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OT: Initialkaries - wie vorgehen?

18. April 2018 um 18:55

Hallo,

​Ich habe an einem Backenzahn laut ZA ein sehr kleines Loch - ich schätze Initialkaries - bleibt auf alle Fälle mit der Sonde hängen, aber noch nicht so tief, dass man es im Röntgen sieht. Ansonsten laut ZA "sehr schöne Zähne".

​Folgendes kann ich laut ZA machen und soll mich entscheiden:
​1.) Abwarten
2.) Versiegeln
3.) kleine Füllung

​Der ZA empfiehl mir eine kleine Füllung.
Beim Versiegeln könnte es sein, dass etwas drin bleibt und es sich weiterfrisst. Klingt mir ja sehr logisch.

​Hier gibt es doch einige, die sich - auch von Berufs wegen - auskennen, was würdet ihr mir empfehlen?

​Mein Mann hatte in den letzten Jahren dauernd Probleme mit seinen Füllungen, dass ich mich nicht so leicht dafür entscheide.
​Die ganzen Materialien für Füllungen halten aktuell ja auch nur ein paar Jahre scheint mir, oder? ​ Das würde bedeuten, dass es dann über die nächsten Jahre auch nicht gerade besser wird, wenn da jedes mal nachgearbeitet werden muss.

​Momentan tendiere ich zu abwarten. Zuerst war ich gegen Versiegelung... aber wäre eine Versiegelung sinnvoll möglich?


​lG

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18. April 2018 um 19:25
In Antwort auf kreuzunge

Hallo,

​Ich habe an einem Backenzahn laut ZA ein sehr kleines Loch - ich schätze Initialkaries - bleibt auf alle Fälle mit der Sonde hängen, aber noch nicht so tief, dass man es im Röntgen sieht. Ansonsten laut ZA "sehr schöne Zähne".

​Folgendes kann ich laut ZA machen und soll mich entscheiden:
​1.) Abwarten
2.) Versiegeln
3.) kleine Füllung

​Der ZA empfiehl mir eine kleine Füllung.
Beim Versiegeln könnte es sein, dass etwas drin bleibt und es sich weiterfrisst. Klingt mir ja sehr logisch.

​Hier gibt es doch einige, die sich - auch von Berufs wegen - auskennen, was würdet ihr mir empfehlen?

​Mein Mann hatte in den letzten Jahren dauernd Probleme mit seinen Füllungen, dass ich mich nicht so leicht dafür entscheide.
​Die ganzen Materialien für Füllungen halten aktuell ja auch nur ein paar Jahre scheint mir, oder? ​ Das würde bedeuten, dass es dann über die nächsten Jahre auch nicht gerade besser wird, wenn da jedes mal nachgearbeitet werden muss.

​Momentan tendiere ich zu abwarten. Zuerst war ich gegen Versiegelung... aber wäre eine Versiegelung sinnvoll möglich?


​lG


also abwarten würd ich nicht. auf was willste denn da warten? das der karies es sich anders überlegt und wieder auszieht?
das einzige was efektiv hilft ist ne behandlung, also ne füllung. 
kunststofffüllungen halten schon paar jahre. zement ca 2jahre. 

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18. April 2018 um 19:28

Also, ich habe inzwischen gegoogelt und für mich kristallisiert sich immer mehr raus, dass doch eine Kariesversiegelung für mich das richtige ist. Denn das erhält mir dauerhaft mehr Zahnsubstanz. Eine Füllung ist wie vermutet auf Dauer gesehen der Anfang vom Abbau der Zahnsubstanz und in meinem Fall noch nicht notwendig...

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18. April 2018 um 20:08

ich habe lt ZA Stellen mit ausgeheilter Karies (natürlich sind diese Stellen minimalst). Diese Stellen haben sich die letzten Jahre auch definitiv nicht geändert.

Wenn ich versiegeln lasse, brauche ich aber einen ZA, der darauf spezialisiert ist, denke ich.

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19. April 2018 um 10:35

Hatte schon jemand eine entsprechende Kariesversiegelung? So wenig Ressonanz wie da bisher kommt, wohl nicht?

Der betroffene Zahn war schon in Teenagerjahren ziemlich tief. Ich schätze daher, dass es mir da eine Zahnfissur jetzt eben echt erwischt hat...

Ich habe jetzt einen ZA gefunden, der das definitiv anbietet und überlege den zu kontaktieren, ob das bei mir möglich ist. Aber dann brauche ich zu "meinem" ZA nicht mehr antanzen... oder ich frage nochmal konkret wie das mein ZA machen würde, denn was der mir bisher dazu sagte überzeugte jetzt nicht...

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19. April 2018 um 12:52

Hatten sie die Versiegelung vorbeugend? Oder wie bei mir als Behandlung einer beginnenden Karies?
Ich denke, bisher wird wenig minimalinvasiv gemacht.

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20. April 2018 um 8:19

Naja, ich bin 40 (2 Kinder geboren) und keine Füllungen bisher - wenn meine Ernährung nicht passen würde, wäre ich doch nicht so weit gekommen, oder? 

Ich gestehe: An meienr Ernährung schraube ich sicher nicht. Xylitkaugummi wieder öfters, wäre das einzig vorstellbare.

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21. April 2018 um 8:30

Klar ist diese Stelle meine Schuld in der Zahnpflege. An anderes glaube ich nicht

Ich sage nicht, dass Füllungen pe se schlecht sind. Aber man sollte sie wohl solange es doch geht meiden. Denn selbst bei perfekter Füllung muss ich diese ja (hoffentlich  ) noch mindestens 3-4 mal im Leben nacharbeiten lassen - da geht dann aber jedes mal Zahnsubstanz verloren... Und das ist der Idealzustand. Denn heute weiß doch keiner mehr, was er da reinbekommt.

Das Geld ist ohnehin egal. Macht einem heute überhaupt noch irgendein ZA was anderes, als eine privat zu zahlende "Kunststoff" Füllung?

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21. April 2018 um 11:22
In Antwort auf kreuzunge

Klar ist diese Stelle meine Schuld in der Zahnpflege. An anderes glaube ich nicht

Ich sage nicht, dass Füllungen pe se schlecht sind. Aber man sollte sie wohl solange es doch geht meiden. Denn selbst bei perfekter Füllung muss ich diese ja (hoffentlich  ) noch mindestens 3-4 mal im Leben nacharbeiten lassen - da geht dann aber jedes mal Zahnsubstanz verloren... Und das ist der Idealzustand. Denn heute weiß doch keiner mehr, was er da reinbekommt.

Das Geld ist ohnehin egal. Macht einem heute überhaupt noch irgendein ZA was anderes, als eine privat zu zahlende "Kunststoff" Füllung?

Ja, machen sie. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nach wie vor Zementfüllungen aller Art (Phosphatzement, Glasionomerzement, usw. ), außerdem Amalgam und die meisten Zahnärzte bieten eine Art "Kassenkunststoff" an, das ist eben die günstigste Variante deren Materialpreis über die KK gedeckt ist. Man kann sich da allerdings die Farbe nicht aussuchen, d.h. es gibt eine Einheitsfarbe für alle und es wird nicht speziell an den Zahn angepasst, außerdem ist meistens das Klebeberfahren nicht so aufwendig. Alles in Allem halten diese Füllungen nicht ewig. Wenn du eine Kunststofffüllung mit Zuzahlung wählst sind die Kunststoffe und die Kleber hochwertiger, die Materialien sind häufig mit Glas- und Keramikpartikeln für mehr Stabilität versetzt. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit Keramik- oder Goldinlays einsetzen zu lassen, ebenfalls eine Privatleistung. Ich wäre vorsichtig mit solchen Versiegelungen, wenn man da Karies einschließt kann sich darunter mehr entwickeln. Vor allem wenn man in der Fissur mit der Sonde in einer Karies hängen bleibt würde ich sagen es läuft am Ende auf eine Füllung hinaus, aber ohne es gesehen zu haben kann man da natürlich keine Diagnose stellen. 

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21. April 2018 um 18:57

Wie erwähnt, wurde der Zahn im Detail geröngt und am Röntgen ist nichts sichtbar. Also nicht so tief.

Ich kann hier ja nur schreiben, was der ZA gesagt hat. Laut ihm ist es so gering, dass ich es versiegeln lassen könnte.
Im Netz habe ich gelesen, wenn es wirklich gut versiegelt wird, dann ist das dicht.

Ich schätze, Lebensdauer dann mal idealerweise 10 Jahre bis ich dann eine Füllung brauche... Ein wenig Zeit könnte ich also gewinnen - wenn es gut (!) gemacht wird.

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21. April 2018 um 19:08

Wegen der Versiegelung wäre meine Hauptangst: Sieht der ZA wenigstens, wenn sich da drunter Karies bildet? Vor allem im Röntgen? Man muss dann ja sicher öfters kontrollieren, ob noch alles passt, da drunter?
Oder merkt man das dann erst, wenn der halbe Zahn unterhöhlt ist?

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21. April 2018 um 19:16

Oder ich mache echt mal nix "abwarten", außer dass ich konsequent putze und mehr Xylit anwende...

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22. April 2018 um 10:45

Ich habe gelesen, dass angeblich nur 1% (!!!) der Erwachsenen kariesfrei ist.
Das erklärt die mangelnde Ressonanz bei diesem Thema.
Wird eben gebohrt, Füllung - fertig. Siehe auch Like-Verteilung hier.

@schnucke
Ich muss gestehen, dass du mich doch etwas "bekehrt" hast. Ich werde wohl mal Xylit zum Backen probieren. Ich denke, das wäre gut für meine Kinder.

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