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OT: Film "Er sollte sterben, doch Tim lebt".

23. April 2012 um 17:42

Hallo
Ich gehe zurzeit auf die Fachoberschule Gesundheit und soziales, Um meine Fachhochschulreife zu erlangen, zwecks Studium.
Wir haben zur Zeit Das Thema genetik, zu dessen Inhalte auch die trisomie 21, 18 und 13 gehören. Total spannend und ziemlich kompliziert.
Nun hat sich unsere Lehrerin überlegt, Uns den obig genannten Film zu zeigen.

Es geht Um einen jungen, bei dem im 6. ssm im Mutterleib mittels fwu down Syndrom festgestellt wurde. Die mutter entschied sich für einen spätabbruch. Da Das Kind nicht wie üblich während Oder paar minuten nach der Geburt starb, wurde es für neun stunden sich selbst überlassen, in der Hoffnung, es sirbt. Da Das Gesetz in diesem Falle 10 Std als Maximum sieht, mussten die Ärzte doch eingreifen, Um Das Leben des Kindes zu retten. Er hat überlebt und kam kurz darauf in eine pflegefamilie, ist heute wohl Um die acht Jahre alt, kann nicht laufen und nicht essen, hat noch mehr Krankheiten und Das Down Syndrom.

Meine Frage an euch: kann man sich den Film ansehen und dann noch schlafen? Ich mache mir voll die Gedanken, Das was Ich weiss, hat die Lehrerin erzählt, damit wir Uns überlegen können, ob wir den sehen Wollen.
Ich finde Das irgendwie voll schlimm, für beide Seiten, und das beschäftigt mich nun schön so schlimm, deshalb dieses unwohlsein dem Film gegenüber.

Allgemein gefragt: was hält Ihr von diesem Thema?

LG eine grübelnde tello

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23. April 2012 um 17:49

Ich kenne den film nicht, aber habe über den fall tim gelesen.
Ich könnte es nicht anschauen ohne bäche an traenen zu vergießen.

Und da ich das zur zeit auch schon grundlos genug tue (7. ssw) wuerd ich ihn nicht anschauen!


Lg catsy

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23. April 2012 um 17:51

Habe den Film
vor etwas 5 Jahren gesehen (weiß nicht ob es einn neuen gibt?!) und fand es einfach grausam.
Die Mutter von ihm hat sich wohl nachher umgebracht vor lauter Schuldgefühlen, aber ich weiß nicht ob es nur ein Gerücht ist.
Die Geschichte von Tim ist leider wahr und genau so passiert.
Unglaublich und das in Deutschland

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23. April 2012 um 17:52

Ja
Das ist echt passiert, in dem Film werden auch ausschnitte aus seinem jetzigem Leben gezeigt.
Das ist in Oldenburg passiert, hier ganz in der Nähe. Von Wann der ist weiß Ich aber nicht.

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23. April 2012 um 17:57

Ja schon schlimm
Ich persönlich bin auch gegen spätabtreibungen.

Ich will nur noch mal schnell sagen, dass Ich Keine Welle Oder so lostreten will.
Bei dem was hier in letzter Zeit so los ist.

Glg

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23. April 2012 um 18:04

Habe auch mal
einen film über ihn gesehen, weiß jetzt aber nicht ob das genau der gleiche ist oder mehrere gab.

der den ich gesehen habe war meiner meinung nach wirklich empfehlenswert und gar nichts, was einem angst macht oder so, sondern einfach sehr positiv und zum nachdenken anregend.

es wurde eben seine geschichte erzählt, und dann gezeigt wie er heute lebt und wie es ihm geht und wie die pflegeeltern damit umgehen.
er hat wohl eine sehr tolle familie bekommen, die ihn wahnsinnig liebt und sich rührend um ihn kümmert.

natürlich ist es ein schlimmes thema, aber in meinen augen war das ein sehr informativer und auch mut machender film!

Lg

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23. April 2012 um 23:30

Ich
Habe jetzt nur deinen Beitrag und die Kommentare gelesen und bin mir sicher, dass dieser film für mich nicht in frage kommt. mir stehen jetzt schon die tränen in den Augen.

Wie kann man denn nur so grausam sein? wenn man sich entscheidet ein Kind zu bekommen dann nimmt man es MEINER MEINUNG nach so wie es ist. mein Sohn ist zwar Kern gesund doch egal was er für eine Krankheit hätte haben können so ein Gedanke wäre uns niemals gekommen!!!

wenn jetzt plötzlich was passieren würde. er könnte blind, eine Behinderung oder sonst was kriegen dann würde ich ihn auch niemals weggeben.

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23. April 2012 um 23:31

An sich ist die Doku wirklich nicht schlimm...
da muss ich den anderen recht geben.
Schlimm ist nur die Tatsache das er als extrem Frühschen (gerade damals) zur Welt kam und das noch unter solch harten Bedingungen.
Es wurden mit sehr starken Mitteln eingeleitet, so das er wärend der Geburt sterben sollte, danach die Unterversorgung und die kälte (er lag wohl ohne Decke in einem Babybett in einem dunklen Raum)
Dadurch hat er großen Körperlichen und geistigen Schaden erlitten.
Er hätte zwar das Downsyndrom gehabt, aber weeeeeeiiiiiiiiiiiiiiit weniger ausgeprägt wie jetzt durch diese Behandlung, bzw. nicht Behandlung
Es ist so traurig zu sehen das er so Probleme mit der Motorik hat, bis heute nicht essen kann und nicht sprechen, all das hätte verhindert werden können.
Schön ist es, das seine Pflegeeltern (oder hatten sie in Adoptiert?) ihm so viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken.
Diesen Menschen gebürt ein großes Lob und Annerkennung.

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23. April 2012 um 23:43

Oh man salatbuffet
Jetzt hast du mich wirklich zum weinen gebracht ich frage mich nur warum das rechtssystem sowas erlaubt da ist doch irgendwas nicht richtig!!! bei solchen Sachen stelle ich mir immer vor jemand könnte sowas mit meinem Sohn machen. einfach nur ein grausamer Gedanke ich will es mir garnicht vorstellen. und dann willige ich als Mutter für sowas ein. *kopfschüttel*

Ne ne gut ist der film bestimmt und sehr informative. aber dafür bin ich viel zu nah am Wasser gebaut. Und meine klare Meinung habe ich zu sowas schon lange. In der ss hat mein Arzt mich auch gefragt ob ich diesen Test in der früh ss machen will bei dem man das Risiko von solchen Sachen ausschließen könnte. Das kam aber nicht in frage. unser Kind hätte so oder so bleiben dürfen ist doch unser WUNSCHKIND!!! GLG

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24. April 2012 um 8:12
In Antwort auf salatbuffet

An sich ist die Doku wirklich nicht schlimm...
da muss ich den anderen recht geben.
Schlimm ist nur die Tatsache das er als extrem Frühschen (gerade damals) zur Welt kam und das noch unter solch harten Bedingungen.
Es wurden mit sehr starken Mitteln eingeleitet, so das er wärend der Geburt sterben sollte, danach die Unterversorgung und die kälte (er lag wohl ohne Decke in einem Babybett in einem dunklen Raum)
Dadurch hat er großen Körperlichen und geistigen Schaden erlitten.
Er hätte zwar das Downsyndrom gehabt, aber weeeeeeiiiiiiiiiiiiiiit weniger ausgeprägt wie jetzt durch diese Behandlung, bzw. nicht Behandlung
Es ist so traurig zu sehen das er so Probleme mit der Motorik hat, bis heute nicht essen kann und nicht sprechen, all das hätte verhindert werden können.
Schön ist es, das seine Pflegeeltern (oder hatten sie in Adoptiert?) ihm so viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken.
Diesen Menschen gebürt ein großes Lob und Annerkennung.

Brrrrrr...
Oh Gott oh Gott oh Gott...
Die haben den kleinen Jungen lebend allein ohne Decke in ein extra Zimmer zum sterben gelegt?????????????
9 Stunden??????

Da mag ich gar nicht näher drüber nachdenken, sonst ist mein Tag gelaufen...

Andrea

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24. April 2012 um 8:25


Wieso finde ich auf youtube nur folge 1&2 der doku? Kann folge 3 nicht finden...

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24. April 2012 um 11:36

Es ist einfach nur ungeheuerlich
Dass so etwas heutzutage möglich ist.

Ich bin gegen den Mord von bereits außerhalb des Körpers lebensfähigen Babies. Denn für mich ist das keine "Abtreibung" mehr, sondern Mord, nicht anders kann man es bezeichnen.

Ich bin wirklich kein Abtreibungsgegner, aber irgendwo hört es auf.
Wo hört das Interesse der Schwangeren auf und wo fängt das Interesse des Ungeborenen an.
Nur weil es noch im Leib ist, ist es ausgeliefert und man kann ihm eine tödliche Spritze versetzen.
Das ist in meinem Augen Euthanasie und nach all den Erfahrungen die damit gemacht worden sind, geht es mir nicht in den Kopf dass so etwas noch erlaubt ist.

Mit welcher Begrüdung wird das Kind abgetötet. Weil die Mutter mit den Konsequenzen nicht leben kann, bzw. damit ein behindertes Kind auf die Welt zu bringen und deshalb soll es sterben.

Nein, ich bin dagegen und es war ja nur eine Frage der Zeit bis es zu solchem Elend wie bei Tim führte.
Wer weiß was noch so alles passiert was wir gar nicht erfahren.

Nein ich könnte als Mutter damit nicht leben.

Als ich die Nackenfaltenmessung habe machen lassen, hat mein Mann gesagt dass es rausgeschmissenes Geld ist, denn man muss sich die Frage stellen, was die Konsequenz für einen ist, wenn man erfährt was los ist.
Nein ich hätte nicht abgetrieben, ich bin jedoch jemand der wissen will woran er ist, damit ich mich emotional vorbereiten kann.
Nur insoweit machte eine Untersuchung auch für mich Sinn und es war klar dass es dennoch auf die Welt käme, egal in welchem Zustand.

Ich wusste vor meiner 1. SS dass es Spätabtreibungen gibt, nachdem man ab dem 6. SSM per Fruchtwasseruntersuchung usw. herausfindet dass das Kind behindert sein wird.
Jedoch hatte ich mich nicht damit näher auseinander gesetzt.
Erst als ich selbst schwanger war wurde mir klar, dass die Konsequenz diejenige ist, dass man ein lebensfähiges Kind abtöten bzw. ermorden muss, dass das eine Spätabtreibung beeinhaltet und mir wurde erst da die Ungeheuerlichkeit dieses Vorganges klar.

Bei allen medizinischen Möglichkeiten kann man bis heute nicht eindeutige Ergebnisse erzielen und es gibt zuhauf Fehldiagnosen.
Allein deshalb schon käme es nicht in Frage, da sind Ärzte und die Wissenschaft wohl heute einfach noch nicht so weit.

Armer Tim

LG

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24. April 2012 um 12:05

Also..
Ich hab in der 21 ssw erfahren das mein sohn vielleicht das Down Synrom hat(bestädigt erst nach der Geburt)Man hat mir gesagt das ich bis zum eintritt der Wehen ihn noch "abtreiben darf/kann!Es hat sich diesbezüglich kaum was geändert.

Ach ja,Nackenfalte war unauffällig,wie bei vielen due jetzt ein Kind mit Ds haben!

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24. April 2012 um 12:42

Könnte den film nicht schauen...
...jetzt wo ich mama bin. vorher vielleicht schon. ich habe so ein paar sachen, die mir jemand über babys erzählt hat (ganz anderes thema...sage jetzt auch nicht was) die mir nicht mehr aus dem kopf gehen. ich könnte es nicht und würde mich dem nicht aussetzen. zusätzlich bin ich grundsätzlich gegen abtreibung und erstrecht gegen einen spätabbruch.

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24. April 2012 um 13:01

Ich habe
Den Film gesehen und war sehr schockiert darüber, dass es wirklich Mütter gibt, die so einen Spätabbruch durch führen lassen, " nur " weil das Kind das Down Syndrom hat. Für mich persönlich würde sowas nie in frage kommen. Der kleine Tim ist so ein süsser und aufgeweckter Junge. Wenn man überlegt das er nur durch den Abbruch solch schwere Behinderungen hat, blutet mir mein Herz. Er hätte heute ein ein ganz normaler Junge sein können.

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24. April 2012 um 13:08

Ich hab
den Film während der Schulzeit gesehen...
Ich fand ihn nicht 'schlimm' an sich, schlimm ist die Geschichte dahinter bzw. die Konsequenzen zu sehen...
Jetzt kommt das große aber,
über die trisomie 21 lernt man in dem Film nicht viel, zu spätabtreibungen gibt es weniger emotional behaftete Filme...
Je nach dem welches Ziel ihr damit verfolgt würde ich eben überlegen ob es sinnvoll ist den Film zu sehen....

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