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OT: KiTa Erzieherin zwingt 3,5 Jähriges Kind um Augenkontakt

21. Oktober 2013 um 17:00

Mein Sohn 3,5 Jahre hat erst vor kurzem mit der kiTa angefangen. Klappt nicht so ganz aber er macht das eigentlich ganz gut. Nur heute hat er mal wieder geweint, ich bekam ein Anruf und fuhr los. Als ich ankam sah ich wie die Erzieherin in an beiden Armen hielt und sagte "ich möchte dass du mir in die Augen schaust"
Mein Sohn war total eingeschüchtert.
Ich griff sofort ein, mein Sohn kann noch nicht sprechen (bekommen jetzt Logopädische Unterstützung)
Ist das normal dass Erziehrinnen so sehr auf Blickkontakt bestehen.
Mir wurde dann gesagt dass er kein Blickkontakt hält. Ich meine er hat eben Angst. Oder denke ich falsch?

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21. Oktober 2013 um 17:03

Finde du hast gut reagiert
Als würde es mit Einschüchterung besser klappt, ich finde solches "Schau mir in die Augen wenn ich mit dir rede" ganz furchbar.....ich würde das gespräch mit der Erzierin suchen

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21. Oktober 2013 um 17:13

Für mich hat das nichts
Mit Einschüchterung zu tun!
Ich sage das zu meinem Sohn (3 1/4) auch ubd das auch schon länger.
Bin ja auch Erzieherin und habe in einer Krippe gearbeitet und auch da habe ich zu den größeren gesagt, dass sie mich angucken sollen.
Mir ging/geht es in solchen Situationen nur darum die Aufmerksamkeit des Kindes zu haben def. nicht um Einschüchterung!
Nur wenn ich einem Kind erwas erkläre, soll es mir auch zu hören.
Ich verlange allerdings nicht, daa ich die ganze Zeit angeguckt werde... Einmal kurz zu Beginn reicht schon, dass ich eben weiss das mur zugehört wird!

Ich kann die Situation bei euch nicht beurteilen, da uch nicht dabei war und auch nicht weiss, was die erzieherin von Deinem Kind wollte... Sollte es wirklich einschüchterung gewesen sein ist es natürlich richtig dazwischen zu gehen!
Aber allgemein finde ich es nicht schlimm, wenn ein Kind einen angucken soll...

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21. Oktober 2013 um 17:14

In dem Moment war er nicht mehr am weinen
Er hatte sich schon beruhigt gehabt.
Was ich sehr komisch finde ist dass die Erzieherin 2 Wochen krank war und heute erst wieder kam. Mein Sohn war dann eben etwas zurückhaltender. Aber sooo sehr auf Blickkontakt beharren??? Also je mehr ich darüber nachdenke desto empörter werde ich

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21. Oktober 2013 um 17:35

Also....
ich muss ehrlich sagen das ich das total richtig finde. weil es einfach ein teil der sozialen kommunikation ist!

mein sohn (auch 3) kann keinen augenkontakt halten und im kindergarten BESTEHEN sie auch drauf.
seitdem ist es auch viiiel besser geworden.

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21. Oktober 2013 um 18:18

Ich
bin Erzieherin und ja ich bestehe auch auf Augenkontakt.

Das hat nichts mit dem zu tun, dass die Kinder eingeschüchtert werden sollen, sondern ich möchte vom Kind seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit!

Es ist ja auch eine Sache wie der Ton dabei ist, wenn man ein Kind dabei anmault hat es was demütigendes aber ein ruhiges "Schau mich bitte an wenn ich mit dir rede" hat auch etwas mit Respekt zu tun, weil schließlich schaue ich die Kinder ja auch an wenn sie mir etwas zu sagen habe. So versuche ich es ihnen schon so früh wie möglich zu vermitteln!

Seit ich selber Mutter bin weiß ich, dass man sein Kind vor jeder vermeintlichen Ungerechtigkeiten schützen möchte und wie eine Löwenmutti kämpft, aber man kann die meistens Sachen wenn es ums eigene Kind geht nicht objektiv sehen und das im Kindergarten die Vermittlung von Normen und Werten einfach viel straighter durchgezogen werden.

Ps. Bevor es zur Diskussion kommt, ich rede die ganze Zeit von einem normal entwickeltem Kind, ohne besonderem Krankheitsbild( wie Autismus), die in der Lage sind für eine kurze Zeit Augenkontakt zu halten

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21. Oktober 2013 um 18:34

Hm..Ich finde Augenkontakt halten...
extrem wichtig!
Ganz egal ob beim Kind oder beim Erwachsenen!

Sorry...hat für mich nichts mit einschüchtern zu tun......eher mit Aufmerksamkeit zeigen,Respekt der anderen Person gegenüber,ect.!

Augen können so viel mitteilen....für mich sind Sie die Fenster zur Seele!

(Kann es auch nicht verstehen,wenn Erwachsene im Shopping Center Sonnenbrillen nicht absetzen...finde es der Verkäuferin gegenüber respektlos!)

Ich habe als Kind z.B immer meinen Eltern in die Augen geschaut-einfach weil Ich so immer wußte wann Ich zu weit gegangen bin und wann es genug ist...ein böser Blick hat da gereicht!
Hat viel mehr gebracht als Worte.....

Natürlich sieht man beim eigenen Kind alles etwas anders,man möchte es beschützen-doch wenn die Erzieherin es im normalen Tonfall sagt,ist es doch okay....
er wird sicher irgendwann lernen in die Augen zu schauen!

Glg Sandra

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21. Oktober 2013 um 18:37

P.s geht natürlich auch spielerisch....
Mach doch mal mit Ihm ein Spiel daraus....

er soll ner Bekannten/Verwandten ect.in die Augen schauen und sich merken welche Augenfarbe Sie hat!

Ach so...er spricht gar nicht???

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21. Oktober 2013 um 18:49

Mir tut dein kleiner beim lesen leid
Ich kann zwar nachvollziehen, dass augenkontakt wichtig ist, aber dem kind dies beizubringen sollte individuell geschehen. Und da dein kleiner noch neu in der kita ist und sich anscheinend noch nicht äußern kann, finde ich, sollte man als Erzieherin Feingefühl haben und es dem kind angepasst beibringen. Da dein kleiner frad eh fix und fertig war, da sie dich ja sonst nicht angerufen hätten, bin ich der Meinung, dass die Erzieherin das nicht gut gemacht hat.

In einer solchen Situation muss Sensibilität angesagt sein!

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21. Oktober 2013 um 18:50

...
Kommt auf die Situation drauf an. Den Blickkontakt zu meiden ist manchmal auch eine demutsgeste um nicht unnötig zu provozieren - kann mir schon vorstellen das die Situation für deinen Sohn bedrohlich wirkte, auch wenn sie es eigentlich gar nicht war.

Vielleicht war ihm die Nähe der Erzieherin aber auch unangenehm (kennt sie ja noch nicht lange), wenn sie ihn an den Armen fest gehalten hat. In dem Fall wäre es ebenfalls eine natürliche Reaktion den Blick abzuwenden.

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21. Oktober 2013 um 19:20

Es ist ein elementarer
Stein im Erlernen des Sprechens.

Mein Sohn hat lange nicht gesprochen und wir waren zur Abklärung im SPZ. Dort wurde mir der Kurs "Schritte in den Dialog" dort angeboten. Dort sollte spielerisch die Kommunikation dem Kind nahegebracht werden und in der ersten Einheit wurde direkt erläutert wie wichtig der Augenkontakt dabei ist und man sich auf eine Ebene begeben soll, also in Blickhöhe des Kindes. So bekommt man die Aufmerksamkeit des Kindes und es hört einem zu, antwortet dann auch eher. Es kann Mimik sehen und merken wie man etwas meint.

Wenn jemand hinter dir steht und sagt dass du heute aber flott angezogen bist kannst du an der Stimmlage erkennen wie es gemeint ist. Bei Menschen die aber sehr monoton reden brauchst du den Gesichtsausdruck dazu um interpretieren zu können. Übertrag das mal aufs Kind in anderen Situationen.

Ich sage auch ganz ehrlich, wenn mein Kind weint und sich immer mehr reinsteigert nehme ich ihn auf den Schoß, nehme sein Gesicht in meine Hände und sage, dass er mich anschauen soll. Dabei trockne ich mit den Daumen seine Tränen und rede ruhig auf ihn ein. Das klappt immer. Er merkt so, dass ich bei ihm und seiner ihn belastenden Situation bin, ihn ernst nehme und ihm helfen möchte. Rede ich von "oben herab" auf ihn ein oder wenn er sich in meiner Schulter vergraben hat, kommen meine Worte nicht bei ihm an.

Ich denke die Erzieherin meinte es gut und versuchte so den Kontakt zu deinem Kind zu bekommen damit er sich beruhigt. Als Außenstehende kann dies bedrohlich wirken, aber Kinder brauchen solche Strukturen um sich an das soziale Leben zu gewöhnen. Du redest ja auch lieber mit Deinen Kollegen oder Freunden wenn Sie sich auf Augenhöhe befinden und Dich dabei ansehen. Ansonsten wirken sie bedrohlich (Wenn ihr Kopf deutlich höher ist als Deiner) oder Desinteressiert (wenn sie woanders hinschauen).

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21. Oktober 2013 um 19:27

Klarstellung
Lieben Dank erstmal für die zahlreichen Antworte.
Nur um Missverständnise vorzubeugen.
Mein Sohn war ja bereits eingeschüchtert. Ich hab ja in dem Moment gesehen dass er hechelnd geatmet hat (hat also sehr viel geweint)
Indem Moment noch so sehr auf Augenkontakt bestehen ? Ich hab gesehen dass er sehr Angst hatte weil er sie nicht verstand. Ein wichtiger Punkt: Mein Sohn kann noch gar kein Deutsch. Versteht nur paar Wörter. Er versteht war alles auf Muttersprache aber kann auch die Muttersprache nicht fließend

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21. Oktober 2013 um 19:27

Ganz genau.....
aus dem Grund werden einem auch bei Berufen in denen man viel Kundenkontakt hat beigebracht immer in die Augen zu schauen!
Es ist sehr wichtig um richtig zu kommunizieren...viel wichtiger als das was gesagt wird,ist nun mal die Körpersprache!
Da gehören Blicke ganz stark dazu!

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21. Oktober 2013 um 19:33
In Antwort auf rio_12903050

Es ist ein elementarer
Stein im Erlernen des Sprechens.

Mein Sohn hat lange nicht gesprochen und wir waren zur Abklärung im SPZ. Dort wurde mir der Kurs "Schritte in den Dialog" dort angeboten. Dort sollte spielerisch die Kommunikation dem Kind nahegebracht werden und in der ersten Einheit wurde direkt erläutert wie wichtig der Augenkontakt dabei ist und man sich auf eine Ebene begeben soll, also in Blickhöhe des Kindes. So bekommt man die Aufmerksamkeit des Kindes und es hört einem zu, antwortet dann auch eher. Es kann Mimik sehen und merken wie man etwas meint.

Wenn jemand hinter dir steht und sagt dass du heute aber flott angezogen bist kannst du an der Stimmlage erkennen wie es gemeint ist. Bei Menschen die aber sehr monoton reden brauchst du den Gesichtsausdruck dazu um interpretieren zu können. Übertrag das mal aufs Kind in anderen Situationen.

Ich sage auch ganz ehrlich, wenn mein Kind weint und sich immer mehr reinsteigert nehme ich ihn auf den Schoß, nehme sein Gesicht in meine Hände und sage, dass er mich anschauen soll. Dabei trockne ich mit den Daumen seine Tränen und rede ruhig auf ihn ein. Das klappt immer. Er merkt so, dass ich bei ihm und seiner ihn belastenden Situation bin, ihn ernst nehme und ihm helfen möchte. Rede ich von "oben herab" auf ihn ein oder wenn er sich in meiner Schulter vergraben hat, kommen meine Worte nicht bei ihm an.

Ich denke die Erzieherin meinte es gut und versuchte so den Kontakt zu deinem Kind zu bekommen damit er sich beruhigt. Als Außenstehende kann dies bedrohlich wirken, aber Kinder brauchen solche Strukturen um sich an das soziale Leben zu gewöhnen. Du redest ja auch lieber mit Deinen Kollegen oder Freunden wenn Sie sich auf Augenhöhe befinden und Dich dabei ansehen. Ansonsten wirken sie bedrohlich (Wenn ihr Kopf deutlich höher ist als Deiner) oder Desinteressiert (wenn sie woanders hinschauen).


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21. Oktober 2013 um 19:40

Also...
ich finde nicht das man da zwischen z.b. autistischen kindern und "normalen" kindern in der handhabung einen unterschied machen sollte.

klar - autistische kinder brauchen einfach VIEL länger um sich so etwas anzueignen und dieses gilt auch zu berücksichtigen, aber ich finde es dennoch wichtig das sie es lernen oder man es zumidest versucht.
und das tun sie (leider) nur wenn man da wirklich am ball bleibt und immer immer immer wieder darauf besteht.

Ansonsten werden sie meiner meinung nach dem Leben in einem sozialen Gefüge nicht gewachsen sein!

ich bin wirklich so unglaublich froh das es bei uns im kindergarten so gehandhabt wird.

wisst ihr was?

ich hatte letztens einen dialog mit meinem Sohn über etwa 3 minuten. und jede verdammte sekunde davon hat er mir in die augen geschaut!!!
es war eines der schönsten erlebnisse die ich jemals hatte!
ich habe geweint!

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21. Oktober 2013 um 19:47

Ja,
bei uns auch! mit dem hände geben!

und es ist selbst bei unserem autistischen kind absolut überhaupt kein problem!

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21. Oktober 2013 um 23:32

Mein Sohn wächst zweisprachig auf
Er lernt erst die Muttersprache dann Deutsch.
So wurde es uns empfohlen und so habe ich es auch gelernt. Es ist nicht so dass er garnichts auf Deutsch kann. "Grundkenntnisse" sind da, wenn man das so sagen kann

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22. Oktober 2013 um 8:44

Der eine macht es zweigleisig mit den sprachen
der andere lehrt erst die muttersprache. muss jeder selbst wissen...
trotzdem würd ich einem 3jährigen kind soweit deutsch beibringen , das es in der kita klarkommt. find ich sehr ungeplant von euch... kaum sprachkenntnisse und er muss da stundenlang bleiben ohne sich verständigen zu können bzw man ihn auch gar nicht versteht. da find ich es nur normal , das die erzieherin es mit augenkontakt versucht. wahrscheinlich sind die auch damit überfordert.

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22. Oktober 2013 um 9:29

Sally,
ich kann dir eine sache berichten, die ich jetzt gerade letzte woche erlebt habe.

In Josies Kita geht ein ca. 2,5 Jahre alter Junge.
(auch schon länger)

und er spricht kein wort deutsch weil die Eltern nur russisch mit ihm reden, obwohl sie beide fließend deutsch sprechen.
ich war die komplette letzte woche im kita alltag anwesend und was ich diesbezüglich mitbekommen habe war WIRKLICH nicht schön!

Er versteht die erzieherinnen nicht und die erzieherinnen verstehen ihn nicht.
er fängt auf einmal bitterlich an zu weinen und keiner weiß warum. er kann zu den anderen kindern keinen richtigen kontakt aufnehmen und die kinder spielen auch kaum mit ihm weil sie mit ihm einfach nichts anfangen können (klingt doof ich weiß)
die erzieherinnen haben dann auch mit mir drüber geredet und waren mit der situation auch völlig überfordert. sie müssen die eltern ganz oft anrufen weil sie nicht wissen was los ist.
sie schätzen mal, das die eltern ihn bald wieder aus der kita herausnehmen werden.

ich für mich kann wirklich nicht verstehen warum man es dem kind so schwer machen muss. Natürlich akzeptiere ich es wenn mütter / eltern es anders handhaben, aber nachvollziehen kann ich das wirklich in keinster weise.

ich weiß auch nicht warum es dann eine höhere priorität ist das das kind perfekt seine muttersprache können muss, als erstmal sich im land wo man lebt verständigen zu können!

Ich bin mir sicher, dass es auch kinder gibt die sowas ohne probleme mitmachen, aber wie gesagt - das was ich mitbekommen habe war RICHTIG schlimm.

(ich beziehe mich auch nicht unbedingt auf die threadstellerin weil sie ja sagte das er sonst gut zurecht kommt)

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22. Oktober 2013 um 9:38

Wenn ich meiner Tochter
etwas erklären muss oder eben "schimpfen" muss, mache ich das erst, wenn sie mich anschaut. Denn dann habe ich ihre komplette Aufmerksamkeit und weiß auch, dass sie mir zuhört und mich versteht.

Ich bin da sehr hartnäckig und verlange dann auch sehr energisch, dass sie mir in die Augen guckt. Dann erkläre ich es ihr, frage sie ob sie mich verstanden hat und dann ist alles geklärt.

Ich erkläre ihr nicht etwas, wenn sie sich wegdreht und rumbockt. Dann macht sie nämlich komplett dicht

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22. Oktober 2013 um 9:43

Ich hätte ihr gesagt dass
Sie sifirt mein Kind loslässt.
Das geht gar nicht.
Ich würde mich bei der leitung beschweren.
Augenkontajt vermeiden schüchterne Kinder.
So ist es bestimmt der falsche weg.
LG

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22. Oktober 2013 um 9:47
In Antwort auf coral_12861868

Sally,
ich kann dir eine sache berichten, die ich jetzt gerade letzte woche erlebt habe.

In Josies Kita geht ein ca. 2,5 Jahre alter Junge.
(auch schon länger)

und er spricht kein wort deutsch weil die Eltern nur russisch mit ihm reden, obwohl sie beide fließend deutsch sprechen.
ich war die komplette letzte woche im kita alltag anwesend und was ich diesbezüglich mitbekommen habe war WIRKLICH nicht schön!

Er versteht die erzieherinnen nicht und die erzieherinnen verstehen ihn nicht.
er fängt auf einmal bitterlich an zu weinen und keiner weiß warum. er kann zu den anderen kindern keinen richtigen kontakt aufnehmen und die kinder spielen auch kaum mit ihm weil sie mit ihm einfach nichts anfangen können (klingt doof ich weiß)
die erzieherinnen haben dann auch mit mir drüber geredet und waren mit der situation auch völlig überfordert. sie müssen die eltern ganz oft anrufen weil sie nicht wissen was los ist.
sie schätzen mal, das die eltern ihn bald wieder aus der kita herausnehmen werden.

ich für mich kann wirklich nicht verstehen warum man es dem kind so schwer machen muss. Natürlich akzeptiere ich es wenn mütter / eltern es anders handhaben, aber nachvollziehen kann ich das wirklich in keinster weise.

ich weiß auch nicht warum es dann eine höhere priorität ist das das kind perfekt seine muttersprache können muss, als erstmal sich im land wo man lebt verständigen zu können!

Ich bin mir sicher, dass es auch kinder gibt die sowas ohne probleme mitmachen, aber wie gesagt - das was ich mitbekommen habe war RICHTIG schlimm.

(ich beziehe mich auch nicht unbedingt auf die threadstellerin weil sie ja sagte das er sonst gut zurecht kommt)

Imkiga reicht es
Nirmalerweise.
Es würde auch reichen, wenn die erzieher den Kleinen auch auf den Arm nehmen und Trösten...
Das kInd einer freundin wuchs zuhause auch englischsprachig auf, deutsch lernte sie im Kiga.
Das hat recht schnell geklappt, sie konnte schneller besser deutsch sprechen als meine Tochter.
LG

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22. Oktober 2013 um 9:48
In Antwort auf ano100

Der eine macht es zweigleisig mit den sprachen
der andere lehrt erst die muttersprache. muss jeder selbst wissen...
trotzdem würd ich einem 3jährigen kind soweit deutsch beibringen , das es in der kita klarkommt. find ich sehr ungeplant von euch... kaum sprachkenntnisse und er muss da stundenlang bleiben ohne sich verständigen zu können bzw man ihn auch gar nicht versteht. da find ich es nur normal , das die erzieherin es mit augenkontakt versucht. wahrscheinlich sind die auch damit überfordert.

Ja
Die eRzieherin kann ihn anschauen, darf ihn aber nicht festhalten.
LG

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22. Oktober 2013 um 11:38
In Antwort auf coral_12861868

Sally,
ich kann dir eine sache berichten, die ich jetzt gerade letzte woche erlebt habe.

In Josies Kita geht ein ca. 2,5 Jahre alter Junge.
(auch schon länger)

und er spricht kein wort deutsch weil die Eltern nur russisch mit ihm reden, obwohl sie beide fließend deutsch sprechen.
ich war die komplette letzte woche im kita alltag anwesend und was ich diesbezüglich mitbekommen habe war WIRKLICH nicht schön!

Er versteht die erzieherinnen nicht und die erzieherinnen verstehen ihn nicht.
er fängt auf einmal bitterlich an zu weinen und keiner weiß warum. er kann zu den anderen kindern keinen richtigen kontakt aufnehmen und die kinder spielen auch kaum mit ihm weil sie mit ihm einfach nichts anfangen können (klingt doof ich weiß)
die erzieherinnen haben dann auch mit mir drüber geredet und waren mit der situation auch völlig überfordert. sie müssen die eltern ganz oft anrufen weil sie nicht wissen was los ist.
sie schätzen mal, das die eltern ihn bald wieder aus der kita herausnehmen werden.

ich für mich kann wirklich nicht verstehen warum man es dem kind so schwer machen muss. Natürlich akzeptiere ich es wenn mütter / eltern es anders handhaben, aber nachvollziehen kann ich das wirklich in keinster weise.

ich weiß auch nicht warum es dann eine höhere priorität ist das das kind perfekt seine muttersprache können muss, als erstmal sich im land wo man lebt verständigen zu können!

Ich bin mir sicher, dass es auch kinder gibt die sowas ohne probleme mitmachen, aber wie gesagt - das was ich mitbekommen habe war RICHTIG schlimm.

(ich beziehe mich auch nicht unbedingt auf die threadstellerin weil sie ja sagte das er sonst gut zurecht kommt)


Hallo,

dass du das nicht verstehst, liegt vermutlich daran, dass du die Situation aus eigener Erfahrung nicht kennst...

Könntest du mit deinem Kind privat z. B. ständig Spanisch reden, nur weil ihr in Spanien lebt - mal angenommen? Alles Persönliche, Liebe, ... mit dem eigenen Kind in einer (für dich) fremden Sprache tun? Mit Sicherheit nicht! Wär doch ähnlich, wie wenn du mit deinem Mann alles in der Fremdsprache besprechen müsstest - das ist ziemlihc unnatürlich!

Und was auch ganz wichtig ist. (Ich habe mich auch in meinem Studium mit Zweisprachigkeit beschäftigt.) Zwei Dinge:
1. Die beiden Sprachen MÜSSEN für das Kind ganz genau getrennt sein, also z. B. eine Person - eine Sprache oder eine Situation - eine Sprache (bei uns: mit mir alleine oder mit meiner Familie: Ungarisch, mit Papa oder anderen Deutschsprachigen zusammen: Deutsch). Sonst kommen die zwei Sprachen im Gehirn durcheinander und das Ergebnis ist die "doppelte Halbsprachigkeit", also keine der beiden Sprachen wird richtig erlernt.
2. Und das wissen Viele nicht: Als erste Sprache MUSS unbedingt eine korrekte Sprache erlernt werden, damit richtige Strukturen im Gehirn aufgebaut werden. Das bedeutet: Für ein Kind von "Ausländern" ist es viel besser, erstmal die andere Sprache zu lernen als ein fehlerhaftes Deutsch. Denn das kann wieder dazu führen, dass das Kind nur eine falsche Sprache kann und keine einzige richtig!

Und im Kindergartenalter lernen Kinder normalerweilse sich innerhalb von kürzester Zeit in einer anderen Sprache zu verständigen. Kann es sein, dass das Kind bei euch in der Kita generell Defizite hat? Dann liegt es wohl daran, dass er das Deutsche nicht so aufnimmt...

LG
Judit

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23. Oktober 2013 um 7:59

Mal ehrlich
Es reicht nich dass man es einem 5-6 jährigem Kind erklärt, ein aufgeschlossenes Kind schaut einem in der Regel sowieso an.
Ich war sehr schüchtern damals, mir wurde mal gesagt, ich soll dann einfach auf die Nase schauen
LG

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23. Oktober 2013 um 8:03

.
Genauso denke ich auch. Ich würd mich erschrecken, wenn die erzieherin so mit meinem kind umgehen würde. Das würde ich nicht nocheinmal zulassen. So überdimensional wichtig ist der augenkontakt nun auch nicht, daß man den einem kleinkind eindrillt.

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