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OT: Erdüberlastungstag: Am Montag ist die Erde verbraucht

6. August 2016 um 14:31

>>>Am kommenden Montag (8. August) sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht. Damit hat die Überlastung erneut zugenommen. Im Vorjahr fiel der vom Global Footprint Network berechnete Erdüberlastungstag noch auf den 13. August.
...
1,6 Erden bräuchte die Weltbevölkerung derzeit, um den Bedarf an Rohstoffen, Ackerland, Wasser und Wäldern
nachhaltig zu decken.
Würden alle Länder so wirtschaften wie Deutschland, wären 3,1 Erden nötig.
In Deutschland wird die Erde vor allem durch die CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft sowie durch den hohen Flächenanspruch insbesondere für die Fleischproduktion überlastet.<<<

http://www.inkota.de/fileadmin/user_upload/Presse/Pressemitteilungen/INKOTA_Pressemitteilung_Erdueberlastungstag_Dresden_20160804.pdf


Irgendwie erschreckend.

Deutscher "Erdüberlastungstag" war übrigens am 29. April.

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6. August 2016 um 14:37

Es
ist total erschreckend. Und was noch viel schlimmer ist: es juckt kaum jemanden da werden die 800 m zum Kindergarten mit dem Auto gefahren, jeden Tag kommt Billigfleisch vom Discounter aufn Tisch usw usf. Bei so vielen Leuten ist absolut null Rücksicht auf unsere Umwelt vorhanden.

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6. August 2016 um 14:39

Schrecklich
Es ist furchtbar, was die Menschheit der Erde antut

Gut, dass viele erkannt haben, dass allein durch Energie aus Sonne, Wasser und Wind die Erde zu retten ist. Diese Art der Energiegewinnung gehört viel mehr gefördert. Funktioniert aber auch nur, wenn wirtschaftliche Interessen endlich mal zurücktreten, was aber kaum mit der Gier der Menschen zu vereinbaren ist

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6. August 2016 um 15:01


>>>Wisst ihr übrigens, was an Chemie und Umweltsauerei für ein Solarfeld z.B. gemacht wird?<<<

Nein, weiß ich nicht.
Erklär es doch hier einfach mal kurz, vielleicht interessiert es ja auch andere.


Ich weiß, dass es zwei grundsätzlich verschiedene Technologien gibt, eine auf Kadmium-Basis, eine andere auf Siliziumbasis.
Und dass es seit Jahren Leute gibt, die den Kadmium-Schrott gerne verbieten würden.
Der ist wohl "unproblematisch", solange er auf Dächern oder in Solarfeldern in Betrieb ist, wird aber spätestens bei Stilllegung, wenn es um die Frage der Entsorgung geht, zum Problem - weil Kadmium und Kadmiumverbindungen giftig sind und damit zur Gefahr für Umwelt, Grundwasser, Menschen werden.

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6. August 2016 um 19:38
In Antwort auf wachsperle3


>>>Wisst ihr übrigens, was an Chemie und Umweltsauerei für ein Solarfeld z.B. gemacht wird?<<<

Nein, weiß ich nicht.
Erklär es doch hier einfach mal kurz, vielleicht interessiert es ja auch andere.


Ich weiß, dass es zwei grundsätzlich verschiedene Technologien gibt, eine auf Kadmium-Basis, eine andere auf Siliziumbasis.
Und dass es seit Jahren Leute gibt, die den Kadmium-Schrott gerne verbieten würden.
Der ist wohl "unproblematisch", solange er auf Dächern oder in Solarfeldern in Betrieb ist, wird aber spätestens bei Stilllegung, wenn es um die Frage der Entsorgung geht, zum Problem - weil Kadmium und Kadmiumverbindungen giftig sind und damit zur Gefahr für Umwelt, Grundwasser, Menschen werden.

Wahrscheinlich
meint sie die Chlorverbindungen, die zur Reinigung des Siliziums, das für die Solarzellen benötigt wird. Diese bleiben aber in einem geschlossenen Kreislauf und sind in den fertigen Solarzellen nicht mehr enthalten. Letztendlich ist die Umweltbelastung auf Ölfeldern oder beispielsweise auch durch Fracking sowieso unverhältnismäßig größer. Klar, die Solarfelder müssen irgendwo stehen, aber der Trend hgeht sowieso dahin gehend, dass jedes Gebäude sich autark mit Energie versorgen kann, so dass man auf riesige Solar- oder Windparks irgendwann (ja, Zukunftsmusik) verzichten kann. Die Stromversorgung wird für eneuerbare Energien langfristig dezentralisiert werden müssen. Aber da haben große Stromkonzerne auch wenig Interesse dran.

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6. August 2016 um 19:40
In Antwort auf whoxknows

Wahrscheinlich
meint sie die Chlorverbindungen, die zur Reinigung des Siliziums, das für die Solarzellen benötigt wird. Diese bleiben aber in einem geschlossenen Kreislauf und sind in den fertigen Solarzellen nicht mehr enthalten. Letztendlich ist die Umweltbelastung auf Ölfeldern oder beispielsweise auch durch Fracking sowieso unverhältnismäßig größer. Klar, die Solarfelder müssen irgendwo stehen, aber der Trend hgeht sowieso dahin gehend, dass jedes Gebäude sich autark mit Energie versorgen kann, so dass man auf riesige Solar- oder Windparks irgendwann (ja, Zukunftsmusik) verzichten kann. Die Stromversorgung wird für eneuerbare Energien langfristig dezentralisiert werden müssen. Aber da haben große Stromkonzerne auch wenig Interesse dran.

Au weia,
Satzbau und so

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7. August 2016 um 8:44

Guten Morgen...
Die o.g. Tatsachen waren ein Grund dafür, dass ich mich entschieden habe fleischlos zu leben... Neben dem unfassbar grässlichen Töten der Tiere. Ich konnte es nicht mehr ertragen und ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe.

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8. August 2016 um 9:39

Tja, wenn es nur das wäre -
das geht ja schon seit vielen Jahren so, dass wir die Erde vor Ablauf des Jahres ausgebeutet haben . Rohstoffe werden knapp und neulich las ich einen Artikel, dass die Ausbeutung in den westlichen Länder um ein vielfaches höher liegt als in den Entwicklungsstaaten .

Ich habe dazu auch einen Artikel gelesen, dass die Erderwärmung weitaus schneller vonstatten geht, wie ausgerechnet wurde. Wenn ich mir denke, dass wir eine Luftfeuchtigkeit von fast 70% haben und wir schwitzen, wenn die Wolken den Himmel bedecken, ist der Zustand vollkommen klar . Da helfen auch keine Abgasabkommen, wenn wiederum andere Länder alles ungefiltert in die Luft jagen .

Die Thermalböden auf den Bergen frieren nicht mehr - seit Jahren - dadurch kommt es zu Steinschlägen, die Gletscher gehen jedes Jahr um zig Meter zurück, werden mit Plastikfolien im Sommer geschützt .

Wir werden uns damit abfinden müssen, dass es Länder gibt, die sich an Vorschriften nicht halten und dass andere wiederum einen hohen Aufwand haben durch den Lebensstandard - der unsere Erde komplett überbelastet und ausbeutet .

Das kommt mitunter auch davon, dass wir absolut überbevölkert sind und die Erde nicht mehr in der Lage ist alle Menschen zu ernähren - auch wenn viele das abstreiten .

Aber man sollte sich dennoch einen Gedanken darüber machen, was man für sich selbst ändern kann, um dem entgegen zu wirken .

LG

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8. August 2016 um 12:52
In Antwort auf xgusx

Tja, wenn es nur das wäre -
das geht ja schon seit vielen Jahren so, dass wir die Erde vor Ablauf des Jahres ausgebeutet haben . Rohstoffe werden knapp und neulich las ich einen Artikel, dass die Ausbeutung in den westlichen Länder um ein vielfaches höher liegt als in den Entwicklungsstaaten .

Ich habe dazu auch einen Artikel gelesen, dass die Erderwärmung weitaus schneller vonstatten geht, wie ausgerechnet wurde. Wenn ich mir denke, dass wir eine Luftfeuchtigkeit von fast 70% haben und wir schwitzen, wenn die Wolken den Himmel bedecken, ist der Zustand vollkommen klar . Da helfen auch keine Abgasabkommen, wenn wiederum andere Länder alles ungefiltert in die Luft jagen .

Die Thermalböden auf den Bergen frieren nicht mehr - seit Jahren - dadurch kommt es zu Steinschlägen, die Gletscher gehen jedes Jahr um zig Meter zurück, werden mit Plastikfolien im Sommer geschützt .

Wir werden uns damit abfinden müssen, dass es Länder gibt, die sich an Vorschriften nicht halten und dass andere wiederum einen hohen Aufwand haben durch den Lebensstandard - der unsere Erde komplett überbelastet und ausbeutet .

Das kommt mitunter auch davon, dass wir absolut überbevölkert sind und die Erde nicht mehr in der Lage ist alle Menschen zu ernähren - auch wenn viele das abstreiten .

Aber man sollte sich dennoch einen Gedanken darüber machen, was man für sich selbst ändern kann, um dem entgegen zu wirken .

LG

Dass die Erde
die Menschen nicht mehr ernähren kann, streite ich auch ab.
Es gibt ja Untersuchungen, dass die derzeit weltweit produzierten Lebensmittel ausreichend wären, die Weltbevölkerung DOPPELT zu ernähren.

Problem hier ist einfach, dass viele Lebensmittel in Entwicklungs- und Dritte-Welt-Ländern es aufgrund der dortigen logistischen Bedingungen häufig gar nicht bis zu den Verbrauchern schaffen, sondern vorher, teils sogar noch auf den Feldern, in den Plantagen, verderben.
Und in den Industrieländern ist einfach Fakt, dass zu viel Lebensmittel "bewusst" im Müll landen; eben besonders auch in den privaten Haushalten.


Dein drittletzter Absatz - hm, wenn man sich anschaut, dass Erdüberlastungstag für Deutschland der 29. April war - und ich schätze, Österreich liegt da nah dran - dann sind doch eigentlich kaum "andere" Länder das Problem, sondern WIR!

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8. August 2016 um 18:57
In Antwort auf wachsperle3

Dass die Erde
die Menschen nicht mehr ernähren kann, streite ich auch ab.
Es gibt ja Untersuchungen, dass die derzeit weltweit produzierten Lebensmittel ausreichend wären, die Weltbevölkerung DOPPELT zu ernähren.

Problem hier ist einfach, dass viele Lebensmittel in Entwicklungs- und Dritte-Welt-Ländern es aufgrund der dortigen logistischen Bedingungen häufig gar nicht bis zu den Verbrauchern schaffen, sondern vorher, teils sogar noch auf den Feldern, in den Plantagen, verderben.
Und in den Industrieländern ist einfach Fakt, dass zu viel Lebensmittel "bewusst" im Müll landen; eben besonders auch in den privaten Haushalten.


Dein drittletzter Absatz - hm, wenn man sich anschaut, dass Erdüberlastungstag für Deutschland der 29. April war - und ich schätze, Österreich liegt da nah dran - dann sind doch eigentlich kaum "andere" Länder das Problem, sondern WIR!


Es tut mir leid, aber das ist Fakt . Egal wie du es drehst und wendest . Die Anbauflächen sind ausgeschöpft und wir sehen ja, was passiert, wenn wir den Regenwald niedermetzeln und den Schutzwald .

Mein Sohn hat das im Gym gelernt und ich habe anfangs auch abgestritten, weil mir diese Aussage vollkommen fremd war und ich der gleichen Meinung wie du . Wir führten darüber eine echt heiße Diskussion .

Allerdings ist das nicht richtig .

Ich habe mich eingehend mit dieser - seiner Aussage - beschäftigt und bin zum selben Entschluss gekommen wie er es gelernt hat - unabhängig davon, wie viel produziert wird und nicht dorthin schafft, wo es ankommen sollte .

Nein, ich streite auch nicht ab, dass Ö später mit Schuld trägt . Ich sehe mir gerade bei uns an - wie Berge abgeholzt werden, damit noch mehr Skigebiete zusammengefasst werden und es werden einfach Gutachten (welche dies verhindern sollten) außer acht gelassen. Mein Land ist da nicht besser . Darum schrieb ich ja - jeder kann und sollte sich für sich überlegen was er dazu beitragen kann .

Ich leiste bewusst meinen Beitrag, da ich möchte, dass meine Kinder nicht die Leidtragenden dieses Systems und der laufenden Ausbeutung der Erde sein werden .

LG

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8. August 2016 um 21:25
In Antwort auf xgusx


Es tut mir leid, aber das ist Fakt . Egal wie du es drehst und wendest . Die Anbauflächen sind ausgeschöpft und wir sehen ja, was passiert, wenn wir den Regenwald niedermetzeln und den Schutzwald .

Mein Sohn hat das im Gym gelernt und ich habe anfangs auch abgestritten, weil mir diese Aussage vollkommen fremd war und ich der gleichen Meinung wie du . Wir führten darüber eine echt heiße Diskussion .

Allerdings ist das nicht richtig .

Ich habe mich eingehend mit dieser - seiner Aussage - beschäftigt und bin zum selben Entschluss gekommen wie er es gelernt hat - unabhängig davon, wie viel produziert wird und nicht dorthin schafft, wo es ankommen sollte .

Nein, ich streite auch nicht ab, dass Ö später mit Schuld trägt . Ich sehe mir gerade bei uns an - wie Berge abgeholzt werden, damit noch mehr Skigebiete zusammengefasst werden und es werden einfach Gutachten (welche dies verhindern sollten) außer acht gelassen. Mein Land ist da nicht besser . Darum schrieb ich ja - jeder kann und sollte sich für sich überlegen was er dazu beitragen kann .

Ich leiste bewusst meinen Beitrag, da ich möchte, dass meine Kinder nicht die Leidtragenden dieses Systems und der laufenden Ausbeutung der Erde sein werden .

LG

Fakt?
Das sehe ich nicht so.
Und ich habe auch noch nie irgendwo gelesen, dass die Erde und die derzeitigen Lebensmittel-Ressourcen NICHT ausreichen würden.
Hast Du ein paar Links dazu?

Ich lese nur das Gegenteil - das eigentlich genügend Lebensmittel da sind, nur eben nicht ankommen.
Dass auch die Anbauflächen ausreichend WÄREN, wenn nicht so viele "zweckentfremdet" verwendet würden.
Es wird so viel Getreide/Mais/Soja angebaut, das anschließend zu Biosprit wird, zur Energiegewinnung genutzt wird, oder als Futter für Tiere zur Fleischproduktion.
Das MUSS ja nicht sein - hier könnte man ja ansetzen - und die Anbauflächen bzw. die Erzeugnisse DIREKT für die Ernährung nutzen.

Schau mal hier, in dem Beitrag heißt es, dass theoretisch bis zu 11 Mrd. Menschen ernährt werden könnten - unter den heutigen Bedingungen/Anbauflächen/etc.
(Gut, sind nicht doppelt so viele, wie ich oben anmerkte, aber doch immerhin 1,5 Mal so viel wie jetzt).

>>>Experten haben wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ressourcen der Erde durchaus reichen würden - das Problem seien die Verluste bei der Ernte und der Verteilung der Nahrung. Theoretisch könnten sogar zehn oder elf Milliarden Menschen ernährt werden,...<<<

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ernte-ertraege-steigen-zu-langsam-fuer-kuenftige-welternaehrung-a-906860.html

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