Home / Forum / Mein Baby / OT: Katzenrassen auf die man als Allergiker nicht reagiert?!

OT: Katzenrassen auf die man als Allergiker nicht reagiert?!

22. November 2013 um 22:04

Hallo zusammen,

ist her jemand unter euch, der sich damit vielleicht auskennt oder idealerweise selber Erfahrungen damit hat?
Wir würden uns sooooo gern eine Katze zulegen, die Voraussetzungen dafür wären gut - aber ich bin allergisch.
Nun hab ich schon öfters gehört, dass es Rassen gibt, auf die Allergiker des öfteren nicht reagieren. Damit wäre ich in der Lage, meinen Kindern (und mir ) einen Wunsch zu erfüllen...
Welche Rassen sind denn das? Ich hab mal was über eine Züchtung aus Amerika gelesen - den armen Tierchen wurde wohl das Fell "weggezüchtet" - das kommt auf gar keinen Fall in Frage, das fällt für mich unter Tierquälerei!!!

Wisst ihr was?

Tiri

Mehr lesen

22. November 2013 um 22:19

Also
die Allergie wird ja nicht durch die Haare ausgelöst sondern durch Stoffe im Speichel. Da die Tiere sich den Speichel ja regelmäßig im fell verteilen, sieht es so aus als wäre man gegen die Haare allergisch. Eine Katze ohne Haare ist damit für Allergiker weniger problematisch, da sie keine "verseuchten" Haare überall hinterlässt. Rassen, die allgemein weniger Haare verlieren sind für den Allergiker natürlich auch angenehmer. Aber all das hilft nicht so wirklich, wenn Du sie selbst halten willst. Denn auch die wenigen Haare werden irgendwo bleiben und selbst bei einer nackten Katze (was ich genau wie Du als Tierquälerei einstufe) wirst Du Dich mit dem Tier ja beschäftigen wollen und kommst dann trotzdem mit dem Speichel in Berührung.

Als Allergiker sich einen Allergieauslöser wissend ins Haus zu holen - das ist nicht wirklich klug. Denn auch wenn die Allergie vielleicht nicht stark ausgeprägt ist oder wenn Du auf die eine Rasse nicht so reagierst: Dein Köper wird sich im ständigen Kampf gegen den "Feind" (also die Allergene) befinden. Das ist nicht nur anstrengend und schwächt so direkt das Immunsystem sondern kann auf Dauer auch zu heftigeren Symptomen und Begleiterkrankungen führen (zB auch Asthma).

So leid es mir für Dich und Deine Familie tut: Solange es kein wirkliches Gegenmittel für Allergien gibt, ist eine Katze für euch wohl keine tolle Lösung.

(Für die persönliche Erfahrung: Ich bin selbst kein Allergiker, aber mein Mann. Katzen extrem und Hunde leicht. Als wir uns kennen lernten, lebte ich in einer WG mit einer Hundehalterin. Ich spielte damals auch mit dem Gedanken, mir einen Hund zuzulegen und wir sind das Thema mehrmals durchgegangen. Es ist einfach gesundheiltich für den Allergiker ein hohes Risiko. Und auch für das Tier ist es ja nicht fair, wenn man nach einigen Monaten feststellen muss, dass man es auf Dauer doch nicht verträgt und es deshalb wieder abgeben muss.)

Gefällt mir

22. November 2013 um 22:30

Meine
Nachbarn holten sich auch Rexkatzen und es klappte trotz schlimmer Allergie.

LG

Gefällt mir

22. November 2013 um 22:34

Keine Rasse kommt auf die Katze an
Ich und mein Partner haben beide eine Katzenallergie, er sogar mit Asthma.
Ich reagier stark auf weiße Katzen, er auf fast alle. Wir sind da aber ziemlich schmerzfrei und würden deshalb nicht auf Katzen verzichten.
Mit Allergietabletten und Asthmaspray hat mein Partner das auch gut im Griff und regiert auf unseren Kater kaum mehr. Vor 8 Wochen haben wir ja wieder eine zweite Katze, sie ist schwarz und wir haben bisher noch gar nicht auf sie reagiert.

Aber eine Rasse gibt es da nicht.

Gefällt mir

22. November 2013 um 22:46
In Antwort auf fadila_12511496

Also
die Allergie wird ja nicht durch die Haare ausgelöst sondern durch Stoffe im Speichel. Da die Tiere sich den Speichel ja regelmäßig im fell verteilen, sieht es so aus als wäre man gegen die Haare allergisch. Eine Katze ohne Haare ist damit für Allergiker weniger problematisch, da sie keine "verseuchten" Haare überall hinterlässt. Rassen, die allgemein weniger Haare verlieren sind für den Allergiker natürlich auch angenehmer. Aber all das hilft nicht so wirklich, wenn Du sie selbst halten willst. Denn auch die wenigen Haare werden irgendwo bleiben und selbst bei einer nackten Katze (was ich genau wie Du als Tierquälerei einstufe) wirst Du Dich mit dem Tier ja beschäftigen wollen und kommst dann trotzdem mit dem Speichel in Berührung.

Als Allergiker sich einen Allergieauslöser wissend ins Haus zu holen - das ist nicht wirklich klug. Denn auch wenn die Allergie vielleicht nicht stark ausgeprägt ist oder wenn Du auf die eine Rasse nicht so reagierst: Dein Köper wird sich im ständigen Kampf gegen den "Feind" (also die Allergene) befinden. Das ist nicht nur anstrengend und schwächt so direkt das Immunsystem sondern kann auf Dauer auch zu heftigeren Symptomen und Begleiterkrankungen führen (zB auch Asthma).

So leid es mir für Dich und Deine Familie tut: Solange es kein wirkliches Gegenmittel für Allergien gibt, ist eine Katze für euch wohl keine tolle Lösung.

(Für die persönliche Erfahrung: Ich bin selbst kein Allergiker, aber mein Mann. Katzen extrem und Hunde leicht. Als wir uns kennen lernten, lebte ich in einer WG mit einer Hundehalterin. Ich spielte damals auch mit dem Gedanken, mir einen Hund zuzulegen und wir sind das Thema mehrmals durchgegangen. Es ist einfach gesundheiltich für den Allergiker ein hohes Risiko. Und auch für das Tier ist es ja nicht fair, wenn man nach einigen Monaten feststellen muss, dass man es auf Dauer doch nicht verträgt und es deshalb wieder abgeben muss.)

Das stimmt gar nicht
Der Körper desensibilisiert sich oft auch selbst.
Seit mein Partner bei mir wohnt reagiert er allgemein auf alle Katzen weniger, er wusste aber auch das ich mich niemals von meinen Katzen trennen würde. Anfangs war es echt schlimm, jetzt teilweise merkt er gar nichts mehr.

Nicht die Katze macht krank sondern das Immunsystem spinnt ja und es kann sein wenn man dann halt keine Katze mehr hat sich das Immunsystem einen anderen Feind sucht. Das Immunsystem ist ja trotzdem noch krank auf wenn die Katze weg ist. Mit den Jahren kommen dann halt andere Sachen und manche Leute schaffen alles ab gegen das sie allergisch sind und wundern sich wenn sie dann ständig auf neue Sachen reagieren.

Gibt es auch Studien zu.

Gefällt mir

22. November 2013 um 22:58
In Antwort auf fadila_12511496

Also
die Allergie wird ja nicht durch die Haare ausgelöst sondern durch Stoffe im Speichel. Da die Tiere sich den Speichel ja regelmäßig im fell verteilen, sieht es so aus als wäre man gegen die Haare allergisch. Eine Katze ohne Haare ist damit für Allergiker weniger problematisch, da sie keine "verseuchten" Haare überall hinterlässt. Rassen, die allgemein weniger Haare verlieren sind für den Allergiker natürlich auch angenehmer. Aber all das hilft nicht so wirklich, wenn Du sie selbst halten willst. Denn auch die wenigen Haare werden irgendwo bleiben und selbst bei einer nackten Katze (was ich genau wie Du als Tierquälerei einstufe) wirst Du Dich mit dem Tier ja beschäftigen wollen und kommst dann trotzdem mit dem Speichel in Berührung.

Als Allergiker sich einen Allergieauslöser wissend ins Haus zu holen - das ist nicht wirklich klug. Denn auch wenn die Allergie vielleicht nicht stark ausgeprägt ist oder wenn Du auf die eine Rasse nicht so reagierst: Dein Köper wird sich im ständigen Kampf gegen den "Feind" (also die Allergene) befinden. Das ist nicht nur anstrengend und schwächt so direkt das Immunsystem sondern kann auf Dauer auch zu heftigeren Symptomen und Begleiterkrankungen führen (zB auch Asthma).

So leid es mir für Dich und Deine Familie tut: Solange es kein wirkliches Gegenmittel für Allergien gibt, ist eine Katze für euch wohl keine tolle Lösung.

(Für die persönliche Erfahrung: Ich bin selbst kein Allergiker, aber mein Mann. Katzen extrem und Hunde leicht. Als wir uns kennen lernten, lebte ich in einer WG mit einer Hundehalterin. Ich spielte damals auch mit dem Gedanken, mir einen Hund zuzulegen und wir sind das Thema mehrmals durchgegangen. Es ist einfach gesundheiltich für den Allergiker ein hohes Risiko. Und auch für das Tier ist es ja nicht fair, wenn man nach einigen Monaten feststellen muss, dass man es auf Dauer doch nicht verträgt und es deshalb wieder abgeben muss.)

...
Hey du,

nene, lieber keine Katze als ne Nacktkatze!!! Arme Tiere
Das mit dem Speichel an den Haaren war mir schon klar - wäre aber vielleicht zu machen gewesen bei der Nacktkatze (Hände waschen nach dem Spielen etc. - dann kann ich auch mit normalen Katzen umgehen ohne gleich zu reagieren!). Aber wie gesagt - no way.

Hast du beruflich irgendwie damit zu tun, von wegen Immunsystem und so oder dich einfach selber schlau gemacht? Du klingst gut informiert...

Tiri

Gefällt mir

22. November 2013 um 23:08
In Antwort auf tirima

...
Hey du,

nene, lieber keine Katze als ne Nacktkatze!!! Arme Tiere
Das mit dem Speichel an den Haaren war mir schon klar - wäre aber vielleicht zu machen gewesen bei der Nacktkatze (Hände waschen nach dem Spielen etc. - dann kann ich auch mit normalen Katzen umgehen ohne gleich zu reagieren!). Aber wie gesagt - no way.

Hast du beruflich irgendwie damit zu tun, von wegen Immunsystem und so oder dich einfach selber schlau gemacht? Du klingst gut informiert...

Tiri

Beruflich nein
aber ich stand damals vor der Wahl "Mann oder Hund" und hatte eigentlich den Wunsch "mehr beides" Da habe ich mich schlau gemacht.

Es stimmt natürlich auch, dass man sich desensibilisieren kann, auch durch den ständigen Kontakt. Aber da man das vorher nicht abschätzen kann, wie man selbst reagiert, ist das ein Pokerspiel im Zweifelsfall auf Kosten des Tieres.

Ein bisschen hängt es ja auch von der Allergieart ab. Mein Mann bekommt Heuschnupfensymptome von Katzen und Hunden. Bei Katzen extrem mit rot geschwollenen Augen und allem, bei Hunden "nur" jucken. Es sind ja aber auch andere Symptome möglich und andere Formen der Allergie.

Gefällt mir

23. November 2013 um 6:46

Ich wusste von meiner Allergie nichts
Als ich mich vor vielen Jahren von meinem Mann getrennt habe bin ich zurück in meine Eigentumswohnung gezogen die aber noch renoviert werden musste. Mein Mann hat in dieser Zeit wegen dem Krach die Katzen behalten. Als ich diese wieder holte brach die Allergie aus. Durch die Trennung hatte sich mein Korper entwöhnt. Mir ging es so 8 Wochen schlecht dann wurde es besser.
Meinen Kater habe ich mit 9 Wochen bekommmen und er war damals 5 meine Katze war 11 und hing sehr an mir. Eine Abgabe wäre niemals in Frage gekommenen lieber ware ich verreckt. Naja mein Immunsystem hat sich dran gewöhnt. Mein jetziger Partner ist da auch so, der hatte auch einen Kater trotz Allergie und Asthma, dieser starb aber . Mit unseqren klappt das aber und es wurde besser.

Gefällt mir

23. November 2013 um 7:02
In Antwort auf fadila_12511496

Beruflich nein
aber ich stand damals vor der Wahl "Mann oder Hund" und hatte eigentlich den Wunsch "mehr beides" Da habe ich mich schlau gemacht.

Es stimmt natürlich auch, dass man sich desensibilisieren kann, auch durch den ständigen Kontakt. Aber da man das vorher nicht abschätzen kann, wie man selbst reagiert, ist das ein Pokerspiel im Zweifelsfall auf Kosten des Tieres.

Ein bisschen hängt es ja auch von der Allergieart ab. Mein Mann bekommt Heuschnupfensymptome von Katzen und Hunden. Bei Katzen extrem mit rot geschwollenen Augen und allem, bei Hunden "nur" jucken. Es sind ja aber auch andere Symptome möglich und andere Formen der Allergie.

Auf Kosten des Tieres
käme bei mir nicht in Frage, egal wie schlimm es werden würde.

Gefällt mir

23. November 2013 um 9:23


Du meinst sicher eine Hyposensibilisierung, oder? Das macht unsere KiÄ auch und das mit Erfolg.

Gefällt mir

23. November 2013 um 9:42

Du kannst nicht allem aus dem Weg gehen
Ich bin allergisch gegen diverse Büsche, Haselnuß und ganz schlimm Birke und nu?

Sollen jetzt alle im Umkreis vom 3 km ihre Gärten wegen mir betonieren?
Das einzigste was du machen kannst ist dein Immunsystem zu stärken, alles abschaffen was Allergien auslöst wird wohl nicht funktionieren.

Bei meinem Freund ist es definitiv besser geworden, Asthmaspray braucht er nur im Frühling, sonst gar nicht mehr.

Viele Allergologen sind inzwischen dieser Meinung, ich kenne sogar einen der rät Katzenallerikern zweimal die Woche ins Tierheim ins Katzenhaus zu gehen , es gibt Bucher dazu.

Gefällt mir

23. November 2013 um 10:07

Arbeitet an seinem Immunsystem
Tips von einem Allergologen der auch alternative wege geht.

Gehe wenn das bei euch moglich ist 2 mal die Woche für 15 minuten durch einen Kuhstall, das mach mal so 4 Wochen.
Dann fahre mit deinem sohn ins tierheim aber nur ganz kurz, steigere es von woche zu woche und schaue ob es sich bessert.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen