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OT : Ist dieses Arbeitszeugnis sehr schlecht?

4. Dezember 2014 um 10:59

Hallo zusammen,

ich möchte mich für ein duales Studium im Bereich Sozialpädagogik bewerben.

Ich habe vor einigen Jahren ein freiwilliges soziales Jahr an einer Schule für geistig behinderte Kinder gemacht und dafür auch ein Arbeitszeugnis erhalten.
Nach mehrmaligem genauen Durchlesen sind mir so einige Formulierungen aufgefallen, die nicht wirklich postiv klingen.

Zum Beispiel:
"Frau XY erkannte stets auf freundliche und offene Art BEMÜHT die Bedürfnisse der Schüler zu erkennen."
Das steht wortwörtlich so da, auch der grammatikalische Fehler im Satz, der so eigentlich überhaupt keinen Sinn ergibt.

"Sehr bald war sie der Lehrerschaft eine große Hilfe".
Sehr bald? Das ist nicht so toll, oder?

"Frau XY begann sich konsequent im Klassenzusammenhang durchzusetzen."
Begann? Aber nicht von Anfang an...

"Frau XY nahm zuverlässig an mehreren Aufführungen teil".
Zuverlässig ist doch so ungefähr das schlimmste Wort im Arbeitszeugnis, oder? An mehreren, aber nicht an allen? Hä?

"Wir danken Frau XY sehr für ihren so freundlichen, immer interessierten Einsatz an unserer Schule".
Naja...

"Durch ihre zuverlässige Hilfe bekamen alle Schüler die Möglichkeit, sich positiv auf den weiteren Lernablauf einzulassen."
Zuverlässig ist doch auch so ein Unwort, oder?

Alles in allem glaube ich, dass das Zeugnis kein sehr gutes Licht auf mich wirft. Das ganze ist schon einige Zeit her, ich war damals 18. Ich habe bestimmt vieles nicht richtig gemacht, aber so unengagiert wie ich hier dargestellt wurde war ich auch nicht.

Also: Zeugnis besser nicht beilegen?
Ich habe für das FSJ auch eine ganz formelle Bescheinigung. Vllt reicht diese ja aus?

Danke fürs Durchlesen und eure Hilfe!

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4. Dezember 2014 um 11:17

Bin kein experte aber
da steht ja auch STETS, also immer
hebt das wort bemüht wieder auf...ungefähr du warst immer bemüht es so gut wie möglich zu machen. und nicht sie war zwar bemüht , ist ihr aber nicht gelungen.
zuverlässig ist zuverlässig , positiv...man hätte ja schreiben können durch ihre hilfe, durch ihre ZUVERLÄSSIGE hilfe ist es eine steigerung.
freundlichen,immer interessierten einsatz auch positiv,
negativ wär zb zeigte interesse ,daraus liest man aber nicht ob der immer vorhanden war.
hast du denn an allen vorführungen teilgenommen, wenn nicht dann ist MEHREREN auch richtig.
sehr bald , also durch das sehr , würde ich sagen , warst du schnell eine hilfe...auch nicht so negativ...
konsequent ist positiv also immer, negativ wär zb " oft" , große hilfe ist immer noch besser als wenn da stehen würde eine hilfe oder unterstützung...
klar es könnte besser sein , aber es war ein soziales jahr, kein bezahlter job und du warst damals grad 18. ein soziales jahr hinterlässt definitiv mehr eindruck bei einem personalchef, als wenn du irgendwo als aushilfe an der kasse gearbeitet hättest.

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4. Dezember 2014 um 11:28

Ich finde das Zeugnis gar nicht so schlecht
Du musst das Ganze schließlich auch im entsprechenden Kontext sehen und werten.

Du warst zum damaligen Zeitpunkt erst 18 Jahre alt.
Wahrscheinlich gerade mit der Schule (Gym) fertig? Oder hattest Du eine Ausbildung in diesem Bereich absolviert?

Von einer gerade 18Jährigen, ohne weitergehende Erfahrungen und Kenntnisse in der Sozialpädagogik kann man 100 prozentige Perfektion und Fachkenntnisse doch gar nicht erwarten. Schon gar nicht vom ersten Tag an. Und das wird jedem Personaler mit ein bisschen Grips auch absolut einleuchten.

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4. Dezember 2014 um 11:44

Also
Das Zeugnis wurde von der Klassenlehrerin verfasst, also tatsächlich keine versierte Personalerin.

Von diesen unsinnigen Sätzen gibt es sogar zwei. Es klingt, als hätte sie den Text im Halbschlaf geschrieben

"Sie war ebenfalls sehr interessiert an sozialen Zusammenhängen und nahm die damit verbundenen, teils sehr herausfordernden Verhaltensweisen wahrzunehmen."

Aha?

Also zuverlässig ist gar nicht so schlimm? Habe nur diese "Geheimcodes" in Arbeitszeugnissen gegoogelt, und entspricht ein zuverlässig ohne "und zu unserer vollsten Zufriedenheit" o.ä. immer einem "mangelhaft".

Ach, dass die nicht einfach Klartext sprechen können, dann wüsste ich ob ichs mitschicken kann oder nicht.

Vorerfahrung im soz.päd. Bereich hatte ich damals tatsächlich keine; ich habe das FSJ direkt nach meinem Realschulabschluss gemacht und danach das Abi.
Ich hoffe, dass du Recht hast, paulekatze, und die Personaler das FSJ auch als das bewerten was es war: Ein Praktikum zur Berufsfindung...

Ich wünschte ich könnte um Bearbeitung bitten...
Aber das geht wohl kaum. ^^

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4. Dezember 2014 um 11:48

Mein Mann hat auch so eine
Beurteilung von seinem Zivijahr. Auch geschrieben von jemanden, der diese "Codes" nicht kennt. Schade, aber nicht zu ändern.


Frag vielleicht einfach konkret mal nach. Du hast das so gedeutet, ob es auch so gemeint war, weil du dich natürlich bessern möchtest und alte Fehler nicht wiederholen.

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4. Dezember 2014 um 12:06

Ich
danke euch!

Dann werde ich mal dort anrufen und nachfragen.

Wird aber sicher ein bisschen unangenehm, nach 6 Jahren dort mit so einer Bitte anzukommen.

Wo wir gerade dabei sind: Vielleicht habt ihr auch Lust, über mein Anschreiben zu gucken?
Ich kopier es euch mal hier rein:

Sehr geehrte Frau XY,

meine Elternzeit ist bald zu Ende und mit Freude sehe ich meiner beruflichen Entwicklung entgegen. Den Beruf der Sozialpädagogin mit besonderem Blick auf die Elementar und Heimerziehung zu erlernen, war stets mein Ziel. Über die Seite www.stadtxy.de habe ich erfahren, dass die Stadt XY 2015/2016 freie Ausbildungsplätze als Praxispartner der Hochschule XY anbietet. Deshalb möchte ich mich sehr gerne bei Ihnen vorstellen.
Die Möglichkeit, mich im Rahmen eines dualen Studiums beruflich entwickeln zu können, empfinde ich als große Chance und Herausforderung. So kann ich von Anfang an nah am Menschen sein und durch den Einsatz in den verschiedenen Einrichtungen vielfältige Arbeitserfahrung schon während des Studiums sammeln.
Parallel die praktischen Erfahrungen durch wissenschaftliche Inhalte der DHBW Stuttgart vertiefen. All das wird meinen Erfahrungsschatz als Studentin erheblich bereichern und mich bestmöglich auf die verantwortungsvolle Arbeit als Sozialpädagogin vorbereiten.

Besonders seit meinem Freiwilligen Sozialen Jahr am Schulzentrum XY bin ich begeistert von der Arbeit mit Menschen. Ich begleitete dort geistig behinderte Kinder durch ihr erstes Schuljahr.
Viele dieser Kinder stammten aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Für mich war beeindruckend, wie sie durch viel Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Geduld bei der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit unterstützt und ihre Potenziale gefördert werden konnten. Diese Eigenschaften möchte ich gerne auch während meiner Arbeit als Sozialpädagogin einsetzen und weiterentwickeln. Mit viel Empathie und Kreativität den Menschen durch die prägendste Phase seines Lebens, seiner Kindheit und Jugend, zu begleiten und Verantwortung für die Entwicklung junger Personen zu übernehmen ist mein Ziel.

Die Sorgen und Bedürfnisse von Eltern sind mir seit Geburt meines Sohnes gut bekannt. Für mich ist es daher selbstverständlich, mit Kindern und deren Angehörigen fürsorglich und verständnisvoll umzugehen.
Diese Natürlichkeit und die Fähigkeit, mit Herz und Seele bei der Arbeit zu sein, bestärkten mich in der Entscheidung zu einem sozialen Beruf.
Während meiner Schulzeit, die ich im Juni 2012 mit dem Abitur erfolgreich beendete, waren die sprachlichen Fächer stets meine besten. Schon immer machte mir das Erlernen von Fremdsprachen Spaß und fiel mir leicht.


Ich freue mich sehr auf die Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

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4. Dezember 2014 um 12:09

Oh...
Da fällt mir auf,
da ist ein grosser Fehler drin

Parallel die praktischen Erfahrungen durch wissenschaftliche Inhalte der DHBW Stuttgart vertiefen.

Kann man natürlich so nicht stehen lassen
Oh, und die "Zensur" hab ich hier auch vergessen.
Ach, egal

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4. Dezember 2014 um 14:20

Hallo
Ich habe Zeugnisse in diesem Bereich geschrieben. Die müssen nachdem sie geschrieben sind aber durch die Personalabteilung bestätigt werden. Fehler wie in deinem Zeugnis dürfen nicht vorkommen. Da haben die Personaler vermutlich nicht gelesen und einfach ihren Stempel drauf gehauen. Kommt leider vor. Ärgerlich für dich. Hättest aber gleich sehen können.
Das Zeugnis ist schlecht. Die Codes die verwendet wurden, gehen eher Richtung 4 als 3.
Bemüht ist immer Mist, das hast du richtig erkannt. Zuverlässig heißt in diesem Zusammenhang nichts anderes als dass du immer pünktlich bei der Arbeit warst. Ich würde das Ding nirgendwo hinschicken.
Sorry.
Lg manguuu

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4. Dezember 2014 um 14:33
In Antwort auf xxmanguuuxx

Hallo
Ich habe Zeugnisse in diesem Bereich geschrieben. Die müssen nachdem sie geschrieben sind aber durch die Personalabteilung bestätigt werden. Fehler wie in deinem Zeugnis dürfen nicht vorkommen. Da haben die Personaler vermutlich nicht gelesen und einfach ihren Stempel drauf gehauen. Kommt leider vor. Ärgerlich für dich. Hättest aber gleich sehen können.
Das Zeugnis ist schlecht. Die Codes die verwendet wurden, gehen eher Richtung 4 als 3.
Bemüht ist immer Mist, das hast du richtig erkannt. Zuverlässig heißt in diesem Zusammenhang nichts anderes als dass du immer pünktlich bei der Arbeit warst. Ich würde das Ding nirgendwo hinschicken.
Sorry.
Lg manguuu

Danke
für deine Antwort!
Ich glaube aber nicht, dass die Verfasserin dieses Zeugnisses wissentlich irgendwelche Codes verwendet hat.
Ich kannte diese Dame... Sie hat sich bemüht, mir ein gutes Zeugnis zu schreiben, hat es aber für mich sehr unglücklich formuliert.
Einen Personaler, der sich dieses Zeugnis mal angesehen hätte, gab es nicht. Und ich selbst habe dieses Zeugnis das letzte Mal vor etwa 6 Jahren durchgelesen.
Mit 18 war es mir leider relativ wurscht, was da drin stand.

Nun weiss aber der Personaler der meine Bewerbung erhält nicht, das da eine Klassenlehrerin diesen Text verfasst hat. Deshalb bin ich wirklich unsicher, ob ich das verschicken soll.

Meinst du, eine einfache Bescheinigung (mit Erwähnung aller Fortbildungen, aber ohne explizite Nennung meines Aufgabenbereiches) reicht?

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4. Dezember 2014 um 14:57
In Antwort auf wintersonne2014

Danke
für deine Antwort!
Ich glaube aber nicht, dass die Verfasserin dieses Zeugnisses wissentlich irgendwelche Codes verwendet hat.
Ich kannte diese Dame... Sie hat sich bemüht, mir ein gutes Zeugnis zu schreiben, hat es aber für mich sehr unglücklich formuliert.
Einen Personaler, der sich dieses Zeugnis mal angesehen hätte, gab es nicht. Und ich selbst habe dieses Zeugnis das letzte Mal vor etwa 6 Jahren durchgelesen.
Mit 18 war es mir leider relativ wurscht, was da drin stand.

Nun weiss aber der Personaler der meine Bewerbung erhält nicht, das da eine Klassenlehrerin diesen Text verfasst hat. Deshalb bin ich wirklich unsicher, ob ich das verschicken soll.

Meinst du, eine einfache Bescheinigung (mit Erwähnung aller Fortbildungen, aber ohne explizite Nennung meines Aufgabenbereiches) reicht?

Also
ich finde das ganz schön krass, wenn jemand ein Zeugnis einfach so ins blaue hinein schreibt. Da gibt es doch Rixhtlinien. Ob nun wissentlich oder unwissentlich, sie hat Codes verwendet und dazu noch schlechte...nun ist es ja so. Ja, ich würde eine Bescheinigung hin schicken, dass du das Jahr absolviert hast. Ruf dort an und frag ob es ausreicht.
Alles Gute.

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4. Dezember 2014 um 17:21

Das
ist leider das Problem, ja ^^
Also das die Verfasserin wenig vom Schreiben eines Arbeitszeugnisses wusste.


Tja, jetzt hab ich den Salat

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4. Dezember 2014 um 17:24


Ich danke euch allen für eure hilfreichen Antworten!

Ich habe jetzt beschlossen, das Zeugnis nicht mitzuschicken, stattdessen einfach die formelle Bescheinigung über das FSJ.

Ist ja peinlich

Danke nochmal!

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4. Dezember 2014 um 19:17

Wir hatten
schon vor 12 Jahren ganz klare Codes die ganz klar festgeschrieben waren. Ich finde es umso erschreckender, wenn sowas häufiger vorkommt. In unserer Einrichtung gabs da für jede Fachkraft ne Einführung und durch die Personalabteilung musste es sowieso. Ob Fsjler oder Zivi oder Fachkraftzeugnis, völlig wurscht.

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4. Dezember 2014 um 19:49
In Antwort auf wintersonne2014


Ich danke euch allen für eure hilfreichen Antworten!

Ich habe jetzt beschlossen, das Zeugnis nicht mitzuschicken, stattdessen einfach die formelle Bescheinigung über das FSJ.

Ist ja peinlich

Danke nochmal!

Ich hab auch so ein zeugniss von meinem fsj.
Wurde auch von jemandem geschrieben der keine ahnung hat. Ist schade, aber kann man nicht ändern. Habe es bei Bewerbungen nie beigelegt, es wurde auch nie danach gefragt.

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4. Dezember 2014 um 19:59
In Antwort auf monday_12840876

Ich hab auch so ein zeugniss von meinem fsj.
Wurde auch von jemandem geschrieben der keine ahnung hat. Ist schade, aber kann man nicht ändern. Habe es bei Bewerbungen nie beigelegt, es wurde auch nie danach gefragt.

Ah ehrlich?
Das beruhigt mich jetzt schon ein wenig, also dass du nie danach gefragt wurdest....

Ich hab halt bis jetzt noch nicht viel Berufserfahrung, deshalb wäre das Zeugnis schon wichtig gewesen...

Naja, so jedenfalls nicht.

Als fsjler ist man irgendwie in fast jeder Hinsicht benachteiligt ^^

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29. August 2017 um 16:21
In Antwort auf wintersonne2014

Ich
danke euch!

Dann werde ich mal dort anrufen und nachfragen.

Wird aber sicher ein bisschen unangenehm, nach 6 Jahren dort mit so einer Bitte anzukommen.

Wo wir gerade dabei sind: Vielleicht habt ihr auch Lust, über mein Anschreiben zu gucken?
Ich kopier es euch mal hier rein:

Sehr geehrte Frau XY,

meine Elternzeit ist bald zu Ende und mit Freude sehe ich meiner beruflichen Entwicklung entgegen. Den Beruf der Sozialpädagogin mit besonderem Blick auf die Elementar und Heimerziehung zu erlernen, war stets mein Ziel. Über die Seite www.stadtxy.de habe ich erfahren, dass die Stadt XY 2015/2016 freie Ausbildungsplätze als Praxispartner der Hochschule XY anbietet. Deshalb möchte ich mich sehr gerne bei Ihnen vorstellen.
Die Möglichkeit, mich im Rahmen eines dualen Studiums beruflich entwickeln zu können, empfinde ich als große Chance und Herausforderung. So kann ich von Anfang an nah am Menschen sein und durch den Einsatz in den verschiedenen Einrichtungen vielfältige Arbeitserfahrung schon während des Studiums sammeln.
Parallel die praktischen Erfahrungen durch wissenschaftliche Inhalte der DHBW Stuttgart vertiefen. All das wird meinen Erfahrungsschatz als Studentin erheblich bereichern und mich bestmöglich auf die verantwortungsvolle Arbeit als Sozialpädagogin vorbereiten.

Besonders seit meinem Freiwilligen Sozialen Jahr am Schulzentrum XY bin ich begeistert von der Arbeit mit Menschen. Ich begleitete dort geistig behinderte Kinder durch ihr erstes Schuljahr.
Viele dieser Kinder stammten aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Für mich war beeindruckend, wie sie durch viel Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Geduld bei der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit unterstützt und ihre Potenziale gefördert werden konnten. Diese Eigenschaften möchte ich gerne auch während meiner Arbeit als Sozialpädagogin einsetzen und weiterentwickeln. Mit viel Empathie und Kreativität den Menschen durch die prägendste Phase seines Lebens, seiner Kindheit und Jugend, zu begleiten und Verantwortung für die Entwicklung junger Personen zu übernehmen ist mein Ziel.

Die Sorgen und Bedürfnisse von Eltern sind mir seit Geburt meines Sohnes gut bekannt. Für mich ist es daher selbstverständlich, mit Kindern und deren Angehörigen fürsorglich und verständnisvoll umzugehen.
Diese Natürlichkeit und die Fähigkeit, mit Herz und Seele bei der Arbeit zu sein, bestärkten mich in der Entscheidung zu einem sozialen Beruf.
Während meiner Schulzeit, die ich im Juni 2012 mit dem Abitur erfolgreich beendete, waren die sprachlichen Fächer stets meine besten. Schon immer machte mir das Erlernen von Fremdsprachen Spaß und fiel mir leicht.


Ich freue mich sehr auf die Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

ehm...
du solltest unterbringen, wesshalb DIESER Arbeitgeber

Elternzeit und würde ich streichen, ein Kind ist eher ein Grund zur Ablehnung, erwähne es im Lebenslauf, das reicht. Zudem könntest du noch ein zweites bekommen wollen. Forcier den Gedanken nicht sofort!!!

Die eigene Stellenbeschreibung und damit die eigenen Leistungen "wir bieten" werden die Personaler vorort kennen, daher formuliere es um.

Du musst besser strukturieren.

warum bewirbst du dich bei DIESEm Arbeitgeber
Was sind deine Fachkenntnisse, was qualifiziert dich ?
deine Softskills
deine Motivation.

Warum schließt du wieder mit Fremdsprachen ? wird in der Ausschreibung darauf Wert gelegt ? wenn ja, dann gehört es nach oben, wenn nicht, dann lass es weg.

"Viele dieser Kinder stammten aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Für mich war beeindruckend, wie sie durch viel Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Geduld bei der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit unterstützt und ihre Potenziale gefördert werden konnten. " hier redest du allgemein und schreibst dann a "Diese Eigenschaften möchte ich gerne auch während meiner Arbeit als Sozialpädagogin einsetzen und weiterentwickeln" . Hast u sie nun, ode rnicht ?? wenn ja schreib aktiv, wenn nein, lass es weg., so ist es nur "Bla bla"

sei Konkret, beschränke dich auf das Wesentliche. Beim ersten Durchlesen deines Anschreibens bleibt nur hängen, dass du ein Kind hast und mal Praktikum gemacht hast... alles Andere verschwimmt.

Ein zweites Durchlesen würde es eventuell besser machen, ABER : keiner nimmt sich die Zeit , Anschreiben werden nur überflogen, dann wird eventuell der Lebenslauf gelesen.

sorry für die hartklingenden Worte.





 

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31. August 2017 um 10:31

softskills: Aus dem Englischem frei übersetzt bedeutet das "Schlüsselqualifikationen". Als soft skills bezeichnet man die eigenen charakterlichen Stärken und Schwächen. Darunter zählen die Fähigkeiten und Eigenschaften, die einem für die Ausübung einer Tätigkeit (meist Beruf) auszeichnen.
Zu den soft skills zählen üblicherweise:
TeamfähigkeitSelbstständigkeitBelastbarkeitDisziplinLogisches DenkenMotivationLernbereitschaftZuverlässigkeitVerantwortungsbewußtseinKommunikationsverhalten In der Praxis sind soft skills gerade bei Bewerbungen um einen neuen Job von Relevanz. Viele Personalchefs achten zunehmend intensiver neben den eigentlichen Berufsqualifikationen (Ausbildung, Abschluß etc., den sogenannten hard-skills) auf die soft-skills. Häufig ist es aber leider der Fall, dass die Ansichten und Interpretationen über soft skills stark abweichen. Dennoch lassen sich ohne einen großen Fundus an soft skills so manche Karriereleiter nicht aufsteigen quelle: https://glossar.hs-augsburg.de/Soft-Skills
 

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