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OT: krebs-gen,würdet ihr wissen wollen,ob ihr es in euch tragt

15. April 2011 um 11:05

ich war gestern mit meiner mutter in einer tumorrisiko-sprechstunde,da in unserer familie schon mehrere frauen brustkrebs haben/hatten. auch meine mutter war davon betroffen.
man kann jetzt anhand eines bluttests herausfinden,ob wir dieses gen in uns tragen. wenn das so ist,hat man eine wahrscheinlichkeit von bis zu 85% dass man in seinem leben an brustkrebs erkrankt.
würdet ihr es wissen wollen?
im ersten moment sagt wahrscheinlich jeder: nein,bloß nicht...
aber ich glaube,ich will es doch wissen,denn es ändert ja nix an der tatsache,OB ich die krankheit kriege oder nicht. ich würde es dann halt wissen.
das problem ist auch,dass die krankenkasse im moment keinerlei untersuchungen bezahlt,bei denen man frühzeitig einen krebs erkennen könnte.
wenn aber dieses krebs-gen nachgewiesen wird,wird an der uni-klinik 2x/jahr ein ultraschall gemacht und 1x jährlich eine mammografie und sogar ein mrt. alles auf kosten der krankenkasse. somit kann man den krebs im frühen stadium erkennen und dann hat man auch ne gute heilungschance.
ich hab ja schliesslich auch ne verantwortung gegenüber meinem kind,das mich ja noch lange braucht!
also,mein entschluss steht eigentlich schon fest:
ich möchte diese blutuntersuchung durchführen lassen...
mich bewegt dieses thema gerade sehr und darum würden mich eure meinungen interessieren.

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15. April 2011 um 11:11

Hm
schwierig, aber unter den Aspekten, so wie du sie beschreibst, würde ich evtl. auch darüber nachdenken. Denn wie du schon sagst, wirst du dann speziell untersucht und man ist aufmerksamer. Kann so ggf. schneller handeln, als wenn man mal es durch Zufall erkennt, und dann kann das ja oft auch schon zu spät sein.

Wenn man Brustkrebs frühzeitig entdeckt und behandelt, hat man sehr gute Heilungschancen.

Bei Krebsarten, die Organe befallen, würde ich es eher nicht machen lassen, da ich dann mich nur Tag und Nacht verrückt machen würde und keine ruhige Minute mehr hätte.



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15. April 2011 um 11:17


Meine große Schwester hatte mit 28 einen Knoten in der brust. zuerst dachte man, dass es Brustkrebs sei, doch dies wurde zum glück nach 2 weiteren Untersuchungen ausgeschlossen.

Und es ist aber möglich, auch vor 30 daran zu erkranken.

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15. April 2011 um 11:21


bei uns in der familie kam der krebs relativ früh. beide nahen verwandten waren unter 50. eine 46 und eine 41.

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15. April 2011 um 11:27

Hm...
also ich hab ein hohes Krebsrisiko familiär bedingt....welche Art es werden könnte ist allerdings ungewiss, da wir schon alles hatten....Brustkrebs, Leukämie, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gehirntumor, Prostatakrebs, Hautkrebs....also schaun wir mal was kommt....

Im übrigen darf ich dadurch einmal im Jahr einen komplett Check machen lassen, der von meiner KK übernommen wird...vllt doch nochmal da anrufen, weil wenn in der Familie ein erhöhtes Risiko besteht hat man definitiv ein Anrecht auf Untersuchungen über den Regelsatz....

Achja....und einen Gentest würde ich nicht machen lassen deswegen....wozu auch? Es ändert genauso wenig was, was ich eh weiss.....und entgültig beschliessen muss es gar nichts, weil es weiterhin auch noch auf andere Faktoren ankommt, wie z.B. die Lebensweise und da kann mir die KK auch nicht helfen

LG

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15. April 2011 um 13:36
In Antwort auf fussi85

Hm...
also ich hab ein hohes Krebsrisiko familiär bedingt....welche Art es werden könnte ist allerdings ungewiss, da wir schon alles hatten....Brustkrebs, Leukämie, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gehirntumor, Prostatakrebs, Hautkrebs....also schaun wir mal was kommt....

Im übrigen darf ich dadurch einmal im Jahr einen komplett Check machen lassen, der von meiner KK übernommen wird...vllt doch nochmal da anrufen, weil wenn in der Familie ein erhöhtes Risiko besteht hat man definitiv ein Anrecht auf Untersuchungen über den Regelsatz....

Achja....und einen Gentest würde ich nicht machen lassen deswegen....wozu auch? Es ändert genauso wenig was, was ich eh weiss.....und entgültig beschliessen muss es gar nichts, weil es weiterhin auch noch auf andere Faktoren ankommt, wie z.B. die Lebensweise und da kann mir die KK auch nicht helfen

LG


da ich schon über 30 bin habe ich meinen FA nach vorsorge-untersuchungen gefragt,der hat gemeint ultraschall 1x/jahr. die kosten muss ich selbst tragen.
habe daraufhin bei meiner KK nachgefragt und die sagten mir:"wenn der arzt das EMPFIEHLT, dann muss ich es selbst bezahlen. wenn der arzt es als MEDIZINISCH NOTWENDIG betrachtet,dann werden die kosten übernommen..."
aber mein arzt sieht es nicht als med. notwendig.

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15. April 2011 um 13:47

Meine mama
hat ihren brustkrebs besiegt. aber ich würde es wissen wollen, klar. wo kann man das denn machen und was kostet es?

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15. April 2011 um 13:50


ich hab mich testen lassen und trage dieses 'krebs-gen', ja.
ich habe meine sterbende mutter drei jahre lang gepflegt und wollte einfach klarheit, jetzt wo ich selbst mutter bin ist mir umso wichtiger engmaschig kontrolliert zu werden- bei meiner mutter ist zuviel zeit vergangen.

miiina mit tim

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15. April 2011 um 13:53


ich hab mit dem gedanken gespielt und er ist auch nach wie vor aktuell: pap-abstrich unter aller sau, sehr hohes risiko am mamma-ca zu erkranken.
und ganz ehrlich: was jucken mich meine möpse wenn ich weiß dass zumindest DIESE tickende zeitbombe entschärft wurde?

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15. April 2011 um 13:53
In Antwort auf freitag13112009

Meine mama
hat ihren brustkrebs besiegt. aber ich würde es wissen wollen, klar. wo kann man das denn machen und was kostet es?


die kosten werden von der krankenkasse übernommen.auch für das beratungsgespräch. man braucht nur ne überweisung.
leider kann das nicht jeder frau angeboten werden nur,die,bei denen es familiär gehäuft zu brust-oder eierstockkrebs gekommen ist.
lies dir dazu mal folgenden link durch:
http://www.brustzentrum-charite.de/patienten/spezialsprechstunden/familiaere_sprechstunde/

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15. April 2011 um 13:59

Vorsorgliche brustentfernung
habe im net schon viel über dieses thema gelesen. wohl in den usa haben das schon viele frauen machen lassen. aber ich glaube zu diesem schritt könnte ich mich nicht durchringen.
der arzt gestern hat aber geraten,wenn man positiv ist sollte man sich die eierstöcke nach abgeschlossener familienplanung entfernen lassen. (ab dem 40.Lj). weil der eierstockkrebs so sehr aggresiv ist,dass er fast nicht heilbar wäre...

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15. April 2011 um 14:23

Also,
es geht hierbei nur um brust-oder eierstockkrebs. wenn in der familie mehrere menschen an diesem krebs erkrankt sind,könnte man das gen (bzw das protein) nachweisen.
insofern muss es nicht zwingend sein,dass du dieses gen hast,weil ja "nur" 1 person (sorry,blöd ausgedrückt...) daran erkrankt ist...

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15. April 2011 um 14:25

Für alle die es interessiert:
hier habe ich eine gute site gefunden mit viel informationen zum thema:
http://www.brca-netzwerk.de/risikofaktoren-brustkrebs.html

hier stehen auch die kriterien,wie beurteilt wird ob man aus einer hochrisiko-familie kommt...

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15. April 2011 um 14:52

Hab ne Frage
Geht das auch bei anderen Krebarten? Wie vererbt sich Krebs bzw. das Gen? Ich frage deshalb, weil meine SchwiMa aktuell ganz schlimm an Gebärmutterkrebs erkrankt ist und auch noch andere Organe befallen sind. Nun fragen sich mein Mann und ich die ganze Zeit, ob er evt. auch daran erkranken könnte und wie er am besten vorsorgen sollte?

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15. April 2011 um 15:05

Es gint doch bestimmt nicht nur DAS gen, oder?
Krebsarten gibt es doch so viel verschiedene und die Ursachen sind ja nicht immer geklärt.
Wir haben auch viele Krebsfälle in der Familie und die Angst ist da, keine Frage!

Bei Brustkrebs, wo man ja regelmäßig Vorsorge macht, würde ich es evtl. wissen wollen aber sonst.
Man steckt da einfach nicht drin. Viele Sachen enstehen schleichend und meist ist es schon recht weit, wenn man es weiß.

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15. April 2011 um 15:12

Also
Ist es nicht so dass so gut wie jeder dieser krebsgen in sich trägt??? Bei einem brichts aus beim andren nicht...

ICH bin mir ziemlich sicher dass es in mir schlummert. Meine omas hatten beide gmh-krebs eine davon zusätzlich lungenkrebs und mein opa hautkrebs

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15. April 2011 um 18:57
In Antwort auf lior_12724442

Also
Ist es nicht so dass so gut wie jeder dieser krebsgen in sich trägt??? Bei einem brichts aus beim andren nicht...

ICH bin mir ziemlich sicher dass es in mir schlummert. Meine omas hatten beide gmh-krebs eine davon zusätzlich lungenkrebs und mein opa hautkrebs

Gmh-krebs
wird glaub ich eher über viren übertragen,oder?

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26. Juli 2011 um 18:52

Machen oder nicht machen,....
Ich komme grad vom Gyn und er hat dieses Thema heute bereits zum zweitenmal mit mir besprochen. Das letzte Mal vor einem Jahr und da war meine Antwort klar:Nein.
Doch jetzt beschäftigt es mich total, da ich merke, das meine Angst mit den Jahren immer größer wird.
Meine Mutter starb an Eierstockkrebs, meine Schwester an Brustkrebs. Aber ich weiß nicht ob ich es wissen will?
Wenn ich das Gen trage, zu wieviel Prozent erkranke ich sicher daran? Weiß das jemand??
Ich bin schon total plemplem, weil ich einmal denke ich mach`s und dann wieder nicht.
Mein Gyn sagte, inzwischen gibt es so ein Netzwerk, in dem betroffene Frauen engmaschig durch halbjährliche Kernspin untersucht werden. Kosten werden von den KK übernommen.
Aber fragt man sich da nicht bei jeder Untersuchung, bin ich vielleicht diesmal erkrankt????
Übrigens bin ich neu hier, hallo zusammen.

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26. Juli 2011 um 19:05

Ich hab diesen bluttest
Machen lassen und bin Trägerin des Gens... Tja Konsequenz ist das ich meine vorsorge eben jetzt doppelt genau nehm...
Eine zu häufige Mammographie kann die brustkrebsentstehung fördern...

Ich glaube mich zu erinnern das außer bei Brustkrebs keine familiäre Häufung objektiv festgestellt werden konnte... Man geht davon aus das Krebs familiär gehäuft auftritt weil Familienmitglieder häufig einen ähnlichen lebensstill haben...

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26. Juli 2011 um 20:02


oh,da hat wohl jemand meinen tread ausgegraben...

also,für alle,die es interessiert:

meine mutter hat sich untersuchen lassen und die beiden agressiven brustkrebsgene sind nicht festgestellt worden. d.h.,dass ich diese gene auch nicht mir trage. puh, erleichterung...
aber aufgrund unseres stammbaumes sind wir trotzdem in dieses vorsorge-programm aufgenommen. jetzt werden wir (meine mutter,meine schwester und ich) engmaschig mit kernspin, ultraschall und mammographie überwacht.

ich bin echt froh und fühle mich in der klinik absolut super betreut!

wenn ihr noch fragen habt,dann könnt ihr auch gerne ne privat-nachricht schreiben.

lg,
februarmami.

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26. Juli 2011 um 20:50

Naja
Das sind nunmal die 2 todessachen die in Deutschland am häufigsten sind... Also ist es für uns alle relativ wahrscheinlich das es eins davon werden wird....

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26. Juli 2011 um 21:51

AUFJEDEFALL!!!
Dann kann man ja präventionsmaßnahmen machen, soweit das überhaupt geht

Ich würde zB nicht mehr die Pille nehmen und öfter zu den untersuchungen gehen.......etc.

Je früher man es erkennt, desdo besser

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24. Januar 2018 um 22:04
In Antwort auf kayly_12141720

Machen oder nicht machen,....
Ich komme grad vom Gyn und er hat dieses Thema heute bereits zum zweitenmal mit mir besprochen. Das letzte Mal vor einem Jahr und da war meine Antwort klar:Nein.
Doch jetzt beschäftigt es mich total, da ich merke, das meine Angst mit den Jahren immer größer wird.
Meine Mutter starb an Eierstockkrebs, meine Schwester an Brustkrebs. Aber ich weiß nicht ob ich es wissen will?
Wenn ich das Gen trage, zu wieviel Prozent erkranke ich sicher daran? Weiß das jemand??
Ich bin schon total plemplem, weil ich einmal denke ich mach`s und dann wieder nicht.
Mein Gyn sagte, inzwischen gibt es so ein Netzwerk, in dem betroffene Frauen engmaschig durch halbjährliche Kernspin untersucht werden. Kosten werden von den KK übernommen.
Aber fragt man sich da nicht bei jeder Untersuchung, bin ich vielleicht diesmal erkrankt????
Übrigens bin ich neu hier, hallo zusammen.

Hey meine Lieben,

da meine Mutter meine Oma und meine beiden Tanten an Brustkrebs gestorben sind und somit meine Familie mütterlicher Seits „ausgerottet“ ist, wurde mir heute nahe gelegt  einen Erbtest zu machen. Ich werde es auf jeden Fall machen. Auch wenn das jetzt vielleicht blöd klingt aber was für ein Fundament wäre das ein Kind zu bekommen? Ich habe selbst 10 Jahre mit meiner Mutter bei der Chemo verbracht anstatt in den Kindergarten zu gehen. Sie ist gestorben als ich 17 war. Will ich das wirklich mal meinen Kindern antun bzw meinem Partner? Nein natürlich nicht! Ich habe früh schon entschieden das eigene Kinder für mich keine Option sind. Da ich jetzt auch schon alle 3 Monate zur Abstrichkontrolle muss auf Grund von PAP III DI und HPV high risk 59, denk ich schon 2 Jahre darüber nach das Risiko zu senken. Sollte ich das Gen haben, was leider realistisch ist, dann werde ich ein Rundumschlag machen und alles Entfernen. Allein schon die Prognose von bis zu 85% brustkrebsrisiko durch das Gen und 40% von Eierstockkrebs kann und werde ich nicht so akzeptieren, da lebe ich lieber mit Silikon und ohne Eierstöcke weiter. Natürlich muss das jeder für sich wissen aber ich bin mir sicher das es für mich die Beste Lösung ist auch wenn ich erst 22 Jahre alt bin.

Mit freundlichen Grüßen Vanessa  

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