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OT: Depressionen? Kennt sich jemand aus?

27. August 2011 um 0:11

Hallo.

Ich weiss, dass dies hier ein Baby-Forum ist, hoffe aber, evtl. doch ein paar Antworten zu bekommen. Falls ich hier völlig falsch bin, einfach überlesen.

Ich hab folgendes "Problem". Mir geht es momentan sehr sehr schlecht. Ich denke, ich leide unter einer Depression und Zwangsstörung.

Ich bin den ganzen Tag über eigentlich nur noch traurig und müde. Fange grundlos an zu weinen, zwinge mich nur meinen Kindern zu liebe, überhaupt zum Aufstehen. Meinen Haushalt bekomme ich überhaupt nicht auf die Reihe, obwohl ich genug Zeit dazu hätte, da meine Kinder in den KIGA gehen und ich arbeitslos bin. Ich sehe den "Dreck" aber ich schaffe es einfach nicht, Ordnung zu halten. In Lichten momenten, so wie gerade, denke ich immer, meine Wohnung sieht aus wie mein Inneres. Chaotisch und durcheinander. Ich fühle mich momentan so hilflos und schäme mich. Ich möchte Hilfe haben, aber ich trau mich nicht, mich jemanden anzuvertrauen. Ich habe Angst, dass man mir meine Kinder wegnimmt. Ich bin alleinerziehend. Meine Mutter kann sich nicht um sie kümmern, da sie z.Zt. mitten in einer Chemo steckt.

Gestern habe ich mich getraut, bei einem Psychiater/ Neurologen anzurufen, es hat mich wirklich Überwindung gekostet. Ich will, dass es mir wieder besser geht. Ich will nicht, dass meine Kinder mich so sehen. Jetzt ist es allerdings so, dass ich erst ende Nov. einen Termin bekommen habe. Vorher ist absolut nix zu machen.

Aber ich glaube nicht, dass ich bis dahin warten kann. Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Ich denke, ich entwickle gerade eine Zwangsstörung. Ich muss ständig kontrollieren, ob mein Bügeleisen und mein Herd aussgeschaltet sind. Das ist schon länger so, aber es hielt sich im Rahmen. Mittlerweile ist es so, dass ich mind. 5x bevor ich die Wohnung verlasse, nachschaue, ob die besagten Geräte ausgeschaltet sind. Wenn ich kurz vorher eines der Geräte benutzt habe, ist es mittlerweile so, dass ich z.B. wenn wir auf dem Spielplatz sind, ich erst nochmal nach Hause muss, um es auch noch einmal zu kontrollieren. Und wenn ich das nicht kann, wie z.B, gestern, weil ich mit meinem Sohn dringend zum Arzt musste, kreisen meine Gedanken nur darum. Ich habe das Gefühl ich ersticke, mein Herz rast wie verrückt und ich fange an zu schwitzen. Ich wollte nach dem Arztbesuch noch einkaufen, doch ich musste erst nach Hause, um nachzusehen. Und natürlich war es, wie immer, alles in Ordnung. Dann geht es mir für einen Moment besser aber dann ärgere ich mich über mich selbst, dass ich diesem Drang wieder nachgegeben habe.

Es wird jeden Tag schlimmer.

Nun meine eigentliche Frage: An wem kann ich mich wenden, wenn ich dringend psychiatrische Hilfe benötige? Muss ich mich etwa in eine psychiatrie einweisen lassen? Was wird da gemacht? Bekomme ich Medikamente? Ist es möglich, dass mir das Jugendamt die Kinder wegnimmt? Das ist meine grösste Angst!!!

Ich will so nicht weiterleben, ich will wieder glücklich sein, für meine Kinder

Sorry für den langen und verwirrenden Text.

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27. August 2011 um 3:14

Schau mal da
http://www.kompetenznetz-depression.de/

ein Link den ich von meiner Mutter bekommen habe, sie ist selbst depressiv (meinem Erzeuger sei dank!)

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19. September 2011 um 21:21

Es muss keine direkte psychatrie sein!!
hallo,
ich leide selber unter depressionen und ich wollte mir nie helfen lassen!mein mann hat mich damals zu meinem hausarzt geschickt und der hat alles in die wege geleitet!ich war damals auch nach langem warten beim neurologen!der hat mir allesdings nur immer wieder medikamente gegeben die lauter nebenwirkungen hatten!und als er kein geld mehr an mir verdienen konnte, war er nur noch kurz ab und wollte mir nicht mehr helfen, sondern mich nur noch in die klapse einweisen.ich wollte das nicht, weil ich totale panik bekomme, wenn ich ins krankenhaus muss!
also hat man mir vorgeschlagen in eine tagesklinik zu gehen!dort ist man jeden tag, meinstens bis nachmittags!man kann nebenher eine haushaltshilfe bei der krankenkasse beantragen oder sich eine tagesmutter bezahlen lassen, die dann auf die kinder aufpasst!
das alles kann man mit seinem hausarzt besprechen, weil die meistens auch ahnung von dieser sache haben!
versuch es am besten auch bei einem psychologen.die können auch helfen! ansonsten kann ich dir nur raten, ruf bei mehreren neurologen an, da viel nicht die bohne taugen!!!
lieben gruß isa

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