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OT: Konsumverzicht, Minimalismus - Fazit

29. Dezember 2015 um 14:35

Hallo,
vor so ziemlich genau 2 Mon. habe ich mich dazu entschieden ein paar Dinge in meinem Leben zu ändern. Der Grund war, dass wir trotz ordentlicher Einnahmen keine Ersparnisse bilden konnten. Am Ende des Monats blieb von zwei Gehältern also nichts übrig. Als zusätzliche Motivation hatten wir ein höheres Einkommen ab Okt.
Ich habe bei mir angefangen und 2 Sachen weggelassen (was ich schon längst hätte tun sollen): Rauchen (ca. 80,-/mon.) und Kantinenessen (ca. 100,-/mon.). Ich nehme jetzt viel Obst, Gemüse, natürlich auch Brote mit - bin also nicht verhungert trotz Selbstversorgung . Ich habe viel ausgemistet und manches ist dann sogar noch zu einem guten Preis weggegangen. Ich habe aufgehört, Dinge zu kaufen, nur weil ich sie in dem Moment schön fand sie aber nicht wirklich brauche (z.B. Deko, irgendwelche Kosmetikartikel - man hat meistens eh Unmengen davon zu Hause). Lippenbalsam, Puder oder Parfum gibt es das nächste mal erst, wenn das vorhandene aufgebraucht ist. D.h. theoretisch brauche ich mir kosmetiktechnisch mind. 1 Jahr nix zu kaufen (ich habe z.B. vlt. 5 Lippenstifte und genauso viele Glosse - also recht durchschnittlich, würde ich sagen - das reicht aber trotzdem ewig). Kleidung wird jetzt auch bewusster gekauft (weniger ist mehr), u. a. weil ich keine Lust habe diese regelmäßig auszusortieren . Ich will in den Kleiderschrank greifen - und gleich etwas passendes zum Anziehen finden, statt vor einem vollen Kleiderschrank zu stehen und sich wie so oft denken - "Mensch, wieder nichts anzuziehen".
Ich habe vieles über Minimalismus - als Lebenseinstellung - gelesen und bin total fasziniert davon. Wir brauchen eigentlich so wenig, werden aber von allen Seiten bombardiert mit Werbung, Marketingstrategien von irgendwelchen schlauen Menschen, die uns ihre Sachen verkaufen wollen, brauchen aber in Wirklichkeit so wenig.
Folgende Sprüche zu dem Thema fand ich sehr treffend:

Sparsamkeit ist eine gute Einnahme. (Cicero, römischer Politiker und Philosoph, 106 v. Chr. 43 v. Chr.)

Wenn jeder einzelne darauf verzichtet, Besitz anzuhäufen, dann werden alle genug haben. (Franz von Assisi, italienischer Mönch und Ordensgründer, 1181 oder 1182 1226)

Man kann einen Raum sehr luxuriös einrichten, indem man Möbel herausnimmt, anstatt welche hinzufügt. (Francis Jourdain, französischer Maler und Innenarchitekt, 1876 1958)

"Zu viele Leute geben Geld aus,
das sie nicht verdient haben,
um Dinge zu kaufen,
die sie nicht wollen,
um Leute zu beeindrucken,
die sie nicht mögen."

-Will Rogers-

Als Fazit kein sagen, dass wir nun im Nov. und Dez. jeweils ein Monatsgehalt (ich und mein Mann verdienen ungefähr gleich) einsparen konnten, ohne großartig auf etwas zu verzichten - das schönste ist doch als Familie etwas zusammen zu machen - das kann ein Waldspaziergang, Zoobesuch, oder eine andere Unternehmung sein. Auf ausgiebige Shoppingtouren ist mir aber definitiv die Lust vergangen

Geht es vlt. dem einen oder dem anderen hier ähnlich?


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29. Dezember 2015 um 14:44

Sehr interessant
Ich habe auch in den letzten Monaten so viel Geld ausgegeben dass mir richtig schlecht ist vor lauter Konsum. Aber ich denke an den Punkt musste ich nun kommen um es wirklich zu wollen. Ich habe mir vorgenommen die nächsten Monate keine Anschaffungen mehr zu machen und selbst unsere Lebensmittel nur noch konsequent bei Aldi zu kaufen.
Ich bin viel zu besessen von Marken egal ob Kosmetik, Kleidung oder Lebensmittel und das möchte ich ändern. Ich habe sogar noch ein kleines bisschen Geld auf dem Konto vom Dezember obwohl neues Gehalt schon da ist. Da bin ich sehr stolz auch wenn es nur 130 Euro sind

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29. Dezember 2015 um 14:44

Ja
mir.
Ich war früher scharf auf Konsum. Mittlerweile nervt es mich nur. Ich kauf mir nur, was ich gerade brauche.
Darf ich fragen, wie dein Partner damit klar kommt und ob auch er oder nur du verzichtest? Meiner ist eher der Konsumtyp, was oft nicht ganz einfach ist

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29. Dezember 2015 um 15:22
In Antwort auf sisasausemaus

Ja
mir.
Ich war früher scharf auf Konsum. Mittlerweile nervt es mich nur. Ich kauf mir nur, was ich gerade brauche.
Darf ich fragen, wie dein Partner damit klar kommt und ob auch er oder nur du verzichtest? Meiner ist eher der Konsumtyp, was oft nicht ganz einfach ist

Mein
Mann ist da noch pflegeleichter als ich, er braucht zum Glück den ganzen Krimskrams nicht (ist eher von der Sorte - nur 1 Duschgel, 1 Schampoo im Bad, das wars, also typisch Mann würde ich sagen). Er hat zum Glück auch keine teuren Hobbys wie z.B. Computerspiele (das wäre ja der Horror).

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29. Dezember 2015 um 15:32

Find
Ich toll!
Im Laufe der Zeit hat sich meine Einstellung mehr und mehr geändert.
Generell versuche ich mich an den Grundsatz: Wenn es dir nicht 100% gefällt, du es nicht aus vollem Herzem liebst, es nicht wirklich brauchst, dann entsorge es (oder eben kaufe es erst gar nicht).
Kleidungsstücke, die nicht 100% gefallen werden azssortiert, Ziel ist ein Kleiderschrank, in den ich greife, und bei jedem Teil, das ich heraushole wirklich zufrieden bin und mich wohlfühle.
Aussortierte Kleidung spende oder verkaufe ich.
Auch bei allen anderen Dingen, sei es Deko oder Küchensachen etc etc... verfahre ich so.
Bei Neuanschaffungen bin ich viel kritischer geworden.
Auch beim Einkaufen.
Ich hab alles was uch brauche und schaffe es doch wirklich Geld beiseite zu legen.

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29. Dezember 2015 um 16:17

Wir leben im Überfluß - daran lässt sich wohl nicht rütteln -
und streiten .

Ich mache das schon lange so . Alles was am Ende des Monats übrig bleibt und das ist oft sehr viel - kommt aufs Sparbuch . Ein gutes Gefühl, wenn die Summe dort wächst und sofern man etwas Größeres braucht, sich um das Geld keine Sorgen mehr machen muss .

Ich muss schon seit vielen Jahren nicht alles haben und bin immer diejenige die keine Wünsche hat - das was ich brauche und mehr kaufe ich mir selber .

Bei Möbeln und Co kaufe ich schon lange so, dass ich nicht alle 2 Jahre neu brauche und von daher hat man sie auch sehr lange .

Ausmisten hat auch Vorteile - man schafft Platz und oft würde man gar nicht glauben, was man alles besitzt, das man gar nie gebraucht hat

Es gibt auch tolle Freizeitaktivitäten und die kosten auch Geld - ich investiere lieber dahingehend und in bestimmte Lebensmittel auf die wir nicht verzichten können / wollen .

Der Schrank meiner Tochter ging mal über und die wusste gar nicht was sie anziehen soll - jetzt ist es einfacher

LG

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29. Dezember 2015 um 17:07

Was du jetzt aufgezählt hast...
... empfinde ich jetzt nicht umbedingt als sparsam, denn so leben wir schon seit eh und je, zumindest was dein Beispiel mit den Kosmetika und den überflüssigen Sachen angeht. Ich habe noch nie geraucht, deshalb "spare" ich mir das auch.

Ich würde eher sagen, du warst vorher sehr verschwenderisch und lebst jetzt "normal". Nicht böse gemeint.

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29. Dezember 2015 um 18:51

Ja
mit wenigen Kleidungsstücken viele Kombinationsmöglichkeiten zu haben - das ist es, wo ich auch hin möchte. Ich habe eh schon alles aus meinem Kleiderschrank verbannt, was ich lange nicht mehr getragen habe - ich muss sagen, nackt muss ich trotzdem nicht rumlaufen, da ich meine Lieblingssachen nach wie vor da habe. Seinen Stil finden und zu leben - das spart Geld (Schlussverkauf - nö, danke, die beste Sparmethode ist immer noch kein Geld auszugeben), Zeit (morgens - was ziehe ich an?) und macht einfach zufriedener. Deswegen bin ich auch für vielseitig einsetzbare Basics, aus hochwertigen Materialien, die im besten Falle Jahre halten und gefallen

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29. Dezember 2015 um 19:09
In Antwort auf aureliaborealis

Was du jetzt aufgezählt hast...
... empfinde ich jetzt nicht umbedingt als sparsam, denn so leben wir schon seit eh und je, zumindest was dein Beispiel mit den Kosmetika und den überflüssigen Sachen angeht. Ich habe noch nie geraucht, deshalb "spare" ich mir das auch.

Ich würde eher sagen, du warst vorher sehr verschwenderisch und lebst jetzt "normal". Nicht böse gemeint.

...
na, wenn du in allen Lebensbereichen so sparsam und konsequent bist - dann Hut ab. Die meisten werden aber das eine oder andere Laster haben - sei es Schuhe, Handtaschen, öfter mal Kaffee to go usw., da kann man unzählige Beispiele finden. Ich kann ja auch sagen - ich spare mir Spritkosten, weil ich nur 6km bis zur Arbeit habe. Mein Kollege fährt jeden Tag 40km - ist nicht gerade billig. Bin ich dadurch sparsamer? ich denke, nicht. Er wird schon seine Gründe haben, warum er nicht umzieht. Was für den einen Verschwendung ist, kann für den anderen von großer Bedeutung sein. Rauchen ist zwar so oder so blöd, aber richtig verschwenderisch wäre (für mich jetzt) 2 Schachteln am Tag (ich kenne selber Leute die so viel Geld verrauchen). Bei 8-10 Stk. hielt sich das in Grenzen, wobei ich froh bin (natürlich nicht nur wegen Geld) diese Ausgabe nicht mehr zu haben.

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29. Dezember 2015 um 19:10

Wollte ich auch machen
Wir haben denletzt so viel Ausgemistet, das muss echt nicht sein.
Oft sind es unnötige Dinge...
LG

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29. Dezember 2015 um 19:50

...
ein guter Gedankenanstoß

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29. Dezember 2015 um 20:18
In Antwort auf alissa08

...
na, wenn du in allen Lebensbereichen so sparsam und konsequent bist - dann Hut ab. Die meisten werden aber das eine oder andere Laster haben - sei es Schuhe, Handtaschen, öfter mal Kaffee to go usw., da kann man unzählige Beispiele finden. Ich kann ja auch sagen - ich spare mir Spritkosten, weil ich nur 6km bis zur Arbeit habe. Mein Kollege fährt jeden Tag 40km - ist nicht gerade billig. Bin ich dadurch sparsamer? ich denke, nicht. Er wird schon seine Gründe haben, warum er nicht umzieht. Was für den einen Verschwendung ist, kann für den anderen von großer Bedeutung sein. Rauchen ist zwar so oder so blöd, aber richtig verschwenderisch wäre (für mich jetzt) 2 Schachteln am Tag (ich kenne selber Leute die so viel Geld verrauchen). Bei 8-10 Stk. hielt sich das in Grenzen, wobei ich froh bin (natürlich nicht nur wegen Geld) diese Ausgabe nicht mehr zu haben.

...
Mal davon abgesehen, dass es dir deine Gesundheit dankt, wenn du nicht mehr rauchst!

Bin ich konsequent? Hmmmm... meistens wohl schon. Natürlich gibt es auch die eine oder andere Kleinigkeit, die vielleicht nicht unbedingt sein müsste, aber ein richtiges Laster hab ich wirklich nicht. Bin sogar richtig langweilig.

Mir fällt da eine Geschichte zum Thema sparen ein: Eine alte Nachbarin meiner Mutter hat früher immer gemeint, ach, das oder das wäre schon schön! Ein toller Urlaub, die neue Handtasche, das Kleid, etc. Aber immer, nachdem sie das gesagt hat, war eine kurze Pause und dann kam der Nachsatz:

ABER MUSS NICHT SEIN.

Das ist bei uns in der Familie schon ein geflügeltes Wort geworden. Immer wenn ich mit meiner Mama darüber rede, dass dieses oder jenes toll wäre, sagt eine von uns IMMER früher oder später: Aber muss nicht sein! Da müssen wir immer lachen.

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29. Dezember 2015 um 20:58
In Antwort auf aureliaborealis

...
Mal davon abgesehen, dass es dir deine Gesundheit dankt, wenn du nicht mehr rauchst!

Bin ich konsequent? Hmmmm... meistens wohl schon. Natürlich gibt es auch die eine oder andere Kleinigkeit, die vielleicht nicht unbedingt sein müsste, aber ein richtiges Laster hab ich wirklich nicht. Bin sogar richtig langweilig.

Mir fällt da eine Geschichte zum Thema sparen ein: Eine alte Nachbarin meiner Mutter hat früher immer gemeint, ach, das oder das wäre schon schön! Ein toller Urlaub, die neue Handtasche, das Kleid, etc. Aber immer, nachdem sie das gesagt hat, war eine kurze Pause und dann kam der Nachsatz:

ABER MUSS NICHT SEIN.

Das ist bei uns in der Familie schon ein geflügeltes Wort geworden. Immer wenn ich mit meiner Mama darüber rede, dass dieses oder jenes toll wäre, sagt eine von uns IMMER früher oder später: Aber muss nicht sein! Da müssen wir immer lachen.

...
cool, ja das wird irgendwann zur Gewohnheit, also ganz normal, ich merke es ja selbst. Sparsamkeit kann genauso Spaß machen wie Geld ausgeben, wenn man selbst soweit ist. Ich möchte aber nicht reich sterben, das ersparte Geld kommt irgendwann unseren Kindern zugute (Führerschein, die erste Wohnungseinrichtung). Ansonsten - Reisen, die Welt entdecken. Das sind unsere Prioritäten.

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30. Dezember 2015 um 7:37

...
gute Lebensmittel und Reisen - was braucht man mehr zum glücklich sein . Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal kleidungstechnisch etwas für mich gekauft habe. Achja, neue Socken vor ca. 2 Mon. . Ich bräuchte aber wirklich mal eine neue Jeans (dafür wird eine alte, gern getragene, aber bereits löchrige aussortiert). In die Stadt gehe ich erst, wenn die Ferien vorbei sind , ich war gestern zwar dort (habe mich mit einer Freundin auf einen Kaffee getroffen), aber an eine neue Hose war nicht zu denken bei den ganzen Menschenmassen, da bin nach der langen Shopping-Abstinenz eigen geworden

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30. Dezember 2015 um 9:31

Danke
für deinen ausführlichen Bericht. Die Sache mit den Plastiktüten handhabe ich genauso und nehme immer meine Stoffbeutel zum Einkaufen mit. Wir haben mom. auch noch eine Tassimo, und die ist mir schon lange ein Dorn im Auge - der Kaffee geht zwar (ein richtiger Kaffee ist aber was anderes als diese Pads), aber was es kostet, ist echt der Hammer (5,- für 8 Tassen Latte) , deswegen werden wir uns demnächst definitiv nach einer besseren und günstigeren Variante umschauen (darf dann in der Anschaffung auch was kosten). Umweltfreundlich ist der viele Tassimo-Abfall auch nicht gerade...
Wir haben vor 2 Jahren eine neue Küche samt Geräten gekauft, die um einiges sparsamer sind, als die alten, so sparen wir im Vergleich zu früher 30,- mon. an Stromkosten.
100,- im Jahr weniger allein dadurch, dass der Stromfresser Aquarium jetzt weg ist Die alte Küche, die an sich noch i. O. war, aber für uns zu klein, wurde einem Freund geschenkt, so erfüllt sie noch eine Weile ihren Zweck.
Also wir versuchen schon die Sachen, die weg müssen, zu verkaufen oder zu verschenken, bevor wir es wegwerfen. Sollte eigentl. für jeden selbstverständlich sein.

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1. Januar 2016 um 18:00

Wir leben schon lange nach dem prinzip
Und ich liebe es. Dabei geht es uns nicht ums sparen, sondern um die Nachhaltigkeit.

Ich kaufe auch viel gebraucht. Man glaubt gar nicht was die Leute alles los werden wollen. Teilweise nagelneue Sachen. Warum also aus dem Laden kaufen und Ressourcen verschwenden?

Auch bei der Körperpflege schau ich immer nach Alternativen. Mittlerweile benutz ich statt einer Haarspülung einen Guss aus lauwarmem Wasser und einem Schuss Himbeeressig. Die Haare sind danach sehr weich und glänzend. Auch meine Locken bleiben dadurch ganz ohne Festiger oder anderes Zeug in Form. Haare lass ich sowieso nur an der Luft trocknen. Nur wenns ganz dringend ist, föhne ich sie.

Upcycling wird bei mir auch groß geschrieben. Aus ausgetragenen Hemden und Shirts werden Schlafanzüge für die Jungs. Aus alten Kindershirts werden bunte Picknickdecken. Aus alten Handtüchern werden Putzlappen, usw. Ich brauch nur noch eine Idee für alte Kindersocken. Zum Wegschmeißen zu schade. Geschenkt will sie aber auch niemand haben.
Wenn Kleidungsstücke ausgewaschen sind, versuche ich sie durch färben wiederzubeleben. Dadurch kann ich so manches Liebingsshirt solange tragen bis es wirklich in Einzelteile zerfällt.

Wir gönnen uns aber auch ein bisschen Luxus. Sind nicht ganz extrem.

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1. Januar 2016 um 19:12
In Antwort auf claire1huxtable

Wir leben schon lange nach dem prinzip
Und ich liebe es. Dabei geht es uns nicht ums sparen, sondern um die Nachhaltigkeit.

Ich kaufe auch viel gebraucht. Man glaubt gar nicht was die Leute alles los werden wollen. Teilweise nagelneue Sachen. Warum also aus dem Laden kaufen und Ressourcen verschwenden?

Auch bei der Körperpflege schau ich immer nach Alternativen. Mittlerweile benutz ich statt einer Haarspülung einen Guss aus lauwarmem Wasser und einem Schuss Himbeeressig. Die Haare sind danach sehr weich und glänzend. Auch meine Locken bleiben dadurch ganz ohne Festiger oder anderes Zeug in Form. Haare lass ich sowieso nur an der Luft trocknen. Nur wenns ganz dringend ist, föhne ich sie.

Upcycling wird bei mir auch groß geschrieben. Aus ausgetragenen Hemden und Shirts werden Schlafanzüge für die Jungs. Aus alten Kindershirts werden bunte Picknickdecken. Aus alten Handtüchern werden Putzlappen, usw. Ich brauch nur noch eine Idee für alte Kindersocken. Zum Wegschmeißen zu schade. Geschenkt will sie aber auch niemand haben.
Wenn Kleidungsstücke ausgewaschen sind, versuche ich sie durch färben wiederzubeleben. Dadurch kann ich so manches Liebingsshirt solange tragen bis es wirklich in Einzelteile zerfällt.

Wir gönnen uns aber auch ein bisschen Luxus. Sind nicht ganz extrem.

Kindersocken
In welcher Größe sind denn die Kindersocken? Ich habe vor kurzem so Bettschlangen gesehen aus vielen Bunten Socken. Fand ich ganz niedlich. Aus alten Stumpfhosen die "nur" dünne oder löchrige Kniee haben, sonst aber passen kann man soooo süße Kniestrümpfe machen (wenn man denn ein Mädchen hat).

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1. Januar 2016 um 19:36

Wir auch
wir haben uns über diverse Dinge gedanken gemacht. Strom und Wasser sparen, Lebensmittel - welche Menge brauchen wir wirklich von verschiedenen Produkten, Putzmittel - wie viele braucht man wirklich und muss man tatsächlich wie angegeben dosieren. Körperpeeling mache ich z.b. selber wenn ich mal eins brauche, die sind nach einmal nutzen immer im Müll gelandet.... Kleidung nähe ich recht viel selbst und upcycle einiges. Es ist schon enorm was ganz kleine Änderungen ausmachen ohne einzuschränken.

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1. Januar 2016 um 20:44
In Antwort auf claire1huxtable

Wir leben schon lange nach dem prinzip
Und ich liebe es. Dabei geht es uns nicht ums sparen, sondern um die Nachhaltigkeit.

Ich kaufe auch viel gebraucht. Man glaubt gar nicht was die Leute alles los werden wollen. Teilweise nagelneue Sachen. Warum also aus dem Laden kaufen und Ressourcen verschwenden?

Auch bei der Körperpflege schau ich immer nach Alternativen. Mittlerweile benutz ich statt einer Haarspülung einen Guss aus lauwarmem Wasser und einem Schuss Himbeeressig. Die Haare sind danach sehr weich und glänzend. Auch meine Locken bleiben dadurch ganz ohne Festiger oder anderes Zeug in Form. Haare lass ich sowieso nur an der Luft trocknen. Nur wenns ganz dringend ist, föhne ich sie.

Upcycling wird bei mir auch groß geschrieben. Aus ausgetragenen Hemden und Shirts werden Schlafanzüge für die Jungs. Aus alten Kindershirts werden bunte Picknickdecken. Aus alten Handtüchern werden Putzlappen, usw. Ich brauch nur noch eine Idee für alte Kindersocken. Zum Wegschmeißen zu schade. Geschenkt will sie aber auch niemand haben.
Wenn Kleidungsstücke ausgewaschen sind, versuche ich sie durch färben wiederzubeleben. Dadurch kann ich so manches Liebingsshirt solange tragen bis es wirklich in Einzelteile zerfällt.

Wir gönnen uns aber auch ein bisschen Luxus. Sind nicht ganz extrem.

Alte Kindersocken
1.) Sockentiere: Einer meiner Großen hat z. B. mal für seinen kleinen Bruder aus alten Socken einen ganz tollen Socken-Drachen genäht. Gibt aber auch viele andere tolle Sockentiere und -Figuren, z. B. können deine Kleinen schon jetzt bald anfangen Osterhasen daraus zu machen zum Verschenken an Oma und Opa

2.) unser Tierarzt nimmt immer gerne die alten Kindersocken, als Schutz über einem Verband für Hundepfoten. Wäre vielleicht auch eine Idee?

LG

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25. Januar 2016 um 18:54


ich kaufe zwar nicht viel und bin sehr sparsam, habe aber unglaublich viel klamotten und anderrn mist zu hause angehäuft, der mich belastet, miste auch seit nem monat fett aus und möchte meinen stuff eigentlich halbieren. habe auch viel über minimalismua gelesen und finde die grundaussage dazu super.

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