht lesen will. Aber ich muss mir das jetzt mal von der Seele schreiben... Ich hänge in einer Spirale abwärts und weiss nicht wie ich da wieder raus kommen soll
Ich bin an Mittwoch aus heiterem Himmel gekündigt worden Betriebsbedingt - schlechter Jahresabschluss und leider war ich halt eine der Letzten die eingestellt wurde. Ich war noch in der Probezeit und wohl einfach am leichtesten einzusparen
Das verhagelt mir doch total meinen Lebenslauf zumal ich in meinen letzten Stellen auch immer nur mehr als Pech hatte zwei meiner Stellen wurden von Teil- auf Vollzeit aufgestockt, einmal ging es der Firma wirtschaftlich ziemlich schlecht und zweimal hatte ich in einer Firma auf 450 basis gearbeitet - das hatte uns zum Leben aber nicht gereicht und ich musste auf andere Teilzeitstellen ausweichen. So habe ich gefühlte tausend Starionen im Lebenslauf - aber keine Lücken weil ich immer direkt wieder Arbeit gefunden habe. Meine Zeugnisse sind auch alle von sehr gut bis gut - mit meiner Arbeit waren immer alle vollstens zufrieden. Aber wie um Himmels Willen soll ich denn jetzt innerhalb von 14 Tagen arbeit finden Wer stellt mich denn noch ein, mit einer Kündigung innerhalb der Probezeit!? Die meisten werden doch gar nicht in meinen Zeugnissen nachlesen bezüglich Kündigungsgrund. Ich habe keine Ahnung wie es weitergehen soll So nimmt mich doch niemand mehr
Die Geschäftsführer haben sich zwar mehrmals bei mir entschuldigt, weil es noch nie vorkam das jemand mit so einer guten Arbeitsleistung gekündigt werden musste - aber das bringt mir auch keinen neuen Job
Ich weiss nicht wie es weitergehen soll und hab wahnsinnige Zukunftsängste
Klar, mein Mann versucht mich aufzubauen wie es geht und dank der Kinder stehe ich überhaupt auf - aber wie soll nur die Zukunft werden!? Mit dem Gehalt meines Mannes können wir schon alle Fixkosten decken und haben auch noch etwas über... Aber ich würde so gerne in meinem Job weiterarbeiten - doch mit diesem Lebenslauf seh ich keine Chance und diesesmal schon gar nicht ohne Lücke im Lebenslauf was soll ich denn nur machen?

Puh, das wurde jetzt lang. Danke fürs Lesen! Ich freue mich über jeden Ratschlag...

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12. März 2016 um 8:43

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wie lang warst du denn dort? probezeit klingt nach erstem monat?! vllt gar nicht weiter erwähnen im lebenslauf? denke auch, dass du dich grad reinsteigerst, du kriegst sicher bald wieder was!

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12. März 2016 um 8:45


Danke für deine lieben Worte!
Ich versuche positiv zu denken, aber irgendwie werden meinw Gedanken immer dunkler
Ich habe mich jetzt an jemanden gewandt, die professionell Bewerbungen und Lebensläufe erstellt. Ich hoffe sie kann das Ganze etwas "verschönern".
Die Zukunft macht mir eine wahnsinns Angst

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12. März 2016 um 8:47
In Antwort auf fliefla

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wie lang warst du denn dort? probezeit klingt nach erstem monat?! vllt gar nicht weiter erwähnen im lebenslauf? denke auch, dass du dich grad reinsteigerst, du kriegst sicher bald wieder was!


Ich war vier Monate dort. Deswegen wird auslassen wohl leider nicht gehen. Wobei, was wäre besser? Lücke oder Kündigung in der Probezeit? Ich weiss es nicht
Ich bekomme ein sehr gutes Zeugnis, das haben die GFs versprochen... Sie waren ja zufrieden

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12. März 2016 um 8:53


Der Beitrag hier drunter sollte zu Schneeflittchen

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12. März 2016 um 9:03

Nicht schlimm
Wenn du betriebsbedingt gekündigt wurdest und das auch nachweisen kannst, dann ist das alles gar nicht mehr schlimm. Klar, toll ist es nicht, aber es hat bei der Jobsuche keine Nachteile für dich!

Betriebsbedingt kann heute jeder gekündigt werden und das so absolut ohne eigenes Verschulden. Du kannst nichts dafür, dass der Job wegrationalisiert wurde. Und genauso solltest du an die Sache auch rangehen. Dazu dient zum Beispiel der Satz "Ausgeschieden aufgrund betriebsbedingter Kündigung" oder "Position wurde wegrationalisiert" im Lebenslauf. Gleich so, dass es jeder Personaler sofort sieht, wenn er sich deinen Lebenslauf anschaut.

Personaler sind eigen, ja. Aber sie sind nicht doof. Sie kennen den Unterschied zwischen Kündigung und betriebsbedingter Kündigung sehr gut. Über ersteres kann man diskutieren, zweiteres ist klar wie Kloßbrühe. Du musst es nur heraus stellen, damit jeder Personalee gleich Bescheid weiß.

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12. März 2016 um 9:10

Danke fussel!
Ich wusste nicht, dass man diese Formulierungen bereits im Lebenslauf verwenden darf. Ich dachte fa dürfen immer nur die Zeiten und die Firma erwähnt werden. Aber gerade wegen meinem Unwissen, habe ich mich an jemandem Professionelles gewandt...
Ich hoffe die Personaler sehen das dann auch so.

Mensch, hoffentlich hat meine Job-Pechsträhne bald mal ein Ende... Ich will doch einfach nur meine Arbeit machen

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12. März 2016 um 9:23


Stimmt!! Das ist eine super Idee! Oder ich gebe sie direkt als Referenz an!? Das ist ein super Ansatz! Vielen Dank!

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12. März 2016 um 9:28
In Antwort auf mrsfuchs

Danke fussel!
Ich wusste nicht, dass man diese Formulierungen bereits im Lebenslauf verwenden darf. Ich dachte fa dürfen immer nur die Zeiten und die Firma erwähnt werden. Aber gerade wegen meinem Unwissen, habe ich mich an jemandem Professionelles gewandt...
Ich hoffe die Personaler sehen das dann auch so.

Mensch, hoffentlich hat meine Job-Pechsträhne bald mal ein Ende... Ich will doch einfach nur meine Arbeit machen

Beispiel
Nein, dein Lebenslauf ist ja keine formale Urkunde. In deinen eigenen Lebenslsuf darfst du schreiben was du möchtest. Auch die Form ist dir freigestellt. Es gibt natürlich ein paar Wünsche von Personalern, aber die sind keine Pflicht. Jeder Lebenslauf lebt von Individualität.

Du kannst in einem tabellarischen Lebenslauf direkt in die Zeile mit deinem letzen Job den Kündigungsgrund schreiben. Ein kurzer Satz genügt. Zum Beispiel:

12/2015 - 03/2016
Firma xxxx, Stadt xxxx
Sachbearbeiterin für xxxx
Kündigung erfolgte betriebsbedingt

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12. März 2016 um 9:33
In Antwort auf fusselbine1

Beispiel
Nein, dein Lebenslauf ist ja keine formale Urkunde. In deinen eigenen Lebenslsuf darfst du schreiben was du möchtest. Auch die Form ist dir freigestellt. Es gibt natürlich ein paar Wünsche von Personalern, aber die sind keine Pflicht. Jeder Lebenslauf lebt von Individualität.

Du kannst in einem tabellarischen Lebenslauf direkt in die Zeile mit deinem letzen Job den Kündigungsgrund schreiben. Ein kurzer Satz genügt. Zum Beispiel:

12/2015 - 03/2016
Firma xxxx, Stadt xxxx
Sachbearbeiterin für xxxx
Kündigung erfolgte betriebsbedingt


Ich dank dir!
Das gibt mir doch alles schon wieder etwas mehr Mut! Danke

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12. März 2016 um 9:34

Hm
ich bin Personalerin und für mich sind mehrere Stationen im Lebenslauf nicht unbedingt negativ zu werten. Aber ich weiß, das sehen viele anders.
Ich würde wie gesagt um eine Referenz bitten und die betriebsbedingte Kündigung erwähnen. Entweder direkt im Anschreiben oder im Lebenslauf.

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12. März 2016 um 9:39

Wie alt sind deine Kinder?
Ich würde alles weglassen was in die jeweils ersten drei Lebensjahre der Kinder fällt. Trage dort einfach Elternzeit ein und fertig.
Der letzte Arbeitgeber vor dem ersten Mutterschutz ist dann der von dem du Zeugnisse einreichst.
Du hast ja gesetzlichen Anspruch auf die Elternzeit, was du in der Zeit machst geht keinen was an

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12. März 2016 um 10:12
In Antwort auf eieieieiei

Wie alt sind deine Kinder?
Ich würde alles weglassen was in die jeweils ersten drei Lebensjahre der Kinder fällt. Trage dort einfach Elternzeit ein und fertig.
Der letzte Arbeitgeber vor dem ersten Mutterschutz ist dann der von dem du Zeugnisse einreichst.
Du hast ja gesetzlichen Anspruch auf die Elternzeit, was du in der Zeit machst geht keinen was an


Meine Kinder sind zehn und vier. Das Problem dabei ist, dass ja in den Zeugnissen der Ein- und Austrittstermin angegeben ist und die passen dann nicht zusammen wenn ich eine dreijährige Elternzeit angebe.

@ lioness: genau das ist ja melne Angst. Der Lesende wird viele Stationen sehen und beim letzten die Kündigung in der Probezeit... Die denken doch sofort ich bin die totale Niete

Ich versuche das einfach zu umgehen, indem ich gleich die betriebsbedingte Kündigung erwähne. Vielleicht habe ich ja dann eine Chance.

Danke ihr lieben! Das tut wirklich gut!

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12. März 2016 um 11:27

Einfach im CV erwähnen...
Von - bis Firma + Tätigkeit und darunter (ggf.unter 2-3 keypoins deiner Tätigkeit) Wechselmotiv: betriebsbedingte Kündigung. Dann umgehst du die Gefahr, dass der Personaler deinen LL als erstes sichtet, aussortiert und sich nicht die Mühe macht anschreiben und Zeugnisse auszuwerten. Und nach einer betriebsbedingten Kündigung kräht kein Hahn, egal ob nach 1 Monat oder länger. Komme auch aus dem Personalbereich und jedes unternehmen arbeitet anders. Ich sehe das ähnlich, viele Wechsel müssen kein k.o. Kriterium sein. Habe gerne Bewerber mit "bewegtem" Lebenslauf interviewt, waren in der Regel meist tolle Persönlichkeiten mit viel (Berufs + Lebens) Erfahrung. Und dein Gesamtpaket zählt! Nur mut! Viel Erfolg und meld dich bei Fragen! LG

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12. März 2016 um 11:29

Ist ein Sonderfall...
Da es der letze Step ist und dann noch in der Probezeit. Betriebsbedingte Kündigung 2011 würde ich auch nicht erwähnen. Hast ja ein Zeugnis dazu

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12. März 2016 um 12:12
In Antwort auf mrsfuchs


Ich war vier Monate dort. Deswegen wird auslassen wohl leider nicht gehen. Wobei, was wäre besser? Lücke oder Kündigung in der Probezeit? Ich weiss es nicht
Ich bekomme ein sehr gutes Zeugnis, das haben die GFs versprochen... Sie waren ja zufrieden

Und
wie lang warst du davor auf Suche? Wenn nur 4 Monate Loch wären, dann wäre das nicht wirklich tragisch...weiß aber auch nicht, was besser ist, da macht es echt Sinn, dass du dich an Experten wendest (obwohl da wahrscheinlich auch jeder wieder was anderes sagt )

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12. März 2016 um 12:19
In Antwort auf happymum2015

Ist ein Sonderfall...
Da es der letze Step ist und dann noch in der Probezeit. Betriebsbedingte Kündigung 2011 würde ich auch nicht erwähnen. Hast ja ein Zeugnis dazu

.
Hm schaden könnte es nicht, dass dazuzuschreiben?! Aber ansonsten wirst du das dann eh im Bewerbungsgespräch gefragt.

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12. März 2016 um 15:31


Ich danke euch für eure lieben Worte! Mir geht es etwas besser und durch eure ganzen Tipps bin ich positiver

@ happy: vielen Dank! Vielleicht komme ich tatsächlich nochmals darauf zurück

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