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Ot: eine wichtige frage: ab wann spricht man von abhängigkeit/sucht?

11. August 2016 um 9:59

hey ja ich muss mal eine ernste frage stellen die mir Kopfschmerzen macht...Ab wann ist es Abhängigkeit oder Sucht? Speziell das Thema Alkohol. Mein Partner trinkt jeden abend nach Feierabend ein Bier...Es kann auch mal sein das er einen Tag keines trinkt dies ist aber selten...meist trifft er dann noch seinen Cousin und trinkt dann mit ihm noch was...Er denkt ich bin blöde...Ich höre bereits am Telefon wenn er was getrunken hat und brauche ihn nur anzusehen um es bestätigt zu wissen. Und er trinkt öfters mal einen mit seinem Cousin was gar nicht das Problem wäre wenn es nicht so exzessiv wäre...zb am Tag der Einschulung...Ab 14h hat er mit seinem Cousin 2 Wodka pullen weggesoffen mit osaft...Er hatte eigentlich bis spätabends immer alk in der Flosse. Zu seinem Geburtstag auch wobei das ja vollkommen okay wäre wenn es nicht an anderen Tagen genauso laufen würde...Sein Cousin war mal 4 Monate nicht da da hat er nur das Feierabendbier getrunken..Selbst wenn er den nächsten Tag frei hat kommt sein Cousin spät noch vorbei und sie trinken...Das geht mindestens 2 jahre so und mir ist es letztens erst aufgefallen wie massiv das ist. Ist das sucht? lg

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11. August 2016 um 10:10

Das ist wohl schon suchtverhalten.
Sprich ihn doch mal darauf an. Dann wirst Du an seiner Reaktion schon merken, dass er selber weiss wie es um ihn steht.Er wird es wahrscheinlich herunter spielen oder sogar agressiv auf das Gespräch reagieren.

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11. August 2016 um 10:13

Ja
Ich hab leider Erfahrungen mit alkoholsucht machen müssen und muss leider sagen, dass das bereits Sucht ist. Selbst wenn es nur das Feierabendbier wäre, ist das schon bereits Sucht.
Das wird ein steiniger Weg, dessen müsst ihr euch bewusst werden

Alles Gute

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11. August 2016 um 10:15
In Antwort auf luise203

Das ist wohl schon suchtverhalten.
Sprich ihn doch mal darauf an. Dann wirst Du an seiner Reaktion schon merken, dass er selber weiss wie es um ihn steht.Er wird es wahrscheinlich herunter spielen oder sogar agressiv auf das Gespräch reagieren.

Angesprochen hab ich ihn bereits
Ich meinte "ich will nicht das du jeden Tag Alkohol trinkst" ,gut ich hätte es auch als bitte formulieren können kommt für mich aber aufs selbe raus...Und er meinte "du kannst mir gar nichts verbieten" die Aussage fand ich eigenartig da ich ja nicht sagte "ich verbiete dir Alkohol zu trinken" und er sagte schon öfters das er kein Alkohol mehr trinkt das letzte mal sagte er es als er schon schwankend in der Tür stand und ihm nicht so gut war anscheinend...Aber danach hat der Alkohol wohl wieder zu gut geschmeckt ...

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11. August 2016 um 10:20

Ich hab auch fürchterlich angst das es wegen mir ist
Mein Vater hat damals gesoffen weil er überfordert war mit 4 Kindern und meiner immer quarkenden Mutter (du unterstützt mich nicht, du bist mit deiner Arbeit verheiratet) ich bin zwar nicht so wie meine Mutter...Klar er könnte ein wenig mehr helfen aber er geht ja schließlich arbeiten und ich nicht also mache ich das Zuhause. Ich halte ihm das auch nicht vor oder so...Früher war das anders heute sag ich da kaum noch was zu...

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11. August 2016 um 10:20
In Antwort auf tessie_12955714

Angesprochen hab ich ihn bereits
Ich meinte "ich will nicht das du jeden Tag Alkohol trinkst" ,gut ich hätte es auch als bitte formulieren können kommt für mich aber aufs selbe raus...Und er meinte "du kannst mir gar nichts verbieten" die Aussage fand ich eigenartig da ich ja nicht sagte "ich verbiete dir Alkohol zu trinken" und er sagte schon öfters das er kein Alkohol mehr trinkt das letzte mal sagte er es als er schon schwankend in der Tür stand und ihm nicht so gut war anscheinend...Aber danach hat der Alkohol wohl wieder zu gut geschmeckt ...

Das hört sich leider gar nicht gut an.
Da kannst Du eigentlich nur die Notbremse ziehen und ihn vor die Tür setzen. Das sagt sich natürlich leichter als das es sich umsetzen lässt. Aber am Ende wird Dir nichts anderes bleiben. Falls es sich bei dei Einschulung von der Du schriebst um die, eures Kindes gehen, ist das Mass eigentlich schon voll.

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11. August 2016 um 10:28
In Antwort auf luise203

Das hört sich leider gar nicht gut an.
Da kannst Du eigentlich nur die Notbremse ziehen und ihn vor die Tür setzen. Das sagt sich natürlich leichter als das es sich umsetzen lässt. Aber am Ende wird Dir nichts anderes bleiben. Falls es sich bei dei Einschulung von der Du schriebst um die, eures Kindes gehen, ist das Mass eigentlich schon voll.

Ja war die unseres sohnes. nein nein wir sind 9 jahre zusammen
Ich werde ihn nicht einfach aufgeben. Uns nicht aufgeben. Ich werde nachher mit ihm reden und sehen wie er sich verhält....Sehen ob er aufhören kann oder ob ich ihm Hilfe nahelegen kann...Wenn nicht ist es immer noch zeit zu gehen.

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11. August 2016 um 10:33

Meine schwester meint es ist keine sucht
Mein Vater sagt nur das es jeden Tag nicht gut ist und die Leber auszeiten braucht...Er hat wohl aus seiner Vergangenheit auch nichts gelernt....Dabei trinkt er gar nicht mehr oft Alkohol.

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11. August 2016 um 10:34
In Antwort auf tessie_12955714

Ich hab auch fürchterlich angst das es wegen mir ist
Mein Vater hat damals gesoffen weil er überfordert war mit 4 Kindern und meiner immer quarkenden Mutter (du unterstützt mich nicht, du bist mit deiner Arbeit verheiratet) ich bin zwar nicht so wie meine Mutter...Klar er könnte ein wenig mehr helfen aber er geht ja schließlich arbeiten und ich nicht also mache ich das Zuhause. Ich halte ihm das auch nicht vor oder so...Früher war das anders heute sag ich da kaum noch was zu...

Oh nein.
Niemand ist Schuld daran, wenn jemand säuft. Lass Dir das niemals einreden. Wenn man übervordert ist, ist das kein Grund zum trinken. Ganz im Gegenteil betrunken kriegt man ja noch weniger auf die Reihe. Wenn er mit Dir oder Deiner Art nicht klar kommt, kann er mit Dir darüber reden. Dann findet man eine Lösung oder man geht getrennte Wege. Aber deswegen zu trinken ist ja Quatsch. Falls er versucht Dir das einzureden, benutzt er die billigste Ausrede der Welt.

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11. August 2016 um 10:35
In Antwort auf luise203

Das hört sich leider gar nicht gut an.
Da kannst Du eigentlich nur die Notbremse ziehen und ihn vor die Tür setzen. Das sagt sich natürlich leichter als das es sich umsetzen lässt. Aber am Ende wird Dir nichts anderes bleiben. Falls es sich bei dei Einschulung von der Du schriebst um die, eures Kindes gehen, ist das Mass eigentlich schon voll.

Ich würde ihn nicht sofort vor die Tür setzen
Das ist die letzte Option, die sich Mo als letzte Instanz "aufheben" sollte, denn sie hat nur einige wenige Möglichkeiten zu agieren. Außerdem sind die beiden ein Paar und ich finde es nicht passend, bei einem Problem gleich so hart zu reagieren. In guten, wie in schlechten Zeiten... heißt es so schön.

@Mo, sprich mal mit einer Suchtberatung, wie du damit umgehen sollst.
Gleichzeitig bitte deinen Freund DIR und DEN KINDERN ZU LIEBE für einen Monat auf Alkohol zu verzichten.

Schafft er das nicht, bestehe auf eine Therapie. Macht er keine oder will er nicht einsehen dass ein Problem vorliegt, mach ihm freundlich und fair unmissverständlich klar, dass er so seine Familie verlieren wird.

Aber als erstes sprich mit Menschen, die sich auskennen. Gibt auch Telefonnummern dazu

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11. August 2016 um 10:36
In Antwort auf luise203

Oh nein.
Niemand ist Schuld daran, wenn jemand säuft. Lass Dir das niemals einreden. Wenn man übervordert ist, ist das kein Grund zum trinken. Ganz im Gegenteil betrunken kriegt man ja noch weniger auf die Reihe. Wenn er mit Dir oder Deiner Art nicht klar kommt, kann er mit Dir darüber reden. Dann findet man eine Lösung oder man geht getrennte Wege. Aber deswegen zu trinken ist ja Quatsch. Falls er versucht Dir das einzureden, benutzt er die billigste Ausrede der Welt.

Nein das hat er nicht gesagt ich denke das
...Weil eben meine Vergangenheit so ablief...

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11. August 2016 um 10:40

Also
wegen einem feierabendbier muss man kein fass aufmachen. Aber das mit der einschulung geht ja mal gar nicht Mein Mann trinkt täglich auch eins, mittlerweile fällt das Exzessive aber weg. Als wir uns kennenlernten, hat er oft sogar vormittag schon gesoffen, das hat mich auch gestört. Was stört dich denn mehr, das tägliche oder der exzessive konsum?

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11. August 2016 um 10:40

Davon spricht man recht schnell
Eigentlich sobald der Betroffene ein Mangelgefühl verspürt wenn der "Stoff" nicht verfügbar ist.
Oder die Gewöhnung an den "Stoff" und dass etwas fehlt wenn der Stoff fehlt.

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11. August 2016 um 10:40

Das ist
In meinen Augen eine Sucht, dieses, du kannst mir nichts verbieten, ist schon ein Zeichen dafür, wie ,,wichtig" ihm das ist.
Und wenn er aufhören kann, solch ein Trinkverhalten ist in meinen Augen nicht mit dem Alltag mit Kindern zu vereinen.

Ich würde ihm ein Ultimatum stellen, ich würde soviel Alkohol (auch ohne Sucht!) nicht dulden ..

Sollte es eine Sucht sein, wirst du das schnell erkennen denke ich.

Ich wünsche dir alles Gute, mein Gefühl sagt mir, dass er es nicht einstellen wird, das trinken

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11. August 2016 um 10:43

Aber resultiert denn sucht oder abhängigkeit aus gewohnheit?
zumindest in maßen? Also wie soll ich es erklären...rauchen zb ist zum einen sucht und Gewohnheit...Aus einer Gewohnheit kann ein spleen entstehen aus der eine sucht resultiert...Hände waschen zb...Manche Menschen entwickeln den spleen kosequent dann und dann sich die Hände in dem und dem Abstand zu waschen und irgendwann wird aus der "an"gewohnheit dann eine Sucht oder zwang

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11. August 2016 um 10:45
In Antwort auf luise203

Oh nein.
Niemand ist Schuld daran, wenn jemand säuft. Lass Dir das niemals einreden. Wenn man übervordert ist, ist das kein Grund zum trinken. Ganz im Gegenteil betrunken kriegt man ja noch weniger auf die Reihe. Wenn er mit Dir oder Deiner Art nicht klar kommt, kann er mit Dir darüber reden. Dann findet man eine Lösung oder man geht getrennte Wege. Aber deswegen zu trinken ist ja Quatsch. Falls er versucht Dir das einzureden, benutzt er die billigste Ausrede der Welt.

Noch mal ich
Schuldzuweisung ist ein typisches verhalten eines Süchtigen. Das ist leider normal und sollte nach Möglichkeit nicht persönlich genommen werden. Einzugestehen dass man süchtig ist, fühlt sich in etwa so an, wie nackt durch das Zentrum einer Großstadt zu laufen.

Und je nach Ausprägung und Art des Suchtverhaltens ist man nicht immer betrunken bin dem Sinn wie man sich das vorstellt, sondern im Handeln weitesgehend normal. Es gibt süchtige in allen berufsschichten, denen man nichts anmerkt. Trotzdem ist der jenige krank und braucht professionelle Hilfe. Und die braucht man am Anfang, während man Hilfe und Unterstützung ein leben lang braucht. Stichwort alkoholfreier Haushalt, feiern ohne Alkohol, kein Hustensaft mit Alkohol ect.

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11. August 2016 um 10:47
In Antwort auf warschonmalhier

Davon spricht man recht schnell
Eigentlich sobald der Betroffene ein Mangelgefühl verspürt wenn der "Stoff" nicht verfügbar ist.
Oder die Gewöhnung an den "Stoff" und dass etwas fehlt wenn der Stoff fehlt.

Ich mache ja kein fass auf ich frage nach
oder steht da irgendwie irgendwie was anderes? Wenn er mal was trinkt finde ich es okay in maßen das exzessive stört mich und das tägliche...Muss beides meiner Meinung nach nicht sein...Das man sich so abschießt das man schwankend rumsteht als wäre man auf nem Boot bei starkem Seegang

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11. August 2016 um 10:47
In Antwort auf tessie_12955714

Ich mache ja kein fass auf ich frage nach
oder steht da irgendwie irgendwie was anderes? Wenn er mal was trinkt finde ich es okay in maßen das exzessive stört mich und das tägliche...Muss beides meiner Meinung nach nicht sein...Das man sich so abschießt das man schwankend rumsteht als wäre man auf nem Boot bei starkem Seegang

Ups das sollte unter eddie
....

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11. August 2016 um 11:04

Nein er trinkt nach dem feierabend ein bier und trinkt dann
noch mit seinem Cousin was. Ja das weiß ich eben nicht genau ob er mit etwas aufhören kann...Mit rauchen klappt es zb nicht er sagt immer ich müsse dann mit aufhören weil er es allein nicht packt. Ich habe ihm auch schon gesagt wenn er Stress hat oder was braucht was ihn runter bringt das er dann Fitness machen soll oder meinetwegen zocken oder auf seiner Gitarre klimpern...Aber das hat er bisher noch nicht umgesetzt... Was mich daran auch so stört ist das er dann mit Fahne mit den Kindern kuscheln will oder zb ein gute Nacht Kuss geben wo ich schon sage das er sich ja vorher wenigstens die Zähne putzen könnte.

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11. August 2016 um 11:11

Ja
Der Körper gewöhnt sich sehr schnell an Alkohol. Es reichen schon 14 Tage jeden Tag ein Bier und an Tag 15 würde der Körper es vermissen und nach Bier verlangen. Wenn man dann nicht konsequent verzichtet hängt man glaub ich schnell drin in der Sucht. Ich bin allerdings kein Experte was das Thema angeht...

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11. August 2016 um 11:17

Nein mit ihm kann man darüber nicht reden
Er ist ein netter Kerl und echt kein schlechter Typ so aber er trinkt gerne und kifft dazu auch noch also Einsicht ist meiner Meinung nach bei ihm nicht gegeben. Wobei ich sagen muss wenn mein Kerl anfangen würde zu kiffen wäre es sofort und unwiderruflich vorbei... Er hat damals vor meiner Zeit ne zeitlang gekifft und nein das würde ich nicht akzeptieren

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11. August 2016 um 11:21

Ja, ist Sucht
Wenn du jeden Tag konsumierst und es ohne nicht mehr nett, gemütlich oder lecker findest, dann ist es Sucht.

Mein Ex hat jeden Abend eine 0,75 L-Flasche Sekt vor dem Fernseher getrunken. Betrunken war er davon nicht. Ich hätte nach der Pulle definitiv unterm Tisch gelegen und überkreuzt geguckt Für ihn war es aber normal und Standart. Er ist verkappter Alkoholiker. Fällt nicht sofort auf, ist aber so.

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11. August 2016 um 11:30

Würde mir auch nicht gefallen und sorgen machen
Das Alkohol getrunken wird, das ist ja okay, aber dein Freund scheint wirklich die Kontrolle über den Konsum verloren zu haben.
Ich kann dir nur von meinem Partner berichten. Bevor wir uns kennengelernt hatte war das sehr extrem bei ihm. Da war nicht nur jeden Abend Bier im Spiel. Als wir uns kennenlernten hatte er es auf das Feierabendbier beschränkt...das waren aber auch jeden Abend 2 Flaschen Bier und am Wochenende auch Mengen Wodka-Cola und bei Mengen rede ich nicht von 5-6 Gläser sondern definitiv mehr. Das war mir zu viel und das habe ich ihm ehrlich gesagt. Ich habe ihn in einer ruhigen Minute angesprochen und sagte ihm, dass ich ihm den Alkohol nicht verbieten will, aber es muss weniger werde. Ich habe ihm ehrlich gesagt, dass ich das so nicht möchte und es mich stört. Ich habe ihm erklärt warum es mich stört. Er hat es so angenommen und geändert. Jetzt trinkt er unter der Woche jeweils ein Bier an den 2 Tagen, wenn er zum Fussballtraining geht. Ab und an ist das auch mal mehr, wenn er früh nicht zeitig raus muss. Am Wochenende trinken wir auch gern eine Flasche Wein zusammen oder lassen es richtig krachen, wenn wir unterwegs sind. Da ist es mir auch egal wieviel er trinkt. Er kennt mittlerweile seine Grenze und weiss was er trinken kann, damit er nicht total voll ist und am nächsten Tag leidet.
Ich habe nichts dagegen, dass er trinkt...dieses tägliche und dann noch am Wochenende das heftige trinken, das hat mich gestört und das habe ich ihm auch so erklärt. Seit einem Jahr stand hier nie wieder ein Kasten Bier im Haus.

Erkläre ihm ganz genau was dich stört, erkläre ihm deine Sorgen, deine Gedanken und findet eine Lösung. Bei uns ist die Lösung, dass er eben nicht mehr täglich trinkt. Die 2 Tage beim Fussball interessieren mich nicht und da habe ich ihm auch gesagt, dass das seine Sache ist. Das regelt er allein...mal ist es eben nur ein Bier...manchmal 2. 3 sind sehr selten, weil man ihm das anmerken würde (er verträgt kein Bier und fängt davon schnell an zu lallen). Das kam schon länger nicht mehr vor und wenn es vorkommt, dann mache ich meine Spässe darüber und es ist okay. Am Wochenende ist es mir egal ob er 2 Wodka-Cola oder 5 davon trinkt, weil man ihm das absolut nicht anmerkt. Müsste ich ihn regelmässig nach Hause tragen und er wäre nächsten Tag nicht auf der Höhe, dann hätte ich auch etwas dagegen, weil ich es ausbaden müsste. Wenn Fussball daheim läuft, dann stelle ich ihm auch mal 1-2 Bier kalt. Bei der EM waren wir immer bei den Dtl. Spielen immer bei Freunden und da habe ich ihm angeboten, dass ich dann immer fahre und er was trinken kann. Mal hat er dankend angenommen und ein Bier getrunken und mal hat er dankend darauf verzichtet. So weiss er eben, dass ich nichts dagegen habe, wenn er trinkt und es ihm nicht verbieten möchte...sondern die Masse bzw. das tägliche trinken.
Damit fahren wir ganz gut. Er hält sich auch von allein zurück, trinkt wie es ihm schmeckt und nicht, weil er es braucht. Damit bin ich zufrieden. Er hat für mich abgelegt, weil es mich gestört hatte.

Gebe ihm nicht das Gefühl, dass du ihn bemuttern willst. Das schreckt automatisch ab. Redet ganz in Ruhe und sage ihm nicht nur "Ich will das nicht.". Da würde mein Mann sich auch stur stellen...schon aus Prinzip.
Erkläre ihm alles ganz in Ruhe, sage ihm ganz genau was dir zu viel ist und das er ja nicht komplett auf Alkohol verzichten soll. Wenn das keine Früchte trägt, dann versuche auf ihn einzuwirken, dass er sich mal professionellen Rat holen soll. Nicht gleich in Form einer Therapie sondern einfach mal eine 2. Meinung für sich selbst, ob sein Konsum normal ist oder nicht. Sowas zieht manchmal besser als wenn das die eigene Frau sagt.
Aber wenn sich gar nichts ändert, dann weiss ich auch nicht. Ich würde so nicht zusammenleben wollen.

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11. August 2016 um 11:33

.
Hallo, das für Mich klarste Kriterium für Sucht ist, "Wieviel Schmerz bin Ich bereit zu ertragen um Meine Sucht zu leben ?" .... das geht bis zum Tod, weil jede Sucht früher oder später zum Tod führt !!! Mehr davon wenn Du willst gerne. "Im Vertrauen auf ein Weiterleben auf dieser Erde" LG

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11. August 2016 um 11:54

Selbst wenn er "süchtig" wäre...
Dann könntest du da gar nix ausrichten solange es ihm nicht schlecht genug geht und er es nicht selber will.

Ich habe selber einen suchtkranken Bruder...zwar kein Alkohol aber das ist ja egal
...meist beginnt das schleichend. Wie bei eich das Feierabend Bierchen was erst mal nur Freitags und Samstags genossen wird um vom Stress der Woche runter zu kommen. Dies wird dann langsam gesteigert. Aber es ist immer noch möglich mal einen Tag ohne auszukommen.
Das schlimme am Alkohol ist ka das es eine Gesellschaftsdroge ist. Das muss man ja noch nicht mal verheimlichen weil es ja legal ist.
Desweiteren hat er ja immer seinen saufbuddy, das macht es ihm nochmal leichter seinen konsum zu rechtfertigen.
Und irgendwann kann man das Bierchen dann nicht mehr weg lassen, auch nicht wenn mn ohne Buddy ist, dann trinkt man halt alleine und wenn man weiß das man ein Problem hat und es nocht wahr haben will dann fängt man an heimlich zu trinken.

Was kannst du machen... Nicht viel. Entweder du kannst damit leben das er einen übermäßig hohen Alkoholkonsum hat und alles bleibt beim alten. Du kannst auch mit ihm reden das du das nicht mehr möchtest und das er weniger trinken soll. Damit wirst du aber sicher auf taube Ohren stoßen.
So leid es mir für dich tut aber es muss von ihm der Wille kommen weniger oder gar nix mehr zu trinken.

Was du noch machen kannst... dafür sorgen das möglichst kein oder wenig Alkohol im Haus ist. Ich an deiner Stelle würde heimlich üner einen Monat mal ein Protokoll führen wann er wieviel getrunken hat. Vielleicht öffnet ihm das ja die Augen und er sieht selber das sich was ändern muss.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft!

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11. August 2016 um 12:33

Ja
Ich würde das schon als sucht bezeichnen. Es ist ja tagtäglicher Alkoholkonsum.

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11. August 2016 um 12:41

Ich werde mit ihm sprechen
Ich kann da nicht zusehen wie er nicht nur sich schleichend krank macht...Sondern uns aufs Spiel setzt für so einen Müll...Alkohol braucht kein Mensch

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11. August 2016 um 12:45

Ich finde Deine Frage
"verkehrt" formuliert.

Man spricht medizinisch, wissenschaftlich nicht von Alkoholabhängigkeit/-sucht, sondern von Alkoholkrankheit.

Ich denke, dadurch kommen auch die Ansichten hier zustanden, die meine, erst wenn man wirklich körperlich abhängig wäre, wäre das Sucht. Täglicher Alkoholgenuss wäre nicht weiter schlimm, das tägliche Feierabendbierchen schade nichts.

Begreift man Alkoholismus als - sich in der Regel über viele Jahre entwickelnde - Krankheit, dann kann man auch den täglichen Alkoholgenuss als entsprechende Anfangs-Phase der Krankheit ansehen - und insofern schon als problematisch.

Deinen Freund würde ich definitiv bereits als alkoholkrank ansehen - der ist über die Phase des Feierabendbierchens ja offenbar lange hinweg.


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11. August 2016 um 12:52

Und alle die
die hier schreiben und jeden Tag mehrere Zigaretten rauchen, ja auch ihr seid süchtig. Süchtig nach Nikotin und Teer. Ihr raucht nicht nur am Abend mal EINE, sondern TÄGLICH vielleicht sogar um die 10 Stück oder gar mehr?! Ob Alkohol oder Zigaretten....beides in Massen ist sehr schädlich. In Maßen hingegen immernoch schlecht aber nicht ganz so fatal. Aber wie gesagt.....die Raucher hier gehen jeden Tag genauso ihrer Sucht hinterher!!!!

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11. August 2016 um 12:56
In Antwort auf tessie_12955714

Ich werde mit ihm sprechen
Ich kann da nicht zusehen wie er nicht nur sich schleichend krank macht...Sondern uns aufs Spiel setzt für so einen Müll...Alkohol braucht kein Mensch

Naja gut, das muss man jeder person selbst überlassen
Ich habe 6 Jahre gar keinen Alkohol getrunken und trinke jetzt auch wenig bzw selten. Mal trinke ich am Wochenende 2 Gläser Wein, dann wieder eine Zeit lang gar nichts und mal schlage ich auch auch ordentlih zu an einem Abend.
Brauchen tu ich es nicht, aber mal schmeckt es mir auch.
Mein Mann trinkt gern etwas, aber nicht täglich...er braucht es nicht. Trotzdem trinkt er mehr als ich und das akzeptiere ich. Er ist ein anderer Mensch.
Ich würde nie von ihm verlangen, dass er aufhört, weil "Alkohol braucht kein Mensch". Das Recht habe ich nicht. Ich gehe Kompromisse ein. Mein Mann hat sein Konsum für mich geändert, aber ich habe nicht das Recht ihm das zu verbieten.

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11. August 2016 um 13:12
In Antwort auf carpe3punkt0

Naja gut, das muss man jeder person selbst überlassen
Ich habe 6 Jahre gar keinen Alkohol getrunken und trinke jetzt auch wenig bzw selten. Mal trinke ich am Wochenende 2 Gläser Wein, dann wieder eine Zeit lang gar nichts und mal schlage ich auch auch ordentlih zu an einem Abend.
Brauchen tu ich es nicht, aber mal schmeckt es mir auch.
Mein Mann trinkt gern etwas, aber nicht täglich...er braucht es nicht. Trotzdem trinkt er mehr als ich und das akzeptiere ich. Er ist ein anderer Mensch.
Ich würde nie von ihm verlangen, dass er aufhört, weil "Alkohol braucht kein Mensch". Das Recht habe ich nicht. Ich gehe Kompromisse ein. Mein Mann hat sein Konsum für mich geändert, aber ich habe nicht das Recht ihm das zu verbieten.

Nein so meinte ich das nicht
Klar darf er aber wie gesagt nicht täglich. Mal am Wochenende okay oder wenn nun in der Woche was spezielles anliegt

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11. August 2016 um 13:29

Evt. meinst du in deinem
Ersten Absatz mich?

Falls ja, möchte ich klar stellen, dass EIN Bier MAL an EINEM Abend natürlich noch kein krankhafter Konsum ist.

@Mo schrieb, dass der Cousin 4 Monate nicht da war und es in der Zeit "nur" das Feierabendbier war. Das tägliche, so habe ich das verstanden.
Und das ist bereits Sucht. Und so hab ich das auch gemeint.
Es wäre ebenfalls schon eine Krankheit, wenn es Wein, Sekt Weinbrand ect wäre.

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11. August 2016 um 13:40
In Antwort auf tessie_12955714

Ich werde mit ihm sprechen
Ich kann da nicht zusehen wie er nicht nur sich schleichend krank macht...Sondern uns aufs Spiel setzt für so einen Müll...Alkohol braucht kein Mensch

Bitte
Sprich zuerst mit einer Beratungsstelle.
Überlege zusammen mit einem Berater, wie du deinen Freund ruhig und diplomatisch auf das Thema ansprechen kannst.
Vermeide nach Möglichkeit, dass er komplett dicht macht und gänzlich abblockt.
Er lässt sich sonst vermutlich nicht auf Hilfe ein.
Und wie man am geschicktesten darüber reden kann bze welche Fehler man bei einem solchen Gespräch vermeidet, wissen Menschen, die täglich mit Alkoholkranken zu tun haben.

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11. August 2016 um 13:51

Ja definitiv
Alleine schon das alltägliche Feierabendbierchen zeugt von suchtverhalten.
Anfangs ist es nur ein Genussmittel wie zb andere erstmal daheim einen Kaffee trinken. Doch der Körper gewöhnt sich schnell an das tägliche Bier, aber da es für einen selbst zum "Ritual" geworden ist, bemerkt man nicht, dass der Körper ohnehin schon längst das Bier verlangt.
Bei vielen bleibt es dann aber nicht bei solch einer versteckten Sucht, da verlangt der Körper dann irgendwann mehr. Aus einem Bier werden zwei. Irgendwann kommt zum Bier dann noch härtere Sachen bis man dann täglich Abends betrunken auf der Couch sitzt. Und am Wochenende hat man dann zum Frühstück schon das erste Glas in der Hand.

Seine aggressive Antwort, von wegen du kannst ihm das nicht verbieten, ist ein weiteres deutliches Indiz.

Du kannst versuchen, in Ruhe mit ihm zu reden, ohne Vorwürfe, aber dass du dir Sorgen machst. Am besten wäre es wohl noch, wenn du dich bei entsprechender Stelle für Angehörige von Suchtkranken informierst.

Ihn zu bitten, mal für ein oder zwei Wochen wird nichts über eine evtl Sucht aussagen, geschweigedenn was bringen.
Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker. Nicht umsonst heißt es "trockener Alkoholiker". Jeder Schluck Alkohol kann einen wieder in die "aktive" Sucht treiben.

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11. August 2016 um 14:22

Wenn
Du ohne dieses Stückchen nicht mehr klar kommst, dann bist Du süchtig.

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11. August 2016 um 14:27

Mmmhhh
Wenn ich Äpfel mit Birnen vergleiche... was hab ich dann? Richtig! Nix gescheites

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11. August 2016 um 14:35

Ein grandioser Vergleich
Nein, bei einem einzigen bier ist es keine Sucht. Aber schon, wenn es regelmäßig, jeden Tag über einen längeren Zeitraum geschieht, dann schon.

Und beim Freund der TE bleibt es ja nicht mal bei diesem einen Bierchen.
Aber was versucht man denn auch mit dir zu reden.....

Ach und um auf deine Frage zu antworten: ja, es gibt eine Schokoladensucht und diese besteht dann, wenn man dieses Stück oder Riegel oder Tafel jeden Abend zu sich nimmt (nehmen muss)

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11. August 2016 um 15:06


Aber sich hier über EIN Bier am Tag dit Maul zerreißen....das sind mir echt die Liebsten!

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11. August 2016 um 15:10

Ohja
Du bist die allwissenheit in Person. Merkt man ja jeden tag hier, was du für einen gestörten Durchblick du hast.

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11. August 2016 um 15:16

Nein
Er muss selbst erkennen, dass er ein Problem hat.
Und ich denke nicht, dass es da mit so einem selbsttest getan ist.
Er wird dann aus trotz die Woche durchhalten, ignorieren, dass es ihm schlecht geht und der TE dann unter die Nase reiben, wie easy er doch die Woche ausgehalten hat...

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11. August 2016 um 15:16

Deswegen verstehe ich ja auch den sinn dieses threads nicht
Hier wird sich allen Ernstes über 1-2 (!!!) Bier pro Tag über den EIGENEN Mann schonwieder ausgelassen (was hier in letzter Zeit ja häufiger vorkommt ) aber selbst rauchen hier sicherlich gute 30-40% der Userinnen aber regen sich über ihre alkoholtrinkenden Männer auf

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11. August 2016 um 15:19


Deinen letzten Satz schnall ich nicht

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11. August 2016 um 15:20
In Antwort auf annewursttheke


Deinen letzten Satz schnall ich nicht

Meine
deinen post von oben

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11. August 2016 um 15:21
In Antwort auf annewursttheke


Deinen letzten Satz schnall ich nicht

Ich denke
Sie meint, dass es nicht bescheuert ist zu sagen, dass es eine Sucht ist

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11. August 2016 um 15:23
In Antwort auf annewursttheke

Meine
deinen post von oben

Aso
1 Glas Wein ist bei einem Mann so, wie für Frauen 2 Gläser Wein

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11. August 2016 um 15:25
In Antwort auf 1xxmomoxx1

Aso
1 Glas Wein ist bei einem Mann so, wie für Frauen 2 Gläser Wein

Ah ja
das macht natürlich Sinn

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11. August 2016 um 15:27


sehr schön!

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11. August 2016 um 15:29

Meine herren....ist dat herrlich hier!
Man dürfte sogar nach 1-2 Bier pro Tag noch Auto fahren und ihr redet hier von Sucht!!!!

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11. August 2016 um 15:31

Weil sie alle blauäugig sind
und der Realität nicht ins entgegen schauen!!

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11. August 2016 um 15:36
In Antwort auf annewursttheke

Deswegen verstehe ich ja auch den sinn dieses threads nicht
Hier wird sich allen Ernstes über 1-2 (!!!) Bier pro Tag über den EIGENEN Mann schonwieder ausgelassen (was hier in letzter Zeit ja häufiger vorkommt ) aber selbst rauchen hier sicherlich gute 30-40% der Userinnen aber regen sich über ihre alkoholtrinkenden Männer auf

Naja
Rauchen und Alkoholkonsum zu vergleichen hinkt ein bisschen.
Alkohol und Zigaretten schädigen zwar beide den Körper, aber Alkohol verändert ab einer bestimmten Menge (die der Freund der TE regelmäßig überschreitet) das Bewusstsein. Bei nicht wenigen so schlimm, dass es in die aggressive Richtung schlägt.

Die TE lässt sich hier auch nicht über ihren Freund aus, sondern schildert Situation, wegen denen sie sich Sorgen um ihren Freund macht. Da ist schon ein Unterschied

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